Besuchen Sie uns in Halle A1 Stand 022 auf der Expo Real 2018
Besuchen Sie uns in Halle A1 Stand 022 auf der Expo Real 2018

KOMMENTAR AM MONTAG

Warum ich es gut finde, dass wir keine Regierung haben

Jakob Mähren Mähren AG

Finden Sie es gut, dass wir keine Regierung haben, jedenfalls keine, die größere Reformen und Gesetze beschließen kann? Seit einiger Zeit – seit die Sondierungen zwischen Union, FDP und Grünen gescheitert sind – frage ich mich, ob das gut oder schlecht ist für unser Land: Wird es Deutschland mit oder ohne Bundesregierung, die funktioniert, besser gehen?

Weniger Regierung heißt weniger Regulierung

Ich bin kein Freund von zu viel Regulierung, eher von effizienten Lösungen. Klar, ein Staat braucht Gesetze – Deutschland hat davon mehr als genug. Vor allem ist eine allzu selbstsichere Regierung stets darauf bedacht, möglichst viel zu regulieren. Dadurch werden wirtschaftliche Entscheidungen gehemmt, Investitionen gebremst und letztlich Wachstum verhindert. Ein Beispiel, das ich vor kurzem beim Institute for Research in Economic and Fiscal Issues gelesen habe: Belgien hatte insgesamt 589 Tage lang keine Regierung, und das zur Zeit der Finanzkrise 2010/2011. Trotz innenpolitischer Blockade ging es Belgien wirtschaftlich gut. Das Wirtschaftswachstum war sogar überdurchschnittlich im europäischen Vergleich – überall war Krise, nur in Belgien nicht. Ihr solltet euch also fragen: Ging es in Belgien bergauf, obwohl es keine Regierung gab oder gerade deswegen?

In den vergangenen Jahren hatten wir kaum gute Gesetze

Die deutschen Gesetze der bisherigen Regierungskoalitionen in allen Ehren, aber so richtig viel Gutes haben die Beschlüsse nicht gebracht. Ich unterstelle keiner dieser Regierungen, dass sie Böses wollten, im Gegenteil. Die meisten Politiker wollen Gutes für die Menschen bewirken – nur der Weg dahin ist stets unterschiedlich. Dass am Ende immer wieder mittelmäßige Kompromisse gefunden werden mussten, liegt an den vielen Beteiligten – es ist beinahe unmöglich, ein gutes Ergebnis zu erzielen und es allen Köchen recht zu machen.

Bestes Beispiel: die Mietpreisbremse

Preisbremsen hören sich erst einmal gut an. Eine Mietpreisbremse allein wäre aber angesichts der angespannten Situation auf dem Vermietungsmarkt gar nicht in der Lage, die Mietentwicklungen zu bremsen. Deswegen sollte das Gesetz an Neubaumaßnahmen gekoppelt werden. Nur wer mehr in den Wohnungsneubau investiert, darf auch die Preise bremsen. Idee gut – Umsetzung mangelhaft. Denn bei der Durchführung des Gesetzes waren die Kommunen und Gemeinden in der Verantwortung und nicht der Bund. Diese aber haben häufig die Mietpreisbremse im großen Stil eingeführt, ohne den Neubau anzukurbeln. So wurden nur noch mehr Wohnungen dem Markt entzogen und die wenigen Neubauten, die errichtet wurden, stiegen weiter im Preis.

Sigmar Gabriel hat die Gefahr erkannt

Die ersten Politiker erkennen nun, dass lange und erfolglose Regierungsverhandlungen letztlich ihnen selbst schaden werden. Deutschland geht es wirtschaftlich gut, die Steuereinnahmen sprudeln. Je länger wir keine funktionierende Regierung haben, sondern nur eine kommissarische, desto mehr Menschen werden sich daher fragen: Brauchen wir eine Regierung überhaupt noch? Könnte man nicht viel besser ohne auskommen? Der geschäftsführende Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat die Gefahr für seinen Berufsstand übrigens erkannt. In einem Interview mit dem Nachrichtensender sagte er vor Kurzem: „Das schlimmste ist übrigens die belgische Erfahrung. Zwei Jahre hat alles funktioniert – keine Regierung. Wenn das die Leute mitkriegen. Das ist eine echte Gefahr für uns in der Politik.“ Aus Effizienzüberlegungen wäre das vielleicht sogar ganz gut, auch wenn eine funktionierende Regierung mit einer soliden Mehrheit sicher besser wäre.

