KOMMENTARE AM MONTAG

Wo sich investieren noch lohnt

Ulrich Jacke Dr. Lübke & Kelber

Die Zeitungen und Fachmedien sind voll davon: Wo lohnt es sich, eine Wohnung zu kaufen und wo zu mieten? In welchen deutschen Städten sollten Eigennutzer jetzt noch den sogenannten ‚Sprung ins Eigenheim‘ wagen? Und auf welche Standorte sollten institutionelle Investoren weiterhin blicken? Angesichts der weiter gestiegenen Preise und des andauernden Nachfrageüberhangs stellen sich zunehmend private wie professionelle Anleger die Frage, ob sich der Erwerb von Wohnimmobilien überhaupt noch rentieren kann.

Wir beschäftigen uns seit Jahren mit dem Thema und fassen die Ergebnisse unserer Untersuchungen im jährlichen Risiko-Rendite-Ranking von Dr. Lübke & Kelber zusammen. Das Ranking richtet sich zuvorderst an institutionelle Investoren, spricht aber in Teilen auch Privatpersonen an, weil es aufzeigt, an welchen Standorten die Haushalte eher durch Miete und an welchen eher durch Eigentumserwerb finanziell stärker belastet werden. Das nutzen viele Menschen als Indikator, um das Für und Wider eines Eigentumserwerbs zu prüfen.

Kern des Rankings war und ist es, zunächst einmal einen Blick auf mögliche Renditen zu vermitteln, die sich mit Wohnimmobilien in den von uns untersuchten 111 deutschen Städten erzielen lassen und zu fragen, ob diese gegenüber dem individuellen Standortrisiko angemessen sind bzw. besonders vorteilhafte Risiko-Rendite-Relationen aufweisen. Das anhaltende Preiswachstum der letzten Jahre führt zu teils deutlichen Steigerungen der Kaufpreisfaktoren in inzwischen allen Lagen Deutschlands. Deshalb sollten Investoren die Renditen und die Risiken genau im Blick haben. Idealerweise sollte ein Investment eine möglichst hohe Rendite bei möglichst geringem Risiko aufweisen. Unsere Analyse zeigt sehr unterschiedliche Ergebnisse auf und ermittelt sowohl bei Investitionen in Bestände als auch in Neubauten besondere Risiko-Renditevorteile in den B-Lagen der Top-Städte bzw. in den B-Städten.

Die unter Einsatz einer ausgewogenen langfristigen Finanzierung erzielbaren Eigenkapitalrenditen von Bestandsobjekten in guten Lagen der Städte Fürth, Lüneburg und Osnabrück übersteigen am deutlichsten die von uns ermittelte Mindestrendite. In mittleren Lagen liegen die Städte Erlangen, Heidelberg und Karlsruhe vorne sowie Fürth, Lüneburg und Osnabrück in guten Lagen. Im Neubausegment führen Investitionen in mittlere Lagen in Fürth, Kempten und Landshut sowie in gute Lagen in Kempten, Fürth und Dresden das Feld an.

Die Immobilienmärkte sind aufgrund der robusten wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland sehr stabil. Die Marktverfassung im Immobilieninvestmentgeschäft ist solide, Preisüberhitzungen können in der Breite des Marktes ausgeschlossen werden. Der Mangel alternativer Investments wird die Preise und Faktoren weiter treiben. Da mit einer breiten Zunahme des Angebots an Bestandsliegenschaften jedoch nicht zu rechnen ist, werden wir auch weiterhin konstante, aber verglichen mit den vergangenen Jahren geringere Preissteigerungen erleben. Beachtenswert ist dabei, dass das Interesse nach Wohnimmobilien sich längst nicht mehr nur auf die Top-Standorten konzentriert. Die Nachfrage erreicht mittlerweile auch die deutschen B-Standorte, mit der Folge, dass auch dort die Renditen aufgrund gestiegener Preise kontinuierlich sinken. Wer die Rankings der vergangenen Jahre nebeneinander legt, wird hier deutlich eine Art „Trickle-down-Effekt“ von Nachfrage und Preisentwicklungen erkennen können, der sich von den Metropolen auf die B-Standorte überträgt. Die Folge: Institutionelle Anleger müssen heute verstärkt in der Breite und Fläche zu suchen und können sich nicht mehr ausschließlich daran halten, an den altbewährten Top-Standorten zu investieren.

Allerdings sollten Investoren verstärkt auf die Rahmenbedingungen achten und die Opportunitäten nicht überschätzen. Die Attraktivität der B-Städte ergibt sich vor allem im Vergleich mit den quasi leergefegten Metropolen. Sofern die wirtschaftliche und demografische Entwicklung sowie der niedrige Zinsatz anhalten, bieten sie sehr interessante Investmentmöglichkeiten. Allerdings sind diese Märkte zu klein, um große Veränderungen der Rahmenbedingungen absorbieren zu können. Daher ist es ratsam, nur solche Liegenschaften zu erwerben, die Top-Lagen darstellen und eine langfristige Vermietung gewährleisten.

Und aus Sicht der Eigennutzer: Da die Kaufpreise für ETW teilweise enorm gestiegen sind, lohnt sich unter dem Aspekt der monatlichen Gesamtbelastung der Wohnungskauf von Jahr zu Jahr an immer weniger Standorten. 2018 sind es ‚nur noch‘ 48 Städte, nachdem es im Jahr zuvor noch 87 Städte gewesen waren, in denen sich ein Immobilienerwerb im Vergleich zur Miete als geringere monatliche Belastung dargestellt hatte. Ich gehe davon aus, dass dieser Trend sich auch im folgenden Jahr fortsetzen wird, vielleicht nicht mehr so rasant wie im Zeitraum 2017 bis 2018 – aber die Richtung ist vorgegeben.

Denn selbst wenn es zu gewissen Preiskorrekturen oder Seitwärtsbewegungen kommen sollte, werden diese die Marktwirkung der weiterhin hohen Nachfrage nach deutschen Wohnungen nicht ausgleichen können. Deutsche Wohnimmobilien für Investoren ebenso wie für Eigennutzer weiterhin im Trend – und die Städte kommen mit dem Neubau nach wie vor nicht hinterher.

Amazon, Zalando & Co. sind einholbar

Bernhard Schoofs Momentum Real Estate

E-Commerce – der Begriff stand lange Zeit für die Digitalisierung des Handels und galt gewissermaßen als Urknall einer neuen Zeitrechnung. Die Kunden, so die Vision der Online-Pioniere damals, würden ihre Produkte mit der Zeit fast nur noch auf virtuellen Marktplätzen kaufen, die Ladentheke wäre Geschichte. Mit der Zeit entstand eine Art ‚digitaler Graben‘ in den Köpfen von Konsumenten und Händlern. Hier die digitale Zukunft: der schnelle Einkauf per Knopfdruck. Dort die analoge Vergangenheit: der mühselige Gang ins stationäre Geschäft.

80 % der Offline-Händler werden nicht überleben, erklärte Zalando-Gründer Oliver Samwer noch vor wenigen Jahren. Lange Zeit hätte man ihm das fast glauben können. Von den Buchhändlern bis zu den Nahversorgern zittern ganze Branchen vor der Konkurrenz. Richtig ist aber auch, dass Furcht mitunter enormen Erfindungsreichtum freisetzen kann. Was also, wenn sich der digitale Graben wieder schließen sollte? Digitale Innovationen, das zeichnet sich ab, kommen im stationären Handel mittlerweile genauso zum Einsatz wie bei den Online-Händlern: Bezahlt wird im Internet wie im Geschäft per PayPal oder mit einem anderen Dienst. Und das in ein paar Jahren nicht einmal mehr an einer physischen Kasse, sondern automatisch beim Verlassen des Geschäfts. Sensoren und eine künstliche Intelligenz, die per Kamera zuschaut, passen auf. Avatare und Roboter werden die Kunden zwar nicht im Laden beraten, dafür aber eine Sprachassistenz mit künstlicher Intelligenz wie Siri oder Alexa. Und kennen Sie das? Sie suchen ein Produkt im Internet und dann erscheint der Hinweis „Für diese Produkte könnten Sie sich auch interessieren“? Maßgeschneiderte Produktvorschläge wird es dank Geomarketing und Internet of Things auch im Laden geben. Sensoren orten, an welchem Regal Sie (und ihr Smartphone) sich befinden und senden Ihnen Einkaufstipps.

