KOMMENTAR AM MONTAG

Keine Angst vor kürzeren Vertragslaufzeiten

Markus Reinert IC Immobilien

Erinnern Sie sich noch, wie lange Sie Ihr erstes Handy genutzt haben? Wahrscheinlich deutlich länger als ihr letztes. Das ist symptomatisch: Die Innovationszyklen in der Wirtschaft werden kürzer und kürzer. Immer schneller entwickeln sich Produkte und Geschäftsideen weiter, sei es im Handel, im IT-Bereich oder auch in der Dienstleistungsbranche. Das zeigt sich auch daran, dass die Lebensspanne von Unternehmen kürzer wird. Vor einigen Jahren hat eine Studie des Santa Fe Institute in New Mexico ermittelt, dass sich US-amerikanische Firmen branchenunabhängig heutzutage nur noch im Schnitt zehn Jahre auf dem Markt halten.

Durchschnittliche Vertragslaufzeiten werden kürzer

Hierzulande ist die Lage kaum anders. Um sich bei zunehmender Konkurrenz behaupten zu können, müssen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle kontinuierlich anpassen – mit enormen Auswirkungen auf die von ihnen genutzten Gewerbeflächen. Das gilt nicht nur für das Paradebeispiel des stationären Einzelhandels, sondern genauso für Büroflächen. Dementsprechend werden die Mietvertragslaufzeiten stetig kürzer. Immer häufiger werden Fünf- oder gar nur Dreijahresverträge abgeschlossen, mit Optionsklauseln sowie der Möglichkeit, Teilflächen abzustoßen oder hinzuzumieten. Eine verständliche Vorsichtsmaßnahme seitens der Unternehmen. Schließlich kann häufig selbst die eigene Führungsriege nur schwer abschätzen, welchen Weg die eigene Firma in den kommenden Jahren einschlagen wird.

Fest steht, dass sich gewerbliche Mietverträge in Zukunft nutzungsübergreifend nicht nur immer kurzfristiger, sondern auch immer komplexer gestalten. Das muss auch so sein, um den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich am Standort zu erweitern oder zu reduzieren. Besonders wichtig ist diese Flexibilität für Start-ups, für die ein langfristiger Mietvertrag womöglich zur Wachstumsbremse wird. Und wenn der Vertrag keine Flächenreduktionen zulässt, kann das Unternehmen eine schlechte Auftragslage nicht mit geringeren Mietkosten kompensieren – weshalb es sich wahrscheinlich erst gar nicht für den Standort entscheidet.

Gerade bei defensiv orientierten Investoren könnten kürzere Vertragslaufzeiten zunächst für Sicherheitsbedenken sorgen. Schließlich besteht häufiger die Gefahr zwischenzeitlicher Leerstände, und jeder Mieterwechsel verursacht kostspielige Nachrüstungsmaßnahmen. Der Trend hin zu kürzeren Laufzeiten sollte dennoch nicht zu sehr in einem negativen Licht gesehen werden.

Denn erstens bedeutet ein langfristiger Vertrag nicht automatisch Sicherheit – schließlich könnte eine Insolvenz für Leerstand sorgen. Zweitens kann ein Investor oftmals höhere Mietpreise im Gegenzug für eine kürzere Vertragsdauer realisieren. Er steigert zudem die laufende Rendite des Objekts. Und drittens bedeutet eine kürzere Mietvertragslaufzeit nicht unbedingt, dass die tatsächliche Mietdauer ebenfalls sinkt. Im Idealfall kann der Investor das Vertragswerk so gestalten, dass die Optionsziehung mit einer Neuverhandlung der Miethöhe verbunden ist. Auf diese Weise kann er die positive Nachfragesituation auf den Gewerbeimmobilienmärkten, die das Mietpreiswachstum ankurbelt, ohne einen Mieterwechsel und damit ohne Nachrüstungsmaßnahmen durchsetzen.

