KOMMENTAR AM MONTAG

Dr. Josef Girshovich PB3C GmbH - Leiter Redaktion und Politik

Französisches Schlagzeilenorigami

Frankreich hat die erste Runde der Wahlen zum 11. Präsidenten der 5. Republik mehr oder minder überstanden. In zwei Wochen wird Marine Le Pen gegen Emmanuel Macron antreten, es gab – bis auf die Schießerei auf den Champs-Élysées – keine größeren Zwischenfälle, und irgendwie ist die Puste raus. Zurücklehnen, Europa gerettet, Macron macht’s eh. So jedenfalls der Tenor, den uns die Kommentatoren für die neue Woche mit auf den Weg geben. Dabei ist die Wahl in Frankreich alles andere als normal.

Es genügt allein, aus den Wahlergebnissen von gestern Abend alternative Schlagzeilen zu basteln. Macron und Le Pen – das lesen Sie allenthalben. Ebenso gut könnte es aber auch heißen: „Große Volksparteien verpassen Einzug in Stichwahl“ oder „60 Prozent der Franzosen nicht zurechnungsfähig“. Sie brauchen den Beleg? Avec plaisir.

Emmanuel Macron hat seine Partei En Marche! gerade einmal vor zwölf Monaten, Anfang April 2016, gegründet. Marine Le Pen vertritt mit dem Front National den rechtspopulistischen Flügel. Weder die Sozialisten noch die Republikaner haben es in die Stichwahl geschafft (ein einmaliger Vorgang in der französischen Politik). Wenn daher Macron und Le Pen am 7. Mai gegeneinander antreten, dann wird das in etwa so sein, als hätten weder CDU noch SPD eigene Kanzlerkandidaten aufgestellt. Können Sie sich das vorstellen?

Oder wie wäre es mit folgendem Titel: „Über 60 Prozent der Franzosen politisch nicht zurechnungsfähig.“ Denn zwei Kandidaten der ersten Runde zur französischen Präsidentschaftswahl haben einen offen rechts- bzw. linkspopulistischen Wahlkampf betrieben – und erreichten gemeinsam über 40 %. Marine Le Pen erhielt knapp 22 % Prozent der Stimmen, für Jean-Luc Mélenchon von der Partei La France Insoumise stimmten über 19 % der Franzosen. Und als wäre das nicht genug, gaben 20 % der Franzosen ihre Stimme Francois Fillon und damit einem erwiesenermaßen korrupten Politiker. Macht 60 %, die für Ideologie und Opportunismus ihre bürgerlichen Ideale über Bord warfen.

Ein Schelm, wer da Böses mit Blick auf den 7. Mai denkt? Gewiss, und die Wahl ist noch lang nicht entschieden. Man kann das Ganze aber auch mit Tristan Garcia lesen, dem 35-jährigen Shooting-Star der französischen Philosophie. Für Garcia steht nämlich kein kategorischer Imperativ oder Ora et labora im Mittelpunkt der Lebensprinzipien der Moderne, sondern schlicht die Intensität. Lebe intensiv! lautet Garcias Maxime, spüre das Leben, sauge es auf, und das tut Frankreich (derzeit) allemal.

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen?

Dann schreiben Sie an den Leiter unserer Redaktion Dr. Josef Girshovich.

MARKT-NEWS

Britischer Häusermarkt tritt auf der Stelle

Wie die BÖRSEN ZEITUNG am 14.4. schreibt, hat das Angebot auf dem britischen Wohnimmobilienmarkt den tiefsten Stand erreicht, seit die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) Daten dazu sammelt. Sowohl die Zahl der Anfragen als auch die der Abschlüsse hätten im März stagniert. Der Vermögensverwalter London Central Portfolio führe die niedrige Zahl der Transaktionen darauf zurück, dass sich Anleger angesichts der weltweiten Unsicherheit nicht von ihren „Blue Chip Assets“ trennen wollten.

Deutschland wird immer beliebter

Wie die FAZ am 20.4. schreibt, hat laut der jährlich durchgeführten Umfrage der Beratungsgesellschaft A.T. Kearney der geplante Brexit Deutschland für ausländische Investoren noch attraktiver gemacht. Deutschland sei in der Rangliste der attraktiven Investitionsziele auf den zweiten Platz vorgerückt und habe China auf den dritten Platz verdrängt. Im Q3 2016 hätten internationale Unternehmen erstmals seit vier Jahren mehr in deutsche als in britische Immobilien investiert.

Wohneigentumserwerb ist in Deutschland zu teuer

Wie die FAZ am 21.4. schreibt, hat das Institut der deutschen Wirtschaft vorgeschlagen, die Entrichtung der Grunderwerbsteuer zeitlich zu strecken und die Kaufnebenkosten zu senken. Im Vergleich zu den Niederlanden sei in Deutschland für den Erwerb von Wohneigentum deutlich mehr Kapital vonnöten, was die Käufer belaste. Es sei zu befürchten, dass die ohnehin schon nicht hohe Eigentumsquote in Deutschland sinken könnte. Der Anstieg der Immobilienpreise gehe auf den Mangel an Bauland zurück, weshalb auch darüber nachgedacht werden müsse, wie Städte wie Berlin oder München mittels der Schaffung neuer Stadtteile erweitert werden könnten. Wie Jürgen Michael Schick vom IVD im Gespräch mit der IMMOBILIEN & FINANZIERUNG 08-2017 erklärt, muss die Bildung von Wohneigentum, auch in Hinblick auf die drohende Rentenlücke, mehr gefördert werden. Derzeit liege die Wohneigentumsquote bei 45 %, eine Steigerung auf 50 % bis 2020 sei möglich. Wohneigentum sei eine sichere, kapitalgedeckte Altersvorsorge und entlaste zudem den Mietwohnungsmarkt. Deshalb müsse auch die Politik die Bildung von Wohneigentum unterstützen, u. a. durch eine Reform der Grunderwerbssteuer und eine Ausweitung der Wohneigentumsprogramme.

Forderungen für schnelleren und günstigeren Wohnungsbau

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 20.4. schreibt, fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) von der künftige Bundesregierung diverse Maßnahmen für den schnelleren und günstigeren Wohnungsbau. Gefordert würden „praxisnahe Förderinstrumente“, da eine Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) mit bezahlbarem Wohnen nicht vereinbar sei, sowie eine mit dem EU-Recht konforme, einheitliche und verbindliche Musterbauordnung. Auch solle die künftige Bundesregierung die lineare AfA von 2 % auf 3 % im Jahr erhöhen. Die Grunderwerbsteuer solle bundesweit auf 3,5 % gesenkt und beim Ersterwerb einer selbst genutzten Immobilie ausgesetzt werden. Die Grundsteuerreform solle „aufkommensneutral ausgestaltet“ werden.

