KOMMENTAR AM MONTAG

Wir basteln uns ein Büro

Alexander von Erdély CBRE

Wer in Vollzeit arbeitet, verbringt oft mehr Stunden im Büro als zu Hause, jedenfalls im wachen Zustand. Dort müssen wir uns allerdings mit den Kollegen arrangieren. Das gilt auch für nötige Veränderungen: Wem die heimische Einrichtung nicht mehr gefällt, kann einfach umräumen, ausrangieren, neu kaufen. Wenn jedoch das Büro modernisiert werden soll, müssen Kompromisse eingegangen werden. Da sind Hindernisse fast schon zwangsläufig.

Das klassische Bürokonzept mit fest zugeteilten Plätzen – an denen man alle Unterlagen sammelt, Aufgaben erledigt, telefoniert, mit den Kollegen plaudert oder sein Mittagessen einnimmt – ist ein Auslaufmodell. Schließlich ist es heutzutage möglich, fast alle wichtigen Informationen überallhin mitzunehmen. Deshalb setzen moderne, dezentrale Arbeitsplatzkonzepte darauf, das Büro zum Ort eines kreativen Gedankenaustauschs werden zu lassen, der die Mitarbeiter zusammenschweißt. Dunkle Korridore und beengte Räume weichen nach und nach Open-Space-Konzepten. Der Grundgedanke dahinter ist, dass die Mitarbeiter – ähnlich wie in ihrer Wohnung – verschiedene Zonen für verschiedene Tätigkeiten nutzen: Gruppenarbeitsbereiche für die Teamarbeit, Ruheräume für die Konzentration, ähnlich wie in einer Bibliothek. Spezielle Medien- und Konferenzräume stehen für Präsentationen oder Kundengespräche bereit, zudem gibt es einzelne isolierte Bereiche, in denen ein diskretes Telefonat möglich ist. Eine solche Zuteilung ist deutlich besser für die einzelnen Arbeitsabläufe geeignet als der „All-in-One-Platz“ in einem herkömmlichen Büro.

Für Unternehmer gibt es klare Vorteile: Während in konventionellen Büroräumen ein ständiger Leerstand von bis zu 40 % herrscht, ist das bei einem Open-Space-Konzept nicht der Fall. Daher lohnt es sich finanziell, einmal mehr Geld in die Hand zu nehmen, um seine Flächen effizienter nutzen zu können. Es geht nicht darum, einfach nur Quadratmeter einzusparen, sondern darum, den vielerorts vorherrschenden Flächenüberschuss besser zu nutzen. Zudem sind Mitarbeiter, die sich in ihrem zeitgemäßen Büro wohl fühlen, deutlich produktiver als diejenigen, die sich beschweren und eventuell andere Kollegen mit herunterziehen. Und junge, vielversprechende Bewerber könnten durch einen grauweißen Gang mit einförmigen „Hasenställen“ abgeschreckt werden.

Aber Achtung: Für die Mitarbeiter ist diese Umstellung in der Regel mit dem Verlust des lang vertrauten Einzelbüros verbunden. Und genau dort beginnen die Probleme, wenn bei der Umsetzung Versäumnisse passieren.

Der wohl größtmögliche Fehler bei der Umgestaltung des Büros ist es, die Sache halbherzig anzugehen. Eine bloße Aneinanderreihung von Büromöbeln und das Entfernen der Zwischenwände reichen nicht aus. Wenn ein Unternehmer ankündigt, ein Open-Space-Büro zu gestalten, aber nur links und rechts Sechser-Werkbänke installiert und am Ende eine bunte Designer-Sitzecke aufstellt, die ihm der Firmenvertreter 30 % günstiger überlassen hat, wird das ganze Projekt sehr schnell als Kosteneinsparung entlarvt. Daran ändert dann auch der brandneue Kicker-Tisch in der Lounge nichts mehr. Das ist bei einem durchdachten Konzept anders. Wichtig ist, dass sich – wann immer möglich – auch die Führungskräfte an die eingeführten Regeln halten.

Doch selbst ein schlüssiges Konzept trifft häufig auf Widerstand. Menschen sind Gewohnheitstiere. Häufig ist die Umgestaltung mit Ängsten verbunden, den Rückzugsraum für vertrauliche Gespräche zu verlieren und unter ständiger Beobachtung zu stehen. Wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass eine Änderung einfach so über sie hereinbricht, kann jede noch so durchdachte Umgestaltung scheitern. Schlimmstenfalls werden die Maßnahmen per Rund-Mail und mit „vielen Grüßen“ angekündigt.

Zudem ist das Einzelbüro häufig nach wie vor ein Statussymbol. Das gilt insbesondere für Mitglieder der unteren Führungsebene, die fünfzehn Jahre auf das Eckbüro mit dem tollen Panoramablick über die City hingearbeitet haben. Daher ist es nötig, Wertesysteme umzubauen und das auch zu kommunizieren. Wenn die Geschäftsführung selbst in die offene Fläche geht und damit als Vorbild wirkt, kann dies ein wichtiges Zeichen setzen.

Oft meint es die Geschäftsführung zu gut und erklärt gleich alle Arbeitsplätze in allen Bereichen zur freien Verfügung für jeden Mitarbeiter. Mit dem Effekt, dass jeden Morgen eine große Suche nach Kollegen, Teams und Arbeitsgruppen stattfindet. Darüber hinaus bleibt der gewünschte Effekt der internen Zusammenarbeit und Kommunikation oft aus, denn die Mitarbeiter finden sich erst gar nicht und sitzen jeden Tag zwischen neuen, unbekannten Kollegen. Deshalb ist auch bei der Auflösung von fest zugeordneten Arbeitsplätzen darauf zu achten, dass bestehende Teams weiterhin in klar definierten Zonen sitzen.

