KOMMENTAR AM MONTAG

Schöner scheitern bei der Digitalisierung

Daniel Seifert-Ziehe BEOS

Erst die Fundamente, dann der Rohbau, später Fenster, Fassade, Innenausbau. Auf der Baustelle muss alles einer klaren Choreographie folgen. Geht es aber um Digitalisierungsfragen, ist dieser lineare Denkansatz falsch. Bei der digitalen Transformation müssen hohe Investitionskosten und ein großer Aufwand mit ungewissen Zeitrahmen, Wegen und Ergebnissen in Kauf genommen werden.

Die Vorteile, die die Einführung einer bestimmten Software oder Hardware bringt, zeigen sich in der Regel erst nach mehreren Monaten, manchmal nie. Ein gewisser Teil der Projekte bleibt auf der Strecke. Entweder weil die Anpassung der Beta-Versionen an die Bedürfnisse des Unternehmens fehlschlägt, oder weil sich die Lösung schlicht nicht als praktikabel erweist. Das Schöne an diesem Scheitern ist jedoch, dass abgebrochene Projekte Informationen liefern und der Ausgangspunkt für neue, erfolgreiche sein können. Wer sich mit dem Misserfolg auseinandersetzt, kann seine Herangehensweise beim nächsten Mal entsprechend anpassen.

Ein erfolgreiches Projekt kann wiederum den Unternehmen Alleinstellungsmerkmale bescheren. Pionierarbeit, die sich auszahlt. Besonders anschaulich zeigt sich das bei Themenfeldern wie einer modernen Gebäudeleittechnik mit Licht- und Luftsteuerung oder intelligenter Sensorik. Dabei ergeben sich zwei elementare Fragen. Erstens: Welche der zahlreichen Systeme werden den Anforderungen der Zukunft gerecht? Und zweitens: Inwiefern müssen die Baukörper anders geplant werden, um die entsprechende Technik zu integrieren? Referenzwerte, auf die man sich stützen könnte, gibt es nicht – ein ideales Spielfeld für ‚Trial and Error‘. Ein neues System muss zunächst in einem Gebäude erprobt werden, bevor das Management Schlüsse für das gesamte Portfolio ziehen kann. Ein solches Pilotprojekt funktioniert keinesfalls mit einem Pflichtenheft mit Zielvorgaben für die nächsten 24 Monate. Es sollte auf Teamebene und in Etappen gearbeitet werden: Nach jedem Sprint wird den Beteiligten Raum für neue Ideen gelassen. Mit offenem Ergebnis.

So können Konzepte weiterentwickelt und oder rechtzeitig aufgegeben werden, damit das Unternehmen gutem Geld kein schlechtes hinterherwirft. Dafür ist allerdings die Abkehr von der klassischen Leistungskultur nötig. Mehr noch: Scheitern ist als wesentlicher Teil von Innovation und Fortschritt zu betrachten. Nur wenn dieser Paradigmenwechsel gelebt wird – von der Fachabteilung bis hin zur Geschäftsführung –, gelingt die digitale Transformation.

Dieser Artikel erschien bereits am 8.2. in der IMMOBILIEN ZEITUNG.

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Dann schreiben Sie an den Leiter unserer Redaktion Dr. Josef Girshovich.

MARKT-NEWS

Hoffen und bangen, was kommt

Über die Zugeständnisse, die die Unionsparteien der SPD in den Verhandlungen über eine Große Koalition im Bereich Wohnen gemacht hat, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.2. in mehreren Artikeln ausführlich. Für den Fall, dass es tatsächlich zu einer sogenannten GroKo komme, solle die Mietpreisbremse nicht überprüft, sondern dahingehend verschärft werden, dass Eigentümer verpflichtet würden, bei Neuvermietung die vorherige Miete offenzulegen. Wohnungsmodernisierungen sollten nur noch zu 8 % statt wie bislang zu 11 % auf die Miete umgelegt werden dürfen und die Umlage durch eine Kappungsgrenze begrenzt werden. Eine Reform der Grundsteuer solle Kommunen gestatten, baureife unbebaute Grundstücke höher zu besteuern als bebaute, um so Bauland zu aktivieren. Ein Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro pro Jahr und Kind solle kommen und bis zu einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von 75.000 Euro plus 15.000 Euro Freibetrag je Kind zehn Jahre lang gewährt werden. Zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus sollten 2020 und 2021 zusätzlich zwei Mrd. Euro bereitgestellt werden. Ebenfalls gefördert werden sollten der frei finanzierte Wohnungsbau und die energetische Gebäudesanierung. Der Attraktivität von Share-Deals solle entgegengewirkt werden. Details hierzu seien aber noch keine formuliert. Vonseiten der Branchenverbände gebe es Kritik. So etwa warne der ZIA vor einer „Verteufelung“ von Share-Deals, da sie ein wichtiges Instrument für die Immobilienwirtschaft seien, z. B. um doppelte Grunderwerbsteuerbelastungen innerhalb einer Projektentwicklung zu vermeiden; Haus & Grund spreche von „Symbolpolitik“. Doch gibt es aus Branchenkreisen auch positive Äußerungen, wie CASH.ONLINE am 7.2. schreibt. Jürgen Michael Schick vom IVD begrüße eine Einführung des Baukindergeldes und sehe mit dem Koalitionsvertrag eine Trendwende für mehr Wohneigentum eingeleitet. Auch er aber sehe es kritisch, dass eine Reform der Grunderwerbsteuer im Koalitionsvertrag keine Berücksichtigung gefunden habe. „Selbst die Freistellung von der Grunderwerbsteuer für Erstkäufer bleibt im Entwurf des Koalitionsvertrages derzeit fraglich. Ich hoffe, dass das Union und SPD auf der Zielgeraden der Verhandlungen noch ändern“, sage Schick.

Deutschland bleibt begehrt

Dem Trendbarometer Immobilien-Investments 2018 von EY zufolge bleiben deutsche Immobilien auch in diesem Jahr stark nachgefragt. Das schreibt ASS COMPACT 2/2018. Es sei mit einem Investitionsvolumen auf dem hohen Niveau von rund 70 Mrd. Euro zu rechnen. Der Studie zugrunde gelegen habe eine Umfrage unter 220 Investoren, die in den deutschen Markt investierten. Neun von zehn Investoren bewerteten den deutschen Immobilienmarkt als attraktiv oder sehr attraktiv.

Lohnende Standorte in Baden-Württemberg

Über das Risiko-Rendite-Ranking zu Baden-Württemberg von Dr. Lübke & Kelber schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.2. Investoren interessierten sich infolge der gesunkenen Renditen in A-Städten wie Stuttgart zunehmend auch für alternative Investitionsstandorte wie die A-Lagen von B-Städten. So hätten außer im Großraum Stuttgart in den letzten Jahren die wohnungswirtschaftlichen Investments vor allem in Mannheim und Heidelberg zugenommen. Die attraktivsten Rahmenbedingungen für Investitionen in Bestandswohnungen in Baden-Württemberg böten Ulm, Heidelberg und Pforzheim. Dort würden in guten Lagen Renditen erzielt, die deutlich über den von Dr. Lübke & Kelber ermittelten Mindestrenditen lägen. Bei Neubauimmobilien seien Mannheim, Pforzheim und Ulm am attraktivsten. In manchen Lagen Stuttgarts, Tübingens und Konstanz‘ hingegen würden in guten Lagen die Mindestrenditen „nicht mehr in Gänze oder gar nicht erzielt“, sage Steffen Wurst von Dr. Lübke & Kelber. In mittleren Lagen werde in allen zwölf untersuchten Städten mehr als die Mindestrendite erzielt, die höchste mit 3 % in Mannheim.

Wohnen überm Supermarkt

Über den Bau mehrgeschossiger Wohn- und Gewerbebauten auf bislang nur mit eingeschossigen Supermärkten bebauten Grundstücken schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.2. ausführlich. Diese Möglichkeit der Nachverdichtung werde von politischer Seite bereits mit dem im letzten Sommer veranstalteten Supermarktgipfel unterstützt. Aldi Nord etwa wolle in den kommenden fünf Jahren auf mehreren Flächen des Unternehmens Hybridbauten mit mehr als 2.000 Wohneinheiten und einem Aldi-Markt im Erdgeschoss errichten. Zwei Projekte befänden sich bereits im Planungsstadium: eins in der Silbersteinstraße in Berlin Neukölln und das andere an der Sewanstraße in Berlin Lichtenberg. An für Wohnzwecke ungeeigneten Standorten seien prinzipiell Hybridbauten mit rein gewerblicher Nutzung denkbar.

d.i.i. vollendet ihre erste Projektentwicklung

Die bislang auf Nachverdichtung und energetische Entwicklung von Bestandsobjekten fokussierte d.i.i. Gruppe hat ihre erste Projektentwicklung erfolgreich fertiggestellt und die 24 Wohnungen in Kiel an die neuen Eigentümer übergeben, schreibt das DEAL MAGAZIN am 5.2. „Die Umsetzung eigener Neubau-Projektentwicklungen ist der nächste logische Schritt für uns. Hier können wir unsere Erfahrung, die wir mit Neubauten in der Nachverdichtung und Sanierung gesammelt haben, optimal nutzen“, sage Frank Wojtalewicz von der d.i.i.

Büromangel nimmt teils dramatische Ausmaße an

Über den Büromangel in den Metropolen schreiben die FAZ und die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG am 9.2. Andreas Mattner vom ZIA warne davor, dass sich der Mangel weiter verschärfen werde. In den Zentren Münchens, Berlins und Stuttgarts gebe es so gut wie keine freien Büroflächen mehr. Frankfurt weise zwar eine Leerstandsquote von 9 % auf, doch sei auch es auch hier im Stadtzentrum eng geworden. Die Spitzenmiete im Bankenviertel liege Colliers zufolge bei 41 Euro/qm und damit höher als an jedem anderen deutschen Standort. Auch in Berlin, wo lange Zeit Unternehmensgründer von günstigen Mieten profitiert hätten, sei die Lage mittlerweile schwierig, insbesondere im Stadtteil Mitte.

Versteckte Chancen in Mittelstandsstädten

Eine Studie von Accom in Zusammenarbeit mit bulwiengesa hat die sogenannten ‚Champion Regions‘ für Investitionen in Einzelhandelsimmobilien identifiziert, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.2. In diesen Städten, die sich vor allem in Süddeutschland befänden, lägen die Pro-Kopf-Ausgaben im Einzelhandel 40 % höher als in den sogenannten Top-7-Städten, zugleich aber hätten sich die Geschäftshäuser weniger stark verteuert. In der IMMOBILIEN & FINANZIERUNG 2/2018 schreiben Dr. Tim Sebastian Nädele und Stefan Kalmund von Accom, dass es aufgrund des in diesen Städten überproportional vertretenen Mittelstandes am treffendsten sei, sie als „Mittelstandsstädte“ zu bezeichnen, und erklären, worauf bei Investitionen in diese zu achten ist und für wen sie attraktiv sind.

Preise in Ost und West nähern sich an

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.2. schreibt, hat sich der Preisunterschied zwischen Supermärkten und Fachmarktzentren in Ost- und solchen in Westdeutschland deutlich verringert. „Ich glaube, es gibt noch einen Preisabschlag für Ostdeutschland“, sage Niclas Karoff von TLG Immobilien: „Ich halte das Thema aber nicht mehr für wirklich signifikant. Vor fünf Jahren wurde die West-Ost-Karte noch deutlich stärker gespielt.“

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Entspannte Investoren in Frankfurt

Auf dem GEG Investor’s Day in Frankfurt haben zahlreiche Branchenteilnehmer die derzeitige Marktlage, den voraussichtlichen Brexit, die mögliche Große Koalition und das Thema Digitalisierung diskutiert, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.2. Hinsichtlich der Marktlage sei man zuversichtlich, hinsichtlich der politischen Themen schon eher bedenklich gestimmt. Gewarnt werde vor den Überlegungen zu einer europäischen Schuldenunion. Hinsichtlich des Brexit aber gebe es gerade vonseiten der Banken deutlich mehr Zuversicht als Sorgen.

Real I.S. zieht Bilanz und wagt Ausblick

Brigitte Walter und Maximilian Ludwig von Real I.S. ziehen in der IMMOBILIEN & FINANZIERUNG 2/2018 ein Fazit zum Geschäftsjahr 2017, verraten, welche Pläne sie mit ihrem Unternehmen in diesem Jahr haben, und äußern sich zur Attraktivität von Einzelhandelsimmobilien in Zeiten des Onlinehandels und zu den Themen Nachhaltigkeit und Renditekompression. Das sehr gute operative Ergebnis 2017 habe den Erwartungen des Unternehmens entsprochen. Nachdem bislang fast ausschließlich Kapital von institutionellen Investoren eingesammelt worden sei, denke man nun darüber nach, ein neues geschlossenes Produkt für Privatkunden aufzulegen.

VERSCHIEDENES

Warum Chinesen deutsche Immobilien mögen

Warum deutsche Immobilien bei chinesischen Käufern so beliebt sind, erklärt Carsten Heinrich von Rubina Real Estate im Interview mit der FAZ am 9.2. Im Zuge der Globalisierung sei diese Entwicklung normal, zumal es in China als Statussymbol gelte, eine Wohnung im Ausland zu besitzen. Auch seien im Vergleich zu London oder Peking deutsche Standorte sehr günstig. Berlin gelte als hip, nachdem es vor nicht allzu langer Zeit vielen Chinesen noch unbekannt gewesen sei. Besonders begehrt seien Objekte mit besonderer Bauweise in 1A-Lagen.

Mitarbeiter gewinnen und binden

Alexander Knälmann von APOprojekt schreibt in der ARCHITEKTURZEITUNG online am 9.2. darüber, wie man auch in Zeiten des Fachkräftemangels und hohen Personalbedarfs Architekten und Ingenieure für sein Unternehmen gewinnt, integriert und hält. Besonders wichtig sei es, den Mitarbeitern die Chance zu Weiterentwicklung und Aufstieg zu geben. Nicht jede Führungsposition müsse mit auswärtigen Managern besetzt werden, vielmehr lohne es sich, eigene Mitarbeiter dabei zu unterstützen, ihre Potenziale zu entfalten. Entscheidend seien außerdem Ehrlichkeit und Integrität in Sachen Unternehmenskultur sowie die Förderung einer schnellen Integration und des Teamgeistes durch gemeinsame, hierarchieübergreifende Unternehmungen.

Immobilienverrentung für Institutionelle

Warum das Konzept der Immobilienverrentung auch für institutionelle Investoren durchaus attraktiv ist und an Bedeutung gewinnen wird, erklärt Otto Kiebler in der IMMOBILIEN & FINANZIERUNG 2/2018 und stellt verschiedenen Varianten vor. Angesichts der hohen Nachfrage und des Angebotsmangels ließen sich so weitere Angebote erschließen. Wichtig sei, den meist älteren Verkäufern die Angst zu nehmen und das Wohnrecht so gut wie möglich zu sichern, ohne dabei selbst Abstriche bei der Rendite zu machen. Je größer ihre Akzeptanz sei, desto mehr und desto hochwertigere Objekte seien im Angebot.