Berliner Wohnungsmarkt verliert an Dynamik, hat aber weiterhin Potenzial

Wie das HANDELSBLATT am 21.4. berichtet, verliert der Wohnungsmarkt in Berlin an Dynamik. Laut CBRE könnten sich Käufer jedoch entspannt zurücklehnen. „Ich glaube nicht, dass der Höhepunkt schon erreicht ist“, sage Henrik Baumunk von CBRE. Seit 2004 sei die Zahl der Menschen in Berlin um etwa 240.000 auf gut 3,5 Mio. gestiegen, und die Stadt werde weiter wachsen. Bis 2030 solle laut Berliner Senat noch einmal die gleiche Anzahl Menschen nach Berlin ziehen. Wer investieren wolle, müsse jedoch genauer die als noch vor Jahren prüfen, was und wo man kaufe, rate Matthias Pink von Savills. Insbesondere Lagen zwischen Alexanderplatz und neuem Flughafen würden über Jahre interessant sein, wird Baumunk zitiert.

Gewerbemakler schauen zuversichtlich in die Zukunft

Die IMMOBILIEN ZEITUNG schreibt am 20.4. ausführlich über den anhaltenden Boom am deutschen Immobilienmarkt. Geld und Nachfrage seien da, nur an Produkten mangele es, sage Peter Schreppel von CBRE. BNPPRE freue sich über einen „Jahresauftakt nach Maß“, Colliers International berichte von einem „sensationellen Jahresauftakt“ und CBRE schreibe ihre „rasante Wachstumsstory“ in Deutschland fort. Laut Alexander von Erdély von CBRE war 2016 eines der erfolgreichsten Jahre. Im laufenden Geschäftsjahr wolle CBRE Deutschland erneut ein deutliches Wachstum hinlegen. Dabei setze von Erdély vor allem auf die erweiterten Dienste wie technische Beratung und Work-Place-Consulting, da hier das größte Potenzial liege. Vor diesem Hintergrund stellten sich die großen Gewerbemakler auf ein, zwei gute Jahre und steigende Provisionen ein. Das Interesse, in Deutschland zu expandieren, sei groß. So habe etwa Knight Frank angekündigt, das Geschäft in Deutschland mittelfristig auszubauen. Das Management habe die feste Absicht, Marktpräsenz und Mannschaftsstärke in Deutschland zu erhöhen.

Umsatz am Büromietmarkt steigt

Der Umsatz bei den Bürovermietungen ist im Q1 2017 gestiegen, auch wenn die Zahlen der Maklerhäuser deutlich voneinander abweichen, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 20.4. So spreche Colliers International von einem Umsatz von 960.000 qm (+ 20 % gegenüber dem Vorjahresquartal) in den Top-7-Städten. BNPPRE komme ohne Stuttgart, aber mit Leipzig und Essen auf 945.000 qm (+ 13 % gegenüber dem Vorjahresquartal). Sorgen bereite die gemittelte Leerstandsquote, die sich in den Bürozentren der 5-%-Grenze nähere und in Berlin und München bereits deutlich niedriger sei. Das sei „zu wenig, um eine gesunde Fluktuation im Markt zu gewährleisten und Unternehmen Standortverlagerungen und Flächenexpansionen zu ermöglichen“, warne Jan Linsin von CBRE. Die Spitzenmieten zeigten in allen Metropolen weiter aufwärts, insbesondere in Berlin, wo BNPPRE einen Zuwachs von 14 % auf 28,50 Euro/qm sehe. Hinsichtlich der Durchschnittsmieten bemerke Colliers in den meisten Städten keine Veränderung. Laut CBRE sei in München das Durchschnittsniveau um 3,6 % gesunken, während es in Berlin binnen eines Jahres um 7 % gestiegen sei. Büroobjekte seien mit einem Umsatz von 5,6 Mrd. Euro (+ 50 % mehr als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre) nach wie vor die beliebteste Assetklasse. Im Fokus der Investoren blieben laut CBRE die Top-7-Städte mit einem Umsatzanteil von 75 %, auch wenn das Wachstum hier knapp unter dem des gesamten Bürosegments geblieben sei. „Wir erwarten, dass die Investitionsdynamik bei Büros in den kommenden Quartalen weiter zulegen wird“, sage Linsin.

Deutsche Logistikimmobilien sind gefragt

Laut CBRE wurden im Q1 2017 deutschlandweit Lager- und Logistikimmobilien im Wert von 1,4 Mrd. Euro umgesetzt. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 20.4. Grund hierfür sei vor allem der Verkauf des Hansteen-Portfolios an ein Joint Venture aus einem von Blackstone verwalteten Immobilienfonds und dem Asset-Manager M7 Real Estate. Der Anteil der Logistik am gewerblichen Immobilieninvestmentmarkt habe bei 11 % und damit deutlich über dem Mittel der vergangenen fünf Jahre gelegen. „Deutsche Lager- und Logistikimmobilien entwickeln sich zunehmend zu einem Investorenliebling – insbesondere bei internationalen Akteuren, die das gesteigerte Preisniveau aufgrund mangelnder Anlagealternativen akzeptieren“, sage Kai Oulds von CBRE. Logistik und Light Industrial seien nicht zuletzt deshalb gefragt, weil die Renditen vergleichsweise interessant seien. Für Premiumobjekte in den Top-Lagen würden in Einzelfällen aber Kaufpreisfaktoren bis zum 19,5fachen aufgerufen, sage Oulds. Es sei damit zu rechnen, dass sich die Spitzenrendite im Laufe des Jahres noch weiter leicht reduziere.

Urbane Logistik braucht Flächen in Düsseldorf

FDI INTELLIGENCE berichtet in der Ausgabe April/Mai 2017 über den Flächenmangel in Düsseldorf. Viele Büroflächen seien in Wohnraum umgewandelt worden, dabei werde der Düsseldorfer Gewerbeimmobilienmarkt für Investoren immer interessanter. Andreas Fleischer von Segro sei besorgt über den Flächenmangel. Technologien wie der 3D-Drucker brächten die Produktion wieder zurück in die Stadt, erkläre er, und durch den Onlinehandel sei in den kommenden Jahren mit einem Wachstum in der Lebensmittel- und Frischebranche zu rechnen. Hierfür sei mehr innerstädtische Logistik erforderlich.

