KOMMENTAR AM MONTAG

Same same but different: Das war die Expo Real 2018

Joachim Stumpf, Lars Jähnichen und Markus Wotruba BBE

Aus und vorbei – die Expo Real 2018 hat wieder ihre Tore geschlossen, und während das Team der BBE Handelsberatung und IPH Handelsimmobilien den Moment nutzte, um kurz Luft zu holen, nutzen wir die Gelegenheit für einen Rückblick: „Wie war’s?“ Joachim Stumpf, Lars Jähnichen und Markus Wotruba gaben uns Antworten.

2.000 Aussteller, rund 100 Panel-Gespräche und am Ende ein neuer Besucherrekord: Auf der Expo Real hatte sich die Immobilienbranche auch in diesem Jahr wieder viel zu sagen. Welchen Eindruck hatten Sie drei von der diesjährigen Messe?

Stumpf: Unser Firmenverbund kennt die Expo bereits sehr gut, wir sind seit der allerersten Ausgabe als Aussteller präsent. Das war 1998, ich erinnere mich gut. Mittlerweile sind die Teilnehmer sehr viel offener und direkter und sprechen über anstehende Projekte und Aufträge für Revitalisierungen, Vermietungen oder Ankaufsprüfungen. Das unterscheidet die Expo übrigens deutlich von der Mipim. Unsere Kunden erkennen zunehmend die Umsetzungstiefe der IPH rund um die Handelsimmobilie – vom Konzept, der Vermietung, dem Management bis hin zum Marketing.

Jähnichen: Tatsächlich hat sich die Expo stark weiterentwickelt. Damals begann die Messe noch als eine Art Klassentreffen. Es ging darum, dass man sich in der Branche mal wieder sieht und sich nett austauscht. Mittlerweile ist die Messe sehr viel professioneller geworden, es werden viele Themen und Trends abgearbeitet und konkrete Aufgabenstellungen besprochen. Das macht die Messe für uns interessanter, weil man mehr erfährt. Das zeigt sich auch darin, dass die Zahl der Termine, die wir wahrnehmen, weiter steigt. Deshalb habe ich die Messe in diesem Jahr auch als eine sehr disziplinierte Expo Real wahrgenommen. Die Kollegen und ich waren sehr gut durchgetaktet. Unser Glück war, dass im Vergleich zu anderen Jahren auch bei den Gesprächspartnern eine hohe Termintreue festzustellen war [lächelt].

Wotruba: Überrascht hat mich, dass es in diesem Jahr noch einmal voller war als sonst. Auf den Gängen war teilweise kein Durchkommen mehr, so viele Besucher kamen. Das zeigt, dass viele Themen, die hier verhandelt werden, einen Nerv treffen – nicht nur in der Immobilienbranche, sondern auch beim Handel und den Kommunen, die hier in großer Zahl präsent sind.

Hatten Sie ein bestimmtes Highlight, über das Sie gestolpert sind?

Wotruba: Wir haben sehr viele Termine wahrgenommen und mit Menschen geredet, da blieb der Besuch bei einigen Panels, die mich am Rande interessiert hätten, schon einmal auf der Strecke. Mein Highlight waren daher vor allem die anregenden Gespräche.

Inwiefern?

Wotruba: Gesprächspartnern, mit denen wir schon in der Vergangenheit in Kontakt waren – das betrifft vor allem Händler -, treten heute intensiver an uns heran und suchen eine neue Qualität der Zusammenarbeit. Vielen von ihnen ist klar, dass sie sich stärker professionalisieren müssen, als es früher der Fall war, und damit wächst der Beratungsbedarf. Dachte man früher, dass es irgendwie auch so geht, kommen die Unternehmen mittlerweile aufgeschlossener auf uns zu, wenn es beispielsweise um Fragen zum Bau- und Genehmigungsrecht geht.

