KOMMENTAR AM MONTAG

Immobilien mit Versicherungsprämie

Thomas Meyer Wertgrund

Null- und Negativzinsen regen die Fantasie an. Getrieben von dem Spannungsverhältnis zwischen Sicherheit auf der einen und langfristigen Gewinnaussichten auf der anderen Seite, agieren Immobilieninvestoren zunehmend nach den Regeln der Versicherungswirtschaft. Dabei sind deutsche Wohnimmobilien die Lebensversicherung und die negative Rendite die monatliche Versicherungsprämie.

Klingt skurril? Ist mittlerweile aber immer häufiger an der Tagesordnung. Die nach wie vor steigenden Kaufpreisfaktoren auf dem deutschen Wohnungsmarkt lassen die Renditen weiter schrumpfen. Derzeit kann man sich über eine Zwei vor dem Komma schon freuen, viele Investoren nehmen auch Renditeerwartungen von 1,5 % achselzuckend in Kauf. Was bleibt ihnen auch anderes übrig, wenn Bankeinlagen negativ verzinst werden und andere Märkte deutlich volatiler sind als der deutsche.

Blickt man zudem auf die Zinserwartungen der kommenden Jahre, wird klar: Wer heute ohne Zinsbindung finanziert, plant zumindest für eine gewisse Zeitspanne auch negative Renditen ein. Anscheinend hindert das internationale Investoren aber nicht daran, weiter nach Objekten auf dem deutschen Markt Ausschau zu halten.

Selbst die steigenden Anleihezinsen bei US-Treasury-Bonds mit inzwischen beinahe 3 % bei zehn Jahren Laufzeit tun dem keinen Abbruch. Denn bereinigt um Wechselkursrisiko, respektive Hedging-Kosten, bleibt von diesem anfänglichen Renditeplus am Ende nicht mehr viel übrig. Von der politischen Stabilität und dem ausgezeichneten Ruf, den Deutschland unter der Bundeskanzlerin Angela Merkel international genießt, ganz zu schweigen.

Gewiss, wer nach diesen Maßgaben investiert, geht eine Wette ein. Investoren, die negative Renditen von vorneherein akzeptieren, setzen darauf, dass die Preise am deutschen Markt weiter steigen werden – und zwar zum einen stärker als die Zinsen und zum anderen schneller, als die politischen Wahlperioden verlaufen. Antrieb und Ziel sind also schon jetzt vorgeschrieben: Es geht darum, trotz Anlagedruck und Niedrigzinsphase die kommenden fünf bis sieben Jahre strukturiert zu überbrücken.

Wer dann – womöglich mit einem eleganten Aufschlag – veräußert, hat nicht nur die negativen Renditen wettgemacht, sondern seinen Investoren zudem bewiesen, dass er die Fahrt durch schwierige politische Gewässer zu meistern versteht – an Klippen wie Italien, Mietpreisbremse und USA vorbei.

Dieser Artikel erschien am 16.8. in der IMMOBILIEN ZEITUNG.

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MARKT-NEWS

Bundesjustizministerium prüft Bestellerprinzip

Das Bundesjustizministerium prüft nach Angaben von Justizministerin Katarina Barley (SPD) die Möglichkeit einer Einführung des Bestellerprinzips bei Immobilienkäufen, wie es die Grünen unlängst beantragt hätten. Hierüber schreiben die FAZ und DIE WELT am 15.8. sowie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 16.8. Vonseiten der Immobilienbranche gebe es Kritik an dem Vorstoß. Jürgen Michael Schick vom IVD etwa weise darauf hin, dass ein Bestellerprinzip die Immobilienkäufer nicht entlasten, sondern vielmehr stärker belasten werde, weil damit zu rechnen sei, dass die Verkäufer die zusätzlichen Kosten auf den Kaufpreis aufschlügen. Durch einen höheren Kaufpreis aber würde auch die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer steigen. „Der Gesetzgeber würde somit zum Preistreiber – und zum einzigen Profiteur. Verlierer ist der Steuerzahler“, gebe Schick zu bedenken.

