KOMMENTAR AM MONTAG

Händler, bewegt euch!

Joachim Stumpf IPH Handelsimmobilien

Einzelhandel ist ein wenig wie Fußball-WM, bloß im Dauerzustand. Alle vier Jahre ist jeder im Land Bundestrainer – und so weiß auch jeder, wie der Einzelhandel zu funktionieren hat. Derzeit gebärden sich die meisten als Kassandra. Wie werden die Innenstädte der deutschen Mittelstädte in zehn Jahren aussehen? Leer gefegt. Die Shoppingcenter? Mit Unkraut überwachsen. Die Nahversorger? Verödet oder bestenfalls in Lagerhallen umgewidmet. Der Grund wird dann gleich nachgeliefert: Das Internet ist schuld. Die Menschen bestellen online – wer geht denn noch freiwillig einkaufen, wenn man sich alles nach Hause liefern lassen kann?

Natürlich verändert sich der stationäre Einzelhandel, und damit wandeln sich auch die Ansprüche an Handelsimmobilien. Erfolg und Misere hängen also von der Integration der Immobilie in die bestehende Handelslandschaft ab. Erstes Beispiel: die große Angst manch eines Shoppingcenterinvestors, dass sein Objekt zum Nahversorger „deklassiert“ wird – ein eindeutiges Vorurteil, wie ich finde. Nicht jedes Center muss alles bieten. In manchen Lagen ist es rentabler, sich auf die klassische Nahversorgung mit einem geringeren Textilanteil zu fokussieren. Überhaupt sagt ein bestimmter Branchenmix eines Centers für mich noch nichts über seine Qualität aus. Vorbei die Zeiten, in denen nur ein Modell funktionieren konnte und durfte. Die zunehmende Komplexität des Einzelhandels eröffnet auch Möglichkeiten für Konzepte, die ehemals keine Chance auf Realisierung gehabt hätten.

Zweites Beispiel: die Arroganz der Innenstädte. Die althergebrachten Fußgängerzonen deutscher Mittelstädte, voll von liebevoll restauriertem Fachwerk, hielten sich über Jahrzehnte für die Krone der Schöpfung. Die Digitalisierung hat den Kunden freilich mündiger gemacht. Er vertraut nicht mehr der Inszenierung, denn die nimmt er am Ende des Tages eben nicht mit nach Haus. Vielmehr zählen Faktoren wie das relative Preis-Leistungs-Verhältnis der Ware plus einem gewissen Zuschlag für Beratung, haptische Erfahrung und unmittelbare Verfügbarkeit. Der Kunde wird gewissermaßen objektiver in seiner Kaufentscheidung. Mittelmaß können sich die Innenstädte nun nicht mehr leisten. Wollen sie überleben, dann müssen sie eine konzertierte Positionierung zulassen und das Selbstverständnis eines Shoppingcenters entwickeln. Indes ist fraglich, ob sich viele einzelne Immobilieneigentümer auf eine gemeinsame Centerphilosophie werden einigen können, wenn in vielen Fällen nicht einmal bei der Wahl der Weihnachtsbeleuchtung Konsens möglich ist.

Dieser Artikel erschien bereits am 1.6. in der IMMOBILIEN ZEITUNG.

