Dr. Josef Girshovich PB3C GmbH

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

lesen Sie uns noch, oder sind Sie aus dem Verteiler geflogen? Nun ist die DGSVO final in Kraft getreten. Und die Gewinner sind all die cloudbasierten Services, die in den vergangenen Tagen Doppelt- und in manchen Fällen sogar Dreifach-Opt-In-Verfahren angeboten haben. Interessanterweise haben just die zuständigen Bundestagsabgeordneten auf das ganze Theater verzichtet. Da erhielt ich mehrere Mails mit Opt-Outs oder lediglich der Bitte, mit „Nein“ zu antworten, wenn ich vom Verteiler gestrichen werden wollte. Man wird das Gefühl nicht los, das ganze Theater diente einer Newsletter-Bereinigung. In diesem Sinne: Bleiben Sie uns weiterhin wohl gesonnen.

Ihr

Josef Girshovich

Jeder vierte plant Crowdinvestment

Laut der Immobilien-Crowdfunding-Studie von EY Real Estate gewinnen Crowdinvestments als Finanzierungsmethode für Projektentwickler und Immobilieninvestoren zunehmend an Bedeutung. Darüber berichtete die Immobilien Zeitung. Der Studie zufolge plant jeder vierte, zukünftige Projekte anteilig über Crowdinvestments zu finanzieren. Schwarmfinanzierungen kommen für die 64 befragten Unternehmen vor allem bei Wohn- und Büroimmobilienprojekten infrage. Das gaben 79 Prozent der Befragten an. Dabei stellen Crowdinvestments meist unter 25 Prozent des Eigenkapitals. Investoren legen EY zufolge besonderen Wert auf die Vorlage eines Kapitalmarktprospekts durch Anbieter. Die Immobilien sollten sich außerdem vorzugsweise in einer der Top-7-Metropolen Deutschlands (Hamburg, München, Berlin, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Frankfurt) befinden.

Der Hype geht weiter

Obwohl die wohl bekannteste Kryptowährung der Welt seit ihrem Rekordhoch im vergangenen Dezember über 50 Prozent ihres Werts verloren hat, scheint der Enthusiasmus für Bitcoin & Co. kaum getrübt. Ein Beweis dafür: Die beachtlichen Besucherzahlen bei der diesjährigen „Blockchain Week“ in New York. Das berichtete die Börsen-Zeitung. Rund 8.500 Menschen kamen in der Finanzmetropole zusammen, um eine Vielzahl von Veranstaltungen und Konferenzen rund um das Thema digitale Währungen zu besuchen. Hauptveranstaltung ist die seit 2015 jährlich stattfindende „Consensus“ Konferenz. Während der durch den Branchendienst Coindesk ausgerichteten Bitcoin Week waren Vorträge von 250 Rednern und Diskussionsteilnehmern wie Twitter-CEO Jack Dorsey, aber auch Fedex-Chef Frederick Smith zu hören. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Besucherzahlen mehr als verdoppelt.

Unsicherheit bei neuer Datenschutzverordnung

Die neue EU-Datenschutzverordnung, die am Freitag, 25.05.2018 mit Ablaufen der zweijährigen Übergangsfrist final in Kraft tritt, sorgt allenthalben für Verunsicherung bei Unternehmen. Darüber berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Gespeicherte Verbraucherdaten dürfen laut der neuen Verordnung von Unternehmen nur genutzt werden, wenn eine neue Genehmigung vorliegt. Alte Genehmigungen können in manchen Fällen jedoch ihre Gültigkeit behalten. Laut der Datenschutzbeauftragten des Bundes, Andrea Voßhoff seien seitens der Aufsichtsbehörden keine sofortigen Bußgelder zu befürchten. Allerdings könne es zu Abmahnungen im Rahmen von privatrechtlichen Auseinandersetzungen mit Unternehmen oder Vereinen kommen, so Voßhoff. Die Datenschutzbeauftragte wies außerdem auf eine Befragung kleinerer Unternehmen hin, laut der 45 bis 60 Prozent der Befragten die neue Verordnung zwar wahrgenommen, jedoch noch keine konkreten Schritte eingeleitet haben. Eine Verlängerung der Übergangsfrist sei jedoch kein Mittel, um die Situation nachhaltig zu verbessern.

Immobilientechnik soll Produktivität steigern

In Zukunft werden Unternehmen neue Gebäudetechnik nicht nur für operative Zwecke nutzen. Das geht aus dem „EMEA Occupier Survey 2018“ von CBRE hervor. Wie die Immobilien Zeitung berichtet, können moderne Immobilientechnologien auch die Produktivität der Mitarbeiter steigern, indem sie ihren Arbeitsalltag erleichtern. 62 Prozent der 110 befragten Unternehmen aus den Vereinigten Staaten und Europa gaben an, in den kommenden drei Jahren verstärkt in innovative Technologien investieren zu wollen. Dazu zählen beispielsweise Klima- und Anwesenheitssensoren oder Systeme zur Sitzplatzreservierung für Mitarbeiter. Außerdem werden Coworking-Flächen für Unternehmen als Mieter zunehmend wichtiger. Da viele Städte nicht über ausreichende Flächen verfügen, geht CBRE davon aus, dass vor allem große Unternehmen in Zukunft verstärkt selbst flexible Büroflächen entwickeln werden. Martina Williams, Head of Client Solutions bei CBRE, sieht zukünftig Herausforderungen im Bereich Immobilienmanagement, die unter anderem verstärkt Datenspezialisten und Digital Information Officer erfordern werden.