In eigener Sache

Dr. ZitelmannPB. firmiert künftig unter PB3C
Dr. Josef Girshovich wird Gesellschafter

Die Dr. ZitelmannPB., seit 16 Jahren Marktführer für Immobilien- und Finanzgesellschaften, firmiert künftig unter dem Namen PB3C. Ein Jahr nach dem Erwerb der Gesellschaft durch Holger Friedrichs erweitert sich darüber hinaus die Eigentümerstruktur.
Dr. Josef Girshovich, Mitglied der Geschäftsleitung / Leiter der Redaktion & Politik, ist seit 1. März 2017 Mitgesellschafter von PB3C.

Mit der Abkürzung „PB“ nehmen wir einen wichtigen Teil der Vergangenheit mit in die nächste Phase der Unternehmensentwicklung. Die Abkürzung „PB“ steht weiterhin für „Positionierungsberatung. Der Zusatz „3C“ gibt den Leitsatz des Unternehmens wieder: „Content Creates Communication“. Bevor Unternehmen auf die Öffentlichkeit zugehen, müssen zunächst geeignete Inhalte und Botschaften entwickelt werden – eine Positionierung. Erst dann wird kommuniziert und der geeignete Kanal gewählt.

Das Geschäftsmodell verändert sich mit der Umfirmierung nicht. PB3C verfolgt einen integrativen Ansatz und fügt die unterschiedlichen Kommunikations-Bausteine zu einer ganzheitlichen PR-Strategie zusammen. Die Dienstleistungspalette umfasst Pressearbeit, Corporate Publishing, Online-Positionierung sowie politische Beratung und Unterstützung im Investor Relations-Bereich. PB3C beschäftigt rund 50 feste und freie Mitarbeiter. Auch die Immobilien-News der Woche, die mittlerweile Woche für Woche eine fünfstellige Leserschaft erreichen, werden weiterhin im gewohnten Turnus jeden Montag versendet.

Wir freuen uns auf die nächsten Schritte mit Ihnen,

Ihre
Holger Friedrichs und Dr. Josef Girshovich
 

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen?

Dann schreiben Sie an den Leiter unserer Redaktion Dr. Josef Girshovich.

Das PB3C-Politikmonitoring zum Wahljahr 2017
Wir informieren Sie aktuell und exklusiv mit wöchentlichen Briefings und Updates. Präzise recherchiert und punktgenau aufbereitet – so sind Sie im Wahljahr 2017 stets auf dem neuesten Stand bei allen Themen rund um die Immobilienpolitik.

Kontaktieren Sie uns: girshovich@pb3c.com
 

Umfrage zu Digitalisierung und Innovation von CBRE

Die Digitalisierung ist heute der entscheidende Treiber für Innovationen in der Immobilienbranche. Doch sind die Immobilienunternehmen auch bereit, sich zu verändern? Wie ist es um die digitale Reife der Branche bestellt? Zur Beantwortung dieser Fragestellungen hat CBRE das Future Real Estate Institut mit der Erstellung einer Studie zu ‚Digitalisierung & Innovation in der Immobilienwirtschaft‘ beauftragt, die auch von Heuