KOMMENTAR AM MONTAG

Genügend Wohnraum schaffen wir nur gemeinsam

Sabine Helterhoff Bonava

Immer mehr Menschen wollen in unseren Großstädten leben. Dies eröffnet nicht nur Chancen für die Baubranche, sondern bringt auch gesellschaftliche Verpflichtungen mit sich. Die Bemühungen aller Akteure, mehr Wohnraum zu schaffen, reichen bisher nicht aus: Die Nachfrage ist höher als der Bedarf, es mangelt an Wohnraum. Diese Situation sollte Respekt abverlangen, aber keine Dramatik auslösen.

Alle Akteure – von der Immobilienbranche bis zur Politik – sollten sich zusammenschließen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Bundesregierung hat bereits angekündigt, 1,5 Mio. Wohnungen bauen zu wollen, darunter auch günstige. Nicht nur beim Neubau erhöht die Regierung ihr Engagement. Mit dem neuen Baukindergeld will sie vor allem Familien mit mittlerem Einkommen unterstützen. Werden alle im Koalitionsvertrag angekündigten Vorhaben umgesetzt, befindet sich Deutschland auf einem guten Weg. Zudem sollte die Politik – vor allem bei der Baulandvergabe – mit einer personellen Verstärkung in den Behörden helfen und die Verfahren beschleunigen.

Derweil weichen Menschen auf andere Stadtteillagen, Stadtrandgebiete sowie auf das Umland aus. Es entstehen neue Wohnlagen. Dafür muss an diesen Orten aber auch die passende Wohninfrastruktur geschaffen werden. Und auch innerhalb unserer Städte sind Veränderungen unumgänglich, sei es durch innerstädtische Lückenschließungen, Gebäudeumnutzungen oder Baulandentwicklungen. Die „Urbanen Gebiete“, die mit der 2017 in Kraft getretenen Baurechtsnovelle möglich geworden sind, weisen in die richtige Richtung.

Angesichts der großen Nachfrage nach Wohnraum dürfen wir als Bauwirtschaft jedoch die Qualität nicht aus den Augen verlieren. Viele Menschen wollen mehr als nur vier Wände. Gesucht werden Geborgenheit und Gemütlichkeit. Dieses Gefühl, das am besten mit dem dänischen Wort „Hygge“ umschrieben werden kann, ist der aktuelle Wohntrend. Für die Baubranche bedeutet dies, Wohnumfelder zu schaffen, die ein Wohlgefühl geben, zu Gemeinschaft einladen und Nachbarschaft neu erleben lassen.

Für all die Chancen und Verpflichtungen braucht die Baubranche ausreichend und geeignetes Personal. Mit anderen Branchen fischen wir im selben Becken. Lassen Sie uns gemeinsam engagieren und um mehr Aufmerksamkeit für die Attraktivität unserer Branche als Arbeitgeber werben. Um Fachkräfte und ihren Nachwuchs für uns zu gewinnen, müssen wir agiler werden und dürfen gesellschaftlichen, fachlichen, beruflichen und sonstigen Entwicklungen nicht hinterherhinken. Den Wandel im Wohnbau sollten wir daher am besten alle gemeinsam angehen.

Dieser Artikel erschien in der BAU IM BLICK 2-18.

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MARKT-NEWS

In den USA geht es aufwärts

Wie die FAZ am 13.7. schreibt, sind im April die Hauspreise in den Vereinigten Staaten gemessen am S&P Corelogic Case-Shiller Home Price Index gegenüber dem Vorjahr um 6,4 % gestiegen. Zwar liege der Anstieg damit leicht unter dem Wert des Vormonats, doch in einzelnen Ballungsräumen hätten sich die Preise rund doppelt so stark erhöht. Die Preise in Seattle hätten im April 13,1 % über dem Niveau des Vorjahres gelegen, in Las Vegas betrage der Anstieg 12,7 %.

Wohnraum kostet immer mehr

Empirica zufolge haben sich deutsche Ein- und Zweifamilienhäuser im Q2 2018 im Vergleich zum Vorquartal um 2,2 % verteuert, Eigentumswohnungen um 1,7 %, schreibt die FAZ am 11.7. Die Mieten seien in besagtem Zeitraum um 0,8 % gestiegen. Die Zahlen bezögen sich sowohl auf Neu- als auch Bestandsbauten, wobei der Anstieg bei den Neubauten besonders deutlich gewesen sei.

Bauen verteuert sich in zunehmendem Tempo

Die Baupreise für konventionelle Wohngebäude sind dem Statistischen Bundesamt zufolge im Mai 2018 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 4,1 % weiter gestiegen, schreiben die FAZ und DIE WELT am 10.7., die IMMOBILIEN ZEITUNG am 12.7. und die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG am 13.7. Eine noch stärkere Teuerung sei bislang nur im November 2007 festgestellt worden. Die Preise für Rohbauarbeiten hätten sich um 4,6 % erhöht, die Neubaupreise für Bürogebäude und für gewerbliche Betriebsgebäude seien jeweils um 4,1 % gestiegen. Hauptursache sei die nach wie vor mehr als gute Auslastung der Baubetriebe.

Wohntransaktionsmarkt bleibt voluminös

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 12.7. schreibt, wurden im H1 2018 Immobilien im Wert von, je nach Maklerangabe, 10,6 Mrd. Euro bis 11,8 Mrd. Euro gehandelt. Dr. Lübke & Kelber nähmen ebenso wie CBRE eine zunehmende Ausdifferenzierung der Wohnportfolios wahr. So steige die Nachfrage nach Mikro- und Studentenapartments weiter, der Anteil der Forward-Deals (rund 30 %) sei nach wie vor hoch. NAI apollo zufolge seien die Kaufpreise auf 130.500 Euro pro Wohneinheit (+ 6,1 % im Vergleich zum H1 2017) gestiegen, Dr. Lübke & Kelber nenne sogar einen Durchschnittswert von 140.000 Euro und eine Steigerungsrate von rund 10 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Deutsche Investoren dominieren mit einem Anteil von rund 83 % (9,75 Mrd. Euro) das Transaktionsgeschehen auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Bis zum Jahresende 2018 könne Dr. Lübke & Kelber zufolge „durchaus die 20-Mrd.-Euro-Marke erreicht werden“.

Wo Kaufen günstiger ist als Mieten

Wo der Kauf einer Immobilie günstiger ist als sie zu mieten, hat das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) im Auftrag der Postbank ermittelt. Das schreibt DIE WELT am 11.7., der das Ergebnis der Studie vorab vorliege. So könne bei einer Tilgungsdauer von knapp 20 Jahren in fast der Hälfte aller deutschen Landkreise eine 70 qm große Wohnung für 500 Euro im Monat oder weniger finanziert werden. Allerdings seien dies weniger stark nachgefragte Regionen. In 25 Städten und Kreisen würden mehr als 1.000 Euro monatlich zur Finanzierung des Erwerbs einer solchen Wohnung fällig. In München koste ihr Kauf monatlich 1.577 Euro, in Frankfurt 1.355 Euro, in Hamburg 1.268 Euro und in Berlin 1.107 Euro. Der Berechnung zugrunde gelegt worden sei ein angenommener Zinssatz von 2,45 % und eine Tilgung von 4 %, festgeschrieben für 20 Jahre.

Shoppingcentermarkt scheint leergefegt

Im H1 2018 ist der Handel mit Shoppingcentern praktisch zum Erliegen gekommen, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 12.7. CBRE zufolge machten Einkaufszentren nur noch gut 10 % des gesamten Transaktionsvolumens mit Handelsimmobilien (4,3 Mrd.) aus, nachdem es im Gesamtjahr 2017 mehr als 20 % gewesen seien. Savills habe ein Transaktionsvolumen von 854 Mio. Euro ausgemacht, was 17 % des insgesamt festgestellten Transaktionsvolumens von fünf Mrd. Euro seien. Der Hauptgrund für den deutlichen Rückgang sei das mangelnde Angebot an Core-Immobilien in dieser Assetklasse. Jan Schönherr von CBRE sei aber optimistisch: „Das aktuell sehr geringe Transaktionsvolumen ist eine Ausnahmeerscheinung. Im Gesamtjahr dürfte der Anteil der Shoppingcenter wieder ein wenig größer ausfallen, da sich einige großvolumige Center aktuell auf dem Markt befinden.“ Die durchschnittliche Nettoanfangsrendite bei Shoppingcentern sehe CBRE in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München bei derzeit 3,8 %.

