KOMMENTARE AM MONTAG

Bald mehr Zinshäuser im Angebot

John Bothe Silverlake

Totgesagte leben länger – auf wenige Immobilien lässt sich dieser Merkspruch so gut anwenden wie auf Zinshäuser. Die guten alten Alleskönner des privaten Vermögensaufbaus haben in den vergangenen Jahren deutlich in der Gunst der Investoren gewonnen. Der Anlagedruck hat auch Institutionelle auf den Geschmack des Asset-Kuchens gebracht – nicht immer zur Freude der Akquisiteure, da die Prüfung eines kleinen Portfolios ja genauso viel Arbeit bedeutet wie die eines großen. Überdies werden mehr Zinshäuser durch Aufteilung vom Markt genommen als neu gebaut.

Ich wäre trotzdem vorsichtig mit einem Abgesang auf diese Immobilienart. Nach der Lehman-Pleite und Finanzkrise gab es nicht nur den großen Crash an den institutionellen Immobilienmärkten, es gab ab 2010 auch den antizyklischen Ankaufsrausch privater Investoren zu günstigen Preisen. Die meisten dieser Eigentümer segeln aus meiner Erfahrung unter dem Radar der Immobilienwirtschaft. Steuerberater, Zahnärzte, Rechtsanwälte, Mittelständler, all diejenigen, die nicht direkt von der Krise 2008/2009 betroffen waren, haben seinerzeit die Gunst der Stunde genutzt und investiert.

Viele Wohnhäuser in westdeutschen Großstädten befinden sich damit weiterhin in den Händen privater Eigentümer, die die gesetzlichen zehn Jahre Haltefrist abwarten, um anschließend steuerfrei veräußern zu dürfen. Diese Frist nähert sich nun ihrem Ende. Und die Investoren von damals schauen mit wachsender Neugier auf die Entwicklung, die der deutsche Wohnungsmarkt in den letzten Jahren durchlaufen hat. Nur wenige haben sich die Preissprünge wahrscheinlich so vorstellen können. Da sich aber inzwischen herumgesprochen hat, dass hie und da gewisse Preisplateaus erreicht und erste Peaks gar überschritten sind, vor allem, dass manch eine Kommune verstärkt auch ihr Vorkaufsrecht ausübt (und zwar zum Verkehrswert), warten die Käufer von vor bald zehn Jahren gespannt auf das Ende der Haltedekade.

Für mich steht deshalb fest: Ab 2020 werden wir auf dem Markt mehr Bestandshäuser sehen. Das wird keine Flut an Angeboten sein, aber ein stetes Rieseln von Objekten, deren Eigentümer nun Gewinnmitnahmen realisieren wollen. Profitieren werden davon private Investoren, Family Offices und Stiftungen, denen es gelungen ist, hier einen guten Track-Record aufzubauen. Viel Arbeit kommt hingegen auf institutionelle Investoren zu, deren Assetmanager sich auf noch mehr kleinteilige Due-Diligence-Prüfungen freuen dürfen.

Dieser Artikel erschien am 8.11. in der IMMOBILIEN ZEITUNG.

Bündelung von Datenzentren in Frankfurt stößt an Grenzen

Michael Dada CBRE

Im vergangenen September war Apple mit der Präsentation seiner neuen iPhones – eher en passant – für einen Internetweltrekord verantwortlich: Mit 5,88 Terabit pro Sekunde wurde der höchste Datendurchsatz aller Zeiten gemessen. Ort des Geschehens war der IT- und Gewerbepark Osthafen in Frankfurt am Main mit dem weltweit wichtigsten Internetknotenpunkt Decix. Das ist kein Zufall, die Bedeutung der Mainmetropole als in Bezug auf den Datendurchsatz weltgrößter Standort für Rechenzentren ist historisch gewachsen. Eine maßgebliche Ursache dafür ist, dass die Frankfurter Banken ihre eigengenutzten Data Center in unmittelbarer Nähe zum Unternehmenssitz platzieren wollten, um sie unkompliziert warten lassen zu können und Auflagen der Finanzaufsicht gerecht zu werden. Zudem ist für den Hochfrequenzhandel von Wertpapieren die Nähe zu wichtigen Knotenpunkten wie Decix wichtig. Denn obwohl sich die Signale beinahe mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, zählen dort selbst minimale Zeitunterschiede.

