KOMMENTAR AM MONTAG

Grundsteuer C – für mich o. k.

Nedeljko Prodanovic Stonehedge

Was haben eigentlich viele meiner Kollegen gegen die Grundsteuer C? Vielleicht hilft die Angst vor einer höheren Besteuerung, dass mancher Grundstückseigentümer, der nicht gewillt ist zu bauen, endlich verkauft. Einen soliden Gewinn haben die meisten, die Bauland in den nachgefragten Metropolregionen besitzen, allemal gemacht. Wer vor zehn Jahren ein innerstädtisches Grundstück in Berlin erworben hat, kann es heute für ein Vielfaches veräußern. Um sagenhafte 1.000 % sind die Bodenrichtwerte zwischen 2008 und 2018 gestiegen. Reicht das nicht?

Natürlich befinde ich mich als Bauträger beim Blick auf die Baulandpreise in einem Zielkonflikt: Soll ich ein Grundstück, für das ich Baurecht geschaffen habe, mit meinem Team bebauen, stehenlassen oder lieber zu einem guten Preis weiterverkaufen?

Bauen wir selbst, dann stoßen wir rasch auf gesetzliche Hürden: hohe sozialpolitische Auflagen, steigende energetische Anforderungen und in der Folge steigende Baupreise, zunehmende Haftungsrisiken etc. Dass man als Projektentwickler da lieber lukrativ verkauft, ergibt häufig Sinn. Auf der anderen Seite kommt dann aber auch noch der Köder, den uns der deutliche Nachfrageüberhang bei Grundstücken beschert. Wer mit dem Verkauf wartet und das Grundstück unbebaut stehen lässt, sieht den Preis für sein Grundstück immerzu weiter steigen. Monat für Monat kommen zusätzliche Prozente hinzu. Schleichend wird so aus dem Projektentwickler ein Spekulant, während die Anreize, selbst zu bebauen, weiter schwinden.

Gegen die Einführung der Grundsteuer C sprechen auch nicht die Befürchtungen mancher Beobachter, dass diese Steuer just diejenigen träfe, die unverschuldet mit Verzögerungen zu kämpfen haben. Die Ausgestaltung müsste gut überlegt sein, um konkret Grundstückseigentümer ins Visier zu nehmen, die trotz Baureife grundlos nicht zu Bagger und Schaufel schreiten. Hier kann eine Steuer – oder allein ihre Androhung und Vorbereitung – zum jetzigen Zeitpunkt wie ein Incentive wirken: Sei es, damit rasch mit dem Bau begonnen wird, oder ebenso rasch der Verkauf an aktive Bauträger erfolgt.

Übrigens: Nur weil die Grundsteuer C vor beinahe 60 Jahren nicht passte, heißt das noch lange nicht, dass 2018 die Besteuerung von baureifen Grundstücken fehlgehen sollte. Damals, Anfang der 1960er Jahre, herrschte Wohnungsknappheit, genauso wie heute, es gab aber keineswegs einen Mangel an Grundstücken, wie das jetzt in den Metropolen der Fall ist.

Dieser Artikel erschien am 19.7. in der IMMOBILIEN ZEITUNG.

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Dann schreiben Sie an den Leiter unserer Redaktion Dr. Josef Girshovich unter Dr. Josef Girshovich.