Ein effizientes Vermietungsmanagement kann nach wie vor für eine hohe Standorttreue sorgen und Alleinstellungsmerkmale bieten. Wenn sich die damit verbundene Qualität von den Mitbewerbern spürbar abhebt, werden die Flächen für Mieter mit komplexen Ansprüchen begehrter. Zudem kann der Investor dann im Idealfall aus verschiedenen Mietgesuchen entscheiden und nur diejenigen Mieter in die Immobilie aufnehmen, an deren Zukunftsfähigkeit er glaubt.

Der Trend zu kürzeren Vertragslaufzeiten sorgt also nicht per se für Nachteile. Vielmehr handelt es sich um einen Ansporn, das eigene Flächen- und Dienstleistungsangebot noch stärker aufeinander abzustimmen. Trotz der steigenden Komplexität ist es indes wichtiger denn je, dem Mieter in persönlichen Gesprächen auf Augenhöhe zu begegnen, sich gedanklich flexibel zu zeigen und manches Detail auch einmal unbürokratisch zu regeln.

Dieser Artikel erschien im IMMOBILIEN MANAGER 6/7-2018.

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Dann schreiben Sie an den Leiter unserer Redaktion Dr. Josef Girshovich unter Dr. Josef Girshovich.

MARKT-NEWS

Baukindergeld kommt befristet

Nach Diskussionen über die Finanzierbarkeit des Baukindergeldes und mögliche Einschränkungen der Gewährleistungskriterien, über die die FAZ am 25.6. und 26.6., das HANDELSBLATT am 25.6. und 27.6. und die BÖRSEN ZEITUNG am 26.6. berichten, hat sich der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD darauf verständigt, das Baukindergeld wie ursprünglich geplant ohne Wohnflächenbegrenzung zu gewähren. Das schreiben die BÖRSEN ZEITUNG und das HANDELSBLATT am 28.6. Das Programm solle aber auf drei Jahre befristet werden. Auch in dieser Form werde das Förderprogramm, in dessen Rahmen Familien über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg mit insgesamt 12.000 Euro pro Kind beim Neubau oder Ersterwerb von selbstgenutzten Wohnimmobilien unterstützt würden, teurer als im Koalitionsvertrag vereinbart. Förderberechtigt seien Familien bis zu einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von 90.000 Euro, für jedes weitere Kind würden zusätzlich 15.000 Euro gewährt.

Neubau von Mietwohnungen dauert immer länger

Berechnungen des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW) zufolge hat sich die durchschnittliche Bruttobauzeit von günstigen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um zwölf Monate verlängert. Das schreibt DIE WELT am 28.6. Der Neubau eines normalen Mietwohnhauses dauere von der Planung bis zur Fertigstellung mittlerweile fünf Jahre, der Bauzeit günstiger Wohnungen in Mehrfamilienhäusern habe sich im Zeitraum 2015 bis 2017 von 29 Monate auf 48 Monate verlängert. Angesichts dessen sei es unrealistisch anzunehmen, dass die im Koalitionsvertrag vorgesehenen 1,5 Mio. Wohnungen bis 2021 tatsächlich alle gebaut würden. Gründe für die immer längeren Bauzeiten seien die hohe Zahl an Normen und Standards, deren Erfüllung einen entsprechenden Planungsaufwand zur Folge habe, sowie die zu langsame Bearbeitung von Baugenehmigungen in den Ämtern aufgrund von Personalmangel. Hinzu kämen Kapazitätsengpässe in der Baubranche. In Berlin hat die Zahl der genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen der Investitionsbank Berlin (IBB) zufolge einen Rekordstand erreicht, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 28.6. Allerdings seien 2017 mit 15.669 Baufertigstellungen 14,7 % mehr Wohnungen als 2016 fertiggestellt worden, und im Q1 2018 sei die Zahl gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr um 8,2 % auf 3.430 Einheiten gestiegen. Der wachsende Bedarf in der Hauptstadt könne damit aber nicht gedeckt werden.

Infrastrukturausbau für bezahlbares Wohnen

Nach Meinung des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW) wird sich der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Deutschland nur decken lassen, wenn auf das Land ausgewichen wird. Das schreibt die FAZ am 28.6. Innerhalb der großen Städte seien zu wenig Flächen verfügbar, weshalb es geboten sei, die Infrastruktur in ihrem Umland auszubauen.

Trendviertel in Hamburg und Düsseldorf

Das HANDELSBLATT schreibt am 29.6. im Rahmen der Serie ‚Trendviertel 2018′ ausführlich über die aussichtsreichsten Lagen in Hamburg und Düsseldorf. „Hamburg ist die fortschrittlichste Großstadt in Deutschland in Sachen Wohnungsbaupolitik“, sage Norbert Schumacher von Bonava. Das ‚Bündnis für Wohnen‘ zwischen Hamburger Senat und Immobilienwirtschaft sorge dafür, dass Baugenehmigungen schneller ausgestellt würden, während die Wirtschaft im Gegenzug zu je einem Drittel Eigentums-, Miet- und Sozialwohnungen baue. Zudem sorge die Politik dafür, dass ehemals vernachlässigte Stadtteile wie etwa Barmbek, Hamm oder Borgfelde attraktiver würden, und schaffe mit unkonventionellen Lösungen wie dem Bau eines riesigen Tunnels für die A7 neues Bauland. Auch in der Innenstadt entstünden auf diese Weise viele neue Wohnungen, und zwar nicht nur Miet-, sondern auch Eigentumswohnungen. Das unterscheide Hamburg etwa vom flächenarmen Frankfurt, sage Bernhard Hansen von der SSN Group. Die Preise stiegen in etablierten Lagen ebenso wie in einigen Stadtrandgebieten, doch blieben die Mieten dabei hinter den Kaufpreisen zurück. Das drücke die Renditen für Vermieter, warne Alexander Stehle von Hamburg Sotheby’s International Realty. Aufgrund gestiegener Grundstücks- und Baukosten lägen diese mittlerweile eher unter 4 %. In Düsseldorf reagiert man auf den steigenden Druck auf dem Wohnungsmarkt mit Abriss und Neubau sowie mit Nachverdichtung, was mitunter auf Widerstand seitens der Anwohner stößt, aber unumgänglich ist, schreibt das HANDELSBLATT am 27.6. Größere Innenstadtgrundstücke seien auch in Düsseldorf selten. Pandion allerdings habe ein ehemaliges Franziskanerkloster zwischen Hauptbahnhof und der Einkaufsmeile Schadowstraße erworben und baue dort 145 Wohnungen sowie einen 14-geschossigen Büroturm. Alle 81 Eigentumswohnungen seien bereits zu Preisen zwischen 5.300 Euro/qm und 8.200 Euro/qm verkauft. Doch gebe es in Düsseldorf noch Baulandreserven, so etwa im Glasmacherviertel.

Hamburger Preise steigen weiter

Einer Auswertung der notariell abgeschlossenen Kaufverträge durch den Gutachterausschuss für Grundstückswerte zufolge sind die Preise für Häuser, Wohnungen und Grundstücke in Hamburg im vergangenen Jahr um 10 % und mehr gestiegen. Das schreibt DIE WELT am 27.6. Freistehende Einfamilienhäuser hätten sich um 11 % verteuert, Reihenhäuser, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und Baugrundstücke für Einfamilienhäuser um jeweils 10 % und Baugrundstücke für Mehrfamilienhäuser um 14 %. Die Nachfrage nach Wohnimmobilien sei weiterhin hoch, das Angebot habe sich verkleinert.