Hotels werden immer begehrter

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 20.4. schreibt, sind im Q1 2017 zwischen gut einer Mrd. Euro (Colliers International, + 45 %) und 1,15 Mrd. Euro (CBRE, + 55 %) bei Hoteltransaktionen umgesetzt worden. CBRE habe 42 Transaktionen gezählt. Bemerkenswert sei mit 28 % der hohe Anteil an Projekten. Olivia Kaussen von CBRE betone hinsichtlich des Verkaufs des B&B-Portfolios mit fünf Projekten von List Retail Development an Patrizia Immobilien: „Wie diese Transaktion verdeutlicht, können Projekte in der aktuellen Marktlage auch als Portfolios eine deutliche Nachfrage generieren.“ Hinsichtlich des Gesamtjahres seien die Makler optimistisch.

Wohnturm für Mikroapartments

In Berlin-Moabit baut die Groth-Gruppe den Wohnturm ‚The Fritz‘, berichten der TAGESSPIEGEL und die BERLINER MORGENPOST am 19.4. Das Objekt solle Raum für 266 möblierte Mikroapartments mit einer Wohnfläche zwischen 20 qm und 50 qm bieten und 2019 fertig sein. Die Apartments seien für das Wohnen auf Zeit vorgesehen, mit einer Mietdauer zwischen einem halben und zwei Jahren und Serviceleistungen wie Bistro, Concierge, Fitnessstudio und Putzservice. Thomas Zabel von Zabel Property, die die Vermarktung übernommen hätten, erkläre, dies sei ideal, wenn man fremd in der Stadt sei.

FONDS- UND FINANZ-NEWS

Offene Immobilienfonds profitieren von Zuflüssen

Wie die FAZ am 21.4. berichtet, sind den offenen Immobilienfonds laut BVI im Jahr 2016 knapp sieben Mrd. Euro zugeflossen, und fast zwei Mrd. im Januar und Februar 2017. Scope zufolge kämen die Fondsgesellschaften mit dem Kaufen von Immobilien kaum hinterher. Rund ein Fünftel des Geldes sei laut Scope nicht investiert. Das schmälere die Renditen der Fonds, da dieses Geld infolge der EZB-Politik negativ verzinst werde. Die großen Fonds kämen derzeit auf eine Rendite von ca. 2,5 %. Manche Fonds begrenzten daher die Annahme von Investorenkapital. Eine andere Strategie verfolge Commerz Real, die die Annahme von Geldern nie gestoppt habe. „Sie müssen eben investieren“, erkläre Gerd Johannsen von Commerz Real. Das sei global weiter möglich. Auch habe Hausinvest erst kürzlich für mehr als 500 Mio. Euro die Highlight Towers in München erworben. Daniel Mohr von der FAZ lobt in seinem Kommentar am 21.4. die Umsicht der offenen Immobilienfonds. Offene Immobilienfonds investierten nicht so viel wie nur möglich, was die volumenabhängige Vergütung steigern würde, sondern mit Bedacht und in Qualität. Die langfristige Etablierung der Anlageklasse werde über den kurzfristigen Profit des Fondsmanagements und der Fondsgesellschaft gestellt.

Regulierung des Crowdinvesting im Gespräch

iFunded befürwortet die Überlegungen der Bundesregierung, Crowdinvesting für Immobilien künftig nicht mehr von der Prospektpflicht auszunehmen. Das schreibt CASH.ONLINE am 20.4. Diese Ausnahme für Nachrangdarlehen bis zu einer Höhe von 2,5 Mio. Euro sei nicht das geeignete Mittel, um Anleger zu schützen, wenngleich es den Plattformen das Geschäft aufgrund der geringeren Kosten für die Emittenten erleichtere. „Die Branche muss erwachsen werden. Dazu zählt auch, sich den üblichen Regularien zu unterwerfen, mitunter der Prospektpflicht“, sage Michael Stephan von iFunded. Darüber hinaus müsse das Thema mit allen Chancen und Risiken weiter bekanntgemacht werden. Ziel sei, dass sich Crowdinvesting auch hierzulande etabliere. Die Risiken für private Kleinanleger müssten aber überschaubar bleiben.

Berlin Hyp baut Geschäft mittels Digitalisierung aus

In einem umfangreichen Interview mit der IMMOBILIEN ZEITUNG vom 20.4. erläutert Sascha Klaus von der Berlin Hyp, wie er das Geschäft der Immobilienbank ausbauen will. Dieses solle auch mittels eines breit angelegten Digitalisierungsprozesses geschehen. Zudem schaue sich das Unternehmen auch das Thema Crowdinvesting an. Die Bank stehe insgesamt auf gesunden Füßen. 2016 sei ein sehr gutes Geschäftsjahr gewesen, mit einem Neugeschäftsvolumen von rund sechs Mrd. Euro.

VERSCHIEDENES

Digitalisierte Parkplätze fördern Kundenzufriedenheit

Philippe Op de Beeck von der Apcoa Parking Group schreibt am 18.4. auf ACROSS, dass Shoppingcenter durch die Digitalisierung ihrer Parkhäuser die Kundenzufriedenheit steigern können. Das Einkaufserlebnis beginne schon mit der Einfahrt in das Parkhaus. In Reaktion auf die Konkurrenz des Onlinehandels müssten Shopping Center bereits hier effiziente Konzepte entwickeln. Die Digitalisierung helfe, Barrieren abzubauen, indem ein System freie Parkplätze erfasse und durch Beleuchtung kennzeichne. Durch Scannen der Nummernschilder könnten das Parkticket sowie Zufahrtsschranken entfallen, Online-Reservierungen trügen dazu bei, den Verkehr effizienter zu lenken, Wartezeiten zu verringern und die Umwelt zu schonen.

Hotels diversifizieren und stabilisieren Portfolios

Die Assetklasse Hotel diversifiziert und stabilisiert Immobilienportfolios, schreibt Georg Jewgrafow von Real I.S. in der IMMOBILIEN & FINANZIERUNG 08-2017. Langfristig gesicherte Mieteinnahmen und eine steigende Zimmerauslastung machten das Segment attraktiv. Im Jahr 2016 habe der Hotelimmobilienmarkt ein Transaktionsvolumen von etwa 5,2 Mrd. Euro erreicht, mehr als viermal so viel wie noch im Jahr 2011. Wichtig bei Investitionen in diese Assetklasse sei die strategische Abstimmung von Standort, Betreiber und Konzept. Wenn die Voraussetzungen erfüllt seien, könne die Nettorendite zwischen 4 % und 5 % betragen.

Unternehmensimmobilien als vielversprechende Assetklasse

Dr. Ingo-Hans Holz von BEOS schreibt in der IMMOBILIEN & FINANZIERUNG 08-2017 über Investitionschancen bei Unternehmensimmobilien. Oft lasse sich mit diesen eine höhere Rendite als mit klassischen Gewerbeeinheiten erzielen, da sie darauf ausgelegt seien, verschiedenen Mieterprofilen und Nutzungskonzepten zu genügen. Investoren, Asset Manager und Projektentwickler sollten komplexe Immobilien wie Unternehmensimmobilien als Chance betrachten, da sich mit der Transformation dieser Objekte enormes Potenzial heben lasse. Entscheidend dafür sei eine zeitgemäße Objektstrategie. Dazu zähle auch die regionale Präsenz gegenüber dem Mieter.

Rainer Zitelmann

Dr. Dr. Rainer Zitelmann www.rainer-zitelmann.de

Buchtipp: Die bundesdeutsche Linke der 70er Jahre

Gunnar Hinck, Wir waren wie Maschinen. Die bundesdeutsche Linke der siebziger Jahre, Rotbuch Verlag, Berlin 2012, 464 Seiten.

Selten habe ich ein Buch zur deutschen Nachkriegsgeschichte gelesen, aus dem ich so viel Neues und Interessantes gelernt habe wie aus diesem. Und das, obwohl meine politische Einstellung eine andere ist als die des Autors, der seine Urteile aus einer linken Sichtweise fällt.

Stärker als die 68er
Es handelt von den verschiedenen Gruppen, die weit links von der SPD standen und deren Bedeutung bis heute massiv unterschätzt wird, obwohl viele Personen in Politik, Medien und Wirtschaft durch sie stärker geprägt wurden als durch die 68er-Bewegung, die in aller Munde ist.

Die Zahl der Anhänger der linksextremen Gruppen – Maoisten, Moskautreue, Trotzkisten, Spontis usw. – war deutlich höher als die Zahl der aktiven 68er-Studenten, worauf bereits Gerd Koenen in seinem wichtigen Buch „Das rote Jahrzehnt“ hingewiesen hat. Hinck schätzt, dass die Gesamtzahl derjenigen, die zu irgendeinem Zeitpunkt in den 70er Jahren zum Umfeld dieser linksextremen Szene gehörten „vorsichtig geschätzt auf rund 200.000 bis 250.000“ zu beziffern sei (S. 41). Da gab es den KBW (der allein etwa 20.000 Mitglieder und aktive Sympathisanten hatte), die KPD/ML und andere ML-Gruppen, die DKP mit ihren Vorfeldorganisationen, Sponti-Gruppen wie den RK (Revolutionärer Kampf) und diverse trotzkistische Organisationen.

Zahlreiche Spitzenpolitiker der Grünen wurden in maoistischen K-Gruppen sozialisiert – so etwa Winfried Kretschmann, Antje Vollmer, Jürgen Trittin, Krista Saager, Ralf Fücks oder Reinhard Bütikofer. Fast der gesamte Führungszirkel des „Revolutionären Kampfes“ (Daniel Cohn-Bendit, Joschka Fischer, Tom Koenigs u. a.) schloss sich den Grünen an, ebenso wie ehemalige Trotzkisten (Andrea Fischer, Kerstin Müller) (S. 160, 350). Ob im Auswärtigen Amt, in der Wirtschaft, in Medien – der Autor nennt zahlreiche Belege für Personen, die in den 70er Jahren in linksextremen Organisationen sozialisiert wurden und heute Führungspositionen bekleiden. Der ehemalige Chefredakteur der „Welt“, Thomas Schmid, war einer der radikalsten Aktivisten im „Revolutionären Kampf“ und der ehemalige Chefredakteur des HANDELSBLATT, Bernd Ziesemer, war Funktionär der maoistischen KPD/AO. Die beiden Letztgenannten gehören zu denen, die ihre politischen Positionen um 180 Grad geändert haben – und dennoch zeigt Hinck, dass auch bei ihnen Prägungen durch diese Zeit eine Rolle spielen. Ich kann das auch für mich selbst bestätigen; ich war in den 70er Jahren Gründer einer Roten Zelle und Anhänger der KPD/ML.

Legenden über 68
Warum wurde dieser Szene bislang – im Vergleich zu den 68ern – so wenig Beachtung geschenkt? „Ginge es logisch zu, müsste es demnach breite öffentliche Beschäftigung mit den 70er Jahren und weitaus weniger Interesse für ’68 geben. Das Gegenteil ist der Fall. Über die Studentenrevolte ist inzwischen wohl (fast) alles gesagt, gedacht und erforscht worden … Den Gruppierungen der 70er Jahre wird gemessen an deren Bedeutung hingegen nur wenig Beachtung geschenkt.“ (S. 15)

Dafür gibt es viele Gründe. Die 68er werden bis heute verklärt und es ranken sich um sie – wie der Autor überzeugend anhand vieler Beispiele zeigt – unzählige Legenden, die einer genaueren Nachprüfung nicht standhalten. Die 68er haben ihre Geschichte selbst geschrieben und idealisiert. Hinck merkt an, dass es außer den 68ern keine andere Kohorte in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts gegeben habe, der es gelungen sei, „ihre eigene historische Deutung gleich selbst mit zu übernehmen“ (S. 121). Das Geheimnis der fortwährenden Faszination für das Jahr 1968 sei gerade seine Ambivalenz. „Jeder kann darin finden, was er finden möchte.“ (S. 16) „68“ ist im Mainstream der Bundesrepublik „offensichtlich sexy“ (S. 17), man erinnert sich lieber daran als an die prägenden 70er Jahre. „Vor die Wahl gestellt, ist es natürlich attraktiver, sich seiner Zeit als 68er-Rebell in Westberlin oder Adorno-Schüler in Frankfurt am Main zu erinnern (oder sich zu stilisieren), als über die anschließende Funktionärsarbeit in kargen Hinterzimmern, die Verantwortung für schmallippig verfasste Kampfschriften gegen den Klassenfeind oder das Liebäugeln mit der Gewalt Auskunft zu geben.“ (S. 15)

In der Tat eignen sich all die maoistischen und sonstigen revolutionären Gruppen nicht für eine Legendenbildung. Man kann das, wofür sie standen, nicht so einfach umdeuten wie die 68er-Bewegung, die heute als legitimer Protest gegen eine angeblich verdrängte NS-Geschichte, gegen den Vietnamkrieg und gegen „verkrustete Strukturen“ der Universitäten und der bundesrepublikanischen Gesellschaft insgesamt idealisiert wird. Ein Verdienst des Autors ist es, dass er viele diese 68er-Legenden anhand von zahlreichen Fakten zerpflückt.

