KOMMENTAR AM MONTAG

Ein Lob den Hinterhöfen

Sebastian Fischer PRIMUS Immobilien AG

Soziale Vielfalt in Quartieren ist für viele Kommunen ein wichtiges städtebauliches Ziel. Nur ist dies bekanntlich schwer steuerbar. Dabei ist das Gegenteil der gewünschten Mischung – Gettoisierung und Gentrifizierung – keineswegs ein neues Phänomen: Die ungleiche Verteilung sozialer Gruppen hat eine lange Tradition.

Ein weiteres städtebauliches Ziel ist es heute, den vielerorts dringend benötigten Wohnraum zumindest teilweise durch Nachverdichtung bestehender Baustrukturen zu schaffen. Auch der Druck, neuen Wohnraum zu schaffen, findet sich in der Historie immer wieder. So mag es wenig überraschen, dass sich auch ein möglicher kombinierter Lösungsansatz für beide Problemfelder in der Vergangenheit findet: Die Rede ist von der typischen Hofumbauung der Gründerzeit, wie sie beispielsweise in Berlin verbreitet ist. Sie galt und gilt als Symbol für soziale Durchmischung bei ursprünglich (zu) hoher Dichte.

Das Potenzial für ein soziales Miteinander liegt unter anderem in der großen Zahl an unterschiedlichen Raumangeboten. Sie resultieren aus den verschiedenen Lagequalitäten – Vorderhaus, Seitenflügel, Hinterhaus, Gartenhaus – und der Vielfalt an Grundrissen. Negative Eigenschaften wie mangelnde Belichtung und Durchlüftung sind durch die heute oftmals erheblich geringere Dichte der Blöcke entschärft. Je nach Block besteht als Folge des Zweiten Weltkriegs sowie unterschiedlicher städtebaulicher Leitbilder im Gegenteil gar besagtes Potenzial zur Nachverdichtung.

Dabei gilt es, die Berliner Hofstruktur modern zu interpretieren. Beispiele und Ansätze gibt es viele: eine lockere Hoffolge mit versetzten Baukörpern statt komplett geschlossener Höfe, schlankere Gebäude im Vergleich zum historischen Vorbild, attraktive Freiflächen- und Spielflächengestaltung statt Kopfsteinpflaster, Dachgärten als zusätzliche Grünflächen etc. Von Mischnutzungen ganz abgesehen: Immer mehr Quartiere vereinen heute sowohl Wohnen als auch Gewerbe. Büro und Wohnung schließen sich nicht länger aus, sondern können sich mit unterschiedlichen Hauszugängen in ein und demselben Gebäudeensemble befinden.

Dass die Lösung zur jeweiligen Situation passen muss, versteht sich dabei von selbst. Ebenso, dass Höfe kein Allheilmittel für die Probleme der Städte darstellen. Als Lösungsansatz für mehr Wohnraum bei einem möglichen sozialen Miteinander dürfen sie dennoch gerne häufiger in Betracht gezogen werden.

Dieser Artikel erschien bereits in der IMMOBILIEN ZEITUNG am 11.1.2018

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MARKT-NEWS

GroKo-Aussichten für die Immobilienbranche

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG und zahlreiche weitere Medien am 12.1. online schreiben, haben Union und SPD ihre Sondierungsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen. Die wesentlichen Eckpunkte des 28-seitigen Sondierungspapiers seien bereits bekannt. Für die Immobilienbranche sei insbesondere von Bedeutung, dass Union und SPD sich darin einig seien, dass in der kommenden Legislaturperiode mind. 1,5 Mio. zusätzliche Wohnungen gebaut werden müssten. Um dies zu befördern, sollten die EnEV 2016 und die Mietpreisbremse nicht verschärft werden, letztere aber ab 2020 überprüft. Außerdem seien steuerliche Anreize für Landwirte, die ihre Flächen für den Wohnungsbau freigäben, und zur Beförderung des frei finanzierten Wohnungsbaus vorgesehen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) solle Grundstücke zu vergünstigten Konditionen abgeben. Zur Beförderung des Wohneigentums soll die Eigentumsbildung insbesondere von Familien unterstützt werden. Konkrete Vorschläge, etwa den Ländern gesetzlich zu ermöglichen, Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer einzuräumen sowie die Einführung eines Baukindergeldes, sind indes aus der finalen Fassung der Sondierungsergebnisse wieder gestrichen worden. Die ersten Reaktionen vonseiten der Immobilienbranche seien positiv. „Die deutsche Immobilienwirtschaft braucht eine stabile und verlässliche Bundesregierung“, sagt Jürgen Michael Schick vom IVD, wie der IMMOBILIEN MANAGER online am 12.1.schreibt: „Jeder Tag ohne Regierung war ein Tag ohne Wohnbauförderung.“ Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zeigten, dass die Verantwortlichen bei Union und SPD Wohneigentum und Wohnungsneubau mehr in den Mittelpunkt der Wohnungspolitik gerückt hätten. Bedauerlich sei aber, dass man sich gegen einen Freibetrag auf die Grunderwerbsteuer entschieden habe. Dieser Faden müsse in den Koalitionsverhandlungen wieder aufgenommen werden.

