Wie tiefgreifend wird die Share-Deal-Reform?

Die Grünen gehen beim Thema Share-Deals in die Offensive, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 6.2. Vertreter von Union und SPD seien im Gespräch darüber, wie Share-Deals künftig besteuert werden sollten, doch lägen die Positionen der Mitglieder der Großen Koalition weit auseinander. Einigkeit gebe es nur in dem Punkt, dass das neue Gesetz nicht schon rückwirkend ab dem 1. Januar 2020 gelten solle. Angestrebt werde, bis Mitte des Jahres ein Gesetz zu beschließen, das Anfang des nächsten Jahres in Kraft treten könne. Die Hauptstreitpunkte seien zum einen die Höhe der Steuern auslösenden Anteilsgrenze, zum anderen die Frage, ob die neuen Regelungen auch für Kapitalgesellschaften gelten sollten oder nur wie bislang für Personengesellschaften mit Grundbesitz. Dabei forderten die Grünen mit dem Quotenmodell eine sehr weitgehende Änderung der Besteuerung, was mit den Kosten auch die Immobilienpreise und Mieten weiter steigen lassen könne. Die IMMOBILIEN ZEITUNG beleuchtet die Standpunkte und Argumente beider Seiten. In den nächsten Wochen werde man intensiv an Lösungen arbeiten, unter Einbeziehung der Erkenntnisse, die eine vor einigen Monaten bereits erfolgte Anhörung von Verbänden und Experten vor dem Finanzausschuss erbracht habe. Bislang allerdings sei bei den Gesprächen der entscheidende Durchbruch ausgeblieben, was die Verunsicherung der Akteure der Immobilienwirtschaft steigen lasse. Mehrere grüne Landespolitiker haben die Bundesregierung aufgefordert, keine weitere Zeit zu verlieren und die Reform zügig durchzuführen, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 6.2. in einem weiteren Artikel.