Author Archives: Andreas Selk

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Richard van de Beek
ROSA-ALSCHER Group

Frank Pöstges-Pragal
PPD Consulting

Kai Gutacker
PB3C

Ein Quartier ist nicht fertig, sobald der Bau abgeschlossen ist. Die eigentliche Bewährungsprobe beginnt danach: Im laufenden Betrieb zeigt sich, ob der Handel wirtschaftlich arbeitet und ob Büromieter den Standort dauerhaft annehmen. Erst dann entsteht aus einzelnen Nutzungen ein stabiles Gefüge.

Das ZAM in München-Freiham steht genau an diesem Punkt. Voll vermietet, trotz schwieriger Marktphase und zugleich ein Projekt im offenen Feld. Ein neuer Stadtteil, kaum gewachsene Strukturen, viel Erwartung von allen Seiten. Hier entscheidet sich nicht nur, wie Flächen performen, sondern wie ein Standort überhaupt Identität entwickelt.

Richard van de Beek von der ROSA-ALSCHER Group und Quartiersmanager Frank Pöstges-Pragal sprechen über Umsätze, Frequenzen, politische Rahmenbedingungen und Investorenentscheidungen. Es geht um Mut, aber genauso um den Business Case. Und um die Erkenntnis, dass ein Quartier nie „fertig“ ist, sondern dauerhaft gemanagt werden muss.

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Prof. Dr. Alexander von Erdély FRICS
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Dr. Bernd Schade
OFB Projektentwicklung

Kai Gutacker
PB3C

Der Druck auf die Städte wächst, gebaut wird künftig vor allem im Bestand. Die Devise lautet: Umnutzung statt Neubau. Doch zwischen Anspruch und Genehmigungspraxis liegt ein System aus Vorschriften und Einzelinteressen. Brandschutz trifft auf Denkmalschutz, Lärmschutz auf Nutzungsmischung und Projekte geraten ins Stocken.

Gerade die Umwandlung von Büro zu Wohnen zeigt, wie eng Regulatorik ausgelegt wird, obwohl Substanz und Flächen vorhanden sind. Wenn künftig weniger auf der grünen Wiese und mehr im Bestand entwickelt wird, entscheidet sich hier, ob Transformation gelingt. Hinzu kommt die Energiefrage: Quartiere sind nur dann zukunftsfähig, wenn Erzeugung und Verbrauch gemeinsam gedacht werden – und Immobilien- sowie Energiewirtschaft enger kooperieren.

Ein Gespräch über Zielkonflikte, über selbst gesetzte Hürden und darüber, was sich ändern muss, damit „Bauen der Zukunft“ mehr wird als ein Schlagwort.

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Heike Schmitz
Drees & Sommer

Sonja Rösch
PB3C

Zahlreiche Brücken in Deutschland sind alt, aber funktionieren noch im Alltag. Genau darin liegt die Gefahr. Denn die Belastung hat sich längst verschoben. Lastwagen sind heute deutlich schwerer, die Zahl der Überfahrten ist stark gestiegen. Der Verschleiß wächst, auch wenn er für Nutzer kaum sichtbar ist.

Heike Schmitz weiß: Schäden entstehen nicht plötzlich. Sie werden früh erkannt, in Prüfungen dokumentiert, lange bevor es zu Sperrungen kommt. Doch mit der Feststellung allein ist nichts gewonnen. Danach beginnt der Teil, der in Deutschland am meisten Zeit kostet: Entscheidungen, Genehmigungen, Beauftragungen. Während diese Prozesse laufen, arbeitet der Verschleiß weiter.

Was reparierbar wäre, wird dadurch zu einem Sanierungsfall und damit teurer, aufwendiger und schwerer planbar. Die Carolabrücke in Dresden hat vielen vor Augen geführt, was passiert, wenn Vertrauen in Routine zur Gewohnheit wird.

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Michael Henn
Commerz Real

Andreas Ochsenkühn
KGAL

Jan Döhler
PB3C

Die Bundesregierung hat ein gewaltiges Infrastrukturpaket von 500 Milliarden Euro ins Schaufenster gestellt. Das schuldenfinanzierte „Sondervermögen“ hat es sogar zum „Unwort des Jahres“ gebracht. Braucht es jetzt überhaupt noch private Infrastrukturinvestitionen? Ja, sagen Michael Henn und Andreas Ochsenkühn im Podcast, denn durch privates Fremd- und Eigenkapital ließe sich diese Summe um den Faktor vier oder fünf hebeln.

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Nick Hughes

Sonja Rösch
PB3C

Nick Hughes arbeitet dort, wo B2B-Marken unter Druck geraten. Seine Erfahrung ist eindeutig: Klare Positionen werden vermieden, weil sie intern unbequem sind. Aussagen werden weich formuliert, Begriffe verklausuliert und Texte so lange abgestimmt, bis es keinen Widerspruch mehr gibt. Übrig bleibt Kommunikation, die beschreibt, aber nichts aussagt.

Die Folge davon ist banal und gravierend zugleich. Kunden orientieren sich nicht an der Marke selbst, sondern an Preis oder Bekanntheit. Solange alles läuft, fällt das kaum auf. Doch sobald sich etwas ändert, fehlt die Richtung. Dann zeigt sich, dass eine Marke ohne klare Sprache nicht funktioniert. Das Problem entsteht nicht mit dem Text, sondern davor. Marken werden dort wirksam, wo Unternehmen den Mut haben, eine Haltung festzulegen und ihr eine Sprache zu geben.