MARKT-NEWS

Deutschlands größte Projektentwickler

Der diesjährigen Projektentwicklerstudie von bulwiengesa zufolge sind, gemessen am jeweiligen Entwicklungsvolumen in den A-Städten, die drei größten Projektentwickler in Deutschland die Zech-Gruppe, Bonava und die CG-Gruppe. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 19.7. Als wichtigsten Grund für ihren Erfolg hätten die Chefs aller drei Unternehmen ihre guten Mitarbeiter und Geschäftspartner genannt. Man sei stolz und erfreut über die Auszeichnung, sage Andreas Fohrenkamp von Bonava. Zwar sei Größe kein Selbstzweck, doch der sich daraus ergebende Bekanntheitsgrad helfe, gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden. Reputation und Bodenständigkeit seien entscheidend, betone Fohrenkamp: „Worte und Taten müssen übereinstimmen.“ Zu den Aufsteigern in den sieben A-Städten zählten u. a. Pandion und die Groth Gruppe. Nicht mehr in den Top 10 vertreten seien u. a. CA Immo oder ECE. Allerdings liege das meist nicht an einem Nachlassen der Geschäftstätigkeit, sondern an einer Umorientierung im Tätigkeitsbereich. So sei beispielsweise CA Immo, die letztes Jahr den zweiten Platz des Rankings belegt habe, diesmal deshalb so weit hinten gelistet, weil das Unternehmen dazu übergegangen sei, einen Teil seiner Projekte im Bestand zu halten, sodass CA Immo heute weniger als Entwickler denn als Bestandshalter in Erscheinung trete.

Preisanstiege setzen sich fort

Darüber, wie stark die Immobilienpreise im Gesamtjahr 2017 gestiegen sind, schreiben die BÖRSEN ZEITUNG am 18.7. und die IMMOBILIEN ZEITUNG am 19.7. Die IMMOBILIEN ZEITUNG berichtet, der Preisanstieg auf dem deutschen Immobilienmarkt werde sich LBBW Research zufolge weiter fortsetzen, wenn auch etwas langsamer. Auf dem gesamten Markt seien die Preise 2017 um im Schnitt rund 8 % gestiegen. Nach Assetklassen betrachtet sei bei Wohnimmobilien eine Steigerung um 8,3 % festgestellt worden, bei Gewerbeimmobilien um 7 %. Im europäischen Vergleich sei dies eine moderate Steigerung, es gebe noch Luft nach oben. In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart könne von Überbewertung gesprochen werden, aber nicht von einer Preisblase, weil andere Kennzahlen unterdurchschnittlich seien und vor allem das Kreditwachstum mit aktuell 4,7 % deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt seit Januar 1982 liege. Die BÖRSEN ZEITUNG nennt Zahlen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken zu den Preisanstiegen speziell bei Wohnimmobilien. Diese hätten sich in Berlin von Ende 2016 bis Ende 2017 im Schnitt um 15,6 % verteuert, gefolgt von Frankfurt/Main mit 12,5 %, Hamburg mit 11,4 %, Stuttgart mit 11,3 % und Köln mit 10,8 %. Grundlage dieser Berechnungen seien tatsächlich abgeschlossene Kaufverträge gewesen.

Vergaberichtlinien der Bima werden gelockert

Die Verbilligungsrichtlinie für den Verkauf von Bima-Liegenschaften zum Zwecke des Wohnungsbaus wird um eine neue Richtlinie erweitert, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 19.7. Dieser zufolge sollten Kommunen künftig ein vergünstigt erworbenes Grundstück an private Dritte zu den Konditionen, zu denen es erworben wurde, weiterverkaufen, wenn die Kommune sich damit dieses Dritten „zur Erfüllung der öffentlichen Aufgaben bedient“, d. h. dieser Wohnungen baue. Zudem solle das Gesamtvolumen der Nachlässe auf den Verkehrswert den bislang maximalen Betrag von 100 Mio. Euro künftig überschreiten dürfen, wenn die verbilligte Abgabe eines Grundstücks dem sozialen Wohnungsbau diene.