Fachkräftemangel behindert Wohnungsbau

Wie die FAZ und DIE WELT am 13.8. schreiben, ist nach Einschätzung der KfW die wichtigste Ursache für den nicht in ausreichendem Maße erfolgenden Wohnungsbau in Ballungszentren der Fachkräftemangel. Die Kluft zwischen der Zahl der Baugenehmigungen und der Zahl der Fertigstellungen im Wohnungssektor habe sich in den vergangenen zehn Jahren immer weiter vergrößert. 653.000 genehmigte Wohnungsneubauten warteten derzeit auf ihre Umsetzung.

Institutionelle Investoren entdecken die Speckgürtel

Institutionelle Investoren haben Savills zufolge im H1 2018 rund 465 Mio. Euro in Wohnungen im Umland der Top-7-Städte investiert, also etwa ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 16.8. Parallel dazu sei das Transaktionsvolumen in den A-Städten um 13 % auf drei Mrd. Euro gesunken, was ein Hinweis darauf sein könne, dass immer mehr Investoren ihren Fokus auf das Umland ausdehnten. Der hohe Anteil an Projektentwicklungen von 29 % im H1 2018 lasse vermuten, dass sie mit einer langfristig hohen Nachfrage nach modernen Mietwohnungen im Umland rechneten. Quantum Immobilien zufolge nehme die Zahl der Pendler in die deutschen Metropolen seit Jahren zu, was die Preise in den Speckgürteln steigen lasse und diese für institutionelle Anleger interessanter mache, vorausgesetzt, die jeweiligen Standorte seien gut an die Kernstädte angebunden.

Pflegeimmobilien brauchen erfahrene Investoren

Wie sinnvoll das Engagement privater Investoren auf dem Markt für Pflegeimmobilien ist, ist Thema im HANDELSBLATT vom 16.8. Private Anbieter seien aus dem stationären Pflegemarkt nicht mehr wegzudenken. Fast 70 % der rund 283.000 im Zeitraum 1999 bis 2015 neu geschaffenen Heimplätze seien von ihnen eingerichtet worden. Für die nötigen Investitionen von rund 120.000 Euro pro neuem Platz würden Renditen gebraucht, zumal es gelte, die vom Gesetzgeber vorgegebenen Umbaumaßnahmen umzusetzen und erhöhte Anforderungen wie die Einzelzimmerquoten zu erfüllen. Systematische Unterschiede zwischen der Versorgungsqualität in privaten und öffentlich betriebenen Heimen ließen sich dem Medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDS) zufolge nicht feststellen. Jens Nagel von Hemsö und Thomas Roth von der Immac Holding AG schreiben in der FAZ vom 17.8., die Debatte über den Fachkräftemangel verschleiere den Blick auf die Vielschichtigkeit des Problems. Angesichts dessen, dass die Zahl der Pflegebedürftigen schneller steige als die Zahl der Plätze, sei das Engagement von Investoren mit ausreichender Erfahrung in diesem Bereich unverzichtbar. Entscheidend sei aber, dass die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen und Planungssicherheit schaffe. Kurzfristige Interventionen des Gesetzgebers und die unterschiedlichen Landespflegegesetze und Bauvorschriften seien nicht hilfreich. „Betreiber und Politik müssen sich als Partner betrachten und daran erinnern, worum es hier geht: nicht um vermeintliche Traumrenditen oder Punkte im Wahlkampf, sondern darum, langfristige, nachhaltige Lösungen für die Unterbringung und Versorgung Pflegebedürftiger zu finden. Dafür braucht es Aufklärung, Weitblick und Kooperation – jetzt“, betonen Roth und Nagel.

Berliner Baulandpreise so hoch wie nie

Die Baulandpreise in Berlin sind der Kaufwertliste des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg im vergangenen Jahr um 77 % gestiegen, schreiben die BERLINER MORGENPOST und weitere Medien online am 15.8. Nachdem der durchschnittliche Kaufpreis für unbebautes Bauland 2016 noch bei 393 Euro/qm gelegen habe, seien es ein Jahr später 695 Euro/qm gewesen. Am meisten koste Bauland mit 4.890 Euro/qm in Friedrichshain-Kreuzberg, am günstigsten sei es mit 247 Euro/qm in Spandau.

