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Warum REITs in Deutschland ein Schattendasein führen

13. Mär 2022

Dem Forschungsinstitut Empirica zufolge ist in den kommenden Jahren mit einem sinkenden Wohnraumbedarf zu rechnen, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 3.3. Laut den Prognosen sei für dieses und das kommende Jahr ein Bedarf von etwa 243.000 pro Jahr neuen Einheiten zu erwarten, der jedoch in den folgenden Jahren stetig sinken werde. Durch die demografische Entwicklung werde die Nachfrage erst ab 2032 wieder etwas steigen, wenn mehr altersgerechter Wohnraum benötigt werde. Der Bedarf an Wohnungen werde dabei weniger stark sinken als der Bedarf an Eigenheimen. Die höchste Nachfrage sei in den nächsten beiden Jahren mit 6,6 Einheiten pro Jahr pro tausend Einwohner in Leipzig zu erwarten, gefolgt von Rostock (5) und Potsdam (4,4). In den alten Bundesländern hätten Frankfurt und München mit jeweils 4,1 benötigten neuen Wohneinheiten den größten Neubaubedarf.