Der Einzelhandel und die Immobilienbranche werden derzeit von mehreren Trends durchgerüttelt – wir haben es bereits angedeutet. Welche dieser Themen haben die Besucher am meisten beschäftigt und wie haben Sie dabei die Stimmung der Gesprächspartner wahrgenommen?

Jähnichen: Themen wie der Strukturwandel des Einzelhandels und die rasante Veränderung des Einkaufsverhaltens – das hat zu einer Verunsicherung bei etlichen Investoren geführt, wie es mit der Assetklasse Einzelhandelsimmobilie weitergehen wird und wie wir in Zukunft damit umgehen sollten. Unsere Antwort darauf ist, dass sich die Einzelhandelsimmobilie weiterhin lohnt, man sich einen jeden Standort aber vor Erwerb sehr genau anschauen sollte. Zudem müssen Eigentümer auch dazu bereit sein, stetig in die Weiterentwicklung der Einzelhandelsobjekte zu investieren. Bleibt das aus, kann die einzelne Immobilie schnell deutlich an Wert verlieren. Der Neupositionierungsbedarf ist entsprechend groß, anderenfalls werden Einzelhandelsimmobilien dem Transformationsdruck nicht standhalten.

Stumpf: Das Risikobewusstsein hat in der Tat zugenommen, das Thema Revitalisierung und Neukonzeption von Handelsimmobilien klettert immer weiter nach oben. Ich würde hier aber noch nicht aufhören. Einkaufen und Essen rücken immer stärker zusammen, das verstärkt die Suche nach passenden Gastronomiekonzepten. Vor dem Hintergrund angespannter Transaktionsmärkte haben wir mit den Besuchern außerdem viel über Ankaufsprüfungen gesprochen. Hier bieten wir den Vorteil, dass wir aufgrund unseres Firmenverbunds die Interpretation von Makro-, Mikro- und Wettbewerbsdaten rund um das Objekt sowohl von Standortexperten als auch von Vermietern und von Centermanagern vornehmen lassen können. Diesen Wettbewerbsvorteil spielen wir gerne aus.

Wotruba: Ein Thema, das in diesem Jahr Wellen geschlagen hat, ist das Wohnen über dem Nahversorger. Aldi oder Lidl praktizieren diese Mischnutzung beispielsweise in Berlin zwar schon viele Jahre – neu ist der Trend also nicht. Aufgrund der Wohnungsnot in den Städten ist der Hintergrund heute jedoch ein ganz anderer. Die Zeit für das Thema scheint jetzt erst richtig reif zu sein und das hat vermutlich auch mit dem großen medialen Interesse in letzter Zeit zu tun.

Haben Sie Wünsche oder Verbesserungsvorschläge für die nächste Expo?

Jähnichen: Die Expo Real 2018 wird mir positiv in Erinnerung bleiben. Ein bisschen weniger Hektik wäre gut, aber das gehört zur größten Immobilienmesse Europas nun einmal dazu.

Wotruba: Mir ist aufgefallen, dass sich die Veranstalter trotz aller Ernsthaftigkeit um mehr Entertainment bemühen. In einer der Hallen wurde beispielsweise ein Konzert der Weather Girls aufgeführt. Dieser Trend scheint beim Publikum ganz gut anzukommen und wird vermutlich weitergehen. Aber im Ernst: Es würde mich freuen, wenn die Themenhalle Einzelhandel im nächsten Jahr ein schärferes Profil bekäme. Bisher sind viele Aussteller, die eigentlich hierhergehören, über das ganze Messegelände verstreut. Das finde ich schade.

Stumpf: Ich freue mich immer über gute Gespräche und neue Kontakte. Die Expo Real ist hierfür ein sehr gutes Format und ich wünsche mir, dass das so bleibt. Der Einzelhandel bewegt sich derzeit unglaublich schnell und ich werde auch im nächsten Jahr gerne meinen Beitrag in Foren oder Podiumsdiskussionen einbringen.

