KOMMENTAR AM MONTAG

Das beste Give-away auf der Expo Real 2017

Dr. Josef Girshovich PB3C GmbH

Zurück aus München stehen für mich die zwei wichtigsten Trends der diesjährigen Expo Real fest:

Erstens: Die wichtigste B-to-B-Messe der Immobilienwirtschaft auf dem europäischen Kontinent wird jünger. Ich habe Projektentwickler Ende zwanzig, Anfang 30 getroffen, Unternehmer mit dynamischen Techie-Ideen, die ihre ersten zwei Stationen bei renommierten Beratungsunternehmen hinter sich haben und nun selbständig agieren wollen, ebenso wie Vertreter von Family Offices in vermeintlich dritter Generation – CIOs, CTOs und CFOs, die sich von Vätern und Großvätern emanzipieren, international denken (wird aber auch Zeit) und gegen den Strom verkaufen und investieren. Allen war eines gemein: Sie haben eigene Ideen, und sie haben eigene Netzwerke. Wir trafen uns in Kneipen, in Hotels, die noch nicht eröffnet sind, und rund ums Lindwurmstüberl beim Spiel Deutschland gegen Nordirland. Fazit: Auch das ist Generation Y in der Immobilienwirtschaft.

Zweitens: Keine Angst vor Proptech. Erinnern Sie sich noch an letztes Jahr? Digitalisierung in der Immobilienbranche war in aller Munde, und niemand konnte sagen, was das heißt. Dabei sind digitale Angebote letztlich die Erweiterung bestehender Portfolios. Proptechs bieten digitalisierte und – darauf kommt es an – nutzwertig aufgearbeitete Zahlen aus den Untiefen von Microsoft Excel und Gnumeric. Gewiss, alle Unternehmen sind mittlerweile digital. Aber fragen Sie mal nach, ob es auch visualisierte Zahlen gibt – etwa zum gewerblichen Bestandsmarkt inklusive WALT an diesem oder jenem Standort. Lang werden Sie da warten. In a nutshell: Die mit Recht erfolgreichen Proptechs sind die digitalen Hilfswissenschaften der Immobilienbranche – ohne sie läuft nichts, mit ihnen aber noch lange nicht alles. Deswegen verbünden sich zunehmend klassische Investmenthäuser mit den kleinen Innovativbüros. So profitieren die einen von der digitalen und die anderen von der monetären Erfahrung.

Und dann gibt es noch ein Weiteres – die Give-aways. Lang haben wir nach dem besten Mitbringsel auf der Messe gesucht (nicht aus Eigeninteresse, versteht sich), und wir haben einige ausfindig gemacht. Uns aber interessiert Ihre Meinung: Was war das beste Give-away der Expo Real 2017? Schicken Sie ein Foto an info@pb3c.com. Für die beste Einsendung hält die Redaktion von PB3C eine Überraschung bereit!

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen?

Dann schreiben Sie an den Leiter unserer Redaktion Dr. Josef Girshovich.

