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Ausländische Investoren lieben deutsche Büros

13. Mär 2022

Ausländische Investoren haben 2021 laut BNPPRE rund 11 Mrd. Euro in deutsche Büroimmobilien investiert, womit ihre Investments 36 % des Gesamtinvestitionsvolumens von 31 Mrd. Euro am deutschen Büroimmobilienmarkt ausgemacht; berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 10.3. Dieses Ergebnis bewege sich in der Größenordnung der Vorjahre und zeuge damit von einem kontinuierlich hohen Interesse. „Momentan guckt jeder auf deutsche Büros“, sage Jan Linsin von CBRE. Bedenken wegen der Etablierung des Homeoffice hätten die Investoren nicht mehr, doch seien die Vehikel angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie vor allem auf Core ausgerichtet worden und setzten auf ‚long leases‘ und ‚Triple A‘. Value-add-Objekte hingegen seien mit einem Anteil von laut CBRE nur 17 % weniger begehrt gewesen. „Viel Core oder wenigstens Core plus; es muss nicht der CBD sein, aber modern“, fasse Linsin die Ansprüche ausländischer Investoren zusammen. BNPPRE zufolge seien zudem 90 % des 2021 in deutsche Büroimmobilien investierten ausländischen Kapitals in die Top-7-Städte geflossen. Vor allem US-amerikanische und österreichische Investoren seien sehr aktiv, wobei erstere einen Anteil von 11 % und letztere einen Anteil von 9 % am gesamten ausländischen Investitionsvolumen hätten. Die Zukunft des Büromarktes sieht für Investoren vielversprechend aus, denn die Pandemie bringt neben den Vorteilen auch die Nachteile des Homeoffice zutage, zeigt sich Axel Drwenski von KGAL in seinem Beitrag vom 8.3. auf FINANZEN.CH überzeugt. Tendenziell werde der Bedarf an Bürofläche pro Arbeitnehmer eher wachsen, und das Vertrauen in den Markt sei nach wie vor hoch.