Author Archives: Andreas Selk

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Prof. Dr. Thomas Beyerle
Hochschule Bieberach

Prof. Dr. Kerstin Hennig
Frankfurt School of Finance & Management

Sonja Seubert
PB3C

Der Immobilienmarkt braucht Kapital. Daran fehlt es derzeit nicht.

Doch die Geldgeber, Finanzierungsformen und Anforderungen verändern sich. In der neuen Folge von PB3C Real Talk spricht Sonja Seubert mit Prof. Dr. Kerstin Hennig und Prof. Dr. Thomas Beyerle darüber, wer Europas Immobilien künftig finanziert. Das Gespräch gibt zugleich einen Ausblick auf den Frankfurt School Real Estate Day am 10. September.

Banken spielen weiter eine zentrale Rolle. Gleichzeitig gewinnen Private Capital, Eigenkapital und internationale Investoren an Bedeutung. Deutschland muss deshalb klären, wie es für ausländische Geldgeber wieder attraktiver wird. Die Gäste sprechen außerdem über Modelle, mit denen Banken gefährdete Immobilienfinanzierungen ordnen können, ohne die zugrunde liegenden Objekte vorschnell zu verkaufen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Infrastruktur. Der Begriff umfasst inzwischen Energie, Verkehr und viele weitere reale Anlagen. Auch Immobilien werden ihm häufig zugerechnet. Doch beide Bereiche sind nicht gleich. Die Folge zeigt, warum Investoren klare Begriffe brauchen und welche Fragen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft auf dem Frankfurt School Real Estate Day diskutieren werden.

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Sandra Rother
MEAG

Bérénice Arbona
LBP AM

Jan Döhler
PB3C

Infrastructure Debt ersetzt zwar keine staatlichen Investitionen – aber es kann helfen, Infrastruktur langfristig planbar und institutionell finanzierbar zu machen.

Voraussetzung sind Projekte mit stabilen Cashflows, eine klare Risikoverteilung und ein passender regulatorischer Rahmen. Dann kann privates Fremdkapital ein wichtiger Baustein sein – nicht als Konkurrenz zur öffentlichen Hand, sondern als Ergänzung.

Wie das funktionieren kann, darüber spricht Sandra Rother, Head of Infrastructure Debt bei MEAG, im neuen PB3C Real Talk mit Bérénice Arbona von LBP AM European Private Markets und Jan Döhler von PB3C.

Mit REAL ESTATE AFTER HOURS ist in der Sense of Kitchen in Frankfurt eine neue Netzwerkserie gestartet. ROOMHERO, Cloudbrixx und PB3C schaffen damit bewusst kleinere Runden, in denen Gespräche nicht im Trubel großer Events untergehen. 

Beim Auftakt hat genau das funktioniert: Die Gäste kamen schnell miteinander ins Gespräch, nah beieinander und unkompliziert, mit genug Raum zum Reden, so wie es in einer guten Küche oft am besten gelingt. 

Thema des Abends war „From Office to Experience“. Quadratmeter allein sagen wenig darüber aus, wie gut ein Büro im Alltag funktioniert, für die Menschen, die dort arbeiten, und für die, die es betreiben. Gute Büroflächen müssen heute mehr leisten, als nur Raum bereitzustellen. Sie sollen den Arbeitsalltag besser machen, für alle, die dort zusammenkommen und die das Gebäude am Laufen halten. 

ROOMHERO brachte die Perspektive auf Umnutzung und Flächentransformation ein. Cloudbrixx zeigte, wie digitale Steuerung den Immobilienbetrieb verändern kann. PB3C gestaltete den Rahmen mit und brachte Gäste zusammen, die das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennen. 

Unser Dank gilt allen Gästen für den offenen Austausch, Arthur Rehm, Dennis Kasch, Jessika Schumacher sowie den Teams von ROOMHERO und Cloudbrixx für den gelungenen Start der Reihe.

Kapital kehrt zurück in den Markt. Aber es entscheidet anders als noch vor einigen Jahren. Diese Diskussion prägte das CEO-Dinner von NAI apollo und PB3C im Occhio d’Oro in Frankfurt.

Im Mittelpunkt stand die Frage, was Investoren heute langfristig eigentlich Sicherheit gibt. Das Thema des Abends verband Wohnraum mit kritischer Infrastruktur und belastbaren Lieferketten. Was zunächst weit auseinanderliegt, rückt im aktuellen Marktumfeld näher zusammen. Denn Investoren suchen wieder nach Verlässlichkeit. Sie prüfen genauer, welche Märkte Substanz haben und welche Entwicklungen vor allem vom nächsten Trend getragen werden.

