Infrastruktur meets Real Estate
von Sonja Seubert / 11. Sep. 2026
von Sonja Seubert / 11. Sep. 2026
Beim gemeinsamen Dinner von Grynia Consulting, re-green und PB3C in Frankfurt ging es um eine Abgrenzung, die für Investoren alles andere als nebensächlich ist: Wo endet die Immobilie, wo beginnt Infrastruktur?
Axel Drwenski von Helaba Invest beleuchtete das Thema aus Sicht institutioneller Investoren. Immobilien und Infrastruktur gelten weiterhin als unterschiedliche Anlageklassen, mit jeweils eigenen Risiko- und Renditeprofilen. Auch für die Allokation kann die Zuordnung entscheidend sein. Die Assets selbst lassen sich jedoch nicht immer eindeutig trennen, wie das Beispiel Rechenzentren zeigt.
Thomas Lehmann von Wüest Partner richtete den Blick auf die Bewertung. Eine Immobilie wird anders bewertet als ein Windrad. Wenn Energieinfrastruktur jedoch fester Bestandteil eines Gebäudes wird, Kapital bindet und eigene Erträge erwirtschaftet, treffen auch bei der Bewertung beide Welten aufeinander.
Wie weit diese Entwicklung bereits fortgeschritten ist, zeigte Max Meran von re-green. Das Unternehmen integriert Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur in Gewerbeimmobilien. Beim Contracting übernimmt re-green die Investition und refinanziert sie über die Lieferung von Strom und Wärme.
Sonja Seubert von PB3C führte durch die Diskussion. Im Mittelpunkt standen dabei sehr praktische Fragen: Wem gehören die einzelnen Anlagen, wer investiert und wie lässt sich daraus ein tragfähiges Modell entwickeln?
Unser Dank gilt Axel Drwenski, Thomas Lehmann und Max Meran sowie allen Gästen für den spannenden Austausch.
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