Zahl der energetischen Sanierungen sinkt

Dem Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) zufolge geht die Zahl der energetischen Sanierungen zurück, schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG am 20.7. Bei der Jahresumfrage habe nur noch etwa jeder dritte Befragte angegeben, im Jahr 2017 energetische Sanierungen begleitet zu haben, nachdem es 2015 noch 44 % gewesen seien. Weil offensichtlich die Größe einer Verwaltung eine wichtige Rolle spiele, sei zu vermuten, dass kleine und mittlere Verwaltungen mit ihrem begrenzten Personalbestand der zeitliche und fachliche Aufwand solcher Maßnahmen langfristig überfordere, während größere Unternehmen mit mehr Personal und idealerweise Baufachleuten im eigenen Unternehmen es leichter hätten, den Anforderungen solcher Unternehmungen gerecht zu werden. Weitere Gründe für das Nachlassen der Sanierungsaktivität seien die erhöhten Baukosten und fehlendes Fachpersonal in den Verwaltungen sowie das Desinteresse vieler Wohnungseigentümer an energetischen Sanierungen, da die finanziellen Einspareffekte nicht immer deutlich würden.

Wohnungen sind heiß begehrt

Dr. Lübke & Kelber zufolge haben sich die gewerblichen Investitionen in deutsche Wohnungen im H1 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 11,8 Mrd. Euro annähernd verdoppelt. Das schreibt die FAZ am 20.7. Vier Fünftel des Transaktionsvolumens sei auf deutsche Anleger entfallen. Das durchschnittliche Volumen pro Transaktion sei auf 35,7 Mio. Euro gestiegen. Für das Gesamtjahr 2018 sei Dr. Lübke & Kelber zufolge mit mind. 20 Mrd. Euro zu rechnen. Neubauprojekte kurz vor der Vollendung sowie Studenten- und Mikrowohnanlagen seien besonders stark nachgefragt worden.

Baukindergeld entlastet Familien merklich

Einer Studie des Centers for Real Estate Studies (Cres) im Auftrag des Immobilienverbands Deutschland (IVD) zufolge kann das Baukindergeld junge Familien beim Eigentumserwerb deutlich entlasten und je nach Standort der Immobilie eine Ersparnis von 5 % bis 63 % bei der Finanzierung ermöglichen. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 19.7. Untersucht worden seien die Erwerbsmöglichkeiten und Entlastungseffekte in Berlin, Hamburg, Leipzig, Nürnberg und Krefeld in je unterschiedlichen Lagen, wobei die durchschnittlichen Einkommenswerte und Immobilienpreise zugrunde gelegt worden seien. Der IVD und Cres gingen davon aus, dass rund 2,4 Mio. Familien in Deutschland vom Baukindergeld profitieren könnten. Studien, die nur eine geringfügige Wirkung des Baukindergelds ausgemacht hätten, griffen zu kurz, da sie zu wenig die unterschiedlichen Lagen in den Städten berücksichtigten. Im ländlichen Raum könne das Baukindergeld die Landflucht reduzieren helfen.

Frankfurter Preise steigen weiter, Mieten stagnieren

Am Frankfurter Immobilienmarkt entwickeln sich Angebot und Nachfrage immer weiter auseinander, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 19.7. Verschiedene jüngst erschienene Studien legten das nahe, so der Wohnungsmarktbericht der Stadt Frankfurt zu den Jahren 2016 und 2017, eine Studie von Dahler & Company und die regionale Mitgliederbefragung des Immobilienverbands Deutschland (IVD). Letzterer zufolge habe sich das durchschnittliche freistehende Frankfurter Einfamilienhaus mit gutem Wohnwert binnen eines Jahres um 100.000 Euro auf nun rund 950.000 Euro verteuert. Bei sehr gutem Wohnwert habe die Preissteigerung sogar 400.000 Euro betragen. Eigentumswohnungen im Bestand in guten Lagen hätten sich um 400 Euro/qm auf nun 4.200 Euro/qm verteuert, neu gebaute in guten Lagen kosteten 5.000 Euro/qm. Die Wohnungsmieten stagnierten nach IVD-Angaben bei rund 13 Euro/qm bei gutem Wohnwert, bei mittlerem seien es nahezu unverändert 10,50 Euro/qm.