Büromangel lässt Umsatz sinken

Obwohl die Nachfrage nach Büroflächen seitens der Mieter seit Jahren steigt und die Investitionsvolumina hoch sind, wird kein so großes Vermietungsvolumen erzielt, wie theoretisch möglich wäre, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 12.7. So seien in Berlin ebenso wie in Hamburg im H1 2018 die Vermietungsumsätze wegen Angebotsmangels gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zurückgegangen. Die Mieten stiegen entsprechend immer weiter. In Frankfurt seien im genannten Zeitraum BNPPRE zufolge 10 % weniger vermietet worden als im Vorjahr, während die Spitzenmiete sich binnen zwölf Monaten um 12 % erhöht habe. Der Investmentumsatz mit Büros sei zugleich um gut 15 % gestiegen. Die Leerstandsquote sei mit 8,3 % auf den niedrigsten Wert seit 2002 abgesunken, im Fraankfurter Bankenviertel seien es nur noch 2,7 %. Den höchsten Leerstand habe BNPPRE in Düsseldorf festgestellt. Das größte Investitionsvolumen sähen die meisten Makler in München, wo Colliers zufolge im H1 2018 mehr als 100 Mio. Euro investiert worden seien.

Anspruchsvoller Nachwuchs

Über die derzeitige Situation am Arbeitsmarkt der Immobilienbranche berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 12.7. ausführlich. Die aktuelle IZ-Umfrage unter 418 angehenden Nachwuchskräften habe ergeben, dass 92 % von ihnen ihre Chancen auf einen direkten Berufseinstieg als gut oder sehr gut einschätzten. Das gehe mit entsprechenden Gehaltserwartungen einher, zumal sie es sich schon nach den Lehrjahren leisten könnten, das Unternehmen zu wechseln, wenn das bisherige ihren Ansprüchen nicht genüge. Und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Branche seien in den letzten Jahren seien die Gehälter tatsächlich gestiegen. Katharina Hansen von CBRE sind bei Bachelor- und Masterabsolventen Gehaltserwartungen zwischen 35.000 Euro und 50.000 Euro begegnet, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 12.7. in einem weiteren Artikel zu den Verdienstunterschieden in den einzelnen Immobilienbranchen. Eine feste Regelung, wer wie viel verdiene, gebe es nicht, sage Hansen: „Das ist immer eine Frage des Komplettpakets. Hat ein Kandidat z. B. einen Bachelor-Abschluss, aber mehrere relevante Praktika absolviert, kann das unter Umständen mehr wert sein als ein Master-Titel ohne Praxiserfahrung.“ Ein dritter Artikel in der IMMOBILIEN ZEITUNG vom 12.7. zum sehr beliebten Berufsfeld des Projektentwicklers erläutert, welche Anforderungen gerade diese Tätigkeit an Berufseinsteiger stellt. „Der Projektentwickler muss die mutmaßlichen Bedürfnisse der Gesellschaft erfassen und daraus Geld machen“, erkläre Christoph Gröner von der CG-Gruppe. Dabei müsse er mit den unterschiedlichsten Personengruppen kommunizieren und während des ganzen Prozesses zahllose Zügel in der Hand behalten. „Ganz wichtig ist es, ein Teamplayer zu sein“, betone Stephanie Voss von Bonava.