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Martina Aschauer
ELK TECH

Thomas Rolf Hermes
FRANK

Jasper Radü
PB3C

Serielle Sanierung gilt seit Jahren als naheliegende Antwort auf steigende Energiekosten und einen stockenden Neubau. Trotzdem setzt sie sich nur langsam durch. Das liegt auch an nicht mitgedachten Prozessen und Kostenvergleichen, die Preis und Tempo verzerren. Die Frage ist daher weniger, ob serielle Sanierung funktioniert, sondern unter welchen Bedingungen sie wirtschaftlich und organisatorisch tragfähig wird.

Martina Aschauer beschreibt die Zurückhaltung aus Sicht einer Herstellerin, die serielle Sanierung in bestehende Marktstrukturen einordnen muss. Thomas Rolf Hermes argumentiert aus der Perspektive des Bestandshalters und verweist auf Faktoren wie Zeit, Qualität und künftige Kosten. Deutlich wird, dass serielle Sanierung kein technisches Detail ist, sondern eine strukturelle Frage. Und dass sich an ihr entscheidet, wie ernst es der Branche mit der Transformation des Bestands ist.

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Dr. Kevin Meyer
Midstad

Larissa Lapschies
Immobilienjunioren

Sonja Rösch
PB3C

In der Projektentwicklung wird viel entschieden, ohne genau zu wissen, was ein Ort später mit Menschen macht. Es wird über Nutzungsmischung gesprochen und über Aufenthaltsqualität. Am Ende stützt sich vieles auf Erfahrung und Bauchgefühl.

Kevin Meyer stellt diese Logik infrage. Sein Punkt ist unbequem. Viele Immobilien sind wirtschaftlich schlüssig geplant, funktionieren aber im täglichen Gebrauch einfach nicht. Menschen gehen vorbei, bleiben nicht stehen und kommen nicht zurück. Lange ließ sich kaum erklären, woran das liegt.

Heute gibt es dafür Daten. Bewegungsmuster lassen sich auswerten und vergleichen. Dadurch wird sichtbar, dass Vermietung allein wenig über die Wirkung eines Ortes aussagt. Denn entscheidend ist am Ende, wie ein Standort genutzt wird und nicht, wie er geplant wurde.

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Laura Schick
Michael Schick Immobilien

Sonja Rösch
PB3C

Der perfekte Moment zum Kaufen ist eine Erfindung. Vermögen entsteht, wenn man anfängt und den nächsten Schritt nicht aufschiebt. Laura Schick hat mit 23 ihre erste Einzimmerwohnung gekauft und ihr Portfolio über Jahre aufgebaut. Keine Traumimmobilie, sondern eine kleine, vermietete Wohnung, die sich gerechnet hat.

Genau so beginnt Vermögensaufbau auch heute noch. Nicht am Höhepunkt des Marktes, sondern in Phasen, in denen Unsicherheit herrscht und Entscheidungen unbequem sind.

Wer dann handelt, baut Substanz auf. Wer wartet, bleibt Zuschauer. Hören – und sehen! – Sie hier.

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Tim Säuberlich
BNP Paribas REIM

Marc Schuhbauer
ALVA Energie

Henning Jeß
PB3C

Die Immobilie ist längst mehr als ein Ort, an dem Energie verbraucht wird. Sie wird zur Schnittstelle, an der Erzeugung, Nutzung und neue Anforderungen zusammenlaufen. Damit rücken Immobilienwirtschaft und Energiewirtschaft zwangsläufig näher zusammen.

Tim Säuberlich und Marc Schuhbauer zeigen, was das konkret heißt. Auf der einen Seite der Asset Manager, der regulatorische Vorgaben und wirtschaftliche Zwänge zusammenbringen muss. Auf der anderen Seite der Energiedienstleister, der Modelle wie Mieterstrom oder On-Site-PPA in den Betrieb übersetzt.

Erst im Zusammenspiel dieser Perspektiven entscheidet sich, ob Dekarbonisierung mehr ist als ein ambitioniertes Ziel.

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Jutta Heusel
Kollmannsperger Executive Search

Larissa Lapschies
Immobilienjunioren

Sonja Rösch
PB3C

Netzwerken ist kein Selbstläufer mehr. Heute entscheidet nicht mehr die Größe eines Formats über seinen Wert, sondern die Qualität der Begegnungen.

Jutta Heusel beobachtet seit Jahren, wie sich Branchentreffen verändern. Viele klassische Formate verlieren an Wirkung, weil sie an Routinen festhalten, die nicht mehr zeitgemäß sind. Sichtbarkeit ersetzt kein Gespräch und Präsenz keine Relevanz. Stattdessen entstehen neue Dynamiken dort, wo Menschen bereit sind, sich aus bekannten Kreisen herauszubewegen.

Besonders deutlich zeigt sich das im Generationenvergleich. Jüngere Teilnehmer kommen mit klaren Erwartungen, nutzen Netzwerke gezielt und gehen, wenn der Mehrwert ausbleibt. Auch regional unterscheiden sich die Kulturen spürbar, mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Verbindlichkeit und Beteiligung.

Netzwerken wird damit selektiver. Wer darauf wartet, dass sich die passenden Verbindungen von selbst ergeben, verpasst oft den richtigen Moment.