Ein gutes Mittel, die Belegschaft zu beteiligen, sind Gestaltungsworkshops. Der Grundriss des neuen Büros wird im DIN-A0-Format ausgedruckt und auf dem Konferenztisch ausgebreitet. Dann erhalten die Mitarbeiter Schablonen mit den jeweiligen Büromodulen, jeder kann seine Wünsche äußern und einzeichnen. Spätestens dabei wird ersichtlich, dass nicht jeder Einzelwunsch berücksichtigt werden kann. Stattdessen entstehen angeregte Diskussionen, welche Zone wo errichtet werden soll. Ich habe schon häufig gesehen, wie die Begeisterungsfähigen in einem Team die Skeptiker innerhalb eines solchen Workshops geradezu anstecken konnten.

Wenn es an die Umsetzung geht, sind regelmäßige Baustellenbesuche wichtig, damit die Mitarbeiter den Fortschritt sehen und sich nach und nach mit ihrem neuen Arbeitsumfeld identifizieren können. Idealerweise gibt die Geschäftsführung bei allen Prozessen die relevanten Eckpunkte vor. Welche Module sind für welche Arbeitsschritte nötig, und welches Design entspricht der Corporate Identity der Firma? Aber alles, was dann noch diskutierbar ist, sollte auch offen diskutiert werden. Das gilt vor allem für die Anordnung der Aufenthaltsbereiche. Ob die Teeküche größer ausfallen und einen Tisch mit Hockern beinhalten sollte, oder ob stattdessen eine kleinere Teeküche und eine Sofaecke die bessere Wahl wäre, muss nicht von der Führungsebene entschieden werden.

Häufig ergeben sich wichtige Impulse in offenen Debatten. Ein Workshop sollte nicht darin enden, dass die Belegschaft den Sinn eines vorliegenden Konzepts versteht, sondern vielmehr eigene Akzente setzen kann. Idealerweise bewilligt die Führungsebene für diese „Von euch für euch“-Flächen ein gesondertes Budget. Ob die Mitarbeiter dieses für eine hochwertige Kaffeemaschine, einen Air-Hockey-Tisch oder eine Multimedia-Anlage ausgeben, ist dann deren Angelegenheit. Selbst in die Umfrage dazu sollte sich die Geschäftsführung nicht einmischen, sondern die Mitarbeiter einfach mal abstimmen lassen.

Studien zeigen, dass es eine breite Anzahl an weichen Faktoren gibt, die das Wohlbefinden der Mitarbeiter steigern und die Qualität ihrer Arbeit erhöhen. Das fängt beim Obstkorb auf dem Tresen an, zieht sich durch die Themen Beleuchtung oder Farbgebung und hört bei Spinning-Rädern im Konferenzraum auf. Auch Letztere steigern nachweislich die Produktivität. Schon klar: Nicht alle Firmensitze werden in fünf Jahren wie Fitnessstudios aussehen. Dennoch werden die zugrundeliegenden Ideen bereits jetzt in die Bürowelt eingebracht. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, an einem Abend in der Woche gemeinsame Yogaübungen durchzuführen. Ein anderes Beispiel mit ähnlichem Hintergrund: Mehr Duschen für die steigende Zahl an Fahrradfahrern, damit diese sich vor Arbeitsbeginn noch einmal frisch machen können.

Für mich steht jedenfalls fest: Spätestens seit dem Aufkommen von Cloud&Co. hat das Büro seine technische Monopolstellung verloren und als Hort der für die Arbeit notwendigen Informationen ausgedient. Alle Arbeitsschritte sind theoretisch auch von daheim aus möglich. Damit das Büro seinen Status als Unternehmensmittelpunkt erhält, muss es immer stärker auf die soziale Komponente setzen. Der Mensch ist und bleibt ein Herdentier – das Gefühl, zusammen an einem Projekt zu arbeiten und Erfolge gemeinsam zu feiern, ist elementar. Deshalb muss das Büro der Zukunft seinen Nutzern stets vermitteln, Teil eines größeren Ganzen zu sein.

Dieser Artikel erschien bereits am 21.1.2018 in der FAS.

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Dann schreiben Sie an den Leiter unserer Redaktion Dr. Josef Girshovich.

MARKT-NEWS

Stabilisierung auf hohem Niveau

Über die neue EY-Studie zum Immobilienmarkt schreiben SPIEGEL ONLINE, HANDELSBLATT, WIRTSCHAFTSWOCHE und weitere Medien am 16.1. online, die BÖRSEN ZEITUNG am 17.1. und die FAZ am 19.1. Die der Studie zugrundeliegende Umfrage unter 220 Investoren im Herbst 2017 habe ergeben, dass für das Jahr 2018 mit einer Stabilisierung des deutschen Immobilienmarktes auf hohem Niveau zu rechnen sei. „2017 haben sich die Transaktionsvolumina besser als erwartet entwickelt und erreichten mit 72,8 Mrd. Euro den zweithöchsten Wert der letzten zehn Jahre nach 2015“, zitiert die BÖRSEN ZEITUNG Christian Schulz-Wulkow von EY: „Sowohl wir als auch die im Rahmen einer Studie befragten Investoren erwarten nicht, dass es zu einem Einbruch kommt.“ Für 2018 sei ein Volumen zwischen 68 Mrd. Euro und 73 Mrd. Euro zu erwarten, bei weitgehend unveränderten Preisen. 94 % der befragten Investoren gingen davon aus, dass Deutschland als Standort für Immobilieninvestments attraktiv bis sehr attraktiv bleiben werde. Als besonders attraktiv würden Frankfurt und Berlin eingeschätzt, Frankfurt infolge des zu erwartenden Brexits, Berlin infolge seiner Beliebtheit bei jungen Firmengründern der Digitalbranche. Nahezu alle Umfrageteilnehmer hätten die überhöhten Grundstückspreise beklagt. Von der künftigen Regierung werde vor allem die Förderung des Baus bezahlbarer Wohnungen erwartet, gefolgt von der Deregulierung von Bauvorschriften und der Abschaffung der Mietpreisbremse.