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MARKT-NEWS

Bürokratische Hürden erschweren Dachausbau

Über die Herausforderungen beim Ausbau von Dachgeschossen schreibt die FAZ am 1.6. Timo Holland von Wertgrund, dessen Unternehmen derzeit in Wedel bei Hamburg im Zuge der Nachverdichtung einer Wohnanlage aus den 1950er Jahren auch den Bau von 20 Dachgeschosswohnungen vorbereite, sei überzeugt, dass der Dachgeschossausbau dazu geeignet sei, dem Wohnungsmangel in den Innenstädten zu begegnen. Bei solchen Projekten fielen keine Grundstückskosten an, es werde kein zusätzliches Bauland benötigt und Grünflächen blieben unversiegelt. Doch seien nach Ansicht des GdW wirtschaftliche Anreize und baurechtlich günstigere Rahmenbedingungen nötig, um das Potenzial heben zu können. So habe Jacopo Mingazzini von Accentro einen Aufzug im Treppenhaus einbauen wollen, der aufgrund der Aufstockung nötig geworden sei. Doch hätten die Behörden dies nicht gestattet, weil der Aufzug nicht groß genug gewesen wäre, um im Notfall Bewohner auch liegend transportieren zu können. Schließlich sei der Aufzug außen am Gebäude angebracht worden, was erhebliche Mehrkosten verursacht habe. Mit den Brandschutzvorschriften wiederum habe Nedeljko Prodanovic von Stonehedge zu kämpfen gehabt, dessen Unternehmen bislang mehr als 20 Dachausbauprojekte geplant oder realisiert habe. Für den erforderlichen zweiten Rettungsweg über die Straße hätte eine geplante Dachgeschosswohnung in Berlin-Wedding 260 qm groß werden müssen, die in der betreffenden Lage aber schwer verkäuflich gewesen wären. Schließlich hätten die Behörden eine Aufteilung ermöglicht, sodass das Projekt habe realisiert werden können. Weitere Vorschriften wie die zulässige Geschossflächenanzahl könnten zusätzliche Hürden darstellen.

Win-win-win mit Mischgebäuden

Die Nachverdichtung von Supermarkt- und Discounterflächen erfreut sich bei den Lebensmitteleinzelhändlern und Investoren immer größerer Beliebtheit, schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG am 1.6. „Der derzeitige Mangel an Wohnungen und an geeigneten Anlageobjekten sowie die Expansionsstrategien der großen Lebensmitteleinzelhändler sorgen nun für städtebauliche Impulse“, sage Jens Nagelsmeier von Warburg HIH Invest. Hierzu trage bei, dass Flächen für den großflächigen Einzelhandel von den Kommunen oft nur genehmigt würden, wenn diese mit Wohnungen überbaut würden. Doch seien solche Projekte aufgrund der diversen Vorteile auch bei Investoren begehrt, berichte Nagelsmeier: „Die Objekte bieten eine sehr hohe Investitionssicherheit und attraktive Renditen. Der Einzelhändler profitiert von der Nähe zu seinen Kunden, und die Wohnungsmieter haben einen kurzen Weg für den täglichen Einkauf.“

NRW verteuert sich weiter

Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Nordrhein-Westfalen (NRW) steigen einer Auswertung der Immobilieninserate aus Print- und Onlinequellen durch S Corpus Immobilienmakler und empirica zufolge unverändert weiter, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.6. Am teuersten sei der Eigentumserwerb nach wie vor in Düsseldorf, wo der Median der angebotenen Neubauobjekte in den vergangenen zwölf Monaten bei 4.800 Euro/qm gelegen habe. Nur wenig günstiger sei es in Köln, wo dieser Wert bei 4.550 Euro/qm liege. Deutlich preiswerter sei der Eigentumserwerb hingegen mit 3.750 Euro/qm in Bonn.

Wird die Erhaltungssatzung in München verschärft?

Über das Vorhaben des Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), die Münchener Erhaltungssatzung zu verschärfen, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.6. Dieser plane, die Abwendungserklärung beim kommunalen Vorkaufsrecht in Erhaltungssatzungs- bzw. Milieuschutzgebieten zu verschärfen und eine eigene Mietpreisbremse für diese Gebiete einzuführen. Aktuell gebe es in München 21 Erhaltungssatzungsgebiete mit 147.000 Wohnungen, in denen rund 262.000 Personen lebten. Der Kommunal- und Sozialausschuss der Stadt München solle die Vorlage Reiters am 19. Juni verabschieden, doch ob es hierfür ausreichend Zustimmung geben werde, sei ungewiss. Während die Münchener Grünen ihre Zustimmung angekündigt hätten, wollten die FDP und Teile der CSU zumindest einzelne Punkte des Plans ablehnen.