Energieneutrale Kühlhäuser sind möglich

Darüber, wie sich moderne Kühlhäuser und Citylogistikeinheiten mit gekühlten Teilbereichen so entwickeln lassen, dass sie eine möglichst neutrale CO2-Bilanz und also einen idealen ökologischen Fußabdruck aufweisen, schreibt Andreas Fleischer von Segro in der DVZ online am 6.2. Der Strombedarf solle beispielsweise vollständig aus nachhaltigen Quellen abgedeckt werden, etwa durch den Bezug grüner Energie von externen Versorgern oder durch Solarzellen auf dem eigenen Dach. Um eine vollständige CO2-Neutralität zu erreichen, müsse der Energieverbrauch der Immobilie durch eine Vielzahl von Maßnahmen so weit wie möglich reduziert werden. So etwa biete es sich an, die Abwärme der Kühlaggregate bei niedrigen Temperaturen als Fußbodenheizung für die ungekühlten Bereiche zu nutzen. Entscheiden sei darüber hinaus auch die Wahl des richtigen Kältemittels.

Termine

FRANKFURTER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in Frankfurt - Die elf interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Die Sonderveranstaltung richtet sich an Institutionelle Investoren und Family Offices, die im Rhein-Main-Gebiet (besonders Frankfurt) in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen, sowie Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe und Architekten.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungs-Neubau-Projekte in Frankfurt/Main sowie im Rhein-Main-Gebiet vor und sprechen über folgende Fragen: Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer? Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Welche Faktoren und Mietansätze wurden beim Globalverkauf / Forward-Deal veranschlagt, welche Quadratmeter-Preise beim ETW-Vertrieb erzielt? Wie erfolgt die Finanzierung, aus dem Cashflow, Bankenfinanzierung, Mezzanine o. ä.) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf?

REFERENTEN
Martin Büttner (GWH Bauprojekte GmbH), Volker de Boer (IFM Immobilien AG), Christoph Gröner (CG Gruppe), Hans-Peter Unmüßig (UNMÜSSIG Bauträgergesellschaft Baden mbH), Jörg Werner (GEG German Estate Group AG), Peter Haller (6B47 Real Estate Investors AG), Wolfgang Ries (BIEN-RIES AG), Jürgen Blankenberg (gsp Städtebau GmbH), Marc Bosch (Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH), Özkan Demir (PROJECT Immobilien Rhein-Main GmbH), Ralf Werner (Instone Real Estate Development GmbH). Sven Carstensen (bulwiengesa AG) gibt einen Überblick über die aktuelle Marktentwicklung sowie die Preise und Mieten im Rhein-Main-Gebiet. Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 22. Februar 2018 im Steigenberger Frankfurter Hof in Frankfurt statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

NRW IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Die 12 wichtigsten Wohnungsneubau-Projekte in NRW

ZIELGRUPPEN
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Projektentwickler/Bauträger, Institutionelle Investoren, Family Offices, Finanzierer/Mezz-Geber und Architekten.

REFERENTEN
Andreas Schulten (bulwiengesa AG), Nina Reiter (BERND REITER GRUPPE), Reinhold Knodel (PANDION AG), Andreas Gräf (Instone Real Estate Development GmbH), Martin Koll (WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH), Ulrich Tappe (Grafental GmbH & Co. KG), Tanja Kilger (BPD Immobilienentwicklung GmbH), Klaus Franken (Catella Project Management GmbH), Timo Wess (BAUWENS GmbH & Co. KG), Stefan Frey (Frey AG), Christoph Gröner (CG Gruppe AG), H.-Jürgen Rodehüser (PARETO GmbH), Achim Bassa (Koschany + Zimmer Projektentwicklung KZP)

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungs-Neubau-Projekte in NRW vor und berichten über ihre Erfahrungen: Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer? Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Wie erfolgt die Vermarktung? Preisgestaltung: Welche Preise sind erzielbar? (qm-Preise, Faktoren für Institutionelle) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Außerdem geht es um die Alleinstellungsmerkmale der Projekte, Besonderheiten der Architektur, Grundrisse etc. sowie Fragen zu Kommunikation, PR und Marketing.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 27. Februar 2018 im Radisson BLU Hotel Köln statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE in Kooperation mit der IREBS Immobilienakademie