Die Baubranche baut am Limit

Wie DIE WELT am 11.1. schreibt, werde es einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge in absehbarer Zeit nicht gelingen, die Nachfrage nach Mietwohnungen gleich welcher Preisklasse zu befriedigen, weil es an Bauland mangele und die Bauindustrie an ihrer Kapazitätsgrenze arbeite. Mehr als 350.000 Wohnungen jährlich könne diese nicht schaffen, doch würden rund 50.000 Einheiten mehr benötigt. Wegen Facharbeitermangel und Verteuerung von Material und Technik sei mit einem weiteren Anstieg der Baupreise um jährlich mehr als 3 % zu rechnen. Vor allem in B-Städten sei empirica zufolge der Mangel sehr groß. Einer Umfrage des Caritasverbandes zufolge wüchsen die Sorgen der Deutschen bzgl. der Lage am Wohnungsmarkt und des sich daraus möglicherweise ergebenden gesellschaftlichen Konfliktpotenzials.

Die Vorteile des neuen Bauvertragsrechts

Über das am 1. Januar in Kraft getretene Bauvertragsrecht schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 11.1. Zum einen stärke es die Verbraucher, die nun mehr Rechte gegenüber dem Bauunternehmer erhielten. Zum anderen seien die speziellen Bauregelungen nun erstmals in das BGB aufgenommen und ergänzten nun das allgemeine Werkvertragsrecht, das bisher die Rechtsgrundlage gewesen sei. „Das neue Baurecht ist vor allem ein gutes Gesetz für Verbraucher, aber auch für Makler“, schreibt Jürgen Michael Schick vom IVD am 10.1. auf FOCUS ONLINE. „Denn alle beteiligten Parteien erhalten bei einem Vertragsabschluss mehr Rechtssicherheit.“

Zeit, sich vorzubereiten

Über die Anforderungen, auf die die Immobilienbranche sich nach Inkrafttreten der neuen Datenschutzverordnungen am 25. Mai 2018 einstellen muss, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 11.1. So etwa müssten ab diesem Zeitpunkt Vermieter ihren Mietern Auskunft über Zweck und Umfang sämtlicher von ihnen gespeicherter und an Dritte weitergegebener Daten geben; sie müssten angeben, wie lange sie die Daten speicherten, und diese löschen, sobald das Mietverhältnis ordnungsgemäß ende. Auch sei mit dem Mietvertrag künftig eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung auszuhändigen.

Kaufpreise steigen schneller als Mieten

Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen sind laut empirica in den Top-7-Städten im Schnitt um 9,5 % gestiegen und in den 14 B-Städten um 7,6 % (2016: 7,2 %), schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 9.1. online. Der Anstieg der inserierten Mietpreise hingegen habe in den A-Städten bei 5,9 % und in den B-Städten bei 5 % und damit merklich niedriger gelegen.

Mietspiegelwerte steigen schneller

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 11.1. schreibt, liegt dem F+B-Mietspiegelindex zufolge die durchschnittliche ortsübliche Vergleichsmiete nach einem Anstieg von 2,1 % im Jahr 2017 bei 6,72 Euro/qm. 2016 habe der Anstieg noch 1,8 % betragen. Der Studie seien die Nettokaltmieten von Bestandswohnungen mit 65 qm Fläche und mittlerer Ausstattung und Lage zugrunde gelegt worden. Die höchste Vergleichsmiete gebe es mit 10,22 Euro/qm in München, womit sie 52 % über dem Bundesschnitt liege. Stuttgart komme mit 9,92 Euro/qm auf Platz zwei, in Köln als drittteuerster Stadt seien für die Vergleichswohnung 8,43 Euro/qm zu zahlen. Berlin sei mit einem Mietspiegelschnitt von 7,08 Euro/qm im Westteil und 6,40 Euro/qm im Osten noch vergleichsweise günstig.