Standortfindung leicht gemacht

Darüber, wie sich das Smartphone für quantitative und qualitative Messung von Passantenfrequenzen einsetzen lässt, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 28.6. Das Tool Calibrate von CBRE etwa werte hierfür die Nutzungsprofile mobiler Apps aus. „Wir kaufen Daten bei App-Herstellern ein und können dann auf fünf mal fünf Meter genau sagen, wo sich ein Handy aufhält“, sage Frank Emmerich von CBRE Deutschland: „Alle Daten sind anonymisiert und unterliegen der strikten Einhaltung aller Anforderungen der europäischen Datenschutzrichtlinien.“ Auf diese Art und Weise ließen sich nicht nur vielversprechende Standorte ermitteln, sondern auch Aussagen über die soziodemografische Zusammensetzung einer Passantenfrequenz machen.

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Neue Regeln für Share-Deals

Wie die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG am 29.6. schreibt, haben die Finanzminister der Bundesländer für den Erwerb von Immobilien strengere Regeln beschlossen, die eine Umgehung der Grunderwerbsteuer mittels Share-Deals erschweren sollen. Die Schwelle, ab der Steuern zu zahlen seien, sei von 95 % auf 90 % abgesenkt worden. Die restlichen Anteile dürfe der Käufer nun erst nach zehn Jahren übernehmen. Darüber, warum sich Share-Deals auch nach den neuen Regeln immer noch lohnen, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 28.6. ausführlich.

Beos wird Teil der Swiss Life

Beos wird Teil von Swiss Life, schreiben das HANDELSBLATT am 26.6. und die IMMOBILIEN ZEITUNG am 28.6. Swiss Life habe angekündigt, Beos unverändert und eigenständig fortzuführen. Die Eigentümer von Beos, Stephan Bone-Winkel und Ingo Hans Holz, behielten ihre Sitze im Aufsichtsrat und seien im Investmentkomitee für die Projektentwicklungen verantwortlich. Zudem investierten sie weiterhin eigenes Kapital im Beos Value Investment Fund.

VERSCHIEDENES

Instrument für jede Marktlage

Wie sich Managed Futures in jeder Marktlage als ideales Instrument einsetzen lassen, um die Multi-Asset-Allokation dynamisch adaptiv zu steuern und positive Erträge zu erzielen, erklärt Urs Schubiger von Aquila Capital am 27.6. im Interview mit MULTI ASSET. Der entscheidende Vorteil sei die Flexibilität, die diesen aufgrund der sehr niedrigen Transaktionskosten und der Möglichkeit, bei vernachlässigbarem Währungsrisiko global zu investieren, zukomme. Je nach Marktphase seien Long-only- und Long-short-Managed-Futures geeignet. Da Managed-Futures-Strategien durch einen klar definierten Investmentprozess geprägt seien, eröffne KI Möglichkeiten, einzelne Schritte des Investmentprozesses auszubauen und etwa Trends adaptiv zu messen.

Unterschätztes Investitionsrisiko

Über die unterschätzen Gefahren, die von Radon ausgehen, schreibt Sebastian Schröder von CBRE ausführlich in der IMMOBILIEN & FINANZIERUNG 7/2018. Anders als Asbest werde die Radonkonzentration aber von Investoren oft nicht als kritischer Aspekt beim Immobilienerwerb wahrgenommen. Insofern stelle Radon ein unterschätztes Investitionsrisiko dar, zumal im Zuge der Änderung des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) im vergangenen Jahr ein Referenzwert für Radongas in der Raumluft von 300 Bq je Kubikmeter in Aufenthaltsräumen und an Arbeitsplätzen festgelegt worden sei. Darauf aufbauende Rechtsverordnungen seien noch in diesem Jahr zu erwarten, und dann sei es gut möglich, dass sich ein bislang in Deutschland nicht vorhandenes öffentliches Problembewusstsein ausbilde. Es sei wichtig, dass sich Investoren schon jetzt für dieses Thema sensibilisierten, denn sollten die Radonmessungen in den Räumen einer Immobilie zu hohe Werte ergeben, müssten Maßnahmen zu ihrer Senkung getroffen werden, was bei einem Neubau leichter sei, als bei einem Bestandgebäude, das nachgerüstet werden müsste.