MARKT-NEWS

Jamaika, Digitalisierung und gute Stimmung - das war die Expo Real 2017

Die IMMOBILIEN ZEITUNG schreibt in ihren Spezial-Ausgaben zur Expo Real ausführlich über die drei Messetage. Als das wohl wichtigste Thema in diesem Jahr werden Fragen zur Regierungsbildung und der zukünftigen Immobilienpolitik besonders ausführlich besprochen. Am 4.10. schreibt die IZ-MESSEZEITUNG über die in der Branche laut werdenden Stimmen, die eine Jamaika-Koalition einer Großen Koalition vorziehen. Der FDP, die sich gegen die Mietpreisbremse und eine Ausweitung des Bestellerprinzips und für steuerfreie Share-Deals bei gewerblichen Immobilienverkäufen ausspreche, werde zugetraut, in einer solchen Koalition die Grünen zu bremsen. Der IVD werde genau hinsehen, ob die FDP ihre Wahlversprechen in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen werde, mahne Jürgen Michael Schick vom IVD. Die FDP habe versprochen, weniger zu regulieren und mehr zu bauen. „Für die FDP wäre es fatal, das Vertrauen der Wähler erneut zu verspielen“, sage Schick. Wie die IZ-MESSEZEITUNG am 5.10. schreibt, gilt Schicks Aufmerksamkeit ebenso Angela Merkel. „Die Bundeskanzlerin hat eine Verschärfung der Mietpreisbremse abgelehnt,“ sage Schick: „Wir nehmen sie beim Wort.“ Einer Studie der DG Hyp zufolge kann aufgrund der Flächenknappheit trotz Mietpreisbremse auch für 2018 mit weiter steigenden Mieten gerechnet werden, schreibt die IZ-MESSEZEITUNG am 4.10. Die Immobilienverbände forderten außerdem, das ‚Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen‘ sollte unter einer Jamaika-Regierung nicht nur fortgesetzt, sondern direkt im Kanzleramt angesiedelt werden. Bauen und Wohnen müsse Chefsache werden, sagt Axel Gedaschko vom GdW laut der IZ-MESSEZEITUNG vom 5.10. Auch das HANDELSBLATT schreibt am 6.10. zu diesem Thema. Die Branche hoffe auf den Kompromiss, die Mietpreisbremse nach der gesetzlich vorgesehenen maximalen Geltungsdauer von fünf Jahren einfach auslaufen zu lassen. Michael Psotta fordert in der FAZ am 6.10., die Themen Bauen und Umwelt zu trennen. Dafür brauche es kein separates Bauministerium, denkbar sei auch eine Angliederung ans Wirtschafts- oder Verkehrsministerium.

Auch der Digitalisierung als einem weiteren aktuell wichtigen Thema sind mehrere Artikel gewidmet. Wie die IZ-MESSEZEITUNG am 6.10. schreibt, haben EY Real Estate und der ZIA ihre Studie ‚Smart, Smarter, Real Estate‘ auf der Messe vorgestellt. Dieser zufolge sei für 90 % der befragten Fachleute Digitalisierung ein relevantes Thema, 77 % sähen sich selbst in der Phase, in der bereits konkrete Projekte entwickelt und umgesetzt würden. Doch ob die Digitalisierung gelinge, sei noch offen, da 72 % mangelnde personelle Ressourcen beklagten, 65 % die mangelhafte Datenqualität und 58 % veraltete oder schlecht integrierte Software. Darauf reagiert die Irebs Immobilienakademie, indem sie ab Februar 2018 den Studiengang ‚Digital Real Estate Management‘ anbietet, berichtet die IZ-MESSEZEITUNG am 6.10. in einem weiteren Artikel, und in einem dritten, Warburg HIH-Real Estate habe das Mammutprojekt der Digitalisierung zusammen mit dem Proptech Evana bereits in Angriff genommen und wolle den Gesamtbestand ihrer Daten in zwei bis drei Jahren digital verwalten. „Wir wollen den gesamten Lebenszyklus der Immobilie abbilden: Bewertung, Kauf, Bewirtschaftung und Verkauf“, erläutere Florian Schnieder von Warburg HIH-Real Estate. Auch das HANDELSBLATT schreibt am 5.10. online über dieses Thema, hebt das auf der diesjährigen Expo Real erstmals veranstaltete ‚Real Estate Innovation Network‘ (RE!N) hervor, das den Austausch zwischen technologieorientierten Start-Ups und Großunternehmen fördert, und betrachtet die Studie von EY Real Restate und dem ZIA genauer. Je nach Interesse der einzelnen Akteure sei eine Digitalisierung für diese unterschiedlich attraktiv. Während etwa Christoph Gröner von der CG Gruppe die Vorteile von Building Information Modeling (BIM) vor allem in der Nutzungsphase klar vor Augen habe, tue sich ein Investor, der den Weiterverkauf einer Immobilie plane, schwerer damit. Ein Hemmnis in Deutschland sei auch der Datenschutz. Dr. Thomas Herr von CBRE gehe davon aus, dass es noch mindestens zehn bis 15 Jahre dauern werde, bis sich diese Technologie auch in der Immobilienwelt durchgesetzt haben werde.