Nachverdichtung - simple Lösung schwer gemacht

Um eine Zersiedelung durch Neubaugebiete am Stadtrand und im Umland zu vermeiden, bemühen sich die Metropolen um Nachverdichtung, worüber die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG am 12.1. schreibt. Gerade vor dem Hintergrund, dass Zwei- bis Vierzimmerwohnungen besonders rar seien, wie eine Studie des IW Köln im Auftrag der Deutsche Invest Immobilien (DII) ergeben habe, biete sich Nachverdichtung an, sage Frank Wojtalewicz von DII, „denn bei Nachverdichtung werden keine Ein- und Zweifamilienhäuser oder Wohnungen mit fünf und mehr Zimmern errichtet, sondern genau das, was gebraucht wird: Zwei- bis Vierzimmerwohnungen“. Das Hauptproblem bei Nachverdichtungsprojekten sei aber noch immer das Genehmigungsverfahren. Jacopo Mingazzini von Accentro Real Estate, dessen Unternehmen in Berlin-Friedrichshain zwei Wohngebäude von 145 auf 172 Wohnungen erweitert habe, berichte von schwer nachvollziehbaren Auflagen. Problematisch sei auch, dass die Zuständigkeiten von Ämtern sich häufig überlappten. „Hinzu kommen Verzögerungen, weil etwa das Denkmalschutzamt einen Termin erst in einem Jahr vergibt“, berichte Mingazzini. Keine Probleme in dieser Hinsicht gebe es bei Immobilien aus den 1950er- und 1960er-Jahren, denen die IW-Studie hinsichtlich Nachverdichtung das größte Potenzial zuschreibe. Wertgrund etwa verdichte derzeit neun Zeilenbauten aus den 1950er-Jahren in der Nähe von Hamburg durch Ausbau der Satteldächer und Hinzufügung von sechs Neubauten. Das Wohnungsangebot der Siedlung steige von 100 auf 170 Wohnungen. Die DKW-Gruppe habe sich auf Wohngebäude aus den 1950er- und 1960er-Jahren in Berlin und Leipzig spezialisiert und viel Erfahrungen mit den strukturellen Eigenheiten solcher Projekte. „Bei Neubau in einer bestehenden Siedlung spielen Fragen zur Teilung des Grundstücks eine zentrale Rolle“, erkläre Patrick Herzog-Smethurst von der DKW-Gruppe. Insbesondere Regelungen zu Brandschutz und Wegerecht seien hier zu beachten.

Steigender Pflegebedarf bei wachsenden Hürden

Über den Widerspruch, in dem die nach und nach in Kraft tretenden verschärften Vorgaben der 16 Landesheimgesetze zum prognostizierten Bedarf an Pflegeheimplätzen stehen, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 21.12. ausführlich. Gerade die hohen Einzelzimmerquoten trügen dazu bei, dass die Zimmerzahl nach einer Sanierung oft sinke, bei zugleich steigendem Bedarf. Die vielen verschiedenen Regelungen in den Bundesländern errichteten schwer nachvollziehbare Hürden für Betreiber und Investoren. So sage Michael Held von Terragon: „In Bayern sollte doch genauso gepflegt werden wie in Brandenburg.“ Held fordere eine einheitliche Musterbauordnung für Pflegeheime, die bundesweit gelte. Jens Nagel von Hemsö fordert in seinem Beitrag im FONDSTELEGRAMM vom 9.1., die Weichen sowohl in der Politik als auch aufseiten der Investoren und Entwickler neu zu stellen. Anstatt auf weiter steigende Preise am Transaktionsmarkt zu setzen, sei es sinnvoller, das Potenzial von Sanierungsobjekten zu heben. Die lägen meist zentraler als Neubauten, seien infrastrukturell eingebunden und verfügten oft über ein gut eingespieltes Team an Fachkräften. Problematisch sei aber auch hier, dass Gesetzesänderungen die Rahmenbedingungen weiter verschlechtern könnten.