Termine

HAMBURGER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsprojekte in Hamburg - und besondere Chancen in der Metropolregion

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Investoren (Institutionelle Investoren und Family Offices), weitere Bauträger/Projektentwickler, Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe, Architekten die in Hamburg bzw. der Hamburger Metropolregion in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in Hamburg und der Metropolregion vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer: Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Wie erfolgt die Vermarktung? Welche Preise sind erzielbar? (qm-Preise, Faktoren bei Forward-Deals) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Außerdem geht es um die Inanspruchnahme von Fördermitteln/Förderprogrammen sowie Fragen zu Kommunikation/PR und Marketing. Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Dr. Joseph Frechen (bulwiengesa AG): Aktuelle Marktentwicklung, Preise und Mieten am Hamburger Wohnungsmarkt. Projektvorstellungen von Michael Jordan (LIP Ludgar Inholte Projektentwicklung GmbH), Albrecht Sonnenschein (Instone Real Estate Development GmbH), Henrik Diemann (Metropol Grund GmbH), Sven Ole Koch (Bauplan Nord GmbH & Co. KG), Tomislav Karajica (Imvest Projektentwicklung GmbH), Torsten Rieckmann (SENECTUS GmbH), Peter Jorzick (Hamburg Team Gesellschaft für Projektentwicklungen GmbH), Fabian von Köppen (Garbe Immobilien-Projekte GmbH), Stefan Wulff, Otto Wulff Bauunternehmung GmbH), Achim Nagel, PRIMUS developments GmbH).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 11. September 2018 im Radisson Blu Hotel Hamburg statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Die geplante Neuregelung für Share Deals - welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben? Auswirkungen auf "Altfälle" vor Inkrafttreten der Neuregelung

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer/Finanzvorstände von Immobilienunternehmen, Steuerberater / Rechtsanwälte und Transaktionsberater.

THEMEN
Auf der Finanzministerkonferenz am 21. Juni 2018 ist beschlossen worden, die Besteuerung von Share Deals zu verschärfen. Auf der Veranstaltung soll geklärt werden, welche Gestaltungen in Zukunft noch zulässig sein werden und ob Share Deals nach der Gesetzesänderung überhaupt noch sinnvoll gestaltet werden können. Außerdem soll die zeitliche Anwendung der Neuregelungen geklärt werden. Anhand der Rechtsprechung des BVerfG werden wir die Frage diskutieren, ob der Eingriff in bestehende Verträge verfassungsrechtlich zulässig ist. Wir rechnen damit, dass zum Zeitpunkt der Veranstaltung der Gesetzentwurf vorliegt. Bitte melden Sie sich auf jeden Fall JETZT an.

REFERENTEN
Hans-Joachim Beck ist wie kein zweiter Steuerexperte vernetzt in der Berliner Politik. Er war früher Vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin und hat zahlreiche Bücher und Fachaufsätze zu Fragen des Immobiliensteuerrechtes veröffentlicht. Heute leitet er die Steuerabteilung des Immobilienverbandes IVD. Dr. Kai Tiede ist Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg und beschäftigt sich seit vielen Jahren u.a. mit Fragen der Grunderwerbsteuer. Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 3. September 2018 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Investitionskriterien von Family Offices im Immobiliensegment

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Vertreter von weiteren Family Offices, Projektentwickler, AIF-Vertreter (Spezialfonds, geschlossene Fonds), Immobilien-Bestandshalter, Transaktionsberater / Makler und Asset-Manager