Sichtbare Qualität

Über das neue Klassifizierungsmodell für Servicewohnungen für Senioren schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.6. Das System, nach dem ein bis fünf Sterne ähnlich den Hotelkategorien vergeben würden, sei von der Kompetenzgruppe Serviceimmobilien der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) entwickelt worden, der neben anderen Michael Held von TERRAGON angehöre. „Unser Ausgangspunkt war, dass die Orientierung für Verbraucher auf dem Markt derzeit sehr schwierig ist“, erkläre Held. Von der neuen Transparenz werden Immobiliennutzer und deren Angehörige ebenso wie Projektentwickler, Investoren und Betreiber profitieren, schreibt Held in seinem Beitrag in der FAZ vom 1.6. Zu wünschen sei, dass sich das System möglichst schnell durchsetzen werde. „Je mehr Betreiber und Investoren ihre Angebote einstufen lassen und je höher die Nachfrage seitens interessierter Endkunden ist, desto einfacher wird der Überblick in diesem Wachstumsmarkt – zum Nutzen aller“, schreibt Held.

Flexible Mietverträge drücken Rendite

Laut der Asset-Management-Studie 2018 von EY Real Estate und dem German Council of Shopping Centers (GCSC) hat die Flexibilisierung der Mietvertragskonditionen den stärksten negativen Einfluss auf die Margen von Asset- und Investment-Managern von Handelsimmobilien, gefolgt von Instandhaltungskosten, Modernisierungsmaßnahmen und einer geringeren Flächennachfrage. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.6. Der stärkste Anstieg der Renditen binnen der nächsten 24 Monate werde bei Fachmarktzentren erwartet, gefolgt von Geschäftshäusern und dem großflächigen Einzelhandel.

Deutschland ist wichtiges Expansionsziel

In Berlin gibt es die meisten internationalen Filialisten im Einzelhandel deutschlandweit, ergab die elfte Auflage der Studie ‚How global is the business of retail?‘ von CBRE. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.6. Hier betrieben 40,7 % aller 334 Mitglieder der Global Retail Community einen Laden. In München seien es 38,8 %, in Hamburg 36,3 % und in Frankfurt 36 %. Die meisten Ladenpremieren ausländischer Einzelhändler im Jahr 2017 seien in Düsseldorf gezählt worden. Deutschland sei mit 51,5 % das fünfwichtigste Expansionsziel internationaler Händler weltweit.

Frankfurter Logistikmarkt weiterhin dynamisch

Im Rhein-Main-Gebiet sind im Q1 2018 mehr als 150.000 qm in Logistikimmobilien umgesetzt worden, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.6. NAI apollo habe 167.000 qm Flächenumsatz gezählt und CBRE 154.000 qm, was rund 14 % mehr als im Q1 2017 sei. „Der Frankfurter Logistikmarkt präsentierte sich auch im ersten Quartal sehr dynamisch. Im Gegensatz zu anderen Märkten war der Flächenmangel weniger stark ausgeprägt“, sage Rainer Koepke von CBRE. Doch sei dieser auch in der Logistik ein Problem. „Gerade Großgesuche können nicht immer bedient werden, da dem Markt wenig neues adäquates Angebot zugeführt wird“, sage Armin Herrenschneider von CBRE. Es sei damit zu rechnen, dass Unternehmen künftig vermehrt auf periphere Lagen oder sekundäre Märkte ausweichen müssten. Gerade an begehrten Standorten habe CBRE einen Trend zum spekulativen Bauen ausgemacht.

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Deutschland wieder beliebtestes Investitionsziel

Deutsche offene Publikumsimmobilienfonds haben Scope zufolge im Jahr 2017 insgesamt 9,2 Mrd. Euro investiert. Das schreiben die BÖRSEN ZEITUNG am 29.5. und die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.6. Davon seien 61 %, also genauso viel wie im Vorjahr, in Bürogebäude geflossen. In Wohnimmobilien sei mit 0,6 Mrd. Euro (6 %) weiterhin deutlich weniger investiert worden, doch habe das Segment zumindest etwas zugelegt. Auf Hotels seien 13 % der neu investierten Mittel entfallen, auf Einzelhandelsobjekte wie Shopping Malls 18 %. Beliebtestes Investitionsziel sei im vergangenen Jahr mit 25 % der investierten Mittel wieder Deutschland gewesen, gefolgt von Großbritannien mit 18 % und den USA mit 16 %.