Mieten und Preise steigen weiter

Einer Studie der Deutschen Bank zufolge ist in den Großstädten Deutschlands im Jahr 2018 mit weiteren steigenden Immobilienpreisen und Mieten zu rechnen, schreibt die FAZ und am 16.1. und das HANDELSBLATT am 18.1. Im Jahr 2017 seien wie schon in den Vorjahren die Kaufpreise stärker als die Mieten gestiegen. In München sei ein Anstieg der Wohnungspreise um 12 % festgestellt worden, in Frankfurt um 15 % bei Bestandswohnungen und 17 % bei Neubauten. Die Mieten in den sechs untersuchten Metropolen Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart seien bei einer Wiedervermietung im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 6,9 % gestiegen. Dass die Politik den Wohnraummangel regulatorisch in den Griff bekommen werde, sei nicht zu erwarten, auch von seiten der Geldpolitik sei keine Entspannung zu erwarten. Selbst im Falle eines Anstiegs der Hypothekenbankzinsen um einen Prozentpunkt werde vorraussichtlich nur geringe Effekte auf die Wohnungspreise haben. Auch empirica und Dr. Klein gingen in ihren aktuellen Studien von weiter steigenden Preisen und Mieten aus.

Wohnung kaufen schwer gemacht

Wie das HANDELSBLATT vom 16.1. schreibt, ist der Erschwinglichkeitsindex des IVD im vergangenen Jahr von 132 auf 122 Punkte gefallen, mit einem kurz- bis mittelfristigen Anstieg sei nicht zu rechnen. Allerdings bleibe die Erschwinglichkeit insgesamt auf einem hohen Niveau und liege nicht weit unter dem Rekord aus dem Jahr 2015 mit 134,8 Punkten. Doch gebe Jürgen Michael Schick vom IVD zu bedenken: „Trotz der hohen Erschwinglichkeit können sich viele Haushalte keine Immobilie leisten, weil sie Schwierigkeiten haben, das nötige Eigenkapital anzusparen.“

Verfassungswidrige Grundsteuer?

Über das derzeit laufende Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht um die Verfassungsmäßigkeit der Grundsteuer in ihrer gegenwärtigen Form berichten am 17.1. die FAZ, die BÖRSEN ZEITUNG, das HANDELSBLATT und DIE WELT. Die Richter hätten erkennen lassen, dass sie die Bewertungskriterien, die u. a. auf Einheitswerten von 1935 bzw. 1964 beruhten, für verfassungswidrig hielten. Sollte ein entsprechendes Urteil ergehen, würde eine Reform unumgänglich. Schon Mitte 2016 hätten die Bundesländer einen Reformvorschlag vorgelegt, wonach der Einheitswert durch einen sogenannten Kostenwert ersetzt werden könne. Den Vorschläge kritisierten zahlreiche Fachleute. Hans-Joachim Beck vom IVD warnt vor höheren Belastungen der Steuerzahler, schreibt DIE WELT: „Bürger in teureren Lagen werden zu den Verlierern des vorliegenden Reformvorschlags gehören und deutlich mehr Grundsteuer zahlen müssen.“ Der Verband Haus & Grund und Hamburgs Finanzsenator Tschentscher befürchten laut der FAZ drastische Steuererhöhungen. In der IMMOBILIEN ZEITUNG vom 18.1. warnt der Prozessbeobachter Thomas Wagner von Warth & Klein Grant Thornton davor, als Eigentümer auf Versprechen der Politik, die Reform aufkommensneutral zu gestalten, zu vertrauen.

Die zunehmende Beliebtheit der Randlagen

Über die zunehmende Beliebtheit bislang weniger begehrter Lagen schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 18.1. ausführlich. So etwa beobachteten Makler bereits seit dem Jahr 2016 ein zunehmendes Interesse der Investoren an Nordrhein-Westfalen. Hinsichtlich des Ruhrgebietes sage Konstantin Lüttger von CBRE Deutschland, zwar seien manche Standorte auch heute noch eine Herausforderung, doch sei es aufgrund des Wohnungsmangels in Düsseldorf sinnvoll, auch in Gelsenkirchen oder Wuppertal zu kaufen, und im Falle von Essen und Dortmund könne von Bevölkerungsschwund nicht mehr gesprochen werden. Die niedrigen Mieten im Ruhrgebiet hätten den Vorteil, dass Mietsteigerungen um 10 % und mehr relativ leicht durch Management und Investitionen zu erreichen seien. Auch Projektentwickler stellten ein zunehmendes Interesse an Randlagen fest. So sage Sebastian Fischer von Primus Immobilien, 2017 sei „ein sehr gutes Jahr für uns Projektentwickler“ gewesen. Vor allem in Berlin sei die Nachfrage sehr hoch, auch bislang vernachlässigte Stadtteile wie Moabit und Weißensee seien zunehmend gefragt. Einar Skjerven von der Skjerven Group rechne damit, dass der Wettbewerb um attraktive Investments „spürbar härter“ werde. Begehrt seien „vor allem Objekte in Lagen mit Entwicklungspotenzial. Diese werden sich mittelfristig etablieren“, sage Skjerven.