Dieser Artikel erschien bereits am 21.12. auf BUSINESS INSIDER.

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen?

Dann schreiben Sie an den Leiter unserer Redaktion Dr. Josef Girshovich.

MARKT-NEWS

Voller Zuversicht ins neue Jahr

Die Immobilienexperten blicken optimistisch ins neue Jahr, berichtet die IMMOBILIEN ZEITUNG am 21.12. Es sei damit zu rechnen, dass sich aufgrund des Angebotsmangels der Preisanstieg weiter fortsetzen werde, „wenn auch nicht so rasant wie in den vergangenen Jahren“, wie Alexander von Erdély von CBRE sage. Piotr Bienkowski von BNPPRE weise darauf hin, dass eine Zinserhöhung im Jahr 2018 sehr unwahrscheinlich und ein deutliches Anziehen der Renditen bei Staatsanleihen noch nicht absehbar sei, sodass Immobilien weiterhin sehr attraktiv bleiben würden. Matthias Leube von Colliers erwarte weiter steigende Mieten und Preise. Marcus Lemli von Savills weise zwar auf die seltsam zwiespältige Stimmung hin, doch würden auch die Marktteilnehmer, die nach Anzeichen für einen Abschwung suchten, nicht fündig. Die FAZ schreibt mit Blick auf das neue Immobilienjahr 2018 am 28.12., dass der an vielen Orten in Deutschland starke Anstieg der Immobilienpreise sich infolge verstärkten Neubaus nach Ansicht vieler Experten etwas abschwächen wird. Eine Trendwende aber sei nicht in Sicht. Jan Linsin von CBRE weise auf die ungebrochene große Nachfrage hin, insbesondere aus dem Ausland: „Bei Asiaten, Amerikanern oder Käufern aus dem Nahen Osten stehen deutsche Immobilien hoch im Kurs.“ Auch werde das Angebot knapp bleiben, da an der falschen Stelle und bevorzugt teure Wohnungen gebaut würden, obwohl bezahlbare benötigt würden, sage Linsin.

Beliebte Baudenkmäler

Über die zunehmende Beliebtheit von Baudenkmälern schreiben die IMMOBILIEN ZEITUNG 21.12. und die FAZ am 22.12. Einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag der pantera AG zufolge fänden mehr als 40 % der Deutschen die Vorstellung attraktiv, in einem denkmalgeschützten Haus zu wohnen. Besonders beliebt seien Fachwerkhäuser mit 28 % Zustimmung, gefolgt von Lofts (18 %), Burg- und Schlossanlagen (16 %) sowie Gründerzeitbauten (13 %). Bei den unter 30-Jährigen seien Lofts besonders beliebt, fast jeder dritte Befragte würde gern in einem solchen wohnen. 35 % aller Befragten seien bereit, für denkmalgeschützte Immobilien mehr zu zahlen als für einen Neubau, womit deren Zahl im Vergleich zu einer entsprechenden Umfrage von 2012 leicht gestiegen sei. Grund hierfür sei das große Vertrauen in die künftige Wertsteigerung solcher Objekte. 40 % aller Bundesbürger gingen davon aus, dass Gebäude mit Denkmalschutz eine höhere Wertsteigerung als andere Objekte erführen.