Dieses Interview kann auf der Website von BBE Handelsimmobilien nachgelesen werden.

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen?

Dann schreiben Sie an den Leiter unserer Redaktion Dr. Josef Girshovich.

MARKT-NEWS

KfW sieht steigende Preise entspannt

Die staatliche Förderbank KfW sieht bundesweit keine Gefahr einer Immobilienblase. Das berichten die FAZ am 16.10. und DIE WELT am 17.10. Trotz des imposanten Preisanstiegs am Immobilienmarkt in den vergangenen Jahren zeige ein langfristiger Vergleich, dass die Preise in Deutschland in den vergangenen 25 Jahren deutlich langsamer gestiegen seien als etwa in den USA, in Spanien oder in Irland, zudem sei die Verschuldung der Haushalte heute gering. Wegen der niedrigen Zinsen hätten sich in den vergangenen Jahren viele Bürger für den Hausbau entschieden, und professionelle Investoren investierten mangels attraktiver Anlagemöglichkeiten mehr Geld in Immobilien. Dies habe zu deutlich steigenden Preisen geführt, vor allem in Ballungsräumen. Die Wohnungspolitik solle allerdings das langfristig erwartete Schrumpfen der Bevölkerung im Blick haben und den Schwerpunkt von Fördermaßnahmen in ländlichen Regionen auf die Renovierung von Bestandsimmobilien legen.

Branche zuversichtlich, aber die Risiken bleiben

Rund eine Woche nachdem die Expo Real 2018 ihre Tore geschlossen hat, zieht die IMMOBILIEN ZEITUNG am 18.10. Bilanz. Der Besucherrekord spiege den fortgesetzten Aufschwung der ganzen Branche wider, 44.536 Besucher und damit gut 6,6 % mehr als im vergangenen Jahr seien gekommen. Dass sich die gute Stimmung in der Branche im kommenden Jahr drehen könnte, befürchte kaum jemand. Die Mehrzahl der Experten und Investoren am Gewerbeimmobilienmarkt erwarteten, dass das Mietwachstum sich fortsetzen werde, weshalb der anhaltende Aufschwung am Investmentmarkt seine Berechtigung habe. „Der Käufer geht davon aus, dass jedes Jahr die Marktmiete um einen niedrigen Prozentsatz steigt und er diesen Anstieg nach den fünf Jahren Vertragslaufzeit mitnehmen kann. Und derzeit ist diese Annahme auch korrekt. Die Büromieten steigen überall, und von einem Überangebot ist nichts zu sehen“, sage Peter Schreppel von CBRE. Die Unternehmen stünden unter Wachstumsdruck, entsprechend brauchten sie attraktive Flächen. Hinzu komme der Mangel an Bauland und der damit verbundene Anstieg der Bodenpreise. Für die Wohnungswirtschaft hingegen stelle sich die Frage, wie die Große Koalition ihre Wohnungspolitik angesichts innerer Zersetzungserscheinungen weiterführen weiter. Besonderen Zuspruch habe der aus dem einwöchigen Ruhestand zurückgerufene SPD-Baustaatssekretär Gunther Adler bekommen, der am Stand des BID aufgetreten sei und angekündigt habe, dass die Sonder-AfA für Gebäudesanierungen im kommenden Jahr politisch angegangen werde. Jan-Marco Luczak (CDU) wiederum wolle nicht zulassen, dass der Mietspiegel durch die mögliche Ausweitung der Betrachtungszeiträume zum politischen Steuerungselement verkomme. Sorgen bereite aber das Zwölf-Punkte-Programm für eine sogenannte Mietenwende von Andrea Nahles, dem zufolge die Mieten in den kommenden fünf Jahren nur noch um den Inflationsausgleich steigen sollten. Die Verbände seien konfliktbereit.