Heiß begehrte Büros in Frankfurt

Über die sehr hohen Umsätze am Frankfurter Büromietmarkt im Jahr 2017 berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 18.1. ausführlich. So seien laut Aengevelt insgesamt 702.000 qm Bürofläche umgesetzt worden, Cushman & Wakefield nenne knapp 730.000 qm. CBRE habe eine deutliche Jahresendrallye mit fast 300.000 qm umgesetzter Fläche im Q4 2017 festgestellt. Alle Makler kämen zu dem Ergebnis, dass der Flächenumsatz rund ein Drittel höher als 2016 sei. Die Spitzenmiete liege den meisten Maklerhäusern zufolge bei 41 Euro/qm, was 7 % bis 9 % mehr als 2016 seien. Cushman & Wakefield nenne sogar 42 Euro/qm und gebe die gewichtete Durchschnittsmiete im Bankenviertel mit 31,40 Euro/qm an. Die Leerstandsquote sei deutlich gesunken und habe laut Colliers am Jahresende im Bankenviertel bei 7,8 % gelegen. CBRE zufolge hätten hierzu neben dem starken Flächenumsatz auch Abriss und Umnutzung von insgesamt 137.900 qm nicht mehr marktfähiger Büroflächen beigetragen. Doch sei der Leerstand immer noch groß genug, um dämpfend zu wirken. Bis 2019 sollten laut CBRE 193.400 qm fertiggestellt werden, von denen allerdings schon gut ein Drittel vermietet sei. Hinsichtlich der Spitzenrendite gehe Peer Neiser von CBRE von einem weiteren moderaten Rückgang der Renditen aus: „Entsprechend werden Objekte in dezentraleren Lagen weiterhin in den Fokus der Investoren rücken“, sage Neiser.

Mit guten Konzepten in den strukturellen Wandel

Über den Centermarkt in der Region EMEA schreibt der HANDELSIMMOBILIENREPORT am 18.1. Laut CBRE seien im H1 2017 etwa eine Mio. qm Centerfläche auf den Markt gekommen, etwa 11,1 Mio. qm befänden sich derzeit in Entwicklung. Die aktivste Neubautätigkeit habe CBRE in der Türkei mit 2,2 Mio. qm festgestellt, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten mit etwa zwei Mio. qm und Russland, wo 1,9 Mio. qm im Bau seien. In Westeuropa stehe laut Cushman & Wakefield und CBRE das Thema Erweiterungen im Vordergrund, etwa 20 % der neuen Flächen seien auf solche entfallen. „Vor allem Erweiterungen beleben derzeit das Shopping-Center Segment in Europa und zeigen, dass gute Konzepte auch angesichts des strukturellen Wandels im Einzelhandel durch erlebnisorientierte Angebote mithalten können“, sage Jan Linsin von CBRE.

Sind private Investitionen die Rettung der Schulen?

Über die Frage, ob es geboten ist, privates Kapital für die dringend gebotene Sanierung von Schulen einzusetzen, schreibt DIE WELT am 13.1. Als Vorreiter in dieser Sache Schul- und Universitätsgebäude der öffentlichen Hand zu übernehmen, biete Hemsö an. In Dortmund habe das Unternehmen vor wenigen Wochen das Gebäude der Volkshoch- und Kollegschule in der Rheinischen Straße erworben, das allerdings zuvor einem anderen privaten Eigentümer gehört habe. Doch sei dies in Deutschland noch die Ausnahme. „Bildungsimmobilien wie Schulen, Volkshochschulen oder Universitäten sind – anders als in Schweden – in Deutschland zum größten Teil in staatlichem Besitz“, sage Jens Nagel von Hemsö. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund habe sich zurückhaltend zu dem Vorschlag geäußert, doch liege der Investitionsrückstand im Bereich der Bildungsinfrastruktur bei 33 Mrd. Euro.

Social Media in der Immobilienbranche

Darüber, wie sich Social Media auch in der Immobilienbranche sinnvoll nutzen lässt, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 18.1. „Dabei ist die richtige Strategie viel wichtiger als technische und Design-Aspekte oder die Menge des Outputs“, sage Sonja Rösch von PB3C. Vorab zu fragen sei etwa, ob es um das B2B- oder das B2C-Geschäft gehe, oder ob etwa bei der Immobilienvermarktung Selbstnutzer, private, mittelständische oder große Investoren die Ansprechpartner seien. Entscheidend sei auch die Wahl des richtigen Kanals. Facebook biete mit 31 Mio. aktiven Nutzern in Deutschland eine gewaltige Reichweite. Um junge Leute anzusprechen, sei aber Youtube besser geeignet, zumal Videos gerade auf mobilen Endgeräten hohe Interaktionsraten erreichten. Der technische Aufwand hierfür sei aber hoch. „Die Nutzer sind inzwischen hohe Standards gewöhnt, was die Qualität der Videos betrifft. Mit einer wackligen Handkamera sollte man das als Unternehmen nicht versuchen“, sage Anne Grüner von PB3C. Instagram eigne sich zur Vermarktung exklusiver Immobilien, wenn die Fotos hochwertig seien. Twitter wiederum biete sich für politische Kommunikation oder den Kontakt mit anderen Unternehmen an.