Die attraktivsten Standorte der Zukunft

Dem so genannten Morgenstadt-Index des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zufolge werden im Jahr 2040 die attraktivsten Standorte für Immobilieninvestments Karlsruhe und München sein, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 21.12. Platz drei werde Freiburg belegen, ebenfalls unter die Top Ten seien Jena, Dresden, Heidelberg, Leipzig, Bonn, Braunschweig und Darmstadt. Berlin und Hamburg hätten nur Platz 13 bzw. 14 erreicht, Düsseldorf und Köln 18 bzw. 22, Frankfurt Platz 24. Analysiert worden seien 30 deutsche Großstädte, die derzeit Zuzug verzeichneten. Bei der Beurteilung seien insbesondere Lebensqualität, Widerstandsfähigkeit in Krisen, Umweltgerechtigkeit und Innovationspotenzial berücksichtigt worden; Kriterien wie Wirtschaftskraft oder Produktivitätsindex hätten eine untergeordnete Rolle gespielt.

Baugenehmigungszahlen weiter gesunken

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 21.12. schreibt, sind laut dem Statistischen Bundesamt von Januar bis Oktober 2017 insgesamt 286.300 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt worden, und damit 7,3 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Gegen den allgemeinen Trend sei aber die Zahl der genehmigten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 1,1 % auf 140.700 gestiegen.

Deutlicher Anstieg der Mieten in Deutschland

Der Mitspiegelindex von F+B ist im Jahr 2017 um 2,1 % gestiegen, schreibt die FAZ am 22.12. In einer Auswertung aller amtlichen Mietspiegel in Deutschland seien die Nettokaltmieten von 65 qm großen Durchschnittswohnungen ermittelt worden. Am teuersten sei eine solche in München mit 10,22 Euro/qm vor Stuttgart (9,92 Euro/qm), Frankfurt (8,97 Euro/qm), Köln (8,43 Euro/qm), Hamburg (8,39 Euro/qm), Düsseldorf (8,26 Euro/qm) und Westberlin (7,08 Euro/qm). Ostberlin liege mit 6,40 Euro/qm unter dem Durchschnittswert.

Kein Ende des Preisanstiegs in Sicht

Dem Immobilienmarktbericht der Gutachterausschüsse zufolge hat sich der Flächenumsatz in der Republik seit 2011 auf einem weitgehend stabilen Niveau bewegt, doch ist der Geldumsatz um 59 % auf zuletzt 4,08 Mrd. Euro im Jahr 2016 gestiegen. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 21.12. Ein Ende des Preisanstiegs sei vor diesem Hintergrund „derzeit bundesweit nicht erkennbar“. Sowohl für den gesamten Immobilienmarkt als auch für Eigenheime und Bauplätze im Speziellen sähen die Autoren der Studie keine Anzeichen für „spekulativ veranlasste Käufe“, zumal die Eigennutzerquote hoch sei. Bei den Käufen von Eigenheimen und Eigentumswohnungen liege sie bei 75 %.

Essen und Wohnen passen gut zusammen

Über die Platzprobleme, die Lebensmittelmärkte in den Innenstädten verursachen, schreibt DIE WELT am 20.12. Angesichts des Mangels an Bauland und bezahlbarem Wohnraum habe eine Gegenbewegung zu der lange üblichen Praxis, eingeschossige Märkte mit großen Parkflächen zu bauen, eingesetzt. Politiker in Großstädten suchten das Gespräch mit Einzelhändlern und Immobilieneigentümern, um der Situation in den Städten angemessenere Lösungen zu finden. Eine Möglichkeit sei die Aufstockung bestehender eingeschossiger Immobilien, eine andere Abriss und Ersetzung durch mehrgeschossige Neubauten, die oben Wohnungen, unten Ladenfläche böten. Allein in Berlin ließen sich 330 Standorte identifizieren, an denen ein bestehender Lebensmittelmarkt mit Wohnraum ergänzt werden könnte, habe die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ermitteln lassen. Aufstockung sei die deutlich schwierigere Variante. Gemeistert habe diese Herausforderung Diamona & Harnisch mit dem im Frühjahr 2017 abgeschlossenen Bauvorhaben ‚Quartier am Stadtpark Steglitz‘. „Im Rahmen des Projekts haben wir Geschossbauten mit Wohnungen auf einen Supermarktflachbau gesetzt“, erzähle Alexander Harnisch von Diamona & Harnisch: „Darin sehen wir ein Modell für die notwendige Nachverdichtung in den Innenstädten der deutschen Metropolen.“