Assetklasse der Zukunft

Darüber, welche Aussichten Logistikimmobilien in deutschen Innenstädten haben, ein Anlageprodukt auch für institutionelle Anleger zu werden, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 1.6. Die derzeit angebotenen Flächen innerhalb der City stellten „noch kein institutionelles Anlageprodukt“ dar, sage Marius Schöner von CBRE. Die Gründe hierfür seien, dass sich gerade bei kleineren Verteil- und Umschlagzentren noch keine Standards für Ausstattung und Bauart etabliert hätten. Zudem seien sie mit Blick auf die Investitionssumme meist zu klein für Versicherungen und Pensionskassen, und es mangele in dem Segment an Transparenz. Der Bedarf allerdings sei vorhanden, zumal Expresslieferungen von den Händlern immer häufiger angeboten würden.

Ferienimmobilien als Anlageobjekt

Über die große Beliebtheit von Ferienimmobilien als Anlageobjekte schreibt DIE WELT am 30.5. ausführlich. Einer Marktstudie von FeWo-direkt zufolge hätten in den vergangenen drei Jahren 64 % der deutschen Käufer von Ferienimmobilien Objekte im eigenen Land erworben, nachdem es 2009 erst 52 % gewesen seien. Dass deutsche Kapitalanleger den heimischen Ferienimmobilienmarkt bevorzugt hätten, liege auch daran, dass der Tourismus in Deutschland gerade eine Hochkonjunktur erlebe. Die Projektentwickler reagierten entsprechend und bauten vor allem entlang der deutschen Ostseeküste neue Häuser. So errichte Bonava derzeit in Kramerhof am Strelasund zwischen Rügen und Stralsund 53 Ferienhäuser sowie eine Siedlung reetgedeckter Ferienhäuser gegenüber der Insel Poel. „Die Region rund um die Insel Poel wird von Jahr zu Jahr beliebter, doch Ferienhäuser gibt es hier nur wenige“, sage Benjamin Schmidt von Bonava: „Für Kapitalanleger ist die Ecke deshalb noch ein echter Geheimtipp.“

VERSCHIEDENES

Vorschau auf den Deutschen Immobilientag

Automatisierung und Digitalisierung werden die wichtigsten Themen auf dem diesjährigen Deutschen Immobilientag (DIT) sein, erzählt Jürgen Michael Schick im Interview mit der IMMOBILIENWIRTSCHAFT 06.2018. In 50 Vorträgen und zehn Panels gehe es um die neuen Trends und Best-Practice-Beispiele, um den Teilnehmern binnen zwei Tagen Motivation, Qualifikation und Innovation mit auf den Weg zu geben. Auch Verwalterthemen würden wieder einen breiten Raum einnehmen, seien diese doch neben den Immobilienvermittlern und den Sachverständigen die Hauptklientel des IVD. Da das Thema Neubau sehr wichtig sei, werde aber auch die Projektentwicklung nicht zu kurz kommen.

Erfolgreiche Digitalisierung muss umfassend sein

Jürgen Kreisel von CBRE PREUSS VALTEQ erklärt in der IMMOBILIEN & FINANZIERUNG Nr. 6 vom 1.6., warum digitale Insellösungen das genaue Gegenteil einer Digitalstrategie und entsprechend wenig aussichtsreich sind. Denn ein Unternehmen zu digitalisieren bedeute, zunächst genau zu prüfen, wie sich das eigene Geschäftsmodell zukunftsfähig gestalten lasse und welche digitalen Prozesse dafür nötig seien. Anschließend müssten standardisierte Schnittstellen zwischen allen Bereichen geschaffen werden, denn nur, wenn die verschiedenen Bereiche miteinander kompatibel seien, ließen sich die Daten aller Beteiligten effizient nutzen und die Entstehung von Datenfriedhöfen vermeiden. Entscheidend sei, Digitalisierungsfragen prozess- und nicht projektbezogen zu betrachten.