Die Online-Pioniere von einst werden sich geirrt haben. Langfristig wird der stationäre Handel das „E“ in „E-Commerce“ genauso verdienen wie Amazon & Co. Was aber bleibt dann noch vom Konzept des Online-Pure-Players, wenn das digitale Suchen, Vergleichen, Beratenwerden und Bezahlen auf der Verkaufsfläche genauso gängig ist wie beim Shoppen daheim? Der Einkauf per Knopfdruck ist es nicht. Es bleibt das Versprechen, sich Waren bequem und in möglichst kurzer Zeit nach Hause oder an jeden beliebigen Ort liefern zu lassen. Das nennt man Versandhandel.

Dieser Artikel erschien am 1.11. in der IMMOBILIEN ZEITUNG

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen?

Dann schreiben Sie an den Leiter unserer Redaktion Dr. Josef Girshovich.

MARKT-NEWS

Grunderwerbsteuer-Freibeträge statt Share-Deals?

Über die politischen Diskussionen zu den Themen Share-Deal-Reform und Grunderwerbsteuer-Freibeträge für private Eigenheimkäufer schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.11. ausführlich. Auf Bundesebene würden die Überlegungen zu Freibeträgen oder sogar einer Absenkung des Grunderwerbsteuersatzes immer konkreter, was die Bundesländer Einnahmeausfälle befürchten lasse, da die Grunderwerbsteuer zu ihren wichtigsten Einnahmequellen gehöre. Doch sei schon in den Koalitionsvereinbarungen von SPD und CDU die Einführung von Freibeträgen bis 500.000 Euro ins Spiel gebracht worden, worauf die FDP nun dränge. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) im Auftrag der FDP-Fraktionsvorsitzenden zeige die wahrscheinlichen Auswirkungen der diskutierten Modelle zur Entlastung der privaten Eigenheimkäufer auf die Finanzen der Länder, durchgerechnet am Beispiel Nordrhein-Westfalen. So würde eine Senkung des Steuersatzes von derzeit 6,5 % auf 3,5 % gemessen am Steueraufkommen von 2015 Mindereinahmen in Höhe von fast 1,17 Mrd. Euro bzw. 46 % bewirken. In Berlin denke man deshalb darüber nach, Einnahmerückgänge mittels neuer, härterer Share-Deal-Rahmenbedingungen auszugleichen. Doch sei es fraglich, ob dies tatsächlich gelingen könne.

Fair geteilt

Vonseiten der Immobilienvermittler wurde angeregt, dass sich Käufer und Verkäufer künftig die Vermittlungsgebühr teilen, nachdem die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Katarina Barley (SPD) in der RHEINISCHEN POST angekündigt habe, das Bestellerprinzip möglichst bald auch beim Verkauf von Wohnungen und Häusern einführen zu wollen. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.11. Die beiden Branchenverbände IVD und BVFI hätten anlässlich eines entsprechenden Briefes von Kai Enders von Engel & Völkers signalisiert, dessen Forderung unterstützen zu wollen. Bei der Anhörung im Bundesjustizministerium am 7. November wolle man dieses Modell gemeinsam zur Diskussion stellen. Vonseiten der Union könne möglicherweise Unterstützung kommen, zumal CDU und CSU schon im Vorfeld der Bundestagswahl das Bestellerprinzip beim Verkauf abgelehnt hätten. Die verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker, habe diese Position nun bestätigt und darauf hingewiesen, dass in den meisten Bundesländern die Vermittlungsgebühr bei Verkäufen üblicherweise geteilt werde und dies eine faire Regelung sei.