Zweckentfremdungsverbot wird neu geregelt

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 21.12. schreibt, soll es privaten Berliner Wohnungsnutzern voraussichtlich ab Mai 2018 gestattet sein, ihre Wohnung an bis zu 60 Tagen im Jahr als Ferienwohnung zu vermieten. Die vom Senat beschlossene Gesetzesänderung des Zweckentfremdungsverbots werde von der Berliner FDP, die in ihrem Entwurf eine Erlaubnis der Vermietung an Feriengäste an 182 Tagen jährlich vorschlage, als unzureichend kritisiert. Eine weitere Neuregelung des Zweckentfremdungsverbots, die dem spekulativen Leerstand entgegenwirken solle, berge ebenfalls noch Potenzial für Diskussionen. Ebenso wie die Nutzung einer Wohnung als Ferienwohnung oder für gewerbliche Zwecke gilt nämlich auch Leerstand über einen längeren Zeitraum als Zweckentfremdung. Nachdem der Gesetzgeber bislang einen Leerstand von bis zu sechs Monaten geduldet habe, werde dieser Zeitraum mit Inkrafttreten der Novellierung auf drei Monate verkürzt werden.

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Deutschlandfonds sind die renditestärksten

Dem MSCI-Spezialfondsindex zufolge haben die Deutschlandfonds in den vergangenen zehn Jahren sich deutlich besser entwickelt als die Europafonds. Hierüber berichtet die BÖRSEN ZEITUNG am 21.12. So hätten die von MSCI gemessenen Renditen der Deutschlandfonds bei 5,1 % p. a. (drei Jahre) bzw. 4,3 % p. a. (zehn Jahre) gelegen, während alle 190 im MSCI-Spezialfondsindex enthaltenen deutschen und internationalen Fonds zusammen über die vergangen zehn Jahre hinweg nur eine Gesamtrendite von 2,8 % p. a. erzielt hätten, und der Dreijahresdurchschnitt 3,7 % p. a. betragen habe. Zu erklären sei dies einerseits durch die hohe Volatilität der Immobilienmärkte Großbritanniens und der Niederlande, in denen die Europafonds viel gekauft hätten. Zudem seien Europafonds oft auf Büro- und Handelsimmobilien fokussiert, während es bei den Deutschlandfonds mehr Spezialvehikel mit anderen Nutzungsarten gebe. Ein verstärktes Engagement in andere europäischen Märkte sei derzeit keine überzeugende Ausweichstrategie, zumal Deutschland unverändert als sicherer Anlagehafen angesehen werde. Auch Andreas Schulz von Warburg-HIH Invest verweise auf das historisch niedrige Renditeniveau in London, Paris, Spanien und Benelux und sage: „Es gibt in Westeuropa keinen unentdeckten Fleck, der für Büro und Einzelhandel bessere risikoadjustierte Renditen bietet als Deutschland.“

Vonovia übernimmt Buwog

Wie DIE WELT am 19.12. schreibt, wird Vonovia den österreichischen Projektentwickler Buwog zu einem Preis von voraussichtlich 5,2 Mrd. Euro. übernehmen. Dieser Preis sei recht hoch, doch dadurch gerechtfertigt, dass Buwog 50.000 Wohnungen mitbringe, von denen sich rund 55 % in Deutschland befänden, die meisten in Berlin und Hamburg. Dies sei für Vonovia, die weiter wachsen wolle, sehr attraktiv.

VERSCHIEDENES

Reden hilft Konflikte vermeiden

Darüber, wie wichtig es ist, als Projektentwickler ins Gespräch mit Umweltschützern zu kommen, schreibt Winfried Schwatlo von CD Deutsche Eigenheim auf WALLSTREET:ONLINE am 20.12. Zu oft würden Projekte gestoppt oder verzögert, weil die eine Seite möglichst viel Grün in der Stadt erhalten, die andere neuen Lebensraum für die Menschen erschließen wolle. Doch so lasse sich der steigende Bedarf an Wohn- und Gewerberäumen nicht befriedigen. Wünschenswert sei, die Kontrahenten setzten sich zusammen und fänden gemeinsam Lösungen. Eine Mediation sei hier sinnvoll, um langwierige Streitigkeiten vor Gericht zu vermeiden.