THEMEN
Die Referenten stellen die Immobilienstrategie ihres Family Offices vor und sprechen über Fragen wie: In welche Nutzungsarten wird investiert (Wohnen, Büro, Einzelhandel etc.)? Welche Standorte und Lagen sind interessant? In welcher Losgrößen wird investiert? Werden auch Projektentwicklungen im Forward-Deal erworben? Zu welchen Faktoren wird gekauft (maximal)? Wie läuft der Prüfprozess ab? Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Tassu M. Degen (DERECO – Real Estate Private Wealth Management), Maik Rissel, Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Dr. Matthias Mittermeier (Commodus Real Estate Capital GmbH), Lutz H. Peper (Peper & Söhne GmbH), Hans Hünnscheid (Famos Immobilien GmbH), Robert Hahlweg (ICN Immobilien Consult Nürnberg GmbH & Co. KG), Dr. Henning Schröer, Merz Immobilien Management GmbH), Lars Osterhoff (RI Partners – Real Estate Value Investing), Stefan Brimmers (Devario Invest GmbH), Hanspeter Beißer, Wittelsbacher Ausgleichsfonds), Christian Iwanky (Peter Möhrle GmbH & Co. KG), Christian Schraub, Hardtberg Grundstücksgesellschaft mbH, Dr. Christoph Pitschke, Deutsche Oppenheim Family Office AG, Dr. Jürgen Schäfer, CORESIS Management GmbH.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 20. September 2018 im Steigenberger Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

MÜNCHNER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in München. Die interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich diese Veranstaltung richtet sich an Institutionelle Investoren und Family Offices, die in München in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler aus München kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen, sowie Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe und Architekten.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in München vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer: Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Welche Faktoren und Mietansätze beim wurden beim Globalverkauf / Forward-Deal, welche Quadratmeter-Preise beim ETW-Vertrieb erzielt? Wie erfolgt die Finanzierung? (Finanzierung aus dem Cashflow, Bankenfinanzierung, Mezzanine u. ä.) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Dr. Heike Piasecki (bulwiengesa AG): Aktuelle Marktentwicklung, Preise und Mieten am Münchner Wohnungsmarkt. Projektvorstellungen von Reinhold Knodel (PANDION AG), Michael Ehret (ehret + klein GmbH), David Christmann (ROCK CAPITAL GROUP), Henrik Stratz (ISARIA Wohnbau AG), Dr. Ralf Schneider (CA Immo-Deutschland GmbH), Melanie Hammer (BHB Bauträger GmbH Bayern), Horst Lieder (International Campus AG), Dr. Claus Lehner, GBW Management GmbH), Stefan Pfender (Metropolian Liegenschaften).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 24. September 2018 im Rilano Hotel München statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter:info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Ankaufskriterien von Investoren für Projektentwicklungen im Wohnungsneubau (Forward-Deal)

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler im Bereich Wohnungs-Neubau und weitere Investoren, die in den Wohnungsneubau investieren.

THEMEN
Immer mehr Investoren setzen auf den Wohnungsneubau. Sie investieren dabei vor allem in Forward-Deals. Die wichtigsten Investoren aus ganz Deutschland stellen sich und ihre Projekte vor, nennen ihre Ankaufskriterien (Lagen, Projektvolumen, Einkaufsfaktoren etc.), zeigen Beispiele von bereits durchgeführten Transaktionen und geben Informationen zur Abwicklung von Forward-Deals. Erfahrungsgemäß sind weitere Investoren im Publikum.

REFERENTEN
Fabian Klingler (Aberdeen Asset Management Deutschland AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Klaus Betz (Württembergische Lebensversicherung AG), Nikolas Jorzick CFA MBA (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Christoph Thumm (AACHENER GRUNDVERMÖGEN Kapitalverwaltungsges. mbH), Thomas Meyer, (WERTGRUND Immobilien AG), Klaus-Niewöhner-Pape (INDUSTRIA WOHNEN GmbH), Florian Mundt (Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft mbH), Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG). Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 29. November 2018 im Maritim proArte Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de