FONDS- UND FINANZ-NEWS

IPH und WealthCap machen gemeinsame Sache

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG online am 17.1. und das DEAL MAGAZIN online am 18.1. schreiben, will IPH Handelsimmobilien weiter wachsen und hat dazu mit WealthCap ein Kompetenzcluster für deutsche Handelsimmobilien gegründet. Ab März 2018 werde IPH vier Shoppingcenter in Chemnitz, Jena, Potsdam und Ulm managen, die zum Bestand, den WealthCap verwaltet gehören. Auch nutze WealthCap bei Handelsimmobilien die Expertise von IPH für das Geschäft mit Einzelhandelsimmobilien. Auch WealthCap wolle, gemessen an Assets under Management, weiter wachsen und künftig jedes Jahr Immobilien im Wert von zwei Mrd. Euro erwerben, die in Fonds für institutionelle, semiinstitutionelle und private Investoren eingebracht werden sollten.

VERSCHIEDENES

Hohe Preise gefährden Einkaufskalkulationen

Die Preise für deutsche Wohnungen sind mittlerweile so hoch, dass sich mit Verkäufen teilweise das Doppelte des angesetzten Verkehrswerts realisieren lässt, erklärt Thomas Meyer von Wertgrund am 18.1. im Gespräch mit der IMMOBILIEN ZEITUNG. „Bei solchen Preisen darf aber absolut nichts mehr schiefgehen, sonst kommt man ins Minus“, schreibt Meyer. Daher habe sich Wertgrund von einem Drittel des Bestandes des Publikumsfonds Wohnselect D getrennt. Die Objekte an den hochwertigsten Standorten verblieben im Portfolio und würden durch Projektentwicklungen, Nachverdichtungen und energetische Sanierungen ergänzt.

Innovation kaufen oder selber machen?

Darüber, ob sich Investitionen in PropTechs für Immobilienunternehmen noch lohnen, spricht Gerald Kremer von EY im Interview mit der IMMOBILIEN ZEITUNG online vom 18.1. Entscheidend sei, sich genau zu überlegen, was mit einer der Beteiligung an einem PropTech für das Unternehmen erreicht werden solle. Ein geeignetes zu finden sei zunehmend schwieriger geworden, da die interessantesten meist schon Kapitalgeber hätten. Eine gute Alternative sei, auf eigene Ressourcen zurückzugreifen und eine Innovationsabteilung zu gründen. „Das größte Potenzial für neue Geschäftsmodelle liegt in den Kunden und in den eigenen Mitarbeitern. Aber um dieses Potenzial zu nutzen, ist ein strukturiertes Ideenmanagement erforderlich,“ sage Kremer.

Kleine Veränderung, große Wirkung

APOprojekt hat im Jahr 2017 ein Bauvolumen von 150 Mio. Euro erreicht und damit rund 50 % mehr als 2016, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 19.1. Im neuen Jahr wolle das Unternehmen das relativ neue Geschäftsfeld Refurbishment deutlich auszuweiten. APOprojekt wolle früher in der Verwertungskette ansetzen und Eigentümer von Leerstandsobjekten dieser Hinsicht beraten. Oft helfe bereits Farbe im Treppenhaus, eine Erneuerung der Außenanlage oder ein Musterbüro. Auch technische Veränderungen, z. B. ein verbesserter Brandschutz, könnten ein Objekt wieder marktgängig machen.

Der Einzelhandel im neuen Jahr

Das Jahr 2017 war ein gutes Jahr für den deutschen Einzelhandel, schreibt Joachim Stumpf von der BBE Handelsberatung und IPH Handelsimmobilien am 18.1. im HANDELSIMMOBILIENREPORT und stellt fünf Thesen auf, welche ihn 2018 prägen werden. Statt Handelsimmobilien seien innovative Logistikimmobilien und -konzepte gefragt. Die Innovationszyklen insbesondere im Modehandel verkürzten sich immer mehr. Darüber hinaus verlören klassische Werbeformen an Bedeutung und würden zunehmend durch Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld der Kunden ersetzt. Der Trend, dass Lebensmittel-Nahversorger bei Assetmanagern sehr beliebt seien, habe sich bestätigt. Auch im neuen Jahr werde mit wachsenden Umsätzen im stationären Food-Bereich gerechnet. Und schließlich gewinne Big Data im Bereich der Frequenzmessungen sowie des Flächen- und Warenmanagements immer größere Bedeutung.

Shoppen auf britische Art

Im Gegensatz zu Deutschland können Gastronomen in britischen Objekten durchaus Ankermieter sein, schreibt Lars Jähnichen von IPH Centermanagement am 18.1. im HANDELSIMMOBILIENREPORT. Ein Team von IPH habe vier Shoppingcenter in Großbritannien besucht, in denen der Food-Court sowohl architektonisch als auch hinsichtlich der Vielfalt des Angebots heraussteche. Food-Trucks sorgten für ein wechselndes Angebot. Während in Deutschland der Einkauf beim Nahversorger oder beim Textilanbieter im Vordergrund stehe und Gastronomie nur ein Mehrwert sei, besuchten britische Kunden Center gezielt, um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Deutsche Centermanager sollten sich davon inspirieren lassen.

Termine

CoStar in Kooperation mit der US Treuhand

Web-Konferenz zum ‚Outlook USA 2018': CoStar gibt einen Ausblick auf die Volkswirtschaft und den Immobilienmarkt

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die im Rahmen eines ausführlichen Portfolio-Strategy-Webinars von CoStar mehr über die Marktsituation in den USA und die Aussichten für 2018 erfahren wollen. Die Web-Konferenz findet in englischer Sprache statt. Sie bekommen nach Ihrer Anmeldung im Vorfeld des Webinars die Präsentation in deutscher Sprache zugesandt.