Sonderveranstaltung Basisseminar: Projektentwicklung

ZIELGRUPPEN
Das Seminar richtet sich insbesondere an neue Mitarbeiter bei Projektentwicklungsunternehmen, die aus anderen Bereichen (oder direkt von der Uni) kommen und sich an zwei Tagen einen Gesamtüberblick über die Tätigkeit eines Projektentwicklers verschaffen wollen. Es richtet sich aber auch an Mitarbeiter von Ingenieurbüros, Architekten, Finanzierer, Investoren (besonders solche, die Forward-Deals von Projektentwicklern kaufen), Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater und Mitarbeiter von Generalunternehmern/Bauunternehmen. Alle Teilnehmer bekommen eine Teilnahmebestätigung der IREBS Immobilienakademie.

THEMEN
Erster Tag: „Grundlagen der Projektentwicklung und Projektmanagement“: Projektentwicklung/Projektmanagement (Ablauf und Leistungsbilder); Standortanalyse/Due Diligence (Baurecht; Grundstücksanalyse); Planungskonzepte (Untersuchung vorhandener Bausubstanz; Nutzungskonzepte/Bedarfsplanung; Bildung von Gebäudemodellen); Kosten- und Terminplanung (Grundleistungen nach HOAI; Baukostenplanung in der Projektentwicklung; Rahmenterminplanung); Start der Projektmanagementaktivitäten (360°-Analyse als Einstieg; Objektplanung – durch wen? Projektorganisation – ist alles geregelt?

Zweiter Tag: „Die Arbeit eines Projektentwicklers und einfache Developerrechung“: Aufgaben eines Projektentwicklers (Grundlagen; Definition; klassische Aufgaben); idealtypischer Ablauf einer Projektentwicklung (prozessuale Aspekte; idealtypischer Ablauf einer Projektentwicklung); der Markt für Projektentwickler (Typen; Strategien; Marktfaktoren); Machbarkeitsstudien (Standort- und Marktanalyse; Wettbewerbsanalyse; Analyse des Nutzungskonzepts); Kalkulationsmodelle in der Projektentwicklung (von der „Bierdeckel-Kalkulation“ zur dynamischen Developer-Rechnung).

REFERENTEN
Prof. Dr. Ulrich Schütz, Drees & Sommer und Carsten Sellschopf, formart GmbH & Co. KG. Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 11. und 12. April im Maritim Hotel Berlin statt. Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular finden Sie unter: www.tvs-berlin.de/downloads/Einladung26091701.pdf

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Grundlagen und aktuelle Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung, die wir bereits zum neunten Mal durchführen, richtet sich an alle Marktteilnehmer, die professionell Immobilien kaufen und verkaufen. Sie vermittelt an zwei Tagen sowohl Grundlagen als auch Wissen zu aktuellen Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht. Kommen sollten Projektentwickler, Bauträger, Investoren, Asset-Manager, Geschäftsführer von Immobilienunternehmen, Transaktionsberater, Makler, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

REFERENTEN
Dr. Peter Decker ist Rechtsanwalt und Partner von Gibson, Dunn & Crutcher LLP und berät in nationalen und internationalen Immobilientransaktionen. Er ist qualifiziert als Chartered Surveyor (MRICS) und leitet die Real Estate Praxis im Münchner Büro von Gibson Dunn, eine der führenden internationalen Anwaltskanzleien.

Dr. Christian Schmidt ist Rechtsanwalt und seit 2014 Mitarbeiter in der Steuerabteilung der Deutschen Pfandbriefbank AG. Zuvor war er 14 Jahre als Rechtsanwalt für die internationale Anwaltssozietät Shearman & Sterling LLP und Gibson, Dunn & Crutcher LLP auf dem Gebiet des nationalen und internationalen Steuerrechts tätig. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehört u.a. das Immobiliensteuerrecht.

Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

THEMEN
1. Tag: Steuerliche Strukturierung der Transaktion: Asset Deal; Steuerliche Aspekte einer Immobilientransaktion; Asset Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Asset Deal aus Sicht des Erwerbers (Abschreibung der Anschaffungskosten); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtige Rechtsgeschäfte, Bemessungsgrundlage, Steuerausnahmen); Umsatzsteuer (Geschäftsveräußerung im Ganzen, Umsatzsteueroption); Haftung (Betriebssteuern, Grundsteuer, Haftungsregelung im Kaufvertrag). Steuerliche Strukturierung der Transaktion – Share Deal: Share Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Share Deal aus Sicht des Erwerbers (Abzugsfähigkeit der Akquisitionsfinanzierung, Schicksal der Verlust- und Zinsvorträge); Besteuerung mit Auslandsbezug; Umsatzsteuer (Umsatzsteuerfreiheit des Share Deals); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtigkeit der Anteilsübertragung und Anteilsvereinigung; gem. §§ 1 Abs. 2a, Abs. 3 und Abs. 3a GrEStG, Strukturierungsmöglichkeiten); Haftung (Steuerklausel im Kaufvertrag); Geplante Änderungen zur Grunderwerbsteuer bei Share Deals – wie können Investoren ggf. vorausschauend darauf reagieren? Vereinbarungen im Vorfeld der Transaktion: Letter of Intent, Memorandum of Understanding, Term Sheet, Exklusivitätsvereinbarung; Vertraulichkeitsvereinbarung. Due Diligence: Käufer Due Diligence/Verkäufer Due Diligence; Red Flag List; Executive Summary; Report; Datenraumanforderungen. Asset Deal: Kaufgegenstand (Bestimmtheit, Dingliche Belastungen, Bauverpflichtung); Kaufpreis (Gestaltung, Fälligkeit, Sicherstellung, Verkäuferdarlehen); Dingliche Sicherung der Kaufpreisfinanzierung (Belastungsvollmacht, Sicherstellung der Löschung); Übergang von Vertragsverhältnissen (Mietverhältnisse, Service Verträge, Versorgungsverträge, Nachvereinbarungen); Garantiehaftung versus Haftungssystem des BGB; Rechtsfolgen der Haftung (Basket, Cap, Selbstbehalt, Vertragsstrafen); Übergang von Nutzen und Lasten; Rücktrittsrechte (Verzug des Käufers, Nichteintritt der Fälligkeitsvoraussetzungen, Rechtsfolgen); Auflassungsvormerkung und Auflassung; Kostenregelung; Zusammenschlusskontrolle.

2. Tag: Share Deal – Ankauf einer Immobilie: Abgrenzung zum Asset Deal; Anwendbares Recht; Sprache der Transaktionsdokumente; Erforderlichkeit der notariellen Beurkundung; Kaufpreisgestaltung, Ablösung von Verbindlichkeiten und Kaufpreisanpassung; Physisches Closing versus reales Closing; Haftungssystematik beim Share Deal; Optionsvereinbarungen. Joint Venture für ein Immobilienprojekt: Arten von Immobilien-Joint Ventures; Wirtschaftliche Grundlagen von Joint Ventures (Objektbeschaffung, Asset Management, Exit, Budget); die Joint Venture Vereinbarungen (Master Vereinbarung, gesellschaftsrechtliche Vereinbarungen, Geschäftsbesorgungsverträge, Leistungsverträge); die Master Vereinbarung, gesellschaftsrechtliche Regelungen (Kapitalausstattung, Stimmrechte, Tag along, Drag along, Vorkaufsrechte, Gewinnverteilung); Geschäftsbesorgungsverträge (Verwaltung des Joint Ventures, Beschaffung, Verwaltung, Wertschöpfung, Finanzierung, Verkauf).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 18. und 19. April 2018 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de