Die Impulse von Dorothee Martin (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, BImA), Viktoria Hoffmann (Swiss Life Asset Managers Deutschland) und Uwe Veres-Homm (Fraunhofer IIS) setzten dafür den richtigen Rahmen. Schnell wurde deutlich: Wer heute über stabile Investments spricht, muss politische Rahmenbedingungen, Standortfragen und Kapitalanforderungen gemeinsam betrachten. Der Markt ist aktiver geworden. Einfacher ist er dadurch nicht.

Besonders wertvoll war der Austausch im kleinen Kreis. Die Diskussion blieb nicht bei bekannten Marktformeln stehen, sondern ging an die entscheidende Frage heran: Sind Wohnen, Defense und Logistik tatsächlich neue Sicherheitsanker für Investoren? Oder entsteht gerade ein neuer Hype um vermeintlich stabile Assetklassen?

Der Abend hat gezeigt, wie produktiv solche Runden sein können, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und genug Raum für ehrliche Einschätzungen bleibt.

Unser Dank gilt NAI apollo für die gemeinsame Organisation, den Impulsgeberinnen und Impulsgebern sowie allen Gästen für den anregenden Austausch.

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Alexander Wüllner
Hundt Consult

Kai Gutacker
PB3C

Kennen Sie das? Sie betreten ein mehrgeschossiges Gebäude, sehen den Aufzug und dann steht da: defekt. Ein kleiner Moment, der sofort zeigt, wie wichtig Aufzüge im Alltag tatsächlich sind.

Im Gespräch mit Alexander Wüllner, Geschäftsführer von Hundt Consult, wird klar, warum Aufzüge in vielen Beständen zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Hundt Consult unterstützt Betreiber dabei, ihre Aufzugsportfolien effizient, rechtssicher und mit möglichst wenig Aufwand zu steuern. Im Kern geht es um technisches Asset Management für einen Bereich, der im Betrieb mehr entscheidet, als man ihm oft zutraut.

Spannend ist dabei vor allem, wie viele Themen an einem funktionierenden Aufzug hängen. Es geht nicht nur um Technik, sondern auch um Barrierefreiheit, Nutzererlebnis und den sozialen Teil von ESG. Genau deshalb lohnt sich der genauere Blick auf ein Bauteil, das im Alltag meist erst auffällt, wenn es nicht mehr funktioniert.

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Richard van de Beek
ROSA-ALSCHER Group

Neven Grzeta
RedBoots Asset Management

Kai Gutacker
PB3C

Was ist eigentlich gutes Asset Management? Genau darüber sprechen Richard van de Beek, Head of Asset Management and Leasing bei der ROSA-ALSCHER Group, und Neven Grzeta, Managing Director bei RedBoots Asset Management. Es geht um den Unterschied zwischen aktivem Management und bloßer Bestandspflege, um Strategie, Nähe zum Objekt und die Frage, woran man erkennt, ob ein Asset wirklich entwickelt oder nur verwaltet wird.

Dabei gilt: Gutes Asset Management ist mehr als nur Reporting, Vermietungserfolg und Leerstände. Entscheidend ist, ob ein Team Verantwortung übernimmt, zuhört, steuert und Wertschöpfung im Blick behält. Genau dort trennt sich Maintenance von Management.

Um 8 Uhr morgens sind viele Teile Berlins noch im Halbschlaf. Die Gäste des Early-Bird-Breakfasts von Drooms und PB3C im GRACE Restaurant des Hotel Zoo Berlin waren es nicht.

Ende Mai kamen ausgewählte Vertreterinnen und Vertreter der Immobilien- und Investmentbranche zusammen, um vor den anstehenden Terminen des Tages genau die Fragen zu diskutieren, die den Markt derzeit beschäftigen: Wie lassen sich in einem unsicheren Umfeld Werte identifizieren und schaffen? Und wo entstehen neue Schnittstellen zwischen Immobilien und Infrastruktur?

Das Motto „Erst frühstücken, dann investieren“ wurde dabei durchaus wörtlich genommen. Bei gutem Essen, einer starken Gäste-Mischung und in konzentrierter Atmosphäre wurde nicht nur über Märkte gesprochen. Es wurden Perspektiven geteilt, Einschätzungen geschärft und mögliche nächste Schritte diskutiert.