REFERENT
Michael Cohen, Director of Advisory Services bei CoStar

THEMEN
Ein neues Jahr bringt auch neue Einblicke in die Immobilienmärkte. Das Research-Unternehmen CoStar gibt Ihnen spannende und informative Einschätzungen für das vor uns liegende Jahr und wird sich in der Web-Konferenz mit verschiedenen Fragestellungen beschäftigen:
– Wie wird der Immobilienmarkt in den USA vor dem Hintergrund des kürzlich erlassenen „Tax Cuts and Jobs Act“ reagieren?
– Wie wird sich diese höchst stimulierende Steuergesetzgebung auf die wirtschaftliche Expansion in den USA auswirken? Schließlich beginnt 2018 mit einem guten Momentum und der Aufschwung geht ins neunte Jahr.
– Ist der Zyklus auf dem US-Immobilienmarkt immer noch stark und welche Herausforderungen gibt es?

TERMIN
Die Web-Konferenz findet am 26. Januar 2018 um 14:00 online statt und dauert ca. 35 min. Bitte registrieren Sie sich für die Teilnahme am Webinar unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/6527554631496551683. Nach erfolgter Registrierung erhalten Sie eine Bestätigung per Email mit Informationen zur Teilnahme.

FRANKFURTER IMMOBILIENRUNDE in Kooperation mit der IREBS Immobilienakademie

Sonderveranstaltung: Basisseminar Projektentwicklung

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an (neue) Mitarbeiter von Projektentwicklern / Bauträgern / Projektsteuerern, Mitarbeiter von Ingenieurbüros, Architekten, Finanzierer, Investoren (v. a. jene, die Forward-Deals von Projektentwicklern kaufen), Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Mitarbeiter von Generalunternehmern / Bauunternehmen. Wenn Sie mehr als drei Mitarbeiter Ihres Unternehmens anmelden, erhalten Sie ab dem vierten Mitarbeiter einen Rabatt von 30 %. Alle Teilnehmer bekommen eine Teilnahmebestätigung der IREBS Immobilienakademie.

REFERENTEN
Prof. Dr. Ulrich Schütz (Drees & Sommer) und Carsten Sellschopf (Instone Real Estate Development GmbH & Co. KG). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

THEMEN
Am ersten Tag werden die Grundlagen der Projektentwicklung und des Projektmanagements behandelt: Standortanalyse/Due Diligence (Baurecht, Grundstücksanalyse, Untersuchungen vorhandener Bausubstanz); Planungskonzepte (Nutzungskonzepte/Bedarfsplanung, Bildung von Gebäudemodellen, Gebäudeplanung); Kosten- und Terminplanung (Grundleistungen nach HOAI, Baukostenplanung in der Projektentwicklung, Rahmenterminplanung); Start der Projektmanagementaktivitäten (360o-Analyse als Einstieg, Objektplanung – durch wen? Projektorganisation – ist alles geregelt?)

Am zweiten Tag geht es um die Aufgaben eines Projektentwicklers (Grundlagen, Definition, klassische Aufgaben); den idealtypischen Ablauf einer Projektentwicklung (prozessuale Aspekte); den Markt für Projektentwickler (Typen, Strategien, Marktfaktoren); Machbarkeitsstudien (Standort- und Marktanalyse, Wettbewerbsanalyse, Analyse des Nutzungskonzepts); Kalkulationsmodelle in der Projektentwicklung (von der „Bierdeckel-Kalkulation“ bis hin zur dynamischen Developer-Rechnung).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 24. und 25. Januar 2018 im Marriott Hotel Frankfurt statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Jahresauftaktveranstaltung 2018: Immobilienstrategien institutioneller Investoren und Family Offices

ZIELGRUPPEN
Unsere Jahresauftaktveranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Ereignis für institutionelle Investoren (und alle, die mit ihnen ins Geschäft kommen wollen) zum Jahresbeginn entwickelt. Es sprechen diesmal vierzehn Vertreter renommierter institutioneller Immobilieninvestoren – so viele wie bislang noch nie. Sie berichten, wie sie den Markt einschätzen und welche Immobilien sie derzeit suchen. Zu Beginn wird Dietmar Fischer von Ernst & Young Real Estate einen Überblick über die aktuellen Trends im Immobilien Investmentmarkt geben. Kommen sollten weitere institutionelle Investoren, Family Offices, Stiftungen, Projektentwickler, Spezialfonds und Finanzierer.

REFERENTEN
Zu Beginn wird Dietmar Fischer von Ernst & Young Real Estate einen Überblick über die aktuellen Trends 2018 im Immobilien Investmentmarkt geben. Im Anschluss stellen ihre Immobilienstrategie 2018 vor:

Tassu M. Degen (DERECO – Real Estate Private Wealth Management), Dieter Seitz (LHI Capital Management GmbH), Martin Eberhardt FRICS (Bouwfonds Investment Management Deutschland GmbH), Nikolas Jorzick (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Ulrich von Creytz (Deutsche Asset Management), George Salden (Capital Bay GmbH), Klaus Betz (Württembergische Lebensversicherung AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG), Arndt Krienen (ADLER Real Estate AG), Karl-Josef Schneiders (CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT), Thomas Meyer (WERTGRUND Immobilien AG), Gerhard Lehner (Savills Investment Management) und Jan Dührkoop (Art-Invest Real Estate Funds GmbH).

Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

THEMEN
Fragen, die den Referenten nach Vorstellung ihrer Immobilienstrategie bei vergangenen Auftaktveranstaltungen gestellt wurden, waren u. a.:

Wonach sucht der jeweilige institutionelle Investor derzeit ganz besonders? In welche Nutzungsarten (Wohnen, Büro, Einzelhandel, Unternehmensimmobilien, Logistik usw.) wird derzeit vorwiegend investiert? In welchen Städten wird vorwiegend investiert, wo nicht? Welche Investitionsstrategien werden bevorzugt: Core, Value add? Welche Mietansätze und Multiplikatoren angesetzt? Welche Anforderungen gibt es bei Investitionen in Projektentwicklungen (Forward-Deals)? Wie liefen die Entscheidungsprozesse bei Investitionen in Spezialfonds und andere indirekte Vehikel ab?

