In den vergangenen Jahren hat das sogenannte Direct Listing als Alternative zum klassischen Initial Public Offering (IPO) an Aufmerksamkeit gewonnen, nicht zuletzt durch erfolgreiche Beispiele schnell wachsender Technologieunternehmen, schreiben Frederic Olbert und Christopher Danwerth von Linus Digital in der BÖRSEN-ZEITUNG vom 13.11. Das Direct Listing, also der Börsengang ohne öffentliches Angebot neuer Aktien, könne insbesondere mit Blick auf Flexibilität und Prozessgeschwindigkeit eines Börsengangs von Vorteil sein. Seitdem Spotify und das US-Software-Unternehmen Slack in den zurückliegenden Jahren durch Direct Listings an der New Yorker Börse für Aufsehen gesorgt hätten, sei auch hierzulande das Interesse für diesen Weg der Handelsaufnahme gewachsen. Zwar gebe es bislang keine ähnlich prominenten Beispiele in Deutschland, dafür aber habe eine Reihe kleinerer Wachstumsunternehmen Direct Listings durchgeführt. Olbert und Danwerth gehen ausführlich darauf ein, welche Vorteile das hat.