Am Büroimmobilienmarkt läuft's

Wealthcap zufolge bleibt der deutsche Büroimmobilienmarkt ungeachtet leicht sinkender Rendite für Anleger attraktiv, schreibt die BÖRSEN ZEITUNG am 17.8. Dass sich trotz des Margendrucks, der auf den Banken laste, eine leicht rückläufige Neukreditvergabe feststellen lassen, verweise auf ein Beibehalten der strikten Kreditvergaberichtlinien, was positiv zu deuten sei. Eindeutig positiv sei der Bürovermietungsmarkt zu beurteilen. Die Leerstände sänken, spekulativer Neubau lasse sich nicht feststellen. Die Spitzenmiete steige aufgrund des Nachfrageüberhangs weiter und werde im Laufe des Jahres im Schnitt der Top-7-Städte die Marke von 30 Euro/qm erreichen. Auch abseits der klassischen Top-Lagen seien die Mieten infolge des Flächenmangels gestiegen.

Berliner Hotels haben Luxusprobleme

Die Bettenauslastung der Berliner Hotels ist Dr. Lübke & Kelber zufolge zum ersten Mal seit Jahren gesunken, weil die Zahl der Betten zum erstmals seit 2011 schneller gestiegen ist als die Übernachtungszahlen. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 16.8. In der Folge sei die Auslastung 2017 von 61 % im Jahr 2016 auf 58,9 % gesunken. Zwischen 2010 und 2017 sei die Zahl der Übernachtungen um 49,8 % gestiegen, die Zahl der Betten dagegen lediglich um 31,5 %, entsprechend hoch sei der Nachfrageüberhang gewesen. Daniela M. Bense von Dr. Lübke & Kelber sei vor dem Hintergrund eines soliden Jahresauftakts 2018 zuversichtlich. Schon in den ersten vier Monaten dieses Jahres sei die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 % gestiegen. Es sei davon auszugehen, dass der Nachfrageüberhang im laufenden Jahr 2018 auf demselben Niveau bleiben werde, sage Bense: „Nach jetzigem Stand sind 13 Hotelneueröffnungen mit rund 6.300 Betten geplant, was einem Zuwachs von etwa 4,3 % entspricht. Bei der Nachfrage erwarten wir einen Zuwachs von rund 4 %.“

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Immobilienfonds verzeichnen Zuflüsse

Offene Immobilienpublikumsfonds haben im H1 2018 dem Fondsverband BVI zufolge 2,7 Mrd. Euro neuer Mittel, offene Immobilienspezialfonds 2,9 Mrd. Euro gewonnen. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 16.8. Geschlossene Kleinanlegerimmobilienfonds hätten einen Nettozufluss von 49 Mio. Euro verbuchen können, geschlossene Spezialfonds mit Investitionsziel Immobilien 339 Mio. Euro.

Seltene Größe wechselt Besitzer

Wie die BÖRSEN ZEITUNG und das HANDELSBLATT am 14.8. sowie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 16.4. schreiben, hat die dänische Pensionskasse PFA das Portfolio des von Industria Wohnen aufgelegten ersten Immobilienspezialfonds ‚Wohnen Deutschland‘ gekauft. Transaktionen dieser Größenordnung seien eine Seltenheit geworden, CBRE zufolge wechselten im Schnitt etwa 600 Wohnungen pro Transaktion den Besitzer. Das ‚Century Portfolio‘ umfasse 33 Wohnimmobilien mit etwa 3.700 Einheiten, verteilt auf 15 Standorte in Deutschland, wobei der Schwerpunkt in München und Berlin liege. Der Kaufpreis liege bei etwa 900 Mio. Euro netto, das Gesamtinvestitionsvolumen inklusive Entwicklungspotenzial bei etwa 1,2 Mrd. Euro brutto. PFA sei bei der Transaktion u. a. von der Kanzlei Gorissen Federspiel und KPMG beraten worden, Industria Wohnen u. a. von Heussen Rechtsanwälte und CBRE. Mit dem Asset- und Portfoliomanagment der Objekte sei die Domicil Real Estate Group beauftragt worden. Bei einer Durchschnittsmiete von 7,85 Euro/qm gebe es großes Potenzial, „vor allem in München, wo die Miete im Schnitt bei derzeit nur knapp zehn Euro/qm liegt“, sage Andre Schmöller von Domicil Real Estate.