Ein weiteres Thema sind die immer weiter steigenden Immobilienpreise, die einzelnen Akteuren mittlerweile zu hoch werden, schreibt die IZ-MESSEZEITUNG am 5.10. So habe Andreas Muschter von Commerz Real in der diesbezüglichen Diskussionsrunde gesagt: „Deutschland ist für uns, mit unseren regulierten Produkten, tabu. Wir wollen auf der Risikoleiter nicht weiter nach oben.“ Accentro hat dennoch ein Pakte mit 259 Wohnungen in acht Berliner Objekten für 43,78 Mio. Euro an ein Familiy-Office verkauft, und in Hannover 240 Wohnungen für 35,31 Mio. Euro erworben, berichtet die IZ-MESSEZEITUNG am 6.10. Berlin bleibe der Investitionsschwerpunkt von Accentro, doch würden immer wieder gute Gelegenheiten außerhalb genutzt, sage Jacopo Mingazzini von Accentro.

Dennoch schaut die Branche dem IZ-Stimmungsbarometer zufolge positiv gestimmt nach vorne, schreibt die IZ-MESSEZEITUNG am 4.10. Kurz vor Messebeginn seien fast alle Ausstellerplätze an rund 1.900 Unternehmen, Städte und Regionen aus 35 Ländern vergeben gewesen. Zahlreiche Artikel informieren darüber, wie sich die einzelnen Unternehmen in diesem Jahr präsentieren und was sie mitbringen. So berichtet Jan Dirk Poppinga von CBRE im Interview mit der IZ-MESSEZEITUNG vom 4.10. über die derzeitige Marktlage bei Einzelhandelsimmobilien. „Das Shoppingcenter hat als Investitionsprodukt immer noch seine klare Berechtigung“, sage Poppinga: „Die Komplexität von Shoppingcentern hat aber durch den Onlinehandel noch einmal zugenommen.“ Christoph Gröner von der CG-Gruppe stelle auf der Messe sein Berliner Projekt ‚Steglitzer Kreisel‘ vor. Das Unternehmen wolle den Büroturm zum Wohnturm umbauen und warte stündlich auf Erteilung des Baurechts. Und Winfried Schwatlo von der Deutschen Eigenheim habe ein Konzept des „kooperativen Bauens“ vorgestellt, das es erlaube, mit knappen Mitteln für kommunale Gesellschaften Wohnungen zu schaffen.

Londoner Hauspreise sinken

Die Londoner Häuserpreise sind einer Studie der britischen Bausparkasse Nationwide zufolge erstmals seit acht Jahren gesunken und lagen im September durchschnittlich 0,6 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Hierüber schreiben die BÖRSEN ZEITUNG am 5.10. und die FAZ am 6.10. Landesweit seien die Immobilienpreise um 2 % angestiegen, und damit in einem so geringen Maße wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr.

Zahl der Wohngeldempfänger ist gestiegen

Ende des Jahres 2016 haben dem Statistischen Bundesamt zufolge rund 631.000 Haushalte Wohngeld empfangen, nachdem es im Jahr davor noch rund 460.000 Haushalte waren. Das schreibt die FAZ am 6.10.

Umwandlung von Büro- in Wohnimmobilien wird immer beliebter

Über den Trend, in den Großstädten immer mehr Büroimmobilien in Wohnimmobilien umzuwandeln, und die Schwierigkeiten, die dies mit sich bringt, schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG am 6.10. Besonders viele solche Projekte würden in Frankfurt realisiert, wo die Stadt die Umwandlungen seit etwa zehn Jahren durch Öffentlichkeitsarbeit, Bauherrenberatung und eine wohlwollende Genehmigungspraxis fördere. In Berlin investiere die CG-Gruppe 180 Mio. Euro in den ‚Steglitzer Kreisel‘, um ihn in einen Wohnturm mit Eigentumswohnungen umzuwandeln. Das Bürohochhaus aus den 1970er-Jahren sei mit 30 Stockwerken eines der höchsten Häuser Berlins. Die Asbestsanierung sei kürzlich abgeschlossen worden, die Baugenehmigung solle in nächster Zukunft erteilt werden.

Überschätztes Brandrisiko?