Die Resonanz übertraf die Erwartungen deutlich: Es kamen mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer als ursprünglich angemeldet. Gerade das zeigte, wie groß der Bedarf an Austausch abseits offizieller Programme ist. Denn nicht jedes wichtige Gespräch entsteht auf der Bühne. Manche beginnen morgens um acht, im Sitzen, bei gutem Frühstück und mit den richtigen Menschen am Tisch.

Unser Dank gilt allen Gästen für den offenen Austausch sowie Pia Maria Goossens und dem Team von Drooms für die gemeinsame Organisation des Breakfasts.

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Daniel C. Kuczaj
ROOMHERO GmbH

Sonja Rösch
PB3C

Die Debatte über das Büro der Zukunft ist noch lange nicht vorbei. Viele Unternehmen wollen ihre Mitarbeitenden zurückholen und merken, dass die alten Mittel nicht mehr tragen. Ein paar Benefits oder eine schöner eingerichtete Fläche reichen nicht aus, wenn das Büro selbst keinen überzeugenden Grund liefert, dort zu arbeiten. Daniel C. Kuczaj, Gründer und CEO der roomhero GmbH, spricht darüber, worauf es heute ankommt: Räume müssen Zusammenarbeit, Austausch und die tatsächliche Arbeitsweise eines Unternehmens unterstützen.

Im Gespräch geht es aber nicht nur um das klassische Büro. Es geht auch um Downsizing, Teilmöblierung, die Aufwertung von Bestandsflächen und um die Frage, wann aus Gewerbe sinnvoll Wohnraum werden kann. Dazu kommen Mikroapartments, Boarding Houses und Senior Living als Formate, die viel genauer über Zielgruppen, Ausstattung und Lage gedacht werden müssen, als es oft geschieht.

Die Folge zeigt damit sehr klar, was sich im Markt verändert. Flächen müssen heute mehr können. Sie sollen wirtschaftlich tragfähig sein, zur Nutzung passen und dort einen Mehrwert schaffen, wo Standardlösungen nicht mehr reichen. Genau an diesem Punkt wird Innenausbau zu einem echten Asset-Management-Thema.

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Benjamin Oeckl
BelForm

Larissa Lapschies
Immobilienjunioren

Sonja Rösch
PB3C

In der neuesten Folge von Highheels und Hochhäuser sprechen Sonja Seubert und Larissa Lapschies mit ihrem Gast Benjamin Oeckl, Geschäftsführer von BelForm über eine Wohnform, die in der Immobilienbranche regelmäßig diskutiert wird und trotzdem oft zu pauschal betrachtet wird: Microliving.

Es geht um leerstehende Büroflächen, um die Frage, wann sich Konversion wirklich rechnet, und um ein Segment, das für Studierende, Young Professionals, internationale Fachkräfte oder auch im Senior Living sehr unterschiedliche Antworten bereithält.

Benjamin Oeckl macht deutlich, dass Microliving weder nur ein Krisenprodukt noch bloß eine Übergangslösung ist, sondern eine Wohnform, die dort relevant wird, wo der klassische Wohnungsmarkt bestimmte Bedürfnisse nicht abdeckt.

Beim C-Level-Dinner „Versorgungssicherheit – die neue Infrastruktur Europas“ kamen in Frankfurt Vertreterinnen und Vertreter der Immobilienwirtschaft zusammen, um über die wachsende Bedeutung von Energie, Infrastruktur und Wohnraum für die Zukunftsfähigkeit von Standorten zu diskutieren.

Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Voraussetzungen Unternehmen und Regionen künftig benötigen, um dauerhaft attraktiv, handlungsfähig und belastbar zu bleiben. Die Impulse von Britta Roden, Michael Voigtländer und Alexander Nehm eröffneten unterschiedliche Perspektiven auf das Thema: von Energiebedarf und regulatorischen Rahmenbedingungen bis hin zur Verfügbarkeit von Fachkräften und Wohnraum. Für die Wohnungswirtschaft können daraus neue Kooperationsmodelle mit Arbeitgebern entstehen.

Der Abend zeigte, dass Versorgungssicherheit für die Immobilienwirtschaft weit über Energiefragen hinausreicht. Sie betrifft Standortqualität, Infrastruktur, Wohnen und wirtschaftliche Entwicklung gleichermaßen. Die offene Diskussion und die Gespräche im Anschluss zeigten, wie wichtig der persönliche Austausch gerade in einer Phase ist, in der viele Rahmenbedingungen neu bewertet werden.

Unser Dank gilt den Impulsgeberinnen und Impulsgebern und allen Gästen für die engagierte Diskussion sowie Manuel Schröder und dem Team von Westbridge Advisory für die gemeinsame Organisation des Abends in der WineBank Frankfurt.