Nachhaltig hoch hinaus

Über den Internationalen Hochhauspreis 2018, die Ausschreibungsteilnehmer und den Gewinner berichtet das HANDELSBLATT am 2.11. Eine mit renommierten Architekten besetzte Jury habe den Torre Reforma in Mexiko-Stadt als innovativstes Hochhaus der Welt ausgezeichnet. Gelobt worden sei das „kluge Tragwerkskonzept“, das dem Turm auch in dem Erdbebengebiet, in dem sich Mexiko-Stadt befinde, sicheren Stand gebe. Auch überzeuge der Torre Reforma durch den kreativen Umgang mit Baumaterialien und die hohe Energieeffizienz. Die Nachhaltigkeitskriterien, die für die Jury somit entscheidend gewesen seien, seien inzwischen als wichtiges Kaufkriterium etabliert, weil sie sich als entscheidend für die Rendite erwiesen häten. So sehe etwa der Projektentwickler CA Immo Nachhaltigkeitszertifikate als Siegel für die „Verkaufsfähigkeit“ einer Immobilie als „definitiv erforderlich“ an, und er sei damit nicht allein. Eine Studie der IREBS International Real Estate Business School habe ergeben, dass mehr als die Hälfte der Gebäude von Deka Immobilien zertifiziert sei. CA Immo gebe sogar an, 70 % ihrer Gebäude seien zertifiziert.

Die Preise laufen den Mieten davon

Dem IVD-Cityreport Herbst 2018 zufolge sind die Preise für Wohnimmobilien in Stuttgart seit dem Frühjahr einmal mehr stärker gestiegen als die Mieten, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.11. So hätten sich Eigentumswohnung im Bestand mit gutem Wohnwert seit dem Frühjahr um 4,2 % auf durchschnittlich 4.480 Euro/qm verteuert, neu gebaute Eigentumswohnung kosteten im Schnitt 6.900 Euro/qm und damit 3,8 % mehr als im Frühjahr. Der Nachfragedruck im unteren und mittleren Preissegment sei aktuell noch höher „da kaum Neubauwohnungen mit einfachem und mittlerem Wohnwert entstehen“, sage Stephan Kippes vom IVD. Auch bei den Grundstücken bestehe nach wie vor Angebotsmangel. Binnen zehn Jahren hätten sich Neubaueigentumswohnung um 109 % verteuert, während die Mieten für neugebaute Wohnungen nur um 31 % gestiegen seien.

Investitionsrekord trotz sinkender Risikobereitschaft?

In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden Colliers zufolge deutsche Gewerbeimmobilien für 42,1 Mrd. Euro gehandelt, weshalb ein neuer Investitionsrekord von mehr als 60 Mrd. Euro durchaus möglich ist. Hierüber berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.11. Auf ausländische Investoren seien 16,7 Mrd. Euro und damit ein Anteil von 40 % des Gesamtvolumens entfallen, was einem Rückgang um sieben Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspreche. Insgesamt sei eine sinkende Risikobereitschaft zu bemerken. 39 % der Investments, und damit der größte Anteil und 9 Prozentpunkte mehr als im Vergleichszeitraum, seien im Core-Bereich getätigt worden, während der Anteil der opportunistischen oder Value-add-Investments um 11 Prozentpunkte kleiner geworden sei.

Werden die Kleinen bald die Großen sein?

Der zunehmende Flächenmangel in den fünf wichtigsten Logistikmärkten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München führe dazu, dass Standorte wie Oelde und Eschweiler, Arnstadt und Monsheim in den Fokus rücken, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.11. Auf Jahressicht werde es dort zwar auch in den Großstädten relativ stabile Ergebnisse geben, „insgesamt wird der Markt aber durch die Aktivitäten außerhalb der Top-Städte-Regionen dominiert“, erkläre Rainer Koepke von CBRE.

Flächenmangel lässt Logistik in die Höhe wachsen

Am Hamburger Logistikmarkt sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres 370.000 qm umgesetzt worden, und damit, je nach Vermittlerangabe,13 % bis 17 % mehr als in den ersten neun Monaten 2017. Das berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.11. Allerdings werde davon ausgegangen, dass der Gesamtumsatz dieses Jahres unter dem Niveau des Vorjahres liegen werde. Frank Freitag von CBRE rechne mit einem Jahresergebnis von 450.000 qm und sage: „Die weiterhin hohe Nachfrage kann insbesondere bei großflächigen Gesuchen ab 10.000 qm nicht mehr ausreichend bedient werden.“ Kaum noch verfügbar seien seinem Kollegen Rainer Koepke von CBRE zufolge Flächen ab 50.000 qm. In Anbetracht des weiter zunehmenden Flächenmangels würden mehrgeschossige Konzepte immer interessanter. „Projektentwickler fassen in Hamburg nun vermehrt auch mehrgeschossige Immobilien ins Auge und reagieren damit nicht nur auf den Angebotsmangel, sondern auch auf die weiter steigenden Grundstückspreise in den Toplagen“, sage Koepke.