„In keiner der Biografien gab es den notorischen ‚Nazi-Vater‘, der ein fester Bestandteil der gängigen Erklärungen der Studentenbewegung ist. Auch fehlt die unmittelbare moralische Empörung aufgrund direkter familiärer Verstrickungen.“ (S. 67) Und typisch sowohl für die 68er wie auch für die nachfolgenden Linksradikalen der 70er Jahre sei gerade die Abwesenheit von „repressiven“ Familienverhältnissen gewesen (S. 79). Manchmal seien sich die Eltern und ihre Kinder sogar recht ähnlich gewesen, was das Feindbild anlangt: Die erklärten Gegner der Maoisten waren die USA und die Sowjetunion. Gruppen wie die KPD/AO oder die KPD/ML bekämpften die Sowjetunion als sozialimperialistischen „Hauptfeind“ und fochten für die nationale Einheit und Wiedervereinigung Deutschlands.

Ungeeignet zur idealistischen Legendenbildung
Die Botschaften der linksextremen Gruppen der 70er waren indes eindeutig. Das Logo vieler ML-Gruppen waren die Köpfe von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao Tsetung. Stolz wurde der damalige KBW-Anführer Joscha Schmierer von der Führung der Roten Khmer in Kambodscha empfangen, für die Hunderttausende D-Mark Spenden gesammelt wurden. Bekanntlich sind sie für den Tod von fast zwei Mio. Menschen in Kambodscha verantwortlich; ihr Steinzeitkommunismus war eine der brutalsten Gewaltherrschaften des 20. Jahrhunderts. Schmierer gehörte zu den großen Bewunderern und Unterstützern des Diktators Pol Pot und unterhielt freundschaftliche Beziehungen mit dem Regime. Nebenbei bemerkt: Von 1999 bis 2007 war er dann Mitarbeiter im Planungsstab des Auswärtigen Amtes unter Bundesaußenminister Joschka Fischer sowie dessen Nachfolger und heutigem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Verantwortlich war Schmierer im Auswärtigen Amt u. a. für Grundsatzfragen der Europapolitik.

Klima der Unterdrückung
Geprägt wurden besonders die Aktivisten der maoistischen K-Gruppen durch eine extrem strenge Disziplin und eine repressive Atmosphäre. Ein Gründungsmitglied des KBW drückte dies so aus: „Wir waren in gewisser Weise wie Maschinen, die sehr stramm in einem ideologischen Mechanismus gedacht haben.“ (S. 49) Ausführlich zitiert Hinck einen Brief des bereits erwähnten Joscha Schmierer, der in seiner Funktion als KBW-ZK-Sekretär einen Genossen scharf zurechtwies, der seine Doktorarbeit schreiben wollte – wofür natürlich angesichts des Primats der revolutionären Politik keine Zeit war. Dem Brief des Genossen, in dem dieser um Verständnis bat, er müsse seine Dissertation abschließen, weil er sonst auf dem Arbeitsmarkt keine Chance habe, wurde von Schmierer entgegnet: „In dem Brief kommt überhaupt nicht zum Ausdruck, dass dem Plan der Arbeit in der Redaktion ein ZK-Beschluss zu Grunde liegt und das dementsprechend die ganze Angelegenheit auch nur durch einen ZK-Beschluss rückgängig gemacht werden kann. Stattdessen erweckt Dein Brief den Eindruck als wäre die Sache für Dich bereits entschieden, und zwar, weil Du Dich entschieden hast. Das ist natürlich nicht richtig und im Grunde ein liberales und individualistisches Herangehen.“ (S. 184) Der Brief endete: „Wir gehen davon aus, dass Du Deine falschen Ansichten korrigieren wirst und insbesondere lernen wirst, dass es für einen Kommunisten kein tödlicher Unfall ist, wenn er eines schönen Tages aus den akademischen Hallen vertrieben wird. Mit kommunistischem Gruß. Joscha Schmierer. Sekretär des ZK.“ (S. 185 f.).

Was ist geblieben?
Der Autor verdeutlicht, warum heute so wenig über die „70er“ gesprochen wird. „Anführer wie Christian Semler, Karl Dietrich Wolff, Joschka Fischer und andere, die in den 70er Jahren das große Wort führten, haben in dieser Zeit keine einzige bleibende politische Idee produziert. Es gibt kein Konzept, keine Schrift und schon gar kein Buch von ihnen, das heute mit Gewinn zu lesen wäre, was einerseits Ausdruck des Halbstarkenverhaltens dieser Generation, andererseits Ausdruck der zunehmenden intellektuellen Verarmung der 70er Jahre ist.“ (S. 426).

Und was ist aus den einstigen Protagonisten geworden? Manche haben sich in ihre private oder berufliche Nische zurückgezogen, verstehen sich heute noch als links, sind aber teilweise arm und einsam. Andere haben sich hervorragend integriert und bewegen sich „unauffällig in den linksliberalen, ‚rot-grünen‘ Gewässern des Kultur- und Medienbetriebes“ (S. 359). Ich selbst – der Rezensent – gehöre indes zur dritten Gruppe, also zu jenen, die in der Wirtschaft Karriere gemacht haben und ebenso zur vierten Gruppe, der „Konvertiten, die heute offen völlig andere, teils konträre Überzeugungen vertreten“ (S.360). Manche wurden Unternehmer oder Vorstand in renommierten Unternehmen, so wie etwa der KBW-Führungskader Hans-Jörg Hager, der Vorstandsvorsitzender von Schenker war. Wahrscheinlich sind es mehr, als man heute weiß. So fehlt z. B. der Name von Thomas Sattelberger, dem Ex-Telekom-Vorstand, der in seiner Jugend im maoistischen KAB/ML sozialisiert wurde. Oder der Name von Dieter Bohlen, der in seiner Jugend in der Jugendorganisation der DKP, der SDAJ, aktiv war.

Der Autor zeigt, wie selbst das Denken der „Konvertiten“ bis heute noch durch die Sozialisation in der maoistischen Szene geprägt wird. Als ich das las, erinnerte ich mich an den Dialog mit einem Bekannten, der vor einigen Monaten zu mir sagte: „Ach so, Sie sind Maoist.“ Ich korrigierte ihn: „Nein, natürlich nicht, ich war Maoist.“ Er widersprach mir: „Nein, wer einmal Maoist war, bleibt immer einer.“ Nun gut, das ist bestimmt überzeichnet, und dennoch gelingt es Gunnar Hinck, direkte und indirekte Prägungen der damaligen Aktivisten nachzuweisen. Es wäre auch merkwürdig, wenn es anders wäre, denn die Erfahrungen in diesen Gruppen waren extrem intensiv und prägten Menschen in ihren jungen Jahren, wo sie noch stark beeinflussbar sind. Manche schlossen sich ja, so wie ich, schon als Teenager diesen Gruppen an.