Inzwischen etablieren sich in Frankfurt neben den eigengenutzten Rechenzentren aber auch zunehmend sogenannte Colocations. Dabei handelt es sich gewissermaßen um „Daten-Hotels“, also Betreiberimmobilien, in denen Nutzer einzelne Server-Racks oder Etagen bei einem Operator anmieten können. Bezahlt wird nicht nach Mietfläche, sondern nach der abgenommenen elektrischen Leistung. Die meisten dieser Colocations befinden sich im Eigentum solcher Operatoren, während eine Minderheit als Immobilienprodukt für professionelle Investoren gehandelt wird. Infolge der fortschreitenden Digitalisierung kommen immer mehr Unternehmen als Mieter für Colocations in Frage – beispielsweise internationale Anbieter von Cloud Services oder auch Start-up-Unternehmen. Auch die Endverbraucher greifen von der ganzen Welt aus auf die jeweiligen Daten zu. Dies hat u. a. zur Folge, dass nur noch etwa die Hälfte aller Daten von der Mainmetropole selbst aus abgerufen werden.

Die geografische Nähe zu den Knotenpunkten spielt also heutzutage in vielen Fällen keine so große Rolle mehr. Trotzdem werden neue Colocations und zahlreiche andere Rechenzentren bislang überwiegend in Frankfurt errichtet. Aktuell beläuft sich die Gesamtleistung der Frankfurter Colocation-Rechenzentren auf rund 240 Megawatt. Zum Vergleich: In Berlin sind es ca. 28, in München 19 Megawatt. Im Zuge der digitalen Transformation wird dies zunehmend zum Problem. Modernere Servereinheiten benötigen zwar immer weniger Fläche, verbrauchen dafür allerdings immer mehr Strom. Bereits jetzt entspricht der Verbrauch eines mittelgroßen Data Centers häufig dem einer ganzen Kleinstadt, auf alle deutschen Center zusammen enrfallen rund 10 % des landesweiten Stromverbrauchs. Nicht nur die steigenden Preise für Bauland in Frankfurt stellen also ein Hindernis für den Neubau dar, sondern auch die lokale Energieinfrastruktur stößt an ihre Grenzen. Folgt auf die Dezentralisierung der Daten also die Dezentralisierung der Data Center? Projektentwickler werden aller Wahrscheinlichkeit nach zukünftig alternative Standorte ins Auge fassen und Entwicklungen außerhalb von Frankfurt zumindest erwägen. Zwar ist es auch möglich, ausländische Server anzumieten, jedoch nur unter Wahrung der nationalen Datenschutzgesetze. Zudem muss qualifiziertes Personal zur Wartung verfügbar sein. Daher bietet sich die Entwicklung regionaler Datencenter in Deutschland an, um die Kosten für Bauland und den Wettbewerb im Großraum Frankfurt zu umgehen und gleichzeitig den hohen rechtlichen Anforderungen Genüge zu tun.