Commerz Real löst Fonds auf

Commerz Real will ihren geschlossenen Publikumsfonds ‚CFB 148′ auflösen und hat zu diesem Zweck das Bürohaus Senatorska in Warschau für 50 Mio. Euro an den Projektentwickler S+B verkauft. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 16.8. Die durchschnittliche Jahresrendite des ‚CFB 148′ werde nach 14 Jahren Laufzeit bei 6,1 % liegen.

VERSCHIEDENES

Echte Synergien gesucht

Welche Modelle für eine erfolgreiche Zukunft in seinem Hause diskutiert werden, erklärt Morten Hahn von Dr. Lübke & Kelber im Interview mit der IMMOBILIEN ZEITUNG am 16.8. Bewährt habe sich, die Kräfte in den bundesweit verteilten Büros zu bündeln, indem sichergestellt werde, dass jeder Mitarbeiter dank regelmäßigem Austausch immer Zugriff auf alle Informationen habe. Um weiter zu wachsen, überlege man, in attraktiven B- und C-Städten mittelständische strategische Partner zu finden und mit diesen ein Netzwerk zu knüpfen. Auch darüber, sich selbst einem anderen Unternehmen anzuschließen, denke man nach, wolle aber seine Eigenständigkeit behalten. Denkbar sei ein Partner, der einen Investmentbereich in Deutschland aufbauen wolle und von dem Know-how von Dr. Lübke & Kelber profitieren könne, während man selber seine Marktpräsenz vergrößere. Entscheidend sei aber, dass es echte Synergien gebe.

Nachhaltiges Wachstum voraus!

Wie die neue Strategie seines Unternehmens aussehen soll, erläutert Worna Zohari von BGP im Interview mit der IMMOBILIEN ZEITUNG am 16.8. Für ein gutes Arbeitsklima und eine effiziente Zusammenarbeit habe man Teams aus Assetmanagern, Technikern, Vermietern und Property- und Facility-Managern eingerichtet, die sich gemeinsam um eine Gebäudegruppe kümmerten. Auch Maßnahmen zur Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit seien eingeleitet worden. Nun gehe es darum, den Bestand zu modernisieren und nachzuverdichten. Daneben werde man sich auch als Projektentwickler betätigen. Der Schwerpunkt aber werde auf dem Zukauf von Wohnungen im günstigen bis mittleren Preissegment in Wachstumsregionen liegen, die Strategie ziele auf nachhaltiges Wachstum.

Die Stadt der Zukunft ist flexibel und dynamisch

Welche Trends die Städte der Zukunft prägen werden, erklärt Norman Schaaf von der Cells Group in seinem Artikel auf BUSINESS INSIDER am 15.8. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation zeige vier Trends auf, die mit der erfolgreichen Entwicklung einhergingen und also entscheidend für die Zukunftsfähigkeit seien: Die Zahl der Wissensarbeiter steige, Mobilität und urbane Knotenpunkte blieben entscheidend und gemischt genutzte und gut angebundene Quartiere erhielten eine immer größere Bedeutung. Die Planer von Quartieren in den Innenstädten großer Metropolen seien herausgefordert, eine neue urbane Lebensqualität zu schaffen, eine separierende Unterteilung des städtischen Lebens in Wohnsiedlungen, Büroviertel und Parks sei überholt.

Sparen und Ressourcen nutzen

Wie Wohnungsunternehmen mit einer Nachverhandlung der Fernwärmeverträge Betriebskosten sparen können, erklärt Stephan Pletz von Argentus in der WOHNUNGSWIRTSCHAFT HEUTE 2/2018. Viele Verträge seien über einen langen Zeitraum geschlossen worden und nicht mehr angemessen, wenn etwa eine energetische Sanierung den Verbrauch habe sinken lassen. Doch sei es nicht nur im Interesse des Eigentümers, den realen Verbrauch abzurechnen, sondern auch im Interesse des Anbieters. Denn dieser könne freiwerdende Kapazitäten nutzen, um neue Versorgungsgebiete zu erschließen, ohne ein neues Kraftwerk bauen zu müssen. Nachzuverhandeln lohne sich also für beide Seiten.