Kritik
An manchen Stellen möchte ich dem Autor dennoch widersprechen. So vermutet er, dass manche ehemaligen Aktivisten über ihre Vergangenheit schwiegen, weil eine Offenlegung der linksradikalen Vita als Bedrohung der eigenen beruflichen Existenz betrachtet werde. Private Arbeitgeber hätten damit „heutzutage offensichtlich mehr Probleme als der Staat“ (S. 382). Dies entspricht nicht meiner Erfahrung. Man kann noch so weit linksaußen gestanden haben – daraus wird nach meiner Erfahrung niemandem in der Wirtschaft ein Vorwurf gemacht. Vielmehr wird das nach dem bekannten Spruch „Wer mit 20 kein Sozialist ist, hat kein Herz, wer mit 30 immer noch einer ist, hat keinen Verstand“ als Jugendsünde sofort verziehen. Jedenfalls viel eher, als wenn jemand in seiner Biografie auch nur leicht rechts vom CDU-Mainstream gestanden hat.

Auch finde ich das Urteil über einige von mir geschätzte Wissenschaftler und Journalisten – Bernd Ziesemer, Götz Aly, Thomas Schmid – sehr hart und apodiktisch. Ich finde, niemandem sollte man seine Vergangenheit zum Vorwurf machen, wenn er sich selbstkritisch damit auseinandersetzt, was diese Personen getan haben. Viel kritischer würde ich da jemanden wie Claudia Roth sehen, die in dem Buch fehlt. Sie war Managerin einer Rockgruppe, in deren Liedern offen zur Gewalt gegen „Bullen“ aufgerufen wurde und bei deren Konzerten RAF-Flugblätter verteilt wurden. Sie hat sich von dieser Tätigkeit nie distanziert, sondern ist bis heute sehr stolz darauf. Dies trifft auch für deutsche Medien wie den SPIEGEL zu, der – dies gehört zu den interessantesten Seiten in vorliegendem Buch – Mao Tsetung und die sogenannte „Kulturrevolution“ idealisierend verherrlichte.

Das Buch hätte gewonnen, wenn der Autor sich – wie ein Historiker – stärker darauf beschränkt hätte, zu beschreiben und zu erklären, statt zu urteilen oder zu richten. Trotz dieser Anmerkungen: Dieses Buch gehört zu den wichtigsten Werken über die bundesrepublikanische Nachkriegsgeschichte. Es ist zu hoffen, dass weiter über dieses bislang vernachlässigte Thema geschrieben und geforscht wird. Dem Buch ist eine erweiterte Neuauflage zu wünschen, in dem der Autor weitere Protagonisten und deren Entwicklung beschreibt. Personen wie etwa der ehemalige KBW-Aktivist und heutige Ministerpräsident Winfried Kretschmann spielen heute ja eine größere Rolle als beim erstmaligen Erscheinen dieses wichtigen Buches. Auch unter AfD-Abgeordneten finden sich ehemalige Maoisten, so wie etwa Wolfgang Gedeon (Ex-KPD/ML) im Landtag von Baden-Württemberg. Und wenn die FDP in den Bundestag kommt, wird mit Thomas Sattelberger auch bei den Liberalen ein Ex-Maoist als Abgeordneter vertreten sein.

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Zitat der Woche

„Viele meinen, fokussieren bedeutet, Ja zu sagen zu den Dingen, auf die man sich konzentriert. Doch dem ist nicht so. Es bedeutet, Nein zu sagen zu hundert anderen guten Ideen, die es gibt. Ich bin genauso stolz auf die Dinge, die wir nicht gemacht haben, wie auf die Dinge, die wir gemacht haben.“

Steve Jobs, Apple-Gründer

Sie können sich nur dann wirklich konzentrieren, wenn Sie immer wieder „Nein“ sagen zu jenen Dingen, die Sie von der Erreichung Ihres Hauptzieles abbringen. Das ist oft nicht leicht, denn manchen Menschen wird es rasch „langweilig“ und sie suchen nach Abwechslung. Es gibt viele gute Ideen und vieles, was man tun könnte. Aber müssen Sie das alles versuchen? Wenn Sie Ihre Energie auf eines oder wenige Dinge bündeln, erreichen Sie sehr viel mehr, als wenn Sie Ihre Energie auf verschiedene Dinge verteilen.
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Termine

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

„30 % Wohnungs-Crash: Unverantwortlicher Alarmismus oder reale Gefahr?“ - Sonderveranstaltung am 27. April 2017 in Berlin

Zielgruppen: Wohnungs-Projektentwickler, Investoren am Wohnungsmarkt, Banken und andere Finanzierer sowie Vertriebe von Wohnungen aus ganz Deutschland.

Thema: Die Warnungen des ZIA-Frühjahrsgutachtens der Immobilienweisen vor möglichen massiven Preisrückgängen bei Wohnimmobilien haben zu einer intensiven Debatte in der Immobilienwirtschaft geführt. Hat empirica mit der Analyse falschen Alarm geschlagen oder auf verdrängte Risiken aufmerksam gemacht? Professor Dr. Simons von empirica begründet seine Analyse und stellt sich der Diskussion. Martin Steininger, Chefökonom von bulwiengesa stellt seine Analyseergebnisse vor. Weitere führende Experten aus dem Immobilien-Research und der Praxis werden die Chancen und Risiken am deutschen Wohnungsmarkt diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, dass ausführlich alle Zahlen und Argumente diskutiert und gewogen werden – und zwar von Researchern wie auch von führenden Projektentwicklern aus ganz Deutschland.

Referenten: Vorträge von Martin Steininger (Chefökonom bulwiengesa AG): ‚Immobilienmarktprognose auf Basis von Realwirtschaft‘ und Jürgen Michael Schick MRICS (Präsident Immobilienverband IVD / Inhaber MICHAEL SCHICK IMMOBILIEN GmbH & Co. KG): ‚ Welche Strategien bleiben noch?‘ Es folgt eine Podiumsdiskussion, geleitet von Prof. Dr. Tobias Just IREBS (Immobilienakademie GmbH) und den Diskussionsteilnehmern: Prof. Dr. Harald Simons (empirica ag), Martin Steininger (Chefökonom bulwiengesa AG), Jürgen Michael Schick MRICS (Präsident Immobilienverband IVD / Inhaber MICHAEL SCHICK IMMOBILIEN GmbH & Co. KG), Jacopo Mingazzini (ACCENTRO Real Estate AG), Michael Haupt (ISARIA Wohnbau AG), Carsten Sellschopf (formart GmbH & Co. KG), Fabian von Köppen (Garbe Immobilien-Projekte GmbH), Reinhold Knodel (PANDION AG), Dr. Dr. Rainer Zitelmann, Gerd Kropmanns, (DIE WOHNKOMPANIE NRW GmbH), Dr. Jürgen Leibfried (BAUWERT AG), Alexander Happ (BUWOG Group), Thomas Meyer, WERTGRUND Immobilien AG. Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 27. April 2017 im Grand Hyatt Berlin Hotel statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de. Wegen des zu erwartenden großen Teilnehmerinteresses bitten wir um rasche Anmeldung.