Die Immobilienbranche muss auch deshalb den Blick über den Tellerrand wagen, weil sich Colocations, wie eingangs erwähnt, allmählich auch als Investmentprodukt etablieren – ganz ähnlich, wie es mit Logistikobjekten zur Jahrtausendwende der Fall war. Dies liegt einerseits an der explodierenden Datenmenge, andererseits sind Colocations eine vielversprechende Möglichkeit für Investoren, viel Kapital in einzelne Objekte zu allozieren, deren Managementaufwand für den Eigentümer überschaubar ist – und deren Renditen zudem einige Basispunkte oberhalb des Logistiksektors liegen. Attraktiv ist für die Investoren zudem, dass sie auf eine Reihe professioneller und etablierter Betreiber zugreifen können. Weil nach elektrischer Leistung abgerechnet wird, können zukünftig auf unveränderter Fläche immer mehr Server und damit Stromverbraucher aufgestellt werden, die die Mieteinnahmen maximieren. Einige nachträgliche Investitionen werden natürlich dennoch notwendig sein.

Dieser Artikel erschien am 6.11. in der BÖRSEN ZEITUNG.

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Dann schreiben Sie an den Leiter unserer Redaktion Dr. Josef Girshovich.

MARKT-NEWS

Deutschland bleibt beliebtes Investitionsziel

Über die Ergebnisse der Studie zum europäischen Immobilienmarkt von PricewaterhouseCoopers (PwC) und dem Urban Land Institute (ULI) schreiben SPIEGEL ONLINE am 5.11., das HANDELSBLATT und die FAZ am 6.11. sowie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.11. Im Zeitraum Q4 2017 bis Q3 2018 seien 65 Mrd. Euro in Wohnungen und Häuser in Deutschland investiert worden, und damit drei Mrd. Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Dämpfend habe sich ausgewirkt, dass Deutschland zu wenige Zielobjekte bieten könne und die verfügbaren zu teuer seien. Dennoch blieben deutsche Städte bei Immobilieninvestoren beliebt und schnitten hinsichtlich der Aussichten für das nächste Jahr gut ab. Berlin, Frankfurt, Hamburg und München würden zu den zehn aussichtsreichsten europäischen Städten gezählt und lägen in dieser Hinsicht deutlich vor London und britischen B-Städten. Allerdings seien ungeachtet des bevorstehenden Brexit in britische Immobilien im genannten Zeitraum 68 Mrd. Euro investiert worden. Als die europäische Stadt mit den besten Aussichten für 2019 habe sich Lissabon herauskristallisiert. Hier sähen die Umfrageteilnehmer besonders gute Chancen auf günstige Kaufpreise und steigende Erträge, während der Immobilienzyklus anderer europäischer Ländern als schon weit fortgeschritten angesehen werde. Befragt worden seien rund 800 europäische Immobilienfachleute.

Wendepunkt nicht in Sicht

Über die Ergebnisse einer Studie des Handelsblatt Research Institute schreiben das HANDELSBLATT am 7.11. und die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.11. Unter dem Motto ‚Wendepunkt 2019?‘ suchten der ehemalige Wirtschaftsweise und Chef des Handelsblatt Research Institute Bert Rürup und Stefan Schilbe von HSBC auf der diesjährigen Handelsblatt-Jahrestagung Immobilienwirtschaft in Berlin nach Indizien, die auf ein abruptes Ende der längsten Aufschwungsphase seit dem deutschen Wiederaufbau hinweisen könnten, wurden aber nicht fündig, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG. Zwar sehe man durchaus eine Hochkonjunkturphase, die sich ihrem Höhepunkt nähere, doch sei mit einer plötzlichen Korrektur nicht zu rechnen. Wichtig sei aber, dass die Branche die demografische Entwicklung und die Veränderung der Arbeitswelt infolge der Digitalisierung im Auge behalte. Das HANDELSBLATT stellt in den Vordergrund, dass besagter Studie zufolge die derzeitige Situation für potenzielle Immobilienkäufer äußerst ungünstig sei und es der Generation derer, die heute jünger als dreißig sind, kaum gestatte, Wohneigentum zu bilden. Daran werde sich voraussichtlich auf absehbare Zeit nichts ändern, da es zwar Hinweise auf eine Verlangsamung der Preisanstiege gebe, doch mit Preisrückgängen nicht zu rechnen sei. Für mehr bezahlbaren Wohnraum müssten die Landesbauordnungen vereinheitlicht und der digitale Bauantrag eingeführt werden, um so die Baukosten zu senken.