Rekord am Logistik-Transaktionsmarkt

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 11.1. schreibt, lag das Transaktionsvolumen von Logistikimmobilien im Jahr 2017 um 80 % höher als im Vorjahr. Realogis nenne acht Mrd. Euro, BNPPRE fast 9,2 Mrd. Euro, während Colliers, CBRE und Savills mit ihren Ergebnissen dazwischen lägen. Die Gründe hierfür seien nicht nur die stabilen Mieten in diesem Segment, von denen Cushman & Wakefield glaube, dass sie weiter steigen würden, sondern auch die nach wie vor überdurchschnittlichen Renditen für Logistikimmobilien. Allerdings sänken diese an den Topstandorten im Core-Segment. Für 2018 erwarteten die Experten erneut ein starkes Jahr. „Die fortschreitende Renditekompression und die steigende Konkurrenz im Core-Segment werden das Augenmerk vieler Investoren auf Bestandsobjekte mit größerem Wertsteigerungspotenzial in Form von kürzeren Mietverträgen sowie höheren Leerständen lenken“, sage Kai Oulds von CBRE.

Flächenrückgang im Möbelhandel geht weiter

Eine Hochrechnung der IFH Köln in Kooperation mit der BBE Handelsberatung hat ergeben, dass der stationäre Möbelhandel auch im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang zu verzeichnen hatte. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG online am 10.1. Auch 2018 würden sich Gesamtumsatz und Flächenreduktion fortsetzen. „Das Wachstum in der Großfläche kann die Verluste der klassischen mittelständischen Vollsortimenter nicht kompensieren“, sage Sebastian Deppe von der BBE Handelsberatung. Im Zeitraum 2007 bis 2017 habe sich die Zahl der Vollsortimenter um mehr als 20 % auf 1.792 reduziert.

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Stabil seitwärts

Nach Meinung des Informationsportals Preqin werden globale Fondsinvestoren vorsichtiger, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 9.1. online. Das leite Preqin aus den steigenden Platzierungszahlen für Immobilienkreditfonds und dem gleichzeitigen Rückgang des zugesagten Eigenkapitals bei den risikofreudigen Opportunity-Fonds ab. Nach vorläufigen Berechnungen seien über alle Risikoklassen hinweg 109 Mrd. USD eingeworben worden, womit das Ergebnis wohl hinter dem des Vorjahres (126 Mrd. USD) und dem historischen Höchststand im Jahr 2015 (136 Mrd. USD) zurückbleiben werde.

Die Folgen der Investmentsteuerreform

Über die Investmentsteuerreform 2018, ihre Folgen für die Anbieter offener Fonds und deren Bemühungen, sich darauf einzustellen, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 11.1. Die Steuerfreiheit für Erträge aus Vermietung und Verkauf deutscher Immobilien sei abgeschafft und durch 15 % Körperschaftsteuer ersetzt worden. Die bislang geltende Spekulationsfrist von zehn Jahren gebe es nicht mehr, sämtliche ab 2018 entstandenen Wertsteigerungen würden mit 15 % besteuert. Die Rückstellungen der Fonds hierfür minderten das Fondsvermögen, was sich auf die Cashflowrendite auswirken werde.

Als wichtig erkannt und vernachlässigt

Über zwei Umfragen bzgl. der Digitalisierung bei institutionellen Anlegern und Immobilienunternehmen schreibt die BÖRSEN ZEITUNG am 11.1. Eine Studie von Universal-Investment zeige, dass rund 50 % der befragten Profianleger die derzeitige Aufmerksamkeit für die Blockchain-Technologie für übertrieben hielten, während die anderen 50 % davon ausgingen, dass gerade Blockchain die Finanzbranche und ihre Geschäftsmodelle massiv verändern werde. Eine Umfrage des Fondsforums unter 100 Investoren, Fondsgesellschaften, Immobiliendienstleistern und Projektentwicklern habe ergeben, dass knapp drei Viertel der institutionellen Anleger und Immobilienunternehmen noch am Anfang ihrer Digitalisierungsprozesse stünden. 90 % stufen die Digitalisierungsumstellung aber als wichtig oder sehr wichtig ein.

VERSCHIEDENES

Digitalisierung fordert Investmentmarkt heraus

Um zu sehen, wie sich der deutsche Immobilien-Investmentmarkt durch die Digitalisierung wandelt, ist der Blick in die USA hilfreich, schreibt Thomas Gütle von US Treuhand am 11.1. auf CASH.ONLINE. Dort sei der bislang größte Nutznießer des digitalen Wandels der Logistikimmobilienmarkt. Die großen Logistikzentren auf der grünen Wiese seien mittlerweile kleineren innerstädtischen Verteilzentren gewichen. Der Einzelhandel sei unter Druck, könne aber durch Omnichannel-Angebote nach wie vor Kunden anziehen, denn entscheidend für diese sei das Einkaufs- und Freizeiterlebnis.