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Ankaufskriterien von Investoren für Projektentwicklungen im Wohnungsneubau (Forward-Deal)

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich deutschlandweit an Projektentwickler im Bereich Wohnungsneubau und weitere Investoren, die in den Wohnungsneubau investieren.

Referenten: Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Florian Mundt (Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft mbH), Christoph Geirhos (Bayerische Versorgungskammer), Jochen Worringen (CORPUS SIREO / Swiss-Life-Fonds), Martin Eberhardt FRICS, Bouwfonds Investment Management), Thomas Meyer (WERTGRUND Immobilien AG), Nikolas Jorzick CFA MBA (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Christoph Thumm (Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH), Fabian Klingler (Aberdeen Asset Management Deutschland AG). Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.
Themen: Die wichtigsten Investoren aus ganz Deutschland stellen sich bei dieser Veranstaltung vor. Sie nennen ihre Ankaufskriterien (Lagen, Projektvolumen, Einkaufsfaktoren etc.), zeigen Beispiele von bereits durchgeführten Transaktionen und geben Informationen zur Abwicklung von Forward-Deals.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 4. Mai 2017 im Steigenberger Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Grundlagen und aktuelle Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht

Zielgruppen: Diese Veranstaltung, die wir bereits zum achten Mal durchführen, richtet sich an alle Marktteilnehmer, die professionell Immobilien kaufen und verkaufen. Sie vermittelt an zwei Tagen sowohl Grundlagen als auch Wissen zu aktuellen Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht. Kommen sollten Projektentwickler, Bauträger, Investoren, Asset-Manager, Geschäftsführer von Immobilienunternehmen, Transaktionsberater, Makler, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Referenten: Dr. Peter Decker ist Rechtsanwalt und Partner von Gibson, Dunn & Crutcher LLP und berät in nationalen und internationalen Immobilientransaktionen. Er ist qualifiziert als Chartered Surveyor (MRICS) und leitet die Real Estate Praxis im Münchner Büro von Gibson Dunn, eine der führenden internationalen Anwaltskanzleien mit Sitz in Los.
Dr. Christian Schmidt ist Rechtsanwalt und seit 2014 Mitarbeiter in der Steuerabteilung der Deutschen Pfandbriefbank AG. Zuvor war er 14 Jahre als Rechtsanwalt für die internationale Anwaltssozietät Shearman & Sterling LLP und Gibson, Dunn & Crutcher LLP auf dem Gebiet des nationalen und internationalen Steuerrechts tätig. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehört u.a. das Immobiliensteuerrecht.

Themen: 1. Tag: Steuerliche Strukturierung der Transaktion: Asset Deal; Steuerliche Aspekte einer Immobilientransaktion; Asset Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Asset Deal aus Sicht des Erwerbers (Abschreibung der Anschaffungskosten); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtige Rechtsgeschäfte, Bemessungsgrundlage, Steuerausnahmen); Umsatzsteuer (Geschäftsveräußerung im Ganzen, Umsatzsteueroption); Haftung (Betriebssteuern, Grundsteuer, Haftungsregelung im Kaufvertrag). Steuerliche Strukturierung der Transaktion – Share Deal: Share Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Share Deal aus Sicht des Erwerbers (Abzugsfähigkeit der Akquisitionsfinanzierung, Schicksal der Verlust- und Zinsvorträge); Besteuerung mit Auslandsbezug; Umsatzsteuer (Umsatzsteuerfreiheit des Share Deals); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtigkeit der Anteilsübertragung und Anteilsvereinigung; gem. §§ 1 Abs. 2a, Abs. 3 und Abs. 3a GrEStG, Strukturierungsmöglichkeiten); Haftung (Steuerklausel im Kaufvertrag); Mögliche Änderungen zur Grunderwerbsteuer bei Share Deals – wie können Investoren ggf. vorausschauend darauf reagieren? Vereinbarungen im Vorfeld der Transaktion: Letter of Intent, Memorandum of Understanding, Term Sheet, Exklusivitätsvereinbarung; Vertraulichkeitsvereinbarung. Due Diligence: Käufer Due Diligence/Verkäufer Due Diligence; Red Flag List; Executive Summary; Report; Datenraumanforderungen. Asset Deal: Kaufgegenstand (Bestimmtheit, Dingliche Belastungen, Bauverpflichtung); Kaufpreis (Gestaltung, Fälligkeit, Sicherstellung, Verkäuferdarlehen); Dingliche Sicherung der Kaufpreisfinanzierung (Belastungsvollmacht, Sicherstellung der Löschung); Übergang von Vertragsverhältnissen (Mietverhältnisse, Service Verträge, Versorgungsverträge, Nachvereinbarungen); Garantiehaftung versus Haftungssystem des BGB; Rechtsfolgen der Haftung (Basket, Cap, Selbstbehalt, Vertragsstrafen); Übergang von Nutzen und Lasten; Rücktrittsrechte (Verzug des Käufers, Nichteintritt der Fälligkeitsvoraussetzungen, Rechtsfolgen); Auflassungsvormerkung und Auflassung; Kostenregelung; Zusammenschluss-kontrolle.
2. Tag: Share Deal – Ankauf einer Immobilie: Abgrenzung zum Asset Deal; Anwendbares Recht; Sprache der Transaktionsdokumente; Erforderlichkeit der notariellen Beurkundung; Kaufpreisgestaltung, Ablösung von Verbindlichkeiten und Kaufpreisanpassung; Physisches Closing versus reales Closing; Haftungssystematik beim Share Deal; Optionsvereinbarungen. Joint Venture für ein Immobilienprojekt: Arten von Immobilien-Joint Ventures; Wirtschaftliche Grundlagen von Joint Ventures (Objektbeschaffung, Asset Management, Exit, Budget); Die Joint Venture Vereinbarungen (Master Vereinbarung, gesellschaftsrechtliche Vereinbarungen, Geschäftsbesorgungsverträge, Leistungsverträge); die Master Vereinbarung. Fortsetzung Joint Venture bezogen auf ein Immobilienprojekt: Gesellschaftsrechtliche Regelungen (Kapitalausstattung, Stimmrechte, Tag along, Drag along, Vorkaufsrechte, Gewinnverteilung); Geschäftsbesorgungsverträge (Verwaltung des Joint Ventures, Beschaffung, Verwaltung, Wertschöpfung, Finanzierung, Verkauf). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 10. und 11. Mai im THE WESTIN GRAND in Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Praxis-Seminar: Welche Wohnungsgrundrisse und welche Extras sind bei Käufern heute gefragt? Erfahrungsberichte von Projektentwicklern

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler, Investoren im Wohnungsneubau, Vertriebe und Architekten und finanzierende Banken. Lernen Sie aus der Praxis, was sich bewährt hat – und was nicht. Erfahrene Projektentwickler berichten anhand von Beispielen, was gut funktioniert hat – und was nicht.