Renditefreie Mietwohnhäuser

Einer Studie von bulwiengesa im Auftrag der Mähren-Gruppe zufolge haben sich im Zeitraum 2013 bis 2017 die Preise für Berliner Mietwohnhäuser auf 2.325 Euro/qm mehr als verdoppelt, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.11. Der mittlere Kaufpreisfaktor habe sich von 18 im Jahr 2013 auf 26 im Jahr 2017 erhöht. Eine weitere Renditekompression sei vor diesem Hintergrund fast nicht mehr vorstellbar, aber durchaus möglich.

Immobilienverrentung wird immer beliebter

Einer von IVD und der deutschen Leibrenten Grundbesitz AG gemeinsam unternommenen Umfrage zufolge gewinnt die Leibrente bzw. Immobilienverrentung in Deutschland an Bedeutung, schreibt die IMMOBILIEN WIRTSCHAFT 11/2018. Immerhin 40 % der befragten Immobilienvermittler schätzten das Potenzial dieses Verkaufsmodells als hoch oder sehr hoch ein.

Büroflächenmangel fast überall

Savills zufolge sind Büros mittlerweile nahezu überall in Europa Mangelware, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.11. Nur Warschau, Dublin und Madrid hätten noch nennenswerte Leerstandsquoten, München, Berlin und das Pariser Stadtzentrum hingegen seien mit um die 2 % Leerstand unterversorgt. In München, Berlin und dem Pariser Stadtzentrum lägen die Leerstandsquoten bei ca. 2 %. Obwohl zunehmend mehr gebaut werde und in diesem Jahr in den 17 größten Bürohochburgen Europas voraussichtlich gut 3,2 Mio. qm Bürofläche, 2019 dann mehr als 4,1 Mio. qm fertiggestellt würden, werde die durchschnittliche europäische Leerstandsquote von derzeit 5,9 % nur auf 7 % steigen.

Hochkonjunktur am Büromarkt geht weiter

Dem Büromarktindex der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) zufolge befinden sich die Büromärkte der Top-7-Städte nach wie vor in einer Hochkonjunkturphase, die voraussichtlich weiter anhalten wird. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.11. Zwar weise der Index für das Q2 2018 einen leicht niedrigeren Wert als für das Vorquartal aus, doch bleibe der Aufschwung beginnend ab dem Q1 2009 intakt.

Nordrhein-Westfalens Logistikvermietungsmarkt im Aufwind

CBRE zufolge sind in Nordrhein-Westfalen in den ersten drei Quartalen dieses Jahres knapp 1,3 Mio. qm Logistikfläche neu vermietet worden, und damit 5,3 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 8.11. Der deutlichste Zuwachs gegenüber den ersten drei Quartalen 2017 sei mit 11,2 % in Köln und mit 24,7 % in Düsseldorf festgestellt worden. Für das gesamte Jahr 2018 sei mit einem Vermietungsumsatz von 1,7 Mio. qm zu rechnen.

FONDS- UND FINANZ-NEWS

BVI-Fondsstatistik verzeichnet geringere Zuflüsse

Einer Mitteilung des BVI zufolge sind im Zeitraum Januar bis September 2018 insgesamt 4,4 Mrd. Euro in offene Immobilienpublikumsfonds investiert worden, berichtet die BÖRSEN ZEITUNG am 9.11. Insgesamt betrachtet hätten die offenen Publikumsfonds in besagtem Zeitraum ein Nettomittelaufkommen von 17,8 Mrd. Euro verzeichnet und damit deutlich weniger als im Jahr zuvor, in dem es 55 Mrd. Euro gewesen seien. Bei den offenen Spezialfonds für institutionelle Anleger sei der Rückgang weniger deutlich gewesen. Diesen seien von Januar bis September dieses Jahres 58,3 Mrd. Euro zugeflossen, nachdem es im Jahr zuvor 63,8 Mrd. Euro gewesen seien.