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 29. Januar 2018 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

FRANKFURTER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in Frankfurt - Die elf interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Die Sonderveranstaltung richtet sich an Institutionelle Investoren und Family Offices, die im Rhein-Main-Gebiet (besonders Frankfurt) in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen, sowie Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe und Architekten.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungs-Neubau-Projekte in Frankfurt/Main sowie im Rhein-Main-Gebiet vor und sprechen über folgende Fragen: Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer? Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Welche Faktoren und Mietansätze wurden beim Globalverkauf / Forward-Deal veranschlagt, welche Quadratmeter-Preise beim ETW-Vertrieb erzielt? Wie erfolgt die Finanzierung, aus dem Cashflow, Bankenfinanzierung, Mezzanine o. ä.) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf?

REFERENTEN
Martin Büttner (GWH Bauprojekte GmbH), Volker de Boer (IFM Immobilien AG), Christoph Gröner (CG Gruppe), Hans-Peter Unmüßig (UNMÜSSIG Bauträgergesellschaft Baden mbH), Jörg Werner (GEG German Estate Group AG), Peter Haller (6B47 Real Estate Investors AG), Wolfgang Ries (BIEN-RIES AG), Jürgen Blankenberg (gsp Städtebau GmbH), Marc Bosch (Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH), Özkan Demir (PROJECT Immobilien Rhein-Main GmbH), Ralf Werner (Instone Real Estate Development GmbH). Sven Carstensen (bulwiengesa AG) gibt einen Überblick über die aktuelle Marktentwicklung sowie die Preise und Mieten im Rhein-Main-Gebiet. Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 22. Februar 2018 im Steigenberger Frankfurter Hof in Frankfurt statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

NRW IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Die 12 wichtigsten Wohnungsneubau-Projekte in NRW

ZIELGRUPPEN
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Projektentwickler/Bauträger, Institutionelle Investoren, Family Offices, Finanzierer/Mezz-Geber und Architekten.

REFERENTEN
Andreas Schulten (bulwiengesa AG), Nina Reiter (BERND REITER GRUPPE), Reinhold Knodel (PANDION AG), Andreas Gräf (Instone Real Estate Development GmbH), Martin Koll (WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH), Ulrich Tappe (Grafental GmbH & Co. KG), Tanja Kilger (BPD Immobilienentwicklung GmbH), Klaus Franken (Catella Project Management GmbH), Timo Wess (BAUWENS GmbH & Co. KG), Stefan Frey (Frey AG), Christoph Gröner (CG Gruppe AG), H.-Jürgen Rodehüser (PARETO GmbH), Achim Bassa (Koschany + Zimmer Projektentwicklung KZP)

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungs-Neubau-Projekte in NRW vor und berichten über ihre Erfahrungen: Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer? Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Wie erfolgt die Vermarktung? Preisgestaltung: Welche Preise sind erzielbar? (qm-Preise, Faktoren für Institutionelle) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Außerdem geht es um die Alleinstellungsmerkmale der Projekte, Besonderheiten der Architektur, Grundrisse etc. sowie Fragen zu Kommunikation, PR und Marketing.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 27. Februar 2018 im Radisson BLU Hotel Köln statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE in Kooperation mit der IREBS Immobilienakademie

Sonderveranstaltung Basisseminar: Projektentwicklung

ZIELGRUPPEN
Das Seminar richtet sich insbesondere an neue Mitarbeiter bei Projektentwicklungsunternehmen, die aus anderen Bereichen (oder direkt von der Uni) kommen und sich an zwei Tagen einen Gesamtüberblick über die Tätigkeit eines Projektentwicklers verschaffen wollen. Es richtet sich aber auch an Mitarbeiter von Ingenieurbüros, Architekten, Finanzierer, Investoren (besonders solche, die Forward-Deals von Projektentwicklern kaufen), Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater und Mitarbeiter von Generalunternehmern/Bauunternehmen. Alle Teilnehmer bekommen eine Teilnahmebestätigung der IREBS Immobilienakademie.

THEMEN
Erster Tag: „Grundlagen der Projektentwicklung und Projektmanagement“: Projektentwicklung/Projektmanagement (Ablauf und Leistungsbilder); Standortanalyse/Due Diligence (Baurecht; Grundstücksanalyse); Planungskonzepte (Untersuchung vorhandener Bausubstanz; Nutzungskonzepte/Bedarfsplanung; Bildung von Gebäudemodellen); Kosten- und Terminplanung (Grundleistungen nach HOAI; Baukostenplanung in der Projektentwicklung; Rahmenterminplanung); Start der Projektmanagementaktivitäten (360°-Analyse als Einstieg; Objektplanung – durch wen? Projektorganisation – ist alles geregelt?

Zweiter Tag: „Die Arbeit eines Projektentwicklers und einfache Developerrechung“: Aufgaben eines Projektentwicklers (Grundlagen; Definition; klassische Aufgaben); idealtypischer Ablauf einer Projektentwicklung (prozessuale Aspekte; idealtypischer Ablauf einer Projektentwicklung); der Markt für Projektentwickler (Typen; Strategien; Marktfaktoren); Machbarkeitsstudien (Standort- und Marktanalyse; Wettbewerbsanalyse; Analyse des Nutzungskonzepts); Kalkulationsmodelle in der Projektentwicklung (von der „Bierdeckel-Kalkulation“ zur dynamischen Developer-Rechnung).

