Was die Baulandpreise sinken lassen könnte

Frank Wojtalewicz von d.i.i. spricht im Interview mit der FAZ vom 28.2. darüber, was die Kosten für den Wohnungsbau in die Höhe treibt und wodurch sie gesenkt werden könnten. Die reinen Baukosten seien so stark gar nicht gestiegen, mehr ins Gewicht fielen die Zulagen für Generalunternehmer, vor allem aber die extrem gestiegenen Baulandkosten. Auch die immer zahlreicheren energetischen und sonstigen Auflagen verteuerten den Wohnungsbau. Helfen könne, in den Großstädten höher zu bauen und so die Bauflächen besser auszunutzen. Solle sich aber wirklich etwas ändern, müsse das Angebot an Bauland erhöht werden. Dabei sei unerheblich, ob es zum Kauf oder etwa in Erbpacht zur Verfügung gestellt werde. Städte, Länder und Gemeinden besäßen viele Grundstücke. „Sie haben es in der Hand, Grün- und Brachflächen als Bauland auszuweisen, B-Plan-Verfahren ins Leben zu rufen und die Flächen mit etwas politischem Wohlwollen auch ohne Verzögerungen zur nötigen Baureife zu bringen“, sage Wojtalewicz: „So könnten die Preise für den Wohnungsbau merklich reduziert werden.“