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Robust mit kleiner Delle

Wie die BÖRSEN ZEITUNG am 11.7. schreibt, haben dem deutschen Fondsverband BVI zufolge die Anleger erstmals seit Jahren wieder mehr Geld aus Fonds abgezogen als in diese eingezahlt. So seien im Mai netto 363 Mio. Euro abgeflossen, während die Branche auf Jahressicht bislang auf ein Neugeschäft von gut 34 Mrd. Euro gekommen sei. Erstens habe sich der Absatz von Mischfonds und von Spezialfonds, beides Fondsprodukte, die traditionell ein stabiles positives Neugeschäft aufwiesen, insgesamt verringert. Zweitens seien im Mai hohe Abflüsse aus Fondsprodukten festgestellt worden, die von institutionellen Anlegern wie Versicherern und Unternehmen oft nur vorübergehend genutzt würden und daher immder ein volatiles Neugeschäft hätten. Insofern könne das Neugeschäft weiterhin als robust bezeichnet werden, zumal die Branche im Vorjahr mit 146 Mrd. Euro das zweitbeste Absatzergebnis ihrer Geschichte erzielt habe, sodass der Vergleichsmaßstab hoch liege.

Die Berater der Berater

Aus der Welt der Allfinanzberater berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 12.7. Rund 220.000 Finanzexperten seien in Deutschland aktiv, etwa 15 % von ihnen seien nach Branchenschätzungen auch mit Sachwerten wie Immobilien befasst. Doch fehle es den vielseitigen Beratern oft an detaillierten Kenntnissen und Erfahrung im Umgang mit Immobilien, was aber für die Qualität der Beratung gerade heute von entscheidender Wichtigkeit sei. Jens Rautenberg von Conversio habe selbst als Allfinanzberater begonnen und decke mit dem Analyseprogramm seines Unternehmens Conversio die gesamte Palette an Dienstleistungen in diesem Bereich ab. Neben technischen Gutachten, Standortgutachten und Wertgutachten biete Conversio auch Vertragsanalyse im weitesten Sinne. Das Schwesterunternehmen Resticon sei auf Vertriebssupport spezialisiert. Die Analysekriterien von Conversio seien hart. Gewöhnlich stünden den 30 Objekten, die die Überprüfung bestünden, 70 gegenüber, die durchfielen.

VERSCHIEDENES

Nachhaltigkeitszertifizierung ist sexy

Es ist höchste Zeit, dass sich die deutsche Immobilienbranche intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeitszertifizierungen auseinandersetzt, schreibt Dr. Thorsten Huff von CBRE auf GLOBAL INVESTOR am 10.7. Für immer mehr institutionelle Anleger seien Nachhaltigkeitszertifizierungen zum obligatorischen Investmentkriterium geworden, insbesondere im gewerblichen Immobiliensegment. Dabei lasse sich vom angelsächsischen Raum lernen, wo man in dieser Hinsicht schon weiter sei. Derzeit sorge der enge Vermietungsmarkt in den Metropolen dafür, dass es kaum Auswahl gebe. Doch spätestens, wenn sich der Markt wieder entspanne, hätten zertifizierte Flächen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Die Governance-Regeln für Unternehmen umfassten immer mehr Vorgaben zur Nachhaltigkeit, und eine zertifiziert nachhaltige Arbeitsumgebung ein wichtiges Argument für die Mitarbeitergewinnung.

Was ändert sich für Vermittler und Verwalter?

Was sich mit Inkrafttreten der neuen Berufszulassungsregelung für Immobilienvermittler und Verwalter am 1. August 2018 ändert, erklärt Sun Jensch vom IVD in der IMMOBILIEN WIRTSCHAFT 7/8-2018. Beide Berufsgruppen müssten ab diesem Zeitpunkt eine Erlaubnis beantragen, ihren Beruf ausüben zu dürfen. Geprüft würden Zuverlässigkeit, Vermögensverhältnisse und das Vorhandensein einer Berufshaftpflicht mit ausreichender Deckungssumme. Auch zu Weiterbildung seien sie künftig verpflichtet. Die Bundesregierung habe ursprünglich beabsichtigt, nur die WEG-Verwalter der Neuregelung zu unterwerfen, doch auf Drängen des IVD habe man sich eines Besseren besonnen und den Geltungsbereich der Verordnung auch auf Mietverwalter ausgedehnt.