Referenten: Henrik Diemann (Metropol Grund GmbH), Raimund Adameck (PANDION AG), Manuel Skorbier (ISARIA Wohnbau AG), Helmut Kunze, (Bonava Deutschland GmbH), Fabian von Köppen (GARBE Immobilien-Projekte GmbH), Claus Baumgartl / Lars Neubauer (Investa Projektentwicklungs- und Verwaltungs GmbH), Marcus Keller (BPD Immobilienentwicklung GmbH), Markus Feldt (Zabel Property AG), Alexander Happ (BUWOG Group), Carsten Sellschopf (formart GmbH & Co. KG), Christoph Gröner (CG Gruppe AG), Roderick Rauert, (LBBW Immobilien). Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Themen: Die Referenten stellen am Beispiel von zwei bis drei Projekten dar: Erfahrungen mit Grundrissen – was hat sich bewährt, was nicht? Welche Extras (Energie, Haustechnik, Smart Home etc.) kamen im Vertrieb gut an, welche nicht? Abverkaufszeiten, Erfahrungen mit Sonderwunschmanagement und Lehren für künftige Projekte.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 16. Mai im Intercontinental Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

IREBS Immobilienakademie - BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Basisseminar: Projektentwicklung

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich an (neue) Mitarbeiter von Projektentwicklern / Bauträgern / Projektsteuerern, Mitarbeiter von Ingenieurbüros, Architekten, Finanzierer, Investoren (v. a. jene, die Forward-Deals von Projektentwicklern kaufen), Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Mitarbeiter von Generalunternehmern / Bauunternehmen. Wenn Sie mehr als drei Mitarbeiter Ihres Unternehmens anmelden, erhalten Sie ab dem vierten Mitarbeiter einen Rabatt von 30 %. Alle Teilnehmer bekommen eine Teilnahmebestätigung der IREBS Immobilienakademie.

Referenten: Dr. Philipp Feldmann (Cilon GmbH) und Prof. Dr. Ulrich Schütz, Drees & Sommer. Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Themen: Am ersten Tag werden folgende Themen behandelt: Aufgaben eines Projektentwicklers (Grundlagen, Definition, klassische Aufgaben); idealtypischer Ablauf einer Projektentwicklung (prozessuale Aspekte); der Markt für Projektentwickler (Typen, Strategien, Marktfaktoren); Machbarkeitsstudien (Standort- und Marktanalyse, Wettbewerbsanalyse, Analyse des Nutzungskonzepts); Kalkulationsmodelle in der Projektentwicklung (von der „Bierdeckel-Kalkulation“ bis hin zur dynamischen Developer-Rechnung). Am zweiten Tag geht es um Standortanalyse/Due Diligence (Baurecht, Grundstücksanalyse, Untersuchungen vorhandener Bausubstanz); Planungskonzepte (Nutzungskonzepte/Bedarfsplanung, Bildung von Gebäudemodellen, Gebäudeplanung); Kosten- und Terminplanung (Grundleistungen nach HOAI, Baukostenplanung in der Projektentwicklung, Rahmenterminplanung); Management von Bauprojekten (Projektanalyse als Einstieg, Projektorganisation, Leistungsbilder).

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 31. Mai und 1. Juni im The Westin Grand Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung Intensivseminar: Grundlagen und aktuelle Entwicklungen im Immobiliensteuerrecht (Schwerpunkt Grunderwerbsteuer- / Grundsteuer-Reform)

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler, Rechtsanwälte / Steuerberater und Geschäftsführer von Immobilienunternehmen, wird zum 14. Mal durchgeführt und bekam stets Bestnoten von den Teilnehmern. Es können beide Tage einzeln oder auch zusammen gebucht werden.

Referenten: Hans-Joachim Beck, Vorsitzender Richter Finanzgericht Berlin-Brandenburg a. D. / Leiter Abteilung Steuern IVD und Dr. Kai Tiede, Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg

Themen: Dieses Mal werden zwei besonders wichtige und aktuelle Themen behandelt. Am ersten Tag werden die Reform der Grundsteuer (die Systematik der Grundsteuererhebung und die Bewertung der Grundstücke) und die geplante Reform der Grunderwerbsteuer (Überblick über die der Grunderwerbsteuer unterliegenden Erwerbsvorgänge und die aktuelle Rechtsprechung zur Grunderwerbsteuer, Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer, Grunderwerbsteuer bei Share Deals – die derzeitigen Regelungen sowie Fragen wie: Unter welchen Voraussetzungen wird derzeit Grunderwerbsteuer ausgelöst, wenn Anteile an grundbesitzenden Gesellschaften übertragen werden? Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es, um solche Anteile ohne Belastung mit Grunderwerbsteuer zu übertragen? Welche Steuerbefreiungen können in Anspruch genommen werden? Wie wird der Grundstückswert ermittelt? Welche Änderungen für Share Deals werden derzeit diskutiert? Wie kann in Verträgen bei Forward-Deals vorbeugend auf mögliche geplante Änderungen reagiert werden?) behandelt. Auch geht es um die aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen bzgl. Wohnimmobilienkreditrichtlinie, aktuelle Rechtsprechung zum Immobiliensteuerrecht und aktuelle Verwaltungsanwei­sungen zum Immobiliensteuerrecht. Am zweiten Tag geht es um die Einkommensteuer (Anschaffung eines Grundstücks, Vermietung des Grundstücks, Modernisierung, Gewerblicher Grundstückshandel, Verlustausgleichsbeschränkung (§ 15 b EStG), Erhöhte Absetzungen bei Immobilien unter Denkmalschutz und im Sanierungsgebiet, Finanzierungskosten, Geschlossene Fonds, um den § 23 EStG – Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften, u, die Gewerbesteuer (die erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 GewStG)), die Umsatzsteuer (Das Prinzip der Umsatzsteuer, Vermietung des Grundstücks, aktuelle Probleme bei der Aufteilung der Vorsteuern, Veräußerung eines Grundstücks, § 13 b UStG, reverse charge) und die Erbschaft- und Schenkungsteuer (Bewertung des Grundbesitzes, Verschonung des Betriebsvermögens, sachliche Befreiung für das Familienwohnheim, gemischte Schenkung, Kritik des BVerfG und geplante Änderungen). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 19. und 20. Juni im Maritim Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de