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Zahl der AIF leicht gestiegen

Scope zufolge wurden im Q3 2018 neun alternative Publikums-Investmentfonds und 15 Vermögensanlagen von der BaFin zum Vertrieb zugelassen, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.11. Im Vergleich zum Q2 2018 sei die Anzahl der Fonds damit leicht um zwei gestiegen. Das Emissionsvolumen aber liege rund 22 % unterhalb des Vorquartalniveaus von 317 Mio. Euro. Nach längerer Emissionspause habe die US Treuhand mit dem Fonds UST XXIV Las Vegas ihren ersten Publikums-AIF aufgelegt, der über ein Eigenkapitalvolumen von 29,4 Mio. USD verfüge.

Neuer Fonds für Institutionelle

Wealthcap startet eine neue Dachfondsproduktfamilie und legt den ‚Spezial Portfolio 1′ für institutionelle Investoren auf, die keinen oder nur einen begrenzten Zugang zu Zielfonds aus den Bereichen Private Equity und Immobilien haben. Das berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.11.

Accentro wächst weiter

Die Accentro Real Estate AG expandiert weiter und gründet zusammen mit der Ruhrwert Immobilien und Beteiligungs GmbH als strategischem Partner die Accentro Rhein-Ruhr GmbH mit einer Niederlassung in Oberhausen. Das berichtet der IMMOBILIENMANAGER online am 2.11. Von Oberhausen aus werde Accentro Bestandsimmobilien in der Region Rhein-Ruhr, u. a. in Düsseldorf, Köln/Bonn und Münster und in ausgewählten Lagen von Ruhrgebietsstädten wie Bochum, Essen, Dortmund und Duisburg für ihr Kerngeschäft der Wohnungsprivatisierung erwerben.

VERSCHIEDENES

Effizient dank Digitalisierung

Welche Effizienzvorteile eine konsequente Digitalisierung im Immobilienbereich bringt, erklärt Jörg Homann von 2IP Institutional Investment-Partners in seinem Beitrag in der IMMOBILIEN & FINANZIERUNG 11/2018. Gerade angesichts der Renditekompression werde es für institutionelle Investoren immer wichtiger, Effizienzpotenziale auszuschöpfen. Hierzu sei eine fundierte Evaluation von Facility- und Property Management nach Einschätzung des Autors unerlässlich. Doch mangele es dabei oft an Transparenz, da die Dienstleistungen in diesen Bereichen von verschiedenen Anbietern erbracht und entsprechend mit unterschiedlichen Reportingformaten und nach uneinheitlichen Standards dokumentiert würden. Moderne IT-Lösungen allerdings erlaubten inzwischen eine einfache Vergleichbarkeit von Daten und Leistungen und sollten deshalb unbedingt genutzt werden.

Professionelles Crowdinvesting

Wie professionelle Investoren das Crowdinvesting verändern, ist Thema des Beitrags von Christoph Flügel von Arbireo Capital auf ALTII am 2.11. Seit seinen Anfängen habe sich das Instrument etabliert und sei vielfältiger und professioneller geworden. Eine breite Auswahl zu finanzierender Objekte diverser Assetklassen und unterschiedlicher Größenordnungen werbe um Investoren, die ihrerseits ebenfalls professioneller geworden seien. Denn das Crowdinvesting sei nicht zuletzt infolge der Einführung der Prospektpflicht für Crowdinvestments auch für institutionelle und semiinstitutionelle Investoren zu einer attraktiven Alternative geworden. Die Immobilie gewinne derzeit für das Crowdinvesting weiter an Relevanz, was für die professionellen Anleger von besonderem Interesse sei. Der Anleger habe in Deutschland inzwischen die Wahl zwischen diversen Internetplattformen, die Immobilieninvestments für die Crowd zugänglich machten, wie etwa Mezzany, Exporo, iFunded und weitere.

Termine

EXKLUSIVE EINLADUNG

PB3C Wohnungspolitischer Abend

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich alle, die mit Vertretern von Politik und Entscheidern aus der Immobilienwirtschaft über die Herausforderungen des Wohnungsmarktes sowie mögliche Lösungsansätze diskutieren wollen. Gastgeber Hans Jürgen Kulartz, Mitglied des Vorstands der Berliner Sparkasse, und Dr. Josef Girshovich, Gesellschafter der PB3C GmbH, freuen sich, Sie im Max Liebermann Haus begrüßen zu dürfen.

REFERENTEN
Mit Impulsvorträgen von Hans Jürgen Kulartz (Mitglied des Vorstands der Berliner Sparkasse) und Dr. Alexander Fink (Ökonom am Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Leipzig und Senior Fellow am Institute for Research in Economic and Fiscal Issues).

Auf dem Podium diskutieren Dr. Jan-Marco Luczak MdB (CDU, Vorsitzender der Berliner CDU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und Wohnpolitischer Experte der Unionsfraktion); Florian Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Facility Management für den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin); Sebastian Fischer (Mitglied des Vorstands der PRIMUS Immobilien AG)und Jacopo Mingazzini (Vorstand der ACCENTRO Real Estate AG). Moderation: Dr. Josef Girshovich (Gesellschafter der PB3C GmbH).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 13. November 2018 im Max Liebermann Haus statt. Bitte melden Sie sich hier an und beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl aufgrund der Größe des Raumes begrenzt ist.

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in Berlin. Die interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich diese Veranstaltung richtet sich an Investoren, die in Berlin in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Bauträger/Projektentwickler aus Berlin kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen, sowie Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe und Architekten.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in Berlin vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie wurden die Herausforderungen der Grundstückssuche gemeistert? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden und der Politik? Welche Faktoren und Mietansätze beim wurden beim Globalverkauf / Forward-Deal, welche Quadratmeter-Preise beim ETW-Vertrieb erzielt? Wie gestalteten sich Vertrieb und Marketing? Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Andreas Schulten (bulwiengesa AG): Neue Erkenntnisse zur Marktentwicklung in Berlin – wo liegen die aktuellen Marktchancen? Welche Preise und Mieten sind wo erzielbar? Projektvorstellungen von Herbert Dzial (HD Gruppe), Kai-Uwe Ludwig (6B47 Real Estate Investors AG), Christoph Gröner (CG GRUPPE AG), Michael Groh (Instone Real Estate Development GmbH), Peter Jorzick (HAMBURG TEAM Gesellschaft für Projektentwicklung mbH), Dr. Michael Held (TERRAGON INVESTMENT GmbH), Christoph Langmack (PATRIZIA Immobilien AG).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 20. November 2018 im Steigenberger Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Ankaufskriterien von Investoren für Projektentwicklungen im Wohnungsneubau (Forward-Deal)

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler im Bereich Wohnungs-Neubau und weitere Investoren, die in den Wohnungsneubau investieren.

THEMEN
Immer mehr Investoren setzen auf den Wohnungsneubau. Sie investieren dabei vor allem in Forward-Deals. Die wichtigsten Investoren aus ganz Deutschland stellen sich und ihre Projekte vor, nennen ihre Ankaufskriterien (Lagen, Projektvolumen, Einkaufsfaktoren etc.), zeigen Beispiele von bereits durchgeführten Transaktionen und geben Informationen zur Abwicklung von Forward-Deals. Erfahrungsgemäß sind weitere Investoren im Publikum.

REFERENTEN
Fabian Klingler (Aberdeen Asset Management Deutschland AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Klaus Betz (Württembergische Lebensversicherung AG), Nikolas Jorzick CFA MBA (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Christoph Thumm (AACHENER GRUNDVERMÖGEN Kapitalverwaltungsges. mbH), Thomas Meyer, (WERTGRUND Immobilien AG), Klaus-Niewöhner-Pape (INDUSTRIA WOHNEN GmbH), Florian Mundt (Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft mbH), Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG). Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 29. November 2018 im Maritim proArte Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de