Inflationsrate soll Wohnkosten berücksichtigen

Im Konsumentenpreisindex der EZB und des Europäischen Statistikamts werden Wohnkosten wie Mieten derzeit nur mit einer Gewichtung von 6,5 % einbezogen, berichtet die FAZ am 4.2. Das sei zu wenig, kritisiere die EZB selbst, da viele Mieter in der Eurozone ein gutes Drittel ihres Einkommens für Mieten ausgäben. Daher sei geboten, die Inflationsmessung anzupassen. Bislang allerdings verhinderten technische Probleme jedoch eine Umsetzung, da nicht ganz klar sei, wie man beispielsweise die Kosten für selbstgenutztes Wohneigentum in die Berechnung einfließen lassen könne. Eine Reform der Berechnung der Inflationsrate würde diese um schätzungweise um 0,2 Prozentpunkte bis 0,5 Prozentpunkte erhöhen.