Synergieeffekte im Frankfurter Bahnhofsviertel

Das Frankfurter Bahnhofsviertel, das lange einen eher zweifelhaften Ruf hatte, wandelt sich und braucht dazu zielstrebige Immobilienprojekte, schreibt Thomas Zabel am 11.1. auf WALLSTREET ONLINE. Seit 2007 habe sich die Bevölkerung des Viertels etwa verdoppelt, die Leerstände seien stark reduziert. Trotz dieser Entwicklung sei weiteres Wachstum möglich, die Bevölkerungsdichte sei nur circa halb so groß wie in anderen Stadtteilen. Großbürgerliche jüngst sanierte Gründerzeitfassaden machten das Flair des Bahnhofsviertels aus. Projekte seien mit größerem Planungsaufwand verbunden, da die Historie der Umgebung einzubinden sei.

Logistikimmobilienmarkt weiter im Umbruch

Die deutsche Logistikbranche ist mit mehr als drei Mio. Beschäftigten die größte Branche in ganz Europa, schreibt Rainer Koepke von CBRE am 9.1. auf WALLSTREET ONLINE. Für 2018 werde eine Steigerung ihres Marktvolumens um 2,3 % vorhergesagt, dementsprechend hoch sei die Nachfrage, was die Rekordinvestitionen im Jahr 2017 erkläre. Die Selbstnutzerquote von Unternehmensimmobilien und die Verkaufspreise seien hoch, deshalb sei vermehrt mit Sale-and-Lease-Back-Transaktionen zu rechnen. Bei kaum einem weiteren Immobilientyp zeigten sich zudem die Folgen der Digitalisierung derart deutlich und in so vielen Facetten. Der E-Commerce verändere nicht nur den Einzelhandel, sondern auch die Supply Chain. Ein wichtiger Trend sei der Schritt in die Vertikale, die auf engen, innerstädtischen Grundstücken mehr Nutzfläche schaffe.

Termine

FRANKFURTER IMMOBILIENRUNDE in Kooperation mit der IREBS Immobilienakademie

Sonderveranstaltung: Basisseminar Projektentwicklung

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an (neue) Mitarbeiter von Projektentwicklern / Bauträgern / Projektsteuerern, Mitarbeiter von Ingenieurbüros, Architekten, Finanzierer, Investoren (v. a. jene, die Forward-Deals von Projektentwicklern kaufen), Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Mitarbeiter von Generalunternehmern / Bauunternehmen. Wenn Sie mehr als drei Mitarbeiter Ihres Unternehmens anmelden, erhalten Sie ab dem vierten Mitarbeiter einen Rabatt von 30 %. Alle Teilnehmer bekommen eine Teilnahmebestätigung der IREBS Immobilienakademie.

REFERENTEN
Prof. Dr. Ulrich Schütz (Drees & Sommer) und Carsten Sellschopf (Instone Real Estate Development GmbH & Co. KG). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

THEMEN
Am ersten Tag werden die Grundlagen der Projektentwicklung und des Projektmanagements behandelt: Standortanalyse/Due Diligence (Baurecht, Grundstücksanalyse, Untersuchungen vorhandener Bausubstanz); Planungskonzepte (Nutzungskonzepte/Bedarfsplanung, Bildung von Gebäudemodellen, Gebäudeplanung); Kosten- und Terminplanung (Grundleistungen nach HOAI, Baukostenplanung in der Projektentwicklung, Rahmenterminplanung); Start der Projektmanagementaktivitäten (360o-Analyse als Einstieg, Objektplanung – durch wen? Projektorganisation – ist alles geregelt?)

Am zweiten Tag geht es um die Aufgaben eines Projektentwicklers (Grundlagen, Definition, klassische Aufgaben); den idealtypischen Ablauf einer Projektentwicklung (prozessuale Aspekte); den Markt für Projektentwickler (Typen, Strategien, Marktfaktoren); Machbarkeitsstudien (Standort- und Marktanalyse, Wettbewerbsanalyse, Analyse des Nutzungskonzepts); Kalkulationsmodelle in der Projektentwicklung (von der „Bierdeckel-Kalkulation“ bis hin zur dynamischen Developer-Rechnung).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 24. und 25. Januar 2018 im Marriott Hotel Frankfurt statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Jahresauftaktveranstaltung 2018: Immobilienstrategien institutioneller Investoren und Family Offices