REFERENTEN
Prof. Dr. Ulrich Schütz, Drees & Sommer und Carsten Sellschopf, formart GmbH & Co. KG. Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 11. und 12. April im Maritim Hotel Berlin statt. Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular finden Sie unter: www.tvs-berlin.de/downloads/Einladung26091701.pdf

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Grundlagen und aktuelle Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung, die wir bereits zum neunten Mal durchführen, richtet sich an alle Marktteilnehmer, die professionell Immobilien kaufen und verkaufen. Sie vermittelt an zwei Tagen sowohl Grundlagen als auch Wissen zu aktuellen Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht. Kommen sollten Projektentwickler, Bauträger, Investoren, Asset-Manager, Geschäftsführer von Immobilienunternehmen, Transaktionsberater, Makler, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

REFERENTEN
Dr. Peter Decker ist Rechtsanwalt und Partner von Gibson, Dunn & Crutcher LLP und berät in nationalen und internationalen Immobilientransaktionen. Er ist qualifiziert als Chartered Surveyor (MRICS) und leitet die Real Estate Praxis im Münchner Büro von Gibson Dunn, eine der führenden internationalen Anwaltskanzleien.

Dr. Christian Schmidt ist Rechtsanwalt und seit 2014 Mitarbeiter in der Steuerabteilung der Deutschen Pfandbriefbank AG. Zuvor war er 14 Jahre als Rechtsanwalt für die internationale Anwaltssozietät Shearman & Sterling LLP und Gibson, Dunn & Crutcher LLP auf dem Gebiet des nationalen und internationalen Steuerrechts tätig. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehört u.a. das Immobiliensteuerrecht.

Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

THEMEN
1. Tag: Steuerliche Strukturierung der Transaktion: Asset Deal; Steuerliche Aspekte einer Immobilientransaktion; Asset Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Asset Deal aus Sicht des Erwerbers (Abschreibung der Anschaffungskosten); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtige Rechtsgeschäfte, Bemessungsgrundlage, Steuerausnahmen); Umsatzsteuer (Geschäftsveräußerung im Ganzen, Umsatzsteueroption); Haftung (Betriebssteuern, Grundsteuer, Haftungsregelung im Kaufvertrag). Steuerliche Strukturierung der Transaktion – Share Deal: Share Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Share Deal aus Sicht des Erwerbers (Abzugsfähigkeit der Akquisitionsfinanzierung, Schicksal der Verlust- und Zinsvorträge); Besteuerung mit Auslandsbezug; Umsatzsteuer (Umsatzsteuerfreiheit des Share Deals); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtigkeit der Anteilsübertragung und Anteilsvereinigung; gem. §§ 1 Abs. 2a, Abs. 3 und Abs. 3a GrEStG, Strukturierungsmöglichkeiten); Haftung (Steuerklausel im Kaufvertrag); Geplante Änderungen zur Grunderwerbsteuer bei Share Deals – wie können Investoren ggf. vorausschauend darauf reagieren? Vereinbarungen im Vorfeld der Transaktion: Letter of Intent, Memorandum of Understanding, Term Sheet, Exklusivitätsvereinbarung; Vertraulichkeitsvereinbarung. Due Diligence: Käufer Due Diligence/Verkäufer Due Diligence; Red Flag List; Executive Summary; Report; Datenraumanforderungen. Asset Deal: Kaufgegenstand (Bestimmtheit, Dingliche Belastungen, Bauverpflichtung); Kaufpreis (Gestaltung, Fälligkeit, Sicherstellung, Verkäuferdarlehen); Dingliche Sicherung der Kaufpreisfinanzierung (Belastungsvollmacht, Sicherstellung der Löschung); Übergang von Vertragsverhältnissen (Mietverhältnisse, Service Verträge, Versorgungsverträge, Nachvereinbarungen); Garantiehaftung versus Haftungssystem des BGB; Rechtsfolgen der Haftung (Basket, Cap, Selbstbehalt, Vertragsstrafen); Übergang von Nutzen und Lasten; Rücktrittsrechte (Verzug des Käufers, Nichteintritt der Fälligkeitsvoraussetzungen, Rechtsfolgen); Auflassungsvormerkung und Auflassung; Kostenregelung; Zusammenschlusskontrolle.

2. Tag: Share Deal – Ankauf einer Immobilie: Abgrenzung zum Asset Deal; Anwendbares Recht; Sprache der Transaktionsdokumente; Erforderlichkeit der notariellen Beurkundung; Kaufpreisgestaltung, Ablösung von Verbindlichkeiten und Kaufpreisanpassung; Physisches Closing versus reales Closing; Haftungssystematik beim Share Deal; Optionsvereinbarungen. Joint Venture für ein Immobilienprojekt: Arten von Immobilien-Joint Ventures; Wirtschaftliche Grundlagen von Joint Ventures (Objektbeschaffung, Asset Management, Exit, Budget); die Joint Venture Vereinbarungen (Master Vereinbarung, gesellschaftsrechtliche Vereinbarungen, Geschäftsbesorgungsverträge, Leistungsverträge); die Master Vereinbarung, gesellschaftsrechtliche Regelungen (Kapitalausstattung, Stimmrechte, Tag along, Drag along, Vorkaufsrechte, Gewinnverteilung); Geschäftsbesorgungsverträge (Verwaltung des Joint Ventures, Beschaffung, Verwaltung, Wertschöpfung, Finanzierung, Verkauf).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 18. und 19. April 2018 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de