Klare Positionierung für mehr Standortsicherheit

Damit Shoppingcenter auch in Zeiten des Online-Handels die an sie gestellten Performance-Erwartungen erfüllen können, ist ein konsequentes Handeln in Sachen Positionierung nötig, schreibt Lars Jänichen von IPH Handelsimmobilien in der IMMOBILIEN WIRTSCHAFT 7/8-2018. Entscheidend sei ein klar umrissenes Profil, für das man zugleich die Adlerperspektive einnehmen und die Details betrachten müsse. Konkret bedeute dies, aus allen verfügbaren Informationen zum Objekt und seinem Einzugsgebiet die Stärken, Schwächen und Potenziale des Standortes herauszulesen und daraus in einem zweiten Schritt einen besonderen Zusatznutzen für den Kunden abzuleiten, der dann klar und ansprechend kommuniziert werden könne. Zugleich leiteten sich hieraus die Auswahl der Mieter, das Design- sowie das Marketingkonzept ab.

Termine

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Die geplante Neuregelung für Share Deals - welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben? Auswirkungen auf "Altfälle" vor Inkrafttreten der Neuregelung

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer/Finanzvorstände von Immobilienunternehmen, Steuerberater / Rechtsanwälte und Transaktionsberater.

THEMEN
Auf der Finanzministerkonferenz am 21. Juni 2018 ist beschlossen worden, die Besteuerung von Share Deals zu verschärfen. Auf der Veranstaltung soll geklärt werden, welche Gestaltungen in Zukunft noch zulässig sein werden und ob Share Deals nach der Gesetzesänderung überhaupt noch sinnvoll gestaltet werden können. Außerdem soll die zeitliche Anwendung der Neuregelungen geklärt werden. Anhand der Rechtsprechung des BVerfG werden wir die Frage diskutieren, ob der Eingriff in bestehende Verträge verfassungsrechtlich zulässig ist. Wir rechnen damit, dass zum Zeitpunkt der Veranstaltung der Gesetzentwurf vorliegt. Bitte melden Sie sich auf jeden Fall JETZT an.

REFERENTEN
Hans-Joachim Beck ist wie kein zweiter Steuerexperte vernetzt in der Berliner Politik. Er war früher Vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin und hat zahlreiche Bücher und Fachaufsätze zu Fragen des Immobiliensteuerrechtes veröffentlicht. Heute leitet er die Steuerabteilung des Immobilienverbandes IVD. Dr. Kai Tiede ist Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg und beschäftigt sich seit vielen Jahren u.a. mit Fragen der Grunderwerbsteuer. Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 3. September 2018 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

HAMBURGER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsprojekte in Hamburg - und besondere Chancen in der Metropolregion

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Investoren (Institutionelle Investoren und Family Offices), weitere Bauträger/Projektentwickler, Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe, Architekten die in Hamburg bzw. der Hamburger Metropolregion in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in Hamburg und der Metropolregion vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer: Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Wie erfolgt die Vermarktung? Welche Preise sind erzielbar? (qm-Preise, Faktoren bei Forward-Deals) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Außerdem geht es um die Inanspruchnahme von Fördermitteln/Förderprogrammen sowie Fragen zu Kommunikation/PR und Marketing. Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Dr. Joseph Frechen (bulwiengesa AG): Aktuelle Marktentwicklung, Preise und Mieten am Hamburger Wohnungsmarkt. Projektvorstellungen von Michael Jordan (LIP Ludgar Inholte Projektentwicklung GmbH), Albrecht Sonnenschein (Instone Real Estate Development GmbH), Henrik Diemann (Metropol Grund GmbH), Sven Ole Koch (Bauplan Nord GmbH & Co. KG), Tomislav Karajica (Imvest Projektentwicklung GmbH), Torsten Rieckmann (SENECTUS GmbH), Peter Jorzick (Hamburg Team Gesellschaft für Projektentwicklungen GmbH), Fabian von Köppen (Garbe Immobilien-Projekte GmbH), Stefan Wulff, Otto Wulff Bauunternehmung GmbH), Achim Nagel, PRIMUS developments GmbH).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 11. September 2018 im Radisson Blu Hotel Hamburg statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Investitionskriterien von Family Offices im Immobiliensegment

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Vertreter von weiteren Family Offices, Projektentwickler, AIF-Vertreter (Spezialfonds, geschlossene Fonds), Immobilien-Bestandshalter, Transaktionsberater / Makler und Asset-Manager