Verschärfung des Mieterschutzgesetz gefordert

Anlässlich der Bundestagsdebatte um das neue Mieterschutzgesetz fordert der Wohnungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Michael Groß, in DIE WELT vom 19.10. bereits eine weitere Verschärfung der bestehenden Mieterschutzgesetze. Mieter sollten ihre Miete jederzeit selbst auf das zulässige Niveau senken können müssen, bis der Vermieter die Rechtmäßigkeit der Miethöhe nachweise. Die Begrenzung der Modernisierungsumlage wolle er auf unter 8 % senken. Die bisherige Umlagegrenze stamme noch aus einer Zeit, in der die Hypothekenzinsen bei 6 % bis 7 % gelegen hätten. Der freie Immobilienmarkt habe in der Vergangenheit bewiesen, dass er die Wohnungsnot nicht lösen könne. Daher fordere die SPD, künftig den öffentlichen und genossenschaftlichen Wohnungsbau stärker zu fördern.

Wohninvestmentmarkt stärker als im Vorjahr

Der Wohnimmobilienmarkt zieht laut CBRE und anderen Immobiliendienstleistern weiter an. Das berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 18.10. In den ersten drei Quartalen 2018 sei mehr Geld in Wohnportfolios geflossen als im Vorjahreszeitraum. Das Transaktionsvolumen belaufe sich laut Experten auf 14,9 Mrd. Euro, wobei lediglich Verkäufe mit mindestens zehn Wohnungen berücksichtigt worden seien. Deutlich mehr Investments als im Vorjahr seien im Segment Mikro- bzw. Studentenwohnungen getätigt worden. Insgesamt seien 1,6 Mrd. Euro in Kleinwohnungen geflossen, und damit rund eine Mrd. Euro mehr als in den ersten neun Monaten 2017. Gekauft werde gern auch jenseits der Top-7-Städte, u. a. in Dresden und Trier. Für das Gesamtjahr 2018 prognostiziere CBRE Investments in Höhe von etwa 18 Mrd. Euro.

München ist Nummer 1 bei Büros

In einer Rangliste der Allianz Real Estate ist München die attraktivste deutsche Stadt für Investitionen in Büroimmobilien. Das berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 18.10. Demnach teile sich München die Spitzenplätze im europaweiten Ranking ‚Cities that work‘ mit Paris und Kopenhagen, liege jedoch in den Kategorien Core und Value-Add allein ganz oben. Hauptgrund dafür sei die stark diversifizierte Wirtschaft in München. Das dynamische Arbeitswachstum führe zu einer hohen Nachfrage bei eingeschränktem Angebot.

Pflegeimmobilienmarkt übertrifft Erwartungen

Laut CBRE hat das Transaktionsvolumen am Pflegeimmobilienmarkt bis zum Q3 2018 1,75 Mrd. Euro betragen, womit Marktbeobachter ursprünglich für das gesamte Jahr gerechnet hätten. Das berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 18.10. „Bereits nach dem dritten Quartal ist klar, dass 2018 das zweitgrößte Transaktionsvolumen am deutschen Pflegeimmobilienmarkt zu verzeichnen sein wird“, folgere Dirk Richolt von CBRE. Die Spitzenrendite liege in diesem Jahr bei 4,75 %..

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Commerz Real kauft Omniturm für HausInvest

Andreas Muschter von Commerz Real erklärt in einem Interview mit DIE WELT am 17.10., warum er den Kauf des Omniturms für den Fonds HausInvest trotz hoher Objektpreise für eine gute Idee hält. So senke die Mischnutzung aus Büros, Wohnungen und Einzelhandel die Vermietungsrisiken deutlich, zudem seien Hochhäuser wie der Omniturm besonders flächeneffizient konzipiert worden. Besonderes Augenmerk lege Commerz Real darauf, die Büros in dem Turm für die Zukunft des Arbeitens zu positionieren. „Wir wollen mit dem Omniturm ein Büroprojekt schaffen, das es jedem Arbeitgeber leicht macht, High-Potentials anzuwerben. Wir sprechen in diesem Zusammenhang gerne vom ‚Joy of Use‘ – der Freude an und bei der Nutzung unserer Flächen“, sage Muschter.