Lukrative Erholung

Darüber, was beim Erwerb einer Ferienimmobilie zum Zwecke der Geldanlage zu beachten ist, schreibt Petra Gutt von Sotheby’s in der EURO AM SONNTAG 32/18. Zeitgemäße, helle und bequeme Feriendomizile mit Fußbodenheizung und zusätzlicher Ausstattung wie Kamin oder Sauna ließen sich häufig an bis zu 250 Tagen im Jahr vermieten. Es böten sich Standorte an, die wie etwa Sylt ganzjährig mit Angeboten lockten und nicht nur saisonal attraktiv seien. Ein professionelles Vermietungsmanagement, das die Vermarktungsstrategie dem stetigen Wandel der Trends und Touristenprofile anpasse, werde immer wichtiger. Werde dies berücksichtigt, sei die Kombination von eigener Erholung und Kapitalanlage aussichtsreich, zumal Deutschland als Reiseziel auch im deutschsprachigen Ausland immer beliebter werde.

Termine

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Die geplante Neuregelung für Share Deals - welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben? Auswirkungen auf "Altfälle" vor Inkrafttreten der Neuregelung

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer/Finanzvorstände von Immobilienunternehmen, Steuerberater / Rechtsanwälte und Transaktionsberater.

THEMEN
Auf der Finanzministerkonferenz am 21. Juni 2018 ist beschlossen worden, die Besteuerung von Share Deals zu verschärfen. Auf der Veranstaltung soll geklärt werden, welche Gestaltungen in Zukunft noch zulässig sein werden und ob Share Deals nach der Gesetzesänderung überhaupt noch sinnvoll gestaltet werden können. Außerdem soll die zeitliche Anwendung der Neuregelungen geklärt werden. Anhand der Rechtsprechung des BVerfG werden wir die Frage diskutieren, ob der Eingriff in bestehende Verträge verfassungsrechtlich zulässig ist. Wir rechnen damit, dass zum Zeitpunkt der Veranstaltung der Gesetzentwurf vorliegt. Bitte melden Sie sich auf jeden Fall JETZT an.

REFERENTEN
Hans-Joachim Beck ist wie kein zweiter Steuerexperte vernetzt in der Berliner Politik. Er war früher Vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin und hat zahlreiche Bücher und Fachaufsätze zu Fragen des Immobiliensteuerrechtes veröffentlicht. Heute leitet er die Steuerabteilung des Immobilienverbandes IVD. Dr. Kai Tiede ist Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg und beschäftigt sich seit vielen Jahren u.a. mit Fragen der Grunderwerbsteuer. Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 3. September 2018 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

HAMBURGER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsprojekte in Hamburg - und besondere Chancen in der Metropolregion

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Investoren (Institutionelle Investoren und Family Offices), weitere Bauträger/Projektentwickler, Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe, Architekten die in Hamburg bzw. der Hamburger Metropolregion in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in Hamburg und der Metropolregion vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer: Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Wie erfolgt die Vermarktung? Welche Preise sind erzielbar? (qm-Preise, Faktoren bei Forward-Deals) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Außerdem geht es um die Inanspruchnahme von Fördermitteln/Förderprogrammen sowie Fragen zu Kommunikation/PR und Marketing. Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Dr. Joseph Frechen (bulwiengesa AG): Aktuelle Marktentwicklung, Preise und Mieten am Hamburger Wohnungsmarkt. Projektvorstellungen von Michael Jordan (LIP Ludgar Inholte Projektentwicklung GmbH), Albrecht Sonnenschein (Instone Real Estate Development GmbH), Henrik Diemann (Metropol Grund GmbH), Sven Ole Koch (Bauplan Nord GmbH & Co. KG), Tomislav Karajica (Imvest Projektentwicklung GmbH), Torsten Rieckmann (SENECTUS GmbH), Peter Jorzick (Hamburg Team Gesellschaft für Projektentwicklungen GmbH), Fabian von Köppen (Garbe Immobilien-Projekte GmbH), Stefan Wulff, Otto Wulff Bauunternehmung GmbH), Achim Nagel, PRIMUS developments GmbH).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 11. September 2018 im Radisson Blu Hotel Hamburg statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Investitionskriterien von Family Offices im Immobiliensegment