Zu Unrecht unterschätzt

Jürgen F. Kelber plädiert im IMMOBILIENMANAGER 12-2017 dafür, Mischobjekte nicht zu unterschätzen. Ein Indikator hierfür seien die vergleichsweise niedrigen Preise verglichen mit reinen Wohnobjekten. Doch erzielten Mischobjekte im Schnitt eine ebenso hohe Rendite wie Wohnobjekte. Vor allem die großen Wohnimmobilien-AGs könnten von dieser Assetklasse profitieren.

Berlin kann London das Wasser reichen

Thomas Zabel von Zabel Property schreibt auf WALLSTREET:ONLINE am 20.12., angesichts der derzeit sehr großen Beliebtheit deutscher Standorte bei Investoren sollte man London nicht vorschnell unterschätzen. Die Stadt sei lange als Vorzugsadresse für Investoren aus dem Asien-Pazifik-Raum bezeichnet worden, woran sich nichts geändert habe. Für ausländische Investoren seien Europa und London praktisch synonyme Begriffe. Allerdings sei auch richtig, dass mittlerweile ein zweiter starker Wohninvestmentmarkt auf dem Kontinent hinzugezählt werden könne. Berlin sei für Käufer ganz klar die beste Alternative zu London.

Nicht benötigte Flächen profitabel machen

Viele Unternehmen mit großflächigem Immobilienbestand halten einen hohen Anteil an Liegenschaften, die für den Betrieb eigentlich keine Rolle mehr spielen, schreibt Ernst Hanfstaengl von CBRE Germany im IMMOBILIENMANAGER 12-2017. Solche Bestandsflächen seien für die Strategieentwicklung irrelevant und verursachten aufgrund des Verwaltungsaufwands vermeidbare Kosten. Durch eine Bestandsanalyse ließen sich solche Flächen identifizieren und dann revitalisieren oder mit einer prozessorientierten Transaktionsstrategie gewinnbringend veräußern.

Termine

FRANKFURTER IMMOBILIENRUNDE in Kooperation mit der IREBS Immobilienakademie

Sonderveranstaltung: Basisseminar Projektentwicklung

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung richtet sich an (neue) Mitarbeiter von Projektentwicklern / Bauträgern / Projektsteuerern, Mitarbeiter von Ingenieurbüros, Architekten, Finanzierer, Investoren (v. a. jene, die Forward-Deals von Projektentwicklern kaufen), Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Mitarbeiter von Generalunternehmern / Bauunternehmen. Wenn Sie mehr als drei Mitarbeiter Ihres Unternehmens anmelden, erhalten Sie ab dem vierten Mitarbeiter einen Rabatt von 30 %. Alle Teilnehmer bekommen eine Teilnahmebestätigung der IREBS Immobilienakademie.

REFERENTEN
Prof. Dr. Ulrich Schütz (Drees & Sommer) und Carsten Sellschopf (Instone Real Estate Development GmbH & Co. KG). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

THEMEN
Am ersten Tag werden die Grundlagen der Projektentwicklung und des Projektmanagements behandelt: Standortanalyse/Due Diligence (Baurecht, Grundstücksanalyse, Untersuchungen vorhandener Bausubstanz); Planungskonzepte (Nutzungskonzepte/Bedarfsplanung, Bildung von Gebäudemodellen, Gebäudeplanung); Kosten- und Terminplanung (Grundleistungen nach HOAI, Baukostenplanung in der Projektentwicklung, Rahmenterminplanung); Start der Projektmanagementaktivitäten (360o-Analyse als Einstieg, Objektplanung – durch wen? Projektorganisation – ist alles geregelt?)