Wertgrund nutzt Blockchaintechnologie

Ab Dezember ermöglicht Wertgrund institutionellen Anlegern und vermögenden Privatleuten die Zeichnung von Fondsanteilen, die als elektronische Anteilsscheine in einer Blockchain abgelegt sind, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 18.10. Die sogenannten Tokens seien technisch von Datarella umgesetzt worden. Das Unternehmen habe bereits Blockchainprojekte für die UN realisiert. Der Testlauf umfasse ein Volumen von zwei Mio. Euro, die in einen bereits bestehenden Spezialfonds fließen sollten.

VERSCHIEDENES

Wohin entwickeln sich Gewerbeparks?

Als die Idee des Gewerbeparks vor vier Jahrzehnten von Großbritannien nach Deutschland importiert wurde, lag der Fokus auf Warehouse- und Logistiknutzungen auf der grünen Wiese, schreibt Daniela Reich in der Oktoberausgabe von LOG REAL DIREKT. Seitdem hätten die Parks ihr Erscheinungsbild mehrmals verändert. Die neue Generation positioniere sich vor allem als moderne urbane Heimstätte für Startups und mittelständische Unternehmen. Das Wachstum des Onlinehandels und der damit verbundene Trend zur Citylogistik führe jedoch dazu, dass die Parks gewissermaßen zurück zu ihren Wurzeln kehrten.

Solvency II unterscheidet nicht nach Risikogehalt

Solvency II bedeutet einen regulatorischen Paradigmenwechsel für die Kapitalanlagepoiltik der deutschen Versicherungen, erklärt Lahcen Knapp von EMPIRA in PROPERTY INVESTOR EUROPE vom 16.10. Seit die EU-Richtlinie Anfang 2016 in Kraft getreten sei, seien die Assekuranzen grundsätzlich frei in ihrer Anlagenpolitik. Eine regulatorische Steuerung erfolge über spezifische Anforderungen zur Eigenkapitalunterlegung. Ob diese regulatorischen Stellschrauben immer richtig gesetzt seien, sei jedoch eine andere Frage. Solvency II habe bisher nicht für spürbaren Anstieg der Immobilienquoten von Versicherungen gesorgt, obwohl dies angesichts der Lockerung bei der Anlageverordnung eigentlich zu erwarten gewesen sei. Die Richtlinie habe bewirkt, dass die Wohnimmobilienportfolios, die nun von Investoren aus dem Bereich Assekuranzen mit ähnlich viel Eigenkapital hinterlegt werden müssten wie in manchen Schwellenländern, solider geworden seien. Allerdings habe es der europäische Gesetzgeber versäumt, bei Immobilieninvestments über die Investitionsstrukturen hinaus stärker zu differenzieren. Lediglich der allgemeine Rahmen werde berücksichtigt, nicht der spezifische Risikogehalt von Nutzungsarten und Objektqualitäten. Auch in Bezug auf Standort und Mieter werde nicht unterschieden. Ein in Immobilien investierender Versicherer habe daher keinen regulatorischen Anreiz, bei der Wahl der Zielobjekte, Nutzungsarten oder Standorte seine Risikoneigung zu bremsen.