Arbeitsplatzorganisation per App

Über die Vorteile von Office-Apps schreibt das HANDELSBLATT am 20.7. Nachdem WeWork als erstes Unternehmen begonnen habe, seine Standorte per App zu organisieren, hätten nun weitere Anbieter von Büroraum die Vorteile erkannt. Die App ‚CBRE 360′ von CBRE erlaube es, Konferenzräume zu reservieren, Kollegen im Gebäude zu orten, sich zum Mittagessen zu verabreden oder auch Rabatte von Läden und Restaurants in der Umgebung angeboten zu bekommen. Mit dem Handy lasse sich so alles rund um den Arbeitsplatz steuern. „Vermieter fragen sich heutzutage: ,Wie kann ich mein Gebäude attraktiver machen?'“, sage Josh Beer, der für die App ‚CBRE 360′ in Europa zuständig sei. Mehr in den Service zu investieren, sei der beste Weg, Mitarbeiter zu halten. Zudem ließen sich die gesammelten Daten dazu nutzen, das jeweilige Gebäude effizienter zu nutzen und auf die Bedürfnisse der Nutzer hin zu optimieren.

Logistikmarkt stellt neuen Rekord auf

Der Umsatz von Logistik- und Lagerflächen steigt kontinuierlich weiter an, schreibt die BÖRSEN ZEITUNG am 20.7. Im H1 2018 seien in Deutschland BNPRE zufolge rund 3,43 Mio. qm Logistik- und Lagerflächen umgesetzt worden, was einen neuen Höchstwert darstelle. In den großen Logistikmärkten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Ruhrgebiet allerdings hätten sich spürbare Umsatzrückgänge feststellen lassen, die auf die Grundstücksengpässe und gestiegenen Grundstückspreise zurückzuführen seien.

Hotels stoßen auf zunehmendes Interesse

Auf dem deutschen Hoteltransaktionsmarkt sind CBRE zufolge im H1 2018 rund 1,9 Mrd. Euro umgesetzt worden, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 20.7. Dieser Wert, der rund 10 % über Vorjahresniveau liege, werde auch von BNPPRE und Colliers genannt. Gründe für den deutlichen Anstieg seien große Einzeltransaktionen sowie ein zunehmendes Interesse ausländischer Investoren, deren Anteil von 44 % auf 54 % gestiegen sei. Projektentwicklungen machten knapp ein Fünftel des Transaktionsvolumens aus.

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Hoch hinaus mit Bedacht

Der Investment- und Assetmanager Hamburg Trust will den durch das Unternehmen betreuten Bestand in den kommenden drei Jahren mit Produkten für institutionelle Investoren verdreifachen, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 19.7. Um das angestrebte Volumen von drei Mrd. Euro zu erreichen, müssten im Durchschnitt pro Monat zwei Objekte zugekauft und pro Jahr ein bis zwei Fonds aufgelegt werden. Das sei ein anspruchsvolles Ziel, gebe Georg Reul von Hamburg Trust zu, weshalb man sich „Disziplin in Sachen Qualität“ verordnet habe, was heiße, der Qualität unbedingte Priorität vor dem Erreichen irgendwelcher Volumenziele einzuräumen. „Wer nur einer Planzahl folgt, drückt erst das eine Auge zu, dann auch noch das andere“, sage Reul. Das aber sei der falsche Weg.

Crowdinvesting wird einfacher

Über die eher verhaltene Freude in der Branche über die am 21. Juli in Kraft tretende Umsetzung der EU-Prospektverordnung n deutsches Recht schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 19.7. Der neuen Regelung zufolge müsse ab diesem Zeitpunkt ein Prospekt erst ab einer Summe von acht Mio. Euro erstellt werden, es sei denn, der Anbieter sei eine GmbH. Die Höchstanlagegrenzen von 10.000 Euro für Privatanleger bleibe bestehen. Vonseiten der Branche würden Nachbesserungen gefordert.