Am zweiten Tag geht es um die Aufgaben eines Projektentwicklers (Grundlagen, Definition, klassische Aufgaben); den idealtypischen Ablauf einer Projektentwicklung (prozessuale Aspekte); den Markt für Projektentwickler (Typen, Strategien, Marktfaktoren); Machbarkeitsstudien (Standort- und Marktanalyse, Wettbewerbsanalyse, Analyse des Nutzungskonzepts); Kalkulationsmodelle in der Projektentwicklung (von der „Bierdeckel-Kalkulation“ bis hin zur dynamischen Developer-Rechnung).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 24. und 25. Januar 2018 im Marriott Hotel Frankfurt statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Jahresauftaktveranstaltung 2018: Immobilienstrategien institutioneller Investoren und Family Offices

ZIELGRUPPEN
Unsere Jahresauftaktveranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Ereignis für institutionelle Investoren (und alle, die mit ihnen ins Geschäft kommen wollen) zum Jahresbeginn entwickelt. Es sprechen diesmal vierzehn Vertreter renommierter institutioneller Immobilieninvestoren – so viele wie bislang noch nie. Sie berichten, wie sie den Markt einschätzen und welche Immobilien sie derzeit suchen. Zu Beginn wird Dietmar Fischer von Ernst & Young Real Estate einen Überblick über die aktuellen Trends im Immobilien Investmentmarkt geben. Kommen sollten weitere institutionelle Investoren, Family Offices, Stiftungen, Projektentwickler, Spezialfonds und Finanzierer.

REFERENTEN
Zu Beginn wird Dietmar Fischer von Ernst & Young Real Estate einen Überblick über die aktuellen Trends 2018 im Immobilien Investmentmarkt geben. Im Anschluss stellen ihre Immobilienstrategie 2018 vor:

Tassu M. Degen (DERECO – Real Estate Private Wealth Management), Dieter Seitz (LHI Capital Management GmbH), Martin Eberhardt FRICS (Bouwfonds Investment Management Deutschland GmbH), Nikolas Jorzick (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Ulrich von Creytz (Deutsche Asset Management), George Salden (Capital Bay GmbH), Klaus Betz (Württembergische Lebensversicherung AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG), Arndt Krienen (ADLER Real Estate AG), Karl-Josef Schneiders (CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT), Thomas Meyer (WERTGRUND Immobilien AG), Gerhard Lehner (Savills Investment Management) und Jan Dührkoop (Art-Invest Real Estate Funds GmbH).

Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

THEMEN
Fragen, die den Referenten nach Vorstellung ihrer Immobilienstrategie bei vergangenen Auftaktveranstaltungen gestellt wurden, waren u. a.:

Wonach sucht der jeweilige institutionelle Investor derzeit ganz besonders? In welche Nutzungsarten (Wohnen, Büro, Einzelhandel, Unternehmensimmobilien, Logistik usw.) wird derzeit vorwiegend investiert? In welchen Städten wird vorwiegend investiert, wo nicht? Welche Investitionsstrategien werden bevorzugt: Core, Value add? Welche Mietansätze und Multiplikatoren angesetzt? Welche Anforderungen gibt es bei Investitionen in Projektentwicklungen (Forward-Deals)? Wie liefen die Entscheidungsprozesse bei Investitionen in Spezialfonds und andere indirekte Vehikel ab?

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 29. Januar 2018 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

FRANKFURTER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Wohnungsneubau in Frankfurt - Die elf interessantesten Projekte

ZIELGRUPPEN
Die Sonderveranstaltung richtet sich an Institutionelle Investoren und Family Offices, die im Rhein-Main-Gebiet (besonders Frankfurt) in den Wohnungsneubau investieren wollen. Zudem sollten Projektentwickler aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen, die sich einen aktuellen Marktüberblick verschaffen wollen, sowie Banken und andere Finanzierer, Makler/Transaktionsberater/Vertriebe und Architekten.

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungs-Neubau-Projekte in Frankfurt/Main sowie im Rhein-Main-Gebiet vor und sprechen über folgende Fragen: Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer? Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Welche Faktoren und Mietansätze wurden beim Globalverkauf / Forward-Deal veranschlagt, welche Quadratmeter-Preise beim ETW-Vertrieb erzielt? Wie erfolgt die Finanzierung, aus dem Cashflow, Bankenfinanzierung, Mezzanine o. ä.) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf?