THEMEN
Die Referenten stellen die Immobilienstrategie ihres Family Offices vor und sprechen über Fragen wie: In welche Nutzungsarten wird investiert (Wohnen, Büro, Einzelhandel etc.)? Welche Standorte und Lagen sind interessant? In welcher Losgrößen wird investiert? Werden auch Projektentwicklungen im Forward-Deal erworben? Zu welchen Faktoren wird gekauft (maximal)? Wie läuft der Prüfprozess ab? Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Tassu M. Degen (DERECO – Real Estate Private Wealth Management), Maik Rissel, Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Dr. Matthias Mittermeier (Commodus Real Estate Capital GmbH), Lutz H. Peper (Peper & Söhne GmbH), Hans Hünnscheid (Famos Immobilien GmbH), Robert Hahlweg (ICN Immobilien Consult Nürnberg GmbH & Co. KG), Dr. Henning Schröer, Merz Immobilien Management GmbH), Lars Osterhoff (RI Partners – Real Estate Value Investing), Stefan Brimmers (Devario Invest GmbH), Hanspeter Beißer, Wittelsbacher Ausgleichsfonds), Christian Iwanky (Peter Möhrle GmbH & Co. KG), Christian Schraub, Hardtberg Grundstücksgesellschaft mbH, Dr. Christoph Pitschke, Deutsche Oppenheim Family Office AG, Dr. Jürgen Schäfer, CORESIS Management GmbH.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 20. September 2018 im Steigenberger Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

MÜNCHNER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in München. Die interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich diese Veranstaltung richtet sich an Institutionelle Investoren und Family Offices, die in München in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler aus München kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen, sowie Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe und Architekten.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in München vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer: Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Welche Faktoren und Mietansätze beim wurden beim Globalverkauf / Forward-Deal, welche Quadratmeter-Preise beim ETW-Vertrieb erzielt? Wie erfolgt die Finanzierung? (Finanzierung aus dem Cashflow, Bankenfinanzierung, Mezzanine u. ä.) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Dr. Heike Piasecki (bulwiengesa AG): Aktuelle Marktentwicklung, Preise und Mieten am Münchner Wohnungsmarkt. Projektvorstellungen von Reinhold Knodel (PANDION AG), Michael Ehret (ehret + klein GmbH), David Christmann (ROCK CAPITAL GROUP), Henrik Stratz (ISARIA Wohnbau AG), Dr. Ralf Schneider (CA Immo-Deutschland GmbH), Melanie Hammer (BHB Bauträger GmbH Bayern), Horst Lieder (International Campus AG), Dr. Claus Lehner, GBW Management GmbH), Stefan Pfender (Metropolian Liegenschaften).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 24. September 2018 im Rilano Hotel München statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter:info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Ankaufskriterien von Investoren für Projektentwicklungen im Wohnungsneubau (Forward-Deal)

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler im Bereich Wohnungs-Neubau und weitere Investoren, die in den Wohnungsneubau investieren.

THEMEN
Immer mehr Investoren setzen auf den Wohnungsneubau. Sie investieren dabei vor allem in Forward-Deals. Die wichtigsten Investoren aus ganz Deutschland stellen sich und ihre Projekte vor, nennen ihre Ankaufskriterien (Lagen, Projektvolumen, Einkaufsfaktoren etc.), zeigen Beispiele von bereits durchgeführten Transaktionen und geben Informationen zur Abwicklung von Forward-Deals. Erfahrungsgemäß sind weitere Investoren im Publikum.

REFERENTEN
Fabian Klingler (Aberdeen Asset Management Deutschland AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Klaus Betz (Württembergische Lebensversicherung AG), Nikolas Jorzick CFA MBA (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Christoph Thumm (AACHENER GRUNDVERMÖGEN Kapitalverwaltungsges. mbH), Thomas Meyer, (WERTGRUND Immobilien AG), Klaus-Niewöhner-Pape (INDUSTRIA WOHNEN GmbH), Florian Mundt (Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft mbH), Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG). Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 29. November 2018 im Maritim proArte Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de