ZIELGRUPPEN
Unsere Jahresauftaktveranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Ereignis für institutionelle Investoren (und alle, die mit ihnen ins Geschäft kommen wollen) zum Jahresbeginn entwickelt. Es sprechen diesmal vierzehn Vertreter renommierter institutioneller Immobilieninvestoren – so viele wie bislang noch nie. Sie berichten, wie sie den Markt einschätzen und welche Immobilien sie derzeit suchen. Zu Beginn wird Dietmar Fischer von Ernst & Young Real Estate einen Überblick über die aktuellen Trends im Immobilien Investmentmarkt geben. Kommen sollten weitere institutionelle Investoren, Family Offices, Stiftungen, Projektentwickler, Spezialfonds und Finanzierer.

REFERENTEN
Zu Beginn wird Dietmar Fischer von Ernst & Young Real Estate einen Überblick über die aktuellen Trends 2018 im Immobilien Investmentmarkt geben. Im Anschluss stellen ihre Immobilienstrategie 2018 vor:

Tassu M. Degen (DERECO – Real Estate Private Wealth Management), Dieter Seitz (LHI Capital Management GmbH), Martin Eberhardt FRICS (Bouwfonds Investment Management Deutschland GmbH), Nikolas Jorzick (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Ulrich von Creytz (Deutsche Asset Management), George Salden (Capital Bay GmbH), Klaus Betz (Württembergische Lebensversicherung AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG), Arndt Krienen (ADLER Real Estate AG), Karl-Josef Schneiders (CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT), Thomas Meyer (WERTGRUND Immobilien AG), Gerhard Lehner (Savills Investment Management) und Jan Dührkoop (Art-Invest Real Estate Funds GmbH).

Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

THEMEN
Fragen, die den Referenten nach Vorstellung ihrer Immobilienstrategie bei vergangenen Auftaktveranstaltungen gestellt wurden, waren u. a.:

Wonach sucht der jeweilige institutionelle Investor derzeit ganz besonders? In welche Nutzungsarten (Wohnen, Büro, Einzelhandel, Unternehmensimmobilien, Logistik usw.) wird derzeit vorwiegend investiert? In welchen Städten wird vorwiegend investiert, wo nicht? Welche Investitionsstrategien werden bevorzugt: Core, Value add? Welche Mietansätze und Multiplikatoren angesetzt? Welche Anforderungen gibt es bei Investitionen in Projektentwicklungen (Forward-Deals)? Wie liefen die Entscheidungsprozesse bei Investitionen in Spezialfonds und andere indirekte Vehikel ab?

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 29. Januar 2018 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

FRANKFURTER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in Frankfurt - Die elf interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Die Sonderveranstaltung richtet sich an Institutionelle Investoren und Family Offices, die im Rhein-Main-Gebiet (besonders Frankfurt) in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen, sowie Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe und Architekten.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungs-Neubau-Projekte in Frankfurt/Main sowie im Rhein-Main-Gebiet vor und sprechen über folgende Fragen: Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer? Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Welche Faktoren und Mietansätze wurden beim Globalverkauf / Forward-Deal veranschlagt, welche Quadratmeter-Preise beim ETW-Vertrieb erzielt? Wie erfolgt die Finanzierung, aus dem Cashflow, Bankenfinanzierung, Mezzanine o. ä.) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf?

REFERENTEN
Martin Büttner (GWH Bauprojekte GmbH), Volker de Boer (IFM Immobilien AG), Christoph Gröner (CG Gruppe), Hans-Peter Unmüßig (UNMÜSSIG Bauträgergesellschaft Baden mbH), Jörg Werner (GEG German Estate Group AG), Peter Haller (6B47 Real Estate Investors AG), Wolfgang Ries (BIEN-RIES AG), Jürgen Blankenberg (gsp Städtebau GmbH), Marc Bosch (Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH), Özkan Demir (PROJECT Immobilien Rhein-Main GmbH), Ralf Werner (Instone Real Estate Development GmbH). Sven Carstensen (bulwiengesa AG) gibt einen Überblick über die aktuelle Marktentwicklung sowie die Preise und Mieten im Rhein-Main-Gebiet. Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 22. Februar 2018 im Steigenberger Frankfurter Hof in Frankfurt statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

NRW IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Die 12 wichtigsten Wohnungsneubau-Projekte in NRW

ZIELGRUPPEN
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Projektentwickler/Bauträger, Institutionelle Investoren, Family Offices, Finanzierer/Mezz-Geber und Architekten.

