Wie geht es weiter in der Metropolregion Nürnberg?

Über die aktuellen und zu erwartenden Auswirkungen der Corona-Krise auf die Immobilienmärkte der Metropolregion Nürnberg haben Marktteilnehmer in der Online-Unternehmerrunde des IMMOBILIENMANAGER diskutiert, berichtet das Magazin in Ausgabe 9.2020. Die Region habe lange Zeit das Problem gehabt, dass es zu viele günstig zu mietende Büroflächen im Bestand gegeben habe, die die Mietpreise gedrückt hätten. Das aber habe sich geändert, und so sei Nürnberg und Umgebung auch für Investoren interessant geworden, was die Kauffaktoren teils in Rekordhöhe getrieben habe. Doch gebe es auch Schattenseiten, so würden Arbeitsplätze abgebaut, vor allem bei den Automobilzulieferern, hinzu komme die neue Beliebtheit des Homeoffice. Stefan Wiegand von Aurelis Real Estate glaube dennoch an den Standort und könne sich sogar vorstellen, dort ein Bürohochhaus zu errichten. Gerade überregionale Entwickler initiierten zudem Wohnprojekte in Nürnberg, während die Alteingesessenen sie verkauften. „Der Markt ist so interessant geworden, dass ihn auch Außenstehende wahrnehmen“, sage Wiegand. Allerdings gebe es noch Nachholbedarf beim öffentlichen Nahverkehr.