Neuer Beos-Fonds kauft ein

Für den neuen offenen Beos-Fonds CREFG IV haben die Swiss Life Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH und die Beos AG das Laetitia-Portfolio mit 32 Gewerbeimmobilien an Standorten in ganz Deutschland von Aurelis Real Estate erworben. Das schreiben das PROPERTY MAGAZINE und THOMAS DAILY online am 8.11. Damit sei der Großteil des Fondsvolumens schon kurz nach Vertriebsbeginn investiert.

VERSCHIEDENES

Mikrowohnen für institutionelle Investoren

Über Mikroapartments als neue Anlageform für institutionelle Investoren schreibt Johannes Anschott von Commerz Real ausführlich im ABSOLUT REPORT 5/2018. Die Kernzielgruppe seien Studenten, Trainees, Young Professionals und Pendler, also meist junge Leute, denen Lebensqualität und eine zentrale Lage viel und die klassischen Statussymbole wenig bedeuteten. Sowohl im Hinblick auf den generellen Bedarf wie auch wirtschaftlich betrachtet sei damit zu rechnen, dass auf lange Sicht das Interesse am Mikrowohnen groß bleiben werde. Zugleich biete das Segment in der Regel höhere Renditen als Zwei- bis Vierzimmerwohnungen, da sich für den kleineren Raum und wegen der Sonderform des Apartments leichter Mietsteigerungen durchsetzen ließen. Laut einer Umfrage von CBRE sei jeder vierte befragte Investor bereit, auch europaweit in alternative Wohnsegmente wie kleinere Apartments zu investieren.

Das Märchen vom ausgepressten Mieter

Darüber, dass es den Mietern hierzulande deutlich besser geht als oft behauptet, schreibt Thomas Meyer von Wertgrund auf CAPITAL online am 7.11. Der ‚Servicemonitor Wohnen 2018′ von Analyse & Konzepte habe gezeigt, dass der überwiegende Teil der deutschen Mieter zufrieden sei, doch gebe es immer wieder Proteste gegen zu hohe Mieten. Der Grund für die Diskrepanz sei, dass insbesondere die Angebotsmieten infolge mangelnden Wohnungsbaus in den letzten Jahren und des Rückgangs der Förderung des sozialen Wohnungsbaus stark gestiegen seien, während die Bestandsmieten sich nur moderat erhöht hätten. Mehr als die Hälfte der Befragten hielten ihre Miethöhe für angemessen, und gelte durchweg für alle Vermietertypen von der Privatperson bis zum Immobilienunternehmen.

Selbst ist die Digitalisierung

Warum sich Digitalisierung nicht einkaufen lässt, sondern man sie selbst aktiv gestalten muss, erklärt Dr. Florian Stadlbauer von Commerz Real in der IMMOBILIENWIRTSCHAFT 11/2018. Denn hierbei gehe es um weit mehr als um neue Technologien und verbesserte Prozesse. Vor allem müsse die Kultur eines Unternehmens sich ändern und die Firmen lernen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Um das zu erreichen, müsse jedes Unternehmen die Transformation selbst durchlaufen, anstatt vorgefertigte Modelle zu implementieren. Commerz Real verstehe sich als ein Unternehmen, das zukünftig vernetzte, smarte Sachwerte verwalten werde. Diese würden mit kundenorientierten, digitalen Geschäftsmodellen verknüpft, sodass Anleger, Mieter und auch Mitarbeiter von der Digitalisierung profitierten.