REFERENTEN
Martin Büttner (GWH Bauprojekte GmbH), Volker de Boer (IFM Immobilien AG), Christoph Gröner (CG Gruppe), Hans-Peter Unmüßig (UNMÜSSIG Bauträgergesellschaft Baden mbH), Jörg Werner (GEG German Estate Group AG), Peter Haller (6B47 Real Estate Investors AG), Wolfgang Ries (BIEN-RIES AG), Jürgen Blankenberg (gsp Städtebau GmbH), Marc Bosch (Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH), Özkan Demir (PROJECT Immobilien Rhein-Main GmbH), Ralf Werner (Instone Real Estate Development GmbH). Sven Carstensen (bulwiengesa AG) gibt einen Überblick über die aktuelle Marktentwicklung sowie die Preise und Mieten im Rhein-Main-Gebiet. Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 22. Februar 2018 im Steigenberger Frankfurter Hof in Frankfurt statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

NRW IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Die 12 wichtigsten Wohnungsneubau-Projekte in NRW

ZIELGRUPPEN
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Projektentwickler/Bauträger, Institutionelle Investoren, Family Offices, Finanzierer/Mezz-Geber und Architekten.

REFERENTEN
Andreas Schulten (bulwiengesa AG), Nina Reiter (BERND REITER GRUPPE), Reinhold Knodel (PANDION AG), Andreas Gräf (Instone Real Estate Development GmbH), Martin Koll (WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH), Ulrich Tappe (Grafental GmbH & Co. KG), Tanja Kilger (BPD Immobilienentwicklung GmbH), Klaus Franken (Catella Project Management GmbH), Timo Wess (BAUWENS GmbH & Co. KG), Stefan Frey (Frey AG), Christoph Gröner (CG Gruppe AG), H.-Jürgen Rodehüser (PARETO GmbH), Achim Bassa (Koschany + Zimmer Projektentwicklung KZP)

THEMEN
Die Referenten stellen aktuelle und geplante Wohnungs-Neubau-Projekte in NRW vor und berichten über ihre Erfahrungen: Wie verliefen die Genehmigungsprozesse bzw. die Abstimmung mit den Behörden? Wer sind die Käufer? Selbstnutzer, Anleger, institutionelle Investoren? Wie erfolgt die Vermarktung? Preisgestaltung: Welche Preise sind erzielbar? (qm-Preise, Faktoren für Institutionelle) Wann erfolgte der Grundstückskauf? Wann gab es das Baurecht? Wie schnell erfolgt der Abverkauf? Außerdem geht es um die Alleinstellungsmerkmale der Projekte, Besonderheiten der Architektur, Grundrisse etc. sowie Fragen zu Kommunikation, PR und Marketing.

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 27. Februar 2018 im Radisson BLU Hotel Köln statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Grundlagen und aktuelle Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht

ZIELGRUPPEN
Diese Veranstaltung, die wir bereits zum neunten Mal durchführen, richtet sich an alle Marktteilnehmer, die professionell Immobilien kaufen und verkaufen. Sie vermittelt an zwei Tagen sowohl Grundlagen als auch Wissen zu aktuellen Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht. Kommen sollten Projektentwickler, Bauträger, Investoren, Asset-Manager, Geschäftsführer von Immobilienunternehmen, Transaktionsberater, Makler, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

REFERENTEN
Dr. Peter Decker ist Rechtsanwalt und Partner von Gibson, Dunn & Crutcher LLP und berät in nationalen und internationalen Immobilientransaktionen. Er ist qualifiziert als Chartered Surveyor (MRICS) und leitet die Real Estate Praxis im Münchner Büro von Gibson Dunn, eine der führenden internationalen Anwaltskanzleien.

Dr. Christian Schmidt ist Rechtsanwalt und seit 2014 Mitarbeiter in der Steuerabteilung der Deutschen Pfandbriefbank AG. Zuvor war er 14 Jahre als Rechtsanwalt für die internationale Anwaltssozietät Shearman & Sterling LLP und Gibson, Dunn & Crutcher LLP auf dem Gebiet des nationalen und internationalen Steuerrechts tätig. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehört u.a. das Immobiliensteuerrecht.

Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

THEMEN
1. Tag: Steuerliche Strukturierung der Transaktion: Asset Deal; Steuerliche Aspekte einer Immobilientransaktion; Asset Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Asset Deal aus Sicht des Erwerbers (Abschreibung der Anschaffungskosten); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtige Rechtsgeschäfte, Bemessungsgrundlage, Steuerausnahmen); Umsatzsteuer (Geschäftsveräußerung im Ganzen, Umsatzsteueroption); Haftung (Betriebssteuern, Grundsteuer, Haftungsregelung im Kaufvertrag). Steuerliche Strukturierung der Transaktion – Share Deal: Share Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Share Deal aus Sicht des Erwerbers (Abzugsfähigkeit der Akquisitionsfinanzierung, Schicksal der Verlust- und Zinsvorträge); Besteuerung mit Auslandsbezug; Umsatzsteuer (Umsatzsteuerfreiheit des Share Deals); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtigkeit der Anteilsübertragung und Anteilsvereinigung; gem. §§ 1 Abs. 2a, Abs. 3 und Abs. 3a GrEStG, Strukturierungsmöglichkeiten); Haftung (Steuerklausel im Kaufvertrag); Geplante Änderungen zur Grunderwerbsteuer bei Share Deals – wie können Investoren ggf. vorausschauend darauf reagieren? Vereinbarungen im Vorfeld der Transaktion: Letter of Intent, Memorandum of Understanding, Term Sheet, Exklusivitätsvereinbarung; Vertraulichkeitsvereinbarung. Due Diligence: Käufer Due Diligence/Verkäufer Due Diligence; Red Flag List; Executive Summary; Report; Datenraumanforderungen. Asset Deal: Kaufgegenstand (Bestimmtheit, Dingliche Belastungen, Bauverpflichtung); Kaufpreis (Gestaltung, Fälligkeit, Sicherstellung, Verkäuferdarlehen); Dingliche Sicherung der Kaufpreisfinanzierung (Belastungsvollmacht, Sicherstellung der Löschung); Übergang von Vertragsverhältnissen (Mietverhältnisse, Service Verträge, Versorgungsverträge, Nachvereinbarungen); Garantiehaftung versus Haftungssystem des BGB; Rechtsfolgen der Haftung (Basket, Cap, Selbstbehalt, Vertragsstrafen); Übergang von Nutzen und Lasten; Rücktrittsrechte (Verzug des Käufers, Nichteintritt der Fälligkeitsvoraussetzungen, Rechtsfolgen); Auflassungsvormerkung und Auflassung; Kostenregelung; Zusammenschlusskontrolle.

2. Tag: Share Deal – Ankauf einer Immobilie: Abgrenzung zum Asset Deal; Anwendbares Recht; Sprache der Transaktionsdokumente; Erforderlichkeit der notariellen Beurkundung; Kaufpreisgestaltung, Ablösung von Verbindlichkeiten und Kaufpreisanpassung; Physisches Closing versus reales Closing; Haftungssystematik beim Share Deal; Optionsvereinbarungen. Joint Venture für ein Immobilienprojekt: Arten von Immobilien-Joint Ventures; Wirtschaftliche Grundlagen von Joint Ventures (Objektbeschaffung, Asset Management, Exit, Budget); die Joint Venture Vereinbarungen (Master Vereinbarung, gesellschaftsrechtliche Vereinbarungen, Geschäftsbesorgungsverträge, Leistungsverträge); die Master Vereinbarung, gesellschaftsrechtliche Regelungen (Kapitalausstattung, Stimmrechte, Tag along, Drag along, Vorkaufsrechte, Gewinnverteilung); Geschäftsbesorgungsverträge (Verwaltung des Joint Ventures, Beschaffung, Verwaltung, Wertschöpfung, Finanzierung, Verkauf).

TERMIN
Die Sonderveranstaltung findet am 18. und 19. April 2018 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Fordern Sie weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie das Anmeldeformular an unter: info@immobilienrunde.de