REFERENTEN
Andreas Schulten (bulwiengesa AG), Nina Reiter (BERND REITER GRUPPE), Reinhold Knodel (PANDION AG), Andreas Gräf (Instone Real Estate Development GmbH), Martin Koll (WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH), Ulrich Tappe (Grafental GmbH & Co. KG), Tanja Kilger (BPD Immobilienentwicklung GmbH), Klaus Franken (Catella Project Management GmbH), Timo Wess (BAUWENS GmbH & Co. KG), Stefan Frey (Frey AG), Christoph Gröner (CG Gruppe AG), H.-Jürgen Rodehüser (PARETO GmbH), Achim Bassa (Koschany + Zimmer Projektentwicklung KZP)

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungs-Neubau-Projekte in NRW vor und berichten über ihre Erfahrungen: Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer? Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Wie erfolgt die Vermarktung? Preisgestaltung: Welche Preise sind erzielbar? (qm-Preise, Faktoren für Institutionelle) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Außerdem geht es um die Alleinstellungsmerkmale der Projekte, Besonderheiten der Architektur, Grundrisse etc. sowie Fragen zu Kommunikation, PR und Marketing.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 27. Februar 2018 im Radisson BLU Hotel Köln statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE in Kooperation mit der IREBS Immobilienakademie

Sonderveranstaltung Basisseminar: Projektentwicklung

ZIELGRUPPEN
Das Seminar richtet sich insbesondere an neue Mitarbeiter bei Projektentwicklungsunternehmen, die aus anderen Bereichen (oder direkt von der Uni) kommen und sich an zwei Tagen einen Gesamtüberblick über die Tätigkeit eines Projektentwicklers verschaffen wollen. Es richtet sich aber auch an Mitarbeiter von Ingenieurbüros, Architekten, Finanzierer, Investoren (besonders solche, die Forward-Deals von Projektentwicklern kaufen), Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater und Mitarbeiter von Generalunternehmern/Bauunternehmen. Alle Teilnehmer bekommen eine Teilnahmebestätigung der IREBS Immobilienakademie.

THEMEN
Erster Tag: „Grundlagen der Projektentwicklung und Projektmanagement“: Projektentwicklung/Projektmanagement (Ablauf und Leistungsbilder); Standortanalyse/Due Diligence (Baurecht; Grundstücksanalyse); Planungskonzepte (Untersuchung vorhandener Bausubstanz; Nutzungskonzepte/Bedarfsplanung; Bildung von Gebäudemodellen); Kosten- und Terminplanung (Grundleistungen nach HOAI; Baukostenplanung in der Projektentwicklung; Rahmenterminplanung); Start der Projektmanagementaktivitäten (360°-Analyse als Einstieg; Objektplanung – durch wen? Projektorganisation – ist alles geregelt?

Zweiter Tag: „Die Arbeit eines Projektentwicklers und einfache Developerrechung“: Aufgaben eines Projektentwicklers (Grundlagen; Definition; klassische Aufgaben); idealtypischer Ablauf einer Projektentwicklung (prozessuale Aspekte; idealtypischer Ablauf einer Projektentwicklung); der Markt für Projektentwickler (Typen; Strategien; Marktfaktoren); Machbarkeitsstudien (Standort- und Marktanalyse; Wettbewerbsanalyse; Analyse des Nutzungskonzepts); Kalkulationsmodelle in der Projektentwicklung (von der „Bierdeckel-Kalkulation“ zur dynamischen Developer-Rechnung).

REFERENTEN
Prof. Dr. Ulrich Schütz, Drees & Sommer und Carsten Sellschopf, formart GmbH & Co. KG. Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 11. und 12. April im Maritim Hotel Berlin statt. Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular finden Sie unter: www.tvs-berlin.de/downloads/Einladung26091701.pdf

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Grundlagen und aktuelle Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung, die wir bereits zum neunten Mal durchführen, richtet sich an alle Marktteilnehmer, die professionell Immobilien kaufen und verkaufen. Sie vermittelt an zwei Tagen sowohl Grundlagen als auch Wissen zu aktuellen Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht. Kommen sollten Projektentwickler, Bauträger, Investoren, Asset-Manager, Geschäftsführer von Immobilienunternehmen, Transaktionsberater, Makler, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

REFERENTEN
Dr. Peter Decker ist Rechtsanwalt und Partner von Gibson, Dunn & Crutcher LLP und berät in nationalen und internationalen Immobilientransaktionen. Er ist qualifiziert als Chartered Surveyor (MRICS) und leitet die Real Estate Praxis im Münchner Büro von Gibson Dunn, eine der führenden internationalen Anwaltskanzleien.