Digitalisierung eröffnet neue Geschäftsmodelle

Welchen Nutzen der Einsatz von Sensoren auf Basis des Internets der Dinge (IoT) im Bereich des Vermietungsmanagements hat, erklärt Martin Czaja von BEOS in der LOGREAL.DIREKT 2/2018. Die automatisierte Erhebung von Daten wie Nutzungsintensität der Räume oder Energieverbrauch seien der Schlüssel für die digitale Revolution des Vermietungsmanagements, und das zum Vorteil von Mietern und Vermietern, da Flexibilität und Transparenz deutlich gesteigert und darüber hinaus neue Geschäftsmodelle wie etwa Pop-up-Lager entwickelt werden könnten..

Verstecktes Potenzial

Vermietete einzelne Bestandswohnungen sind eine aussichtsreichere Anlageform, als man oft denkt, schreibt Jakob Mähren am 29.5. auf BUSINESS INSIDER. Denn aufgrund des derzeit sehr hohen Anlagedrucks gelte die alte Regel nicht mehr, nach der ein ganzes Haus je Quadratmeter automatisch günstiger sei als eine einzelne Wohnung. Viele der vermieteten Wohnungen seien vor Jahren von privaten Anlegern gekauft worden, die sie nun angesichts der günstig scheinenden Gelegenheit zum Verkauf wieder abgeben. Aufgrund mangelnder Erfahrung als professioneller Investor unterschätzten sie die weiteren Potenziale, die in den Wohnungen schlummerten, und verkauften oft weit unter den möglichen Marktpreisen.

Wo es sich in Köln gut leben lässt

Wo sich in Köln die neuen Trendlagen befinden, erklärt Tobias Schulze von Sotheby´s International Realty auf WALLSTREET:ONLINE am 29.5. Wer sich für eine Villa interessiere, sei in den Stadtteilen westlich des Zentrums richtig, also in Müngersdorf, Junkersdorf und Lindenthal-Braunsfeld, aber auch weiter südlich in Marienburg. Allerdings seien dort die Nachfrage und entsprechend die Preise oft bereits recht hoch. Die linksrheinischen Stadtteile im Süden seien interessant, wenn man ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus mit Garten in ruhiger Lage suche. Immer beliebter werde der sehr grüne Bezirk Rodenkirchen und dort insbesondere das Villenviertel Hahnwald. Letzteres sei mit einer jährlichen Wertsteigerung von 4 % eine der werthaltigsten Wohnlagen Kölns.

Termine

BERLINER IMMOBILIENRUNDE in Kooperation mit der IREBS Immobilienakademie

Sonderveranstaltung: Basisseminar Projektentwicklung

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an (neue) Mitarbeiter von Projektentwicklern / Bauträgern / Projektsteuerern, Mitarbeiter von Ingenieurbüros, Architekten, Finanzierer, Investoren (v. a. jene, die Forward-Deals von Projektentwicklern kaufen), Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Mitarbeiter von Generalunternehmern / Bauunternehmen. Wenn Sie mehr als drei Mitarbeiter Ihres Unternehmens anmelden, erhalten Sie ab dem vierten Mitarbeiter einen Rabatt von 30 %. Alle Teilnehmer bekommen eine Teilnahmebestätigung der IREBS Immobilienakademie.

REFERENTEN
Dr. Philipp Feldmann (Cilon GmbH) und Prof. Dr. Ulrich Schütz, Drees & Sommer. Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

THEMEN
Am ersten Tag werden folgende Themen behandelt: Aufgaben eines Projektentwicklers (Grundlagen, Definition, klassische Aufgaben); idealtypischer Ablauf einer Projektentwicklung (prozessuale Aspekte); der Markt für Projektentwickler (Typen, Strategien, Marktfaktoren); Machbarkeitsstudien (Standort- und Marktanalyse, Wettbewerbsanalyse, Analyse des Nutzungskonzepts); Kalkulationsmodelle in der Projektentwicklung (von der „Bierdeckel-Kalkulation“ bis hin zur dynamischen Developer-Rechnung).