Das Gefahrenpotenzial von Polystyrol-Dämmungen wird dem Experten für energieeffizientes Bauen, Werner Eicke-Hennig, zufolge überschätzt, schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG am 6.10. Dessen Analyse des deutschlandweiten Registers von Brandfällen mit Beteiligung von Polystyrol-Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) der Branddirektion Frankfurt habe ergeben, dass 57 der 108 ausgewerteten Einträge solche zu Bagatellfällen gewesen seien, bei denen das jeweilige Polystyrol-Wärmedämmverbundsystem gar keine Rolle gespielt habe. 22 Brände seien Fehleinträge, und in 15 Fällen habe das Dämmmaterial zwar gebrannt, doch ohne dass dies sich auf den Brandverlauf ausgewirkt habe. Nur in 14 Fällen sei das WDVS tatsächlich am Brand beteiligt gewesen.

Angaben zu Energieverbrauch sind Pflicht

Wie DIE WELT am 6.10. schreibt, müssen Makler einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) zufolge in ihren Zeitungsanzeigen Angaben zum Energieverbrauch einer angebotenen Immobilie machen.

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Institutionelle Investoren interessieren sich für Hotels

Wie die BÖRSEN ZEITUNG am 5.10. schreibt, wollen institutionelle Anleger der fünften Jahresumfrage von Universal-Investment zufolge ihre Neuinvestitionen in Hotel- und Gesundheitsimmobilien sowie in Studentenwohnungen auf Kosten der anderen Nutzungsarten verstärken. Bei Büroimmobilien sänken die geplanten Investitionen um etwa sieben Prozentpunkte auf 30,4 %, womit sich der Trend der Vorjahre fortsetze. Weniger deutlich, doch ebenfalls gegeben, sei der Rückgang im Logistiksektor. Auch Einzelhandels- und Wohnimmobilien würden deutlich schwächer nachgefragt, was auf das hohe Preisniveau zurückzuführen sei. Der Anteil der Hotelimmobilien an den Investitionen hingegen habe sich auf 14,5 % schätzungsweise mehr als verdoppelt.

Verhandlung über Kündigungsklausel in Bausparverträgen hat begonnen

Am Landgericht Stuttgart hat vor dem Landgericht die Verhandlung über die umstrittene Kündigungsklausel in manchen Bausparverträgen der Landesbausparkasse Südwest begonnen, gegen die die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg geklagt hat. Das schreibt die FAZ am 6.10. Das Landgericht Karlsruhe habe die Klausel bereits in einem ähnlichen Verfahren für unwirksam erklärt. Das Landgericht Stuttgart wolle seine Entscheidung am 16.11. verkünden.

VERSCHIEDENES

Gute Beziehungen lassen sich nicht digitalisieren

Die Folgen der digitalen Revolution sind für die Immobilienmärkte enorm, doch kann keine noch so ausgereifte Technologie eine Geschäftsbeziehung ersetzen, sagt Jakob Mähren von der Mähren Gruppe im Gespräch mit dem DEAL MAGAZIN 10-2017. Um Chancen zu erkennen, brauche ein Investor den leibhaftigen Makler. Dessen Ehrlichkeit, Schnelligkeit und Verlässlichkeit seien von größter Bedeutung, damit sich die Beteiligten sicher fühlten. Ein seriöser Investor sei nur der, der die Arbeit des Maklers gut und ohne Hinauszögern oder kleinliches Nachverhandeln bezahle, denn sonst verbaue er sich den Zugang zu den besten Objekten. Im Idealfall seien Makler Wiederholungstäter, denn die reibungslose Abwicklung eines Geschäfts sei eine gute Ausgangsbasis für das nächste.

Wie etablierte Unternehmen sich erfolgreich wandeln

Über Jahrzehnte aufgebaute Unternehmen können sich nicht von heute auf morgen auf den digitalen Wandel einstellen, schreibt Sandra Scholz von Commerz Real im IMMOBILIENMANAGER 10-2017. Bei der Festlegung der Ziele müsse die Ausgangslage genau analysiert werden, um festzustellen, in welchen Bereichen welche Schritte notwendig seien. Etablierte Unternehmen seien damit häufig überfordert und müssten sich dem Schritt für Schritt annähern, wobei die Belegschaft als Mitgestalter des Wandels einzubeziehen sei. Der Dialog zwischen Mitarbeitern und Geschäftsleitung sowie die Bereitschaft zu ständigem Lernen förderten die eigenverantwortliche Arbeit und das Einbringen von Ideen in die Unternehmensstrukturen.