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Vertreter von weiteren Family Offices, Projektentwickler, AIF-Vertreter (Spezialfonds, geschlossene Fonds), Immobilien-Bestandshalter, Transaktionsberater / Makler und Asset-Manager

THEMEN
Die Referenten stellen die Immobilienstrategie ihres Family Offices vor und sprechen über Fragen wie: In welche Nutzungsarten wird investiert (Wohnen, Büro, Einzelhandel etc.)? Welche Standorte und Lagen sind interessant? In welcher Losgrößen wird investiert? Werden auch Projektentwicklungen im Forward-Deal erworben? Zu welchen Faktoren wird gekauft (maximal)? Wie läuft der Prüfprozess ab? Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Tassu M. Degen (DERECO – Real Estate Private Wealth Management), Maik Rissel, Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Dr. Matthias Mittermeier (Commodus Real Estate Capital GmbH), Lutz H. Peper (Peper & Söhne GmbH), Hans Hünnscheid (Famos Immobilien GmbH), Robert Hahlweg (ICN Immobilien Consult Nürnberg GmbH & Co. KG), Dr. Henning Schröer, Merz Immobilien Management GmbH), Lars Osterhoff (RI Partners – Real Estate Value Investing), Stefan Brimmers (Devario Invest GmbH), Hanspeter Beißer, Wittelsbacher Ausgleichsfonds), Christian Iwanky (Peter Möhrle GmbH & Co. KG), Christian Schraub, Hardtberg Grundstücksgesellschaft mbH, Dr. Christoph Pitschke, Deutsche Oppenheim Family Office AG, Dr. Jürgen Schäfer, CORESIS Management GmbH.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 20. September 2018 im Steigenberger Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

MÜNCHNER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in München. Die interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich diese Veranstaltung richtet sich an Institutionelle Investoren und Family Offices, die in München in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler aus München kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen, sowie Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe und Architekten.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in München vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer: Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Welche Faktoren und Mietansätze beim wurden beim Globalverkauf / Forward-Deal, welche Quadratmeter-Preise beim ETW-Vertrieb erzielt? Wie erfolgt die Finanzierung? (Finanzierung aus dem Cashflow, Bankenfinanzierung, Mezzanine u. ä.) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Dr. Heike Piasecki (bulwiengesa AG): Aktuelle Marktentwicklung, Preise und Mieten am Münchner Wohnungsmarkt. Projektvorstellungen von Reinhold Knodel (PANDION AG), Michael Ehret (ehret + klein GmbH), David Christmann (ROCK CAPITAL GROUP), Henrik Stratz (ISARIA Wohnbau AG), Dr. Ralf Schneider (CA Immo-Deutschland GmbH), Melanie Hammer (BHB Bauträger GmbH Bayern), Horst Lieder (International Campus AG), Dr. Claus Lehner, GBW Management GmbH), Stefan Pfender (Metropolian Liegenschaften).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 24. September 2018 im Rilano Hotel München statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter:info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Ankaufskriterien von Investoren für Projektentwicklungen im Wohnungsneubau (Forward-Deal)

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler im Bereich Wohnungs-Neubau und weitere Investoren, die in den Wohnungsneubau investieren.

THEMEN
Immer mehr Investoren setzen auf den Wohnungsneubau. Sie investieren dabei vor allem in Forward-Deals. Die wichtigsten Investoren aus ganz Deutschland stellen sich und ihre Projekte vor, nennen ihre Ankaufskriterien (Lagen, Projektvolumen, Einkaufsfaktoren etc.), zeigen Beispiele von bereits durchgeführten Transaktionen und geben Informationen zur Abwicklung von Forward-Deals. Erfahrungsgemäß sind weitere Investoren im Publikum.

REFERENTEN
Fabian Klingler (Aberdeen Asset Management Deutschland AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Klaus Betz (Württembergische Lebensversicherung AG), Nikolas Jorzick CFA MBA (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Christoph Thumm (AACHENER GRUNDVERMÖGEN Kapitalverwaltungsges. mbH), Thomas Meyer, (WERTGRUND Immobilien AG), Klaus-Niewöhner-Pape (INDUSTRIA WOHNEN GmbH), Florian Mundt (Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft mbH), Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG). Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 29. November 2018 im Maritim proArte Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de