Am zweiten Tag geht es um Projektentwicklung / Projektmanagement (Ablauf und Leistungsbilder); Standortanalyse/Due Diligence (Baurecht, Grundstücksanalyse,); Planungskonzepte (Untersuchungen vorhandener Bausubstanz, Nutzungskonzepte/Bedarfsplanung, Bildung von Gebäudemodellen); Kosten- und Terminplanung (Grundleistungen nach HOAI, Baukostenplanung in der Projektentwicklung, Rahmenterminplanung); Start der Projektmanagementaktivitäten (360°-Analyse als Einstieg, Objektplanung – durch wen? Projektorganisation – ist alles geregelt?).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 6. und 7. Juni 2018 im Rilano Hotel München statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

HAMBURGER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsprojekte in Hamburg - und besondere Chancen in der Metropolregion

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Investoren (Institutionelle Investoren und Family Offices), weitere Bauträger/Projektentwickler, Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe, Architekten die in Hamburg bzw. der Hamburger Metropolregion in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungsneubauprojekte in Hamburg und der Metropolregion vor und sprechen über folgende Themen: Welches sind die Alleinstellungsmerkmale der Projekte/Besonderheiten der Architektur/Grundrisse etc.? Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer: Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Wie erfolgt die Vermarktung? Welche Preise sind erzielbar? (qm-Preise, Faktoren bei Forward-Deals) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Außerdem geht es um die Inanspruchnahme von Fördermitteln/Förderprogrammen sowie Fragen zu Kommunikation/PR und Marketing. Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Einleitender Vortrag durch Dr. Joseph Frechen (bulwiengesa AG): Aktuelle Marktentwicklung, Preise und Mieten am Hamburger Wohnungsmarkt. Projektvorstellungen von Michael Jordan (LIP Ludgar Inholte Projektentwicklung GmbH), Albrecht Sonnenschein (Instone Real Estate Development GmbH), Henrik Diemann (Metropol Grund GmbH), Sven Ole Koch (Bauplan Nord GmbH & Co. KG), Tomislav Karajica (Imvest Projektentwicklung GmbH), Torsten Rieckmann (SENECTUS GmbH), Peter Jorzick (Hamburg Team Gesellschaft für Projektentwicklungen GmbH), Fabian von Köppen (Garbe Immobilien-Projekte GmbH), Stefan Wulff, Otto Wulff Bauunternehmung GmbH), Achim Nagel, PRIMUS developments GmbH).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 11. September 2018 im Radisson Blu Hotel Hamburg statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Investitionskriterien von Family Offices im Immobiliensegment

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an Vertreter von weiteren Family Offices, Projektentwickler, AIF-Vertreter (Spezialfonds, geschlossene Fonds), Immobilien-Bestandshalter, Transaktionsberater / Makler und Asset-Manager

THEMEN
Die Referenten stellen die Immobilienstrategie ihres Family Offices vor und sprechen über Fragen wie: In welche Nutzungsarten wird investiert (Wohnen, Büro, Einzelhandel etc.)? Welche Standorte und Lagen sind interessant? In welcher Losgrößen wird investiert? Werden auch Projektentwicklungen im Forward-Deal erworben? Zu welchen Faktoren wird gekauft (maximal)? Wie läuft der Prüfprozess ab? Begrüßung und Einführung von Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

REFERENTEN
Tassu M. Degen (DERECO – Real Estate Private Wealth Management), Maik Rissel, Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Dr. Matthias Mittermeier (Commodus Real Estate Capital GmbH), Lutz H. Peper (Peper & Söhne GmbH), Hans Hünnscheid (Famos Immobilien GmbH), Robert Hahlweg (ICN Immobilien Consult Nürnberg GmbH & Co. KG), Dr. Henning Schröer, Merz Immobilien Management GmbH), Lars Osterhoff (RI Partners – Real Estate Value Investing), Stefan Brimmers (Devario Invest GmbH), Hanspeter Beißer, Wittelsbacher Ausgleichsfonds), Christian Iwanky (Peter Möhrle GmbH & Co. KG), Christian Schraub, Hardtberg Grundstücksgesellschaft mbH, Dr. Christoph Pitschke, Deutsche Oppenheim Family Office AG, Dr. Jürgen Schäfer, CORESIS Management GmbH.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 20. September 2018 im Steigenberger Hotel Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: info@immobilienrunde.de