Angebotsknappheit erfordert Umdenken

Ausgedehnte Einkaufstouren von Immobilien-AGs sind heutzutage immer seltener möglich, schreibt Jürgen F. Kelber von Dr. Lübke & Kelber in der IMMOBILIENWIRTSCHAFT 10/2017. Deshalb sollten sich Immobilien-AGs ein zweites Standbein schaffen und wieder stärker dem Neubausegment zuwenden, und zwar nicht nur hinsichtlich Nachverdichtung, sondern mit vollständig neuen Projekten. Dabei könnten sie auch Unterstützung von den Kommunen erhalten.

Die Bedeutung eines Chief Data Officer

Eine zu schnelle Einführung der Digitalisierung in einem Unternehmen kann dazu führen, dass lediglich Einzelprojekte vorangetrieben werden, schreibt Daniel Seifert-Ziehe von Beos in der IMMOBILIENWIRTSCHAFT 10/2017. Um eine Digitalstrategie geordnet durchzusetzen bedürfe es daher der Position eines Chief Data Officers, dessen Aufgabe es sei, als Leiter der IT-Abteilung die nötige Hard- und Software bereitzustellen, den Digitalisierungsprozess zu managen, die Trends, Chancen und Herausforderungen zu erkennen und digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln, eventuell unter Einbeziehung von Proptechs.

Eins nach dem anderen

Digitalisierung ist wie Laufen lernen, schreibt Markus Reinert von der IC Gruppe in der IMMOBILIENWIRTSCHAFT 10/2017. Von Vorträgen zu dem Thema wünsche er sich, dass sie die Lücke zwischen dem, was technisch heute schon machbar sei, und der Verwirklichung dieser Potenziale ansprächen. Ein gewinnbringender Vortrag über Building Information Modeling (BIM) wäre einer, der aufzeigte, was bereits jetzt in Asien oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten erfolgreich umgesetzt werde, sodass die Hörer anschauliche Details für das nächste Gespräch mit dem Bauleiter erfahren könnten. Wenn es binnen der nächsten fünf Jahren gelänge, die Grundlagen für die elektronische Verarbeitung technischer Gebäudedaten und zentraler Mieterinformationen zu standardisieren, wäre das ein Meilenstein. Erst dann sei es sinnvoll, den Blick in die fernere Zukunft zu lenken.

Liebe zum Detail

Daniel Bankamp von APOprojekt berichtet im Interview mit dem DEAL MAGAZIN 10/2017 über das neue und recht unkonventionelle Büro seines Unternehmens. Sein Unternehmen wolle eine Büroatmosphäre, die so wenig bürotypisch wie möglich sei. Die Mitarbeiter, aber auch die Auftraggeber oder Nachunternehmer sollten sich wohl fühlen, Kommunikation und Interaktion zwischen allen Beteiligten gefördert werden. Der Generalunternehmer für Planung und Ausbau von Mieteinheiten habe auch die eigenen Räume geplant und ausgebaut, nachdem man sie im erweiterten Rohbau übernommen habe. Das Leitmotiv sei die Liebe zum Detail.

Termine

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in Berlin - Die interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an institutionelle Investoren und Family Offices, die in Berlin investieren wollen. Interessant ist sie außerdem für weitere Bauträger und Projektentwickler, Banken und Finanzierer, Makler, Transaktionsberater und Vertriebe sowie Architekten.

THEMEN
Im Zuge der Veranstaltungen werden aktuelle Wohnungsprojekte vorgestellt und sich offen darüber ausgetauscht. Die Veranstaltung ist Teil einer deutschlandweiten Reihe und hat sich als einer der wichtigsten Treffpunkte für Projektentwickler und Investoren etabliert. Behandelt werden Themen wie Herausforderungen bei der Abstimmung mit Behörden und der Politik, Alleinstellungsmerkmale im Bereich Architektur, Wohnungsgrundrisse, Vertrieb und Marketing sowie Multiplikatoren und Mietansätze beim Globalverkauf.