VERSCHIEDENES

Aus alt mach neu und zeitgemäß

Über die Revitalisierung von nicht mehr zeitgemäßen Wohnhochhäusern schreibt Thomas Meyer von Wertgrund in der AIZ 7-8/2018. Vor dem Hintergrund des Mangels an Wohnhochhäusern im mittleren Segment biete es sich an, dieses Potenzial trotz vorhandener Schwierigkeiten zu nutzen. Von Vorteil sei, dass Bauweise und Grundrisse bei diesem Immobilientyp effizient seien, sodass sie den heutigen Ansprüchen von Ein- oder Zweipersonenhaushalten mit mittlerem Einkommen genügten. Neben der Sanierung seien deshalb oft nur kleinere Nachrüstungen wie der Einbau einer Einbauküche nötig. Für Investoren hätten solche Projekte den Vorteil, dass die Preise für solche Häuser in der Regel noch nicht überhöht und die Aussichten auf Wertsteigerungen meist gut seien. Wichtig sei, transparent zu agieren und das Gespräch mit den Bestandsmietern zu suchen, feste Geschäftsbeziehungen mit lokalen Vermittlern einzugehen und die eigenen Kompetenzen auszubauen, um das richtige Objekt zu finden.

Wohnen im Alter für Anspruchsvolle

Welche Innovationen nötig sind, damit der Markt für Betreutes Wohnen und Pflegeheime zeitgemäß wird, äußert sich Felix von Braun von DPF im Interview mit Michael Psotta in der FAZ vom 20.7. In der Branche bewege sich etwas, doch gebe es noch viel Entwicklungspotenzial. Es werde zu wenig gebaut, um den Bedarf zu decken, zudem sei das Interesse am klassischen Pflegeheim deutlich gesunken und der Bedarf an alternativen Angeboten steige. Die Bedürfnisse der nun in Rente gehenden Generation seien andere als die ihrer Vorgänger, ihre Ansprüche seien gestiegen, während die Bereitschaft, den individuellen Lebensstil aufzugeben, gesunken sei. Für ganz unterschiedliche Zielgruppen müsse der Markt ein Angebot entwickeln, wobei gerade im Premiumbereich der Nachfrageüberhang beachtlich sei.

Rendite und Urlaub im Doppelpack

Über Ferienimmobilien als Kapitalanlage schreiben Anita Gärtner und Melf Ipsen von Sotheby’s in der AIZ 7-8/2018. Vor allem jüngeren Anlegern sei es wichtig, Kapital verantwortungsvoll und nutzbringend zugleich zu investieren, was Ferienimmobilien besonders attraktiv mache. Unter den Kriterien bei der Auswahl stehe der Standort an erster Stelle, erst dann folge der Preis. Doch auch die Vermietbarkeit werde immer stärker berücksichtigt. Ein starkes Argument für den Kauf seien die stetig steigenden Touristenzahlen an den deutschen Küsten. Zu beachten sei dabei unbedingt, dass die Ferienimmobilie qualitativ hochwertig sei, um sich gegen die ebenfalls wachsende Konkurrenz durchsetzen zu können. Ebenso wichtig sei ein zeitgemäßes Marketing.

Win-win für Investoren und Kommunen

Wie Investoren dazu beitragen können, das Angebot von Bildungsimmobilien zu verbessern und so den Kommunen zu helfen, erklärt Jens Nagel von Hemsö in seinem Artikel in der AIZ 7-8/2018. Der Sanierungsstau der deutschen Schulen sei bekannt, doch brauche es Geld und Personal, um den Missständen abzuhelfen. Privaten Investoren stehe mehr Geld zur Verfügung als den Kommunen, weil Projektentwicklung und -finanzierung zu ihrem Kerngeschäft gehöre. Zudem hätten sie als erfahrene Immobilienleute einen weiteren Blick, der über den akuten Bedarf hinausgehe und erlaube, Potenziale zu erkennen. So etwa ließen sich die Betreiberkosten senken, indem eine Zweit- oder Folgenutzung eines Schulgebäudes beim Bau schon eingeplant werde.