Termine

EXKLUSIVE EINLADUNG

PB3C Wohnungspolitischer Abend

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich alle, die mit Vertretern von Politik und Entscheidern aus der Immobilienwirtschaft über die Herausforderungen des Wohnungsmarktes sowie mögliche Lösungsansätze diskutieren wollen. Gastgeber Hans Jürgen Kulartz, Mitglied des Vorstands der Berliner Sparkasse, und Dr. Josef Girshovich, Gesellschafter der PB3C GmbH, freuen sich, Sie im Max Liebermann Haus begrüßen zu dürfen.

REFERENTEN
Mit Impulsvorträgen von Hans Jürgen Kulartz (Mitglied des Vorstands der Berliner Sparkasse) und Dr. Alexander Fink (Ökonom am Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Leipzig und Senior Fellow am Institute for Research in Economic and Fiscal Issues).

Auf dem Podium diskutieren Dr. Jan-Marco Luczak MdB (CDU, Vorsitzender der Berliner CDU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und Wohnpolitischer Experte der Unionsfraktion); Florian Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Facility Management für den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin); Sebastian Fischer (Mitglied des Vorstands der PRIMUS Immobilien AG)und Jacopo Mingazzini (Vorstand der ACCENTRO Real Estate AG). Moderation: Dr. Josef Girshovich (Gesellschafter der PB3C GmbH).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 13. November 2018 im Max Liebermann Haus statt. Bitte melden Sie sich hier an und beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl aufgrund der Größe des Raumes begrenzt ist.

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in Berlin. Die interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich diese Veranstaltung richtet sich an Investoren, die in Berlin in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Bauträger/Projektentwickler aus Berlin kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen, sowie Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe und Architekten.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in Berlin vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie wurden die Herausforderungen der Grundstückssuche gemeistert? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden und der Politik? Welche Faktoren und Mietansätze beim wurden beim Globalverkauf / Forward-Deal, welche Quadratmeter-Preise beim ETW-Vertrieb erzielt? Wie gestalteten sich Vertrieb und Marketing? Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Andreas Schulten (bulwiengesa AG): Neue Erkenntnisse zur Marktentwicklung in Berlin – wo liegen die aktuellen Marktchancen? Welche Preise und Mieten sind wo erzielbar? Projektvorstellungen von Herbert Dzial (HD Gruppe), Kai-Uwe Ludwig (6B47 Real Estate Investors AG), Christoph Gröner (CG GRUPPE AG), Michael Groh (Instone Real Estate Development GmbH), Peter Jorzick (HAMBURG TEAM Gesellschaft für Projektentwicklung mbH), Dr. Michael Held (TERRAGON INVESTMENT GmbH), Christoph Langmack (PATRIZIA Immobilien AG).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 20. November 2018 im Steigenberger Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Ankaufskriterien von Investoren für Projektentwicklungen im Wohnungsneubau (Forward-Deal)

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler im Bereich Wohnungs-Neubau und weitere Investoren, die in den Wohnungsneubau investieren.

THEMEN
Immer mehr Investoren setzen auf den Wohnungsneubau. Sie investieren dabei vor allem in Forward-Deals. Die wichtigsten Investoren aus ganz Deutschland stellen sich und ihre Projekte vor, nennen ihre Ankaufskriterien (Lagen, Projektvolumen, Einkaufsfaktoren etc.), zeigen Beispiele von bereits durchgeführten Transaktionen und geben Informationen zur Abwicklung von Forward-Deals. Erfahrungsgemäß sind weitere Investoren im Publikum.

REFERENTEN
Fabian Klingler (Aberdeen Asset Management Deutschland AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Klaus Betz (Württembergische Lebensversicherung AG), Nikolas Jorzick CFA MBA (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Christoph Thumm (AACHENER GRUNDVERMÖGEN Kapitalverwaltungsges. mbH), Thomas Meyer, (WERTGRUND Immobilien AG), Klaus-Niewöhner-Pape (INDUSTRIA WOHNEN GmbH), Florian Mundt (Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft mbH), Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG). Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 29. November 2018 im Maritim proArte Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de