REFERENTEN
Andreas Schulten (bulwiengesa AG); Projektvorstellungen durch Michael Stüber (CD Deutsche Eigenheim AG), Stephan Allner (DIE WOHNKOMPANIE Berlin GmbH & Co. KG), Alexander Happ (BUWOG Group), Torsten Nehls (Belle Époque Gruppe), Joachim Wintzer (Hines Immobilien GmbH), Robert Besir (homepoint Gruppe), Nikita Martynow (homepoint Gruppe), Herbert Dzial (HD Gruppe), Dr. Michael Held (TERRAGON INVESTMENT GmbH), René Richter (Kondor Wessel Holding GmbH). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet 16. November 2017 im Hilton Hotel Berlin statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: 1- und 1½ Zimmer-Wohnungen / Kompaktwohnungen - Markt, Konzepte und Anforderungen von Investoren

ZIELGRUPPEN
Die Veranstaltung richtet sich Projektentwickler, Bauträger, Banken und andere Finanzierer, Architekten, Vertriebe und Investoren, die in Kompaktwohnungen investieren wollen.

THEMEN
Sind Kompaktwohnungen ein neuer Trend oder sind sie nur Mittel zum Zweck, um Projekte „schön zu rechnen“, die sich ansonsten nicht lohnen würden? Dies ist eine der Fragen, denen während der Veranstaltung nachgegangen wird. Die Referenten diskutieren außerdem Grundrisse und Konzepte, die Marktverhältnisse sowie Erfolgskriterien für Kompaktwohnungen. Zudem werden viele Projekte vorgestellt.

REFERENTEN
Felix Embacher (bulwiengesa AG), Dr. Stephan Brauckmann (Moses Mendelssohn Institut GmbH), Hans-Joachim Beck (Vorsitzender Richter Finanzgericht Berlin-Brandenburg a. D./Leiter Abteilung Steuern IVD), Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG); Projektvorstellungen durch Mark Maurin (VIVUM GmbH), Oliver Grossmann (AviaRent Invest AG), Jörn von der Lieth (Hilfswerk-Siedlung GmbH), Atilla Özkan (Mercurius Real Estate AG), Michael Vogt (mondial kapitalverwaltungsgesellschaft mbH), Frank Kammerer (Aplin Real Estate PE und Vertriebs GmbH & Co. KG), Rainer Nonnengässer (MPC Capital AG). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 22. November 2017 im Intercontinental Hotel Berlin statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

HAMBURGER IMMOBILIENRUNDE

Geförderter Wohnungsbau - Chancen und Probleme für Projektentwickler und Investoren am Beispiel Hamburg und Berlin

ZIELGRUPPEN
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Wohnungsprojektentwickler, Bauträger und Investoren am Wohnungsmarkt, die sich für die Metropolregionen Hamburg und Berlin interessieren. Zudem ist das Seminar für Förderbanken, Finanzierer, Fonds und institutionelle Investoren interessant, die in den geförderten Wohnungsbau investieren wollen.

THEMEN
Die Referenten der Veranstaltung setzen sich mit den Chancen und Potenzialen der Wohnungsbauförderung auseinander. Diskutiert werden Fragen zu den Vor- und Nachteilen geförderter Wohnanlagen aus Sicht unterschiedlicher Immobilienakteure, Potenziale und Hemmnisse, Kriterien bei der Auswahl geförderter Objekte, Förderarten und Finanzierungsmöglichkeiten. Zudem berichten die Vortragenden über die lokalen Rahmenbedingungen und politischen Umstände in Hamburg und Berlin, die den geförderten Wohnungsbau tangieren. Den Teilnehmern werden zusätzlich interessante und lehrreiche Praxisbeispiele präsentiert.

REFERENTEN
Matthias Voss (Assetando Real Estate GmbH), Klaus Niewöhner-Pape (INDUSTRIA WOHNEN GmbH), Ralf Sommer (Hamburgische Investitions- und Förderbank, IFB), Andreas Tied (IBB Investitionsbank Berlin), Michael Sachs (Wohnungsbaukoordinator a. D. und Staatsrat a. D. für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg, AR Vorsitzender der Gewobag Berlin), Peter Jorzick (Hamburg Team Gesellschaft für Projektentwicklung mbH). Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 11. Dezember 2017 im Steigenberger Hotel in Hamburg statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de