Dr. Christian Schmidt ist Rechtsanwalt und seit 2014 Mitarbeiter in der Steuerabteilung der Deutschen Pfandbriefbank AG. Zuvor war er 14 Jahre als Rechtsanwalt für die internationale Anwaltssozietät Shearman & Sterling LLP und Gibson, Dunn & Crutcher LLP auf dem Gebiet des nationalen und internationalen Steuerrechts tätig. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehört u.a. das Immobiliensteuerrecht.

Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

THEMEN
1. Tag: Steuerliche Strukturierung der Transaktion: Asset Deal; Steuerliche Aspekte einer Immobilientransaktion; Asset Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Asset Deal aus Sicht des Erwerbers (Abschreibung der Anschaffungskosten); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtige Rechtsgeschäfte, Bemessungsgrundlage, Steuerausnahmen); Umsatzsteuer (Geschäftsveräußerung im Ganzen, Umsatzsteueroption); Haftung (Betriebssteuern, Grundsteuer, Haftungsregelung im Kaufvertrag). Steuerliche Strukturierung der Transaktion – Share Deal: Share Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Share Deal aus Sicht des Erwerbers (Abzugsfähigkeit der Akquisitionsfinanzierung, Schicksal der Verlust- und Zinsvorträge); Besteuerung mit Auslandsbezug; Umsatzsteuer (Umsatzsteuerfreiheit des Share Deals); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtigkeit der Anteilsübertragung und Anteilsvereinigung; gem. §§ 1 Abs. 2a, Abs. 3 und Abs. 3a GrEStG, Strukturierungsmöglichkeiten); Haftung (Steuerklausel im Kaufvertrag); Geplante Änderungen zur Grunderwerbsteuer bei Share Deals – wie können Investoren ggf. vorausschauend darauf reagieren? Vereinbarungen im Vorfeld der Transaktion: Letter of Intent, Memorandum of Understanding, Term Sheet, Exklusivitätsvereinbarung; Vertraulichkeitsvereinbarung. Due Diligence: Käufer Due Diligence/Verkäufer Due Diligence; Red Flag List; Executive Summary; Report; Datenraumanforderungen. Asset Deal: Kaufgegenstand (Bestimmtheit, Dingliche Belastungen, Bauverpflichtung); Kaufpreis (Gestaltung, Fälligkeit, Sicherstellung, Verkäuferdarlehen); Dingliche Sicherung der Kaufpreisfinanzierung (Belastungsvollmacht, Sicherstellung der Löschung); Übergang von Vertragsverhältnissen (Mietverhältnisse, Service Verträge, Versorgungsverträge, Nachvereinbarungen); Garantiehaftung versus Haftungssystem des BGB; Rechtsfolgen der Haftung (Basket, Cap, Selbstbehalt, Vertragsstrafen); Übergang von Nutzen und Lasten; Rücktrittsrechte (Verzug des Käufers, Nichteintritt der Fälligkeitsvoraussetzungen, Rechtsfolgen); Auflassungsvormerkung und Auflassung; Kostenregelung; Zusammenschlusskontrolle.

2. Tag: Share Deal – Ankauf einer Immobilie: Abgrenzung zum Asset Deal; Anwendbares Recht; Sprache der Transaktionsdokumente; Erforderlichkeit der notariellen Beurkundung; Kaufpreisgestaltung, Ablösung von Verbindlichkeiten und Kaufpreisanpassung; Physisches Closing versus reales Closing; Haftungssystematik beim Share Deal; Optionsvereinbarungen. Joint Venture für ein Immobilienprojekt: Arten von Immobilien-Joint Ventures; Wirtschaftliche Grundlagen von Joint Ventures (Objektbeschaffung, Asset Management, Exit, Budget); die Joint Venture Vereinbarungen (Master Vereinbarung, gesellschaftsrechtliche Vereinbarungen, Geschäftsbesorgungsverträge, Leistungsverträge); die Master Vereinbarung, gesellschaftsrechtliche Regelungen (Kapitalausstattung, Stimmrechte, Tag along, Drag along, Vorkaufsrechte, Gewinnverteilung); Geschäftsbesorgungsverträge (Verwaltung des Joint Ventures, Beschaffung, Verwaltung, Wertschöpfung, Finanzierung, Verkauf).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 18. und 19. April 2018 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de