Termine

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Die geplante Neuregelung für Share Deals - welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben? Auswirkungen auf "Altfälle" vor Inkrafttreten der Neuregelung

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer/Finanzvorstände von Immobilienunternehmen, Steuerberater / Rechtsanwälte und Transaktionsberater.

THEMEN
Auf der Finanzministerkonferenz am 21. Juni 2018 ist beschlossen worden, die Besteuerung von Share Deals zu verschärfen. Auf der Veranstaltung soll geklärt werden, welche Gestaltungen in Zukunft noch zulässig sein werden und ob Share Deals nach der Gesetzesänderung überhaupt noch sinnvoll gestaltet werden können. Außerdem soll die zeitliche Anwendung der Neuregelungen geklärt werden. Anhand der Rechtsprechung des BVerfG werden wir die Frage diskutieren, ob der Eingriff in bestehende Verträge verfassungsrechtlich zulässig ist. Wir rechnen damit, dass zum Zeitpunkt der Veranstaltung der Gesetzentwurf vorliegt. Bitte melden Sie sich auf jeden Fall JETZT an.

REFERENTEN
Hans-Joachim Beck ist wie kein zweiter Steuerexperte vernetzt in der Berliner Politik. Er war früher Vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin und hat zahlreiche Bücher und Fachaufsätze zu Fragen des Immobiliensteuerrechtes veröffentlicht. Heute leitet er die Steuerabteilung des Immobilienverbandes IVD. Dr. Kai Tiede ist Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg und beschäftigt sich seit vielen Jahren u.a. mit Fragen der Grunderwerbsteuer. Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 3. September 2018 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

HAMBURGER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsprojekte in Hamburg - und besondere Chancen in der Metropolregion

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Investoren (Institutionelle Investoren und Family Offices), weitere Bauträger/Projektentwickler, Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe, Architekten die in Hamburg bzw. der Hamburger Metropolregion in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in Hamburg und der Metropolregion vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer: Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Wie erfolgt die Vermarktung? Welche Preise sind erzielbar? (qm-Preise, Faktoren bei Forward-Deals) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Außerdem geht es um die Inanspruchnahme von Fördermitteln/Förderprogrammen sowie Fragen zu Kommunikation/PR und Marketing. Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Dr. Joseph Frechen (bulwiengesa AG): Aktuelle Marktentwicklung, Preise und Mieten am Hamburger Wohnungsmarkt. Projektvorstellungen von Michael Jordan (LIP Ludgar Inholte Projektentwicklung GmbH), Albrecht Sonnenschein (Instone Real Estate Development GmbH), Henrik Diemann (Metropol Grund GmbH), Sven Ole Koch (Bauplan Nord GmbH & Co. KG), Tomislav Karajica (Imvest Projektentwicklung GmbH), Torsten Rieckmann (SENECTUS GmbH), Peter Jorzick (Hamburg Team Gesellschaft für Projektentwicklungen GmbH), Fabian von Köppen (Garbe Immobilien-Projekte GmbH), Stefan Wulff, Otto Wulff Bauunternehmung GmbH), Achim Nagel, PRIMUS developments GmbH).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 11. September 2018 im Radisson Blu Hotel Hamburg statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Investitionskriterien von Family Offices im Immobiliensegment

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Vertreter von weiteren Family Offices, Projektentwickler, AIF-Vertreter (Spezialfonds, geschlossene Fonds), Immobilien-Bestandshalter, Transaktionsberater / Makler und Asset-Manager

THEMEN
Die Referenten stellen die Immobilienstrategie ihres Family Offices vor und sprechen über Fragen wie: In welche Nutzungsarten wird investiert (Wohnen, Büro, Einzelhandel etc.)? Welche Standorte und Lagen sind interessant? In welcher Losgrößen wird investiert? Werden auch Projektentwicklungen im Forward-Deal erworben? Zu welchen Faktoren wird gekauft (maximal)? Wie läuft der Prüfprozess ab? Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Tassu M. Degen (DERECO – Real Estate Private Wealth Management), Maik Rissel, Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Dr. Matthias Mittermeier (Commodus Real Estate Capital GmbH), Lutz H. Peper (Peper & Söhne GmbH), Hans Hünnscheid (Famos Immobilien GmbH), Robert Hahlweg (ICN Immobilien Consult Nürnberg GmbH & Co. KG), Dr. Henning Schröer, Merz Immobilien Management GmbH), Lars Osterhoff (RI Partners – Real Estate Value Investing), Stefan Brimmers (Devario Invest GmbH), Hanspeter Beißer, Wittelsbacher Ausgleichsfonds), Christian Iwanky (Peter Möhrle GmbH & Co. KG), Christian Schraub, Hardtberg Grundstücksgesellschaft mbH, Dr. Christoph Pitschke, Deutsche Oppenheim Family Office AG, Dr. Jürgen Schäfer, CORESIS Management GmbH.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 20. September 2018 im Steigenberger Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

MÜNCHNER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in München. Die interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich diese Veranstaltung richtet sich an Institutionelle Investoren und Family Offices, die in München in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler aus München kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen, sowie Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe und Architekten.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in München vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer: Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Welche Faktoren und Mietansätze beim wurden beim Globalverkauf / Forward-Deal, welche Quadratmeter-Preise beim ETW-Vertrieb erzielt? Wie erfolgt die Finanzierung? (Finanzierung aus dem Cashflow, Bankenfinanzierung, Mezzanine u. ä.) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Dr. Heike Piasecki (bulwiengesa AG): Aktuelle Marktentwicklung, Preise und Mieten am Münchner Wohnungsmarkt. Projektvorstellungen von Reinhold Knodel (PANDION AG), Michael Ehret (ehret + klein GmbH), David Christmann (ROCK CAPITAL GROUP), Henrik Stratz (ISARIA Wohnbau AG), Dr. Ralf Schneider (CA Immo-Deutschland GmbH), Melanie Hammer (BHB Bauträger GmbH Bayern), Horst Lieder (International Campus AG), Dr. Claus Lehner, GBW Management GmbH), Stefan Pfender (Metropolian Liegenschaften).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 24. September 2018 im Rilano Hotel München statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter:info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Ankaufskriterien von Investoren für Projektentwicklungen im Wohnungsneubau (Forward-Deal)

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler im Bereich Wohnungs-Neubau und weitere Investoren, die in den Wohnungsneubau investieren.

THEMEN
Immer mehr Investoren setzen auf den Wohnungsneubau. Sie investieren dabei vor allem in Forward-Deals. Die wichtigsten Investoren aus ganz Deutschland stellen sich und ihre Projekte vor, nennen ihre Ankaufskriterien (Lagen, Projektvolumen, Einkaufsfaktoren etc.), zeigen Beispiele von bereits durchgeführten Transaktionen und geben Informationen zur Abwicklung von Forward-Deals. Erfahrungsgemäß sind weitere Investoren im Publikum.

REFERENTEN
Fabian Klingler (Aberdeen Asset Management Deutschland AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Klaus Betz (Württembergische Lebensversicherung AG), Nikolas Jorzick CFA MBA (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Christoph Thumm (AACHENER GRUNDVERMÖGEN Kapitalverwaltungsges. mbH), Thomas Meyer, (WERTGRUND Immobilien AG), Klaus-Niewöhner-Pape (INDUSTRIA WOHNEN GmbH), Florian Mundt (Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft mbH), Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG). Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 29. November 2018 im Maritim proArte Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de