Mieten versprechen nach wie vor solide Renditen

Immer mehr Menschen investieren in Immobilien, doch auch dort sinken vielerorts die Renditen. Dies schreibt Patrick Herzog-Smethurst von der DKW Gruppe am 16.10. auf POLIS. Gerade in den Metropolen seien die Kaufpreise stark gestiegen und hätten sich teilweise sogar vom Preiswachstum bei den Mieten entkoppelt. Einer Studie von bulwiengesa zufolge sänken die Mieten in den Top-7-Städten. Die Durchschnittsrendite in Düsseldorf betrage 2,7 %, in München sogar nur 2,3 %. Dennoch seien nach wie vor solide Renditen erzielbar. In Leipzig oder Dresden lägen sie um die 3 %. Ein Grund hierfür sei Bevölkerungszuwachs, vor allem in Leipzig. Ein Immobilienverkäufer müsse sich um die Vermietbarkeit keine Sorgen machen, zumal die Durchschnittsmieten mit rund neun Euro weit entfernt von den Münchener Spitzenmieten von um die 17 Euro. Besonders attraktiv seien die Renditen mit um die 3,5 % derzeit in Chemnitz und Halle an der Saale. Nur wenig darunter lägen die Werte in Erfurt, Jena und Magdeburg. Im Vergleich zu Renditen von Lebensversicherungen und der geringen Rendite von deutschen Staatsanleihen stellten steigende Mieten in Städten wie Berlin ein zielsicheres Kriterium für die Kapitalanlage dar.

Posts der Woche

16.10.2018

Zwei Hochhäuser sind für den Alexanderplatz, zwei weitere an der Mercedes-Benz Arena und am S-Bahnhof Jannowitzbrücke geplant.

Kanal: Morgenpost Facebook

 

16.10.2018

Takeaway from our recent property tour Amenities in the USA: Due to the two-figure growth rate of online shopping in the US, smart lockers are gaining popularity at multifamily properties. The high number of packages being delivered daily is a growing problem for the properties. Property management has to ensure secure storage and distribution of packages sent to its properties. Smart lockers can store deliveries safely and securely, are accessible 24/7 and alert residents (by email) when a package is waiting for them.

Kanal: Thomas Guetle Linked In

 

6.10.2018

Jens Höper, Investment Manager Real Estate at Aquila Capital, explains in our latest 99secs video why Spain, Italy and Portugal are currently the number one target markets for investments in logistics real estate.

Kanal: Aquila Capital LinkedIn

 

17.10.2018

Nur mit einem immer höheren Anteil alternativer Investments können Versicherungen und Pensionskassen die Renditezusagen für die Altersvorsorge der Bevölkerung erzielen. Frank Dornseifer, Geschäftsführer Bundesverband Alternativer Investments (BAI), erklärt im Interview, worauf es ankommt und wo die Reise hingeht: http://bit.ly/2EzWf23

Kanal: Wealthcap Xing

 

18.10.2018

Am I actually allowed to do this? Above all, it is heavily regulated institutional investor groups which face the question of whether off-market sales are at odds with their own compliance rules. The HPBA Off-Market Study now shows: Off-market processes are only avoided by a comparatively small number of sellers. For more than half of the respondents, in contrast, there are very few reservations. https://hpba.eu/en/study/

Kanal: HPBA LinkedIn

 

18.10.2018

Es werden mehr, aber es sind längst noch nicht genug: Die Statistiker melden zunehmende Zahlen bei den Wohnbaugenehmigungen, den Verbänden der Immobilienwirtschaft ist der Neubau jedoch immer noch zu wenig und zu langsam. https://www.immobilien-zeitung.de/1000056567/knapp-8-mehr-geschosswohnungen-genehmigt

Kanal: Immobilienzeitung Facebook

 

18.10.2018

Der Neubau in Deutschland kommt allmählich in Schwung. Doch wird das reichen, um die Wohnungsnot zu lindern?

Kanal: FAZ Facebook

 

18.10.2018

Hohe Mieten sind bundesweit ein Problem. Heute diskutiert der Bundestag über eine Verschärfung der Mietpreisbremse.

Kanal: ZDF heute Facebook

Termine

EXKLUSIVE EINLADUNG

PB3C Wohnungspolitischer Abend

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich alle, die mit Vertretern von Politik und Entscheidern aus der Immobilienwirtschaft über die Herausforderungen des Wohnungsmarktes sowie mögliche Lösungsansätze diskutieren wollen. Gastgeber Hans Jürgen Kulartz, Mitglied des Vorstands der Berliner Sparkasse, und Dr. Josef Girshovich, Gesellschafter der PB3C GmbH, freuen sich, Sie im Max Liebermann Haus begrüßen zu dürfen.

REFERENTEN
Mit Impulsvorträgen von Hans Jürgen Kulartz (Mitglied des Vorstands der Berliner Sparkasse) und Dr. Alexander Fink (Ökonom am Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Leipzig und Senior Fellow am Institute for Research in Economic and Fiscal Issues).

Auf dem Podium diskutieren Dr. Jan-Marco Luczak MdB (CDU, Vorsitzender der Berliner CDU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und Wohnpolitischer Experte der Unionsfraktion); Florian Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Facility Management für den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin); Sebastian Fischer (Mitglied des Vorstands der PRIMUS Immobilien AG)und Jacopo Mingazzini (Vorstand der ACCENTRO Real Estate AG). Moderation: Dr. Josef Girshovich (Gesellschafter der PB3C GmbH).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 13. November 2018 im Max Liebermann Haus statt. Bitte melden Sie sich hier an und beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl aufgrund der Größe des Raumes begrenzt ist.

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in Berlin. Die interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich diese Veranstaltung richtet sich an Investoren, die in Berlin in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Bauträger/Projektentwickler aus Berlin kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen, sowie Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe und Architekten.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in Berlin vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie wurden die Herausforderungen der Grundstückssuche gemeistert? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden und der Politik? Welche Faktoren und Mietansätze beim wurden beim Globalverkauf / Forward-Deal, welche Quadratmeter-Preise beim ETW-Vertrieb erzielt? Wie gestalteten sich Vertrieb und Marketing? Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Andreas Schulten (bulwiengesa AG): Neue Erkenntnisse zur Marktentwicklung in Berlin – wo liegen die aktuellen Marktchancen? Welche Preise und Mieten sind wo erzielbar? Projektvorstellungen von Herbert Dzial (HD Gruppe), Kai-Uwe Ludwig (6B47 Real Estate Investors AG), Christoph Gröner (CG GRUPPE AG), Michael Groh (Instone Real Estate Development GmbH), Peter Jorzick (HAMBURG TEAM Gesellschaft für Projektentwicklung mbH), Dr. Michael Held (TERRAGON INVESTMENT GmbH), Christoph Langmack (PATRIZIA Immobilien AG).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 20. November 2018 im Steigenberger Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Ankaufskriterien von Investoren für Projektentwicklungen im Wohnungsneubau (Forward-Deal)

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler im Bereich Wohnungs-Neubau und weitere Investoren, die in den Wohnungsneubau investieren.

THEMEN
Immer mehr Investoren setzen auf den Wohnungsneubau. Sie investieren dabei vor allem in Forward-Deals. Die wichtigsten Investoren aus ganz Deutschland stellen sich und ihre Projekte vor, nennen ihre Ankaufskriterien (Lagen, Projektvolumen, Einkaufsfaktoren etc.), zeigen Beispiele von bereits durchgeführten Transaktionen und geben Informationen zur Abwicklung von Forward-Deals. Erfahrungsgemäß sind weitere Investoren im Publikum.

REFERENTEN
Fabian Klingler (Aberdeen Asset Management Deutschland AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Klaus Betz (Württembergische Lebensversicherung AG), Nikolas Jorzick CFA MBA (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Christoph Thumm (AACHENER GRUNDVERMÖGEN Kapitalverwaltungsges. mbH), Thomas Meyer, (WERTGRUND Immobilien AG), Klaus-Niewöhner-Pape (INDUSTRIA WOHNEN GmbH), Florian Mundt (Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft mbH), Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG). Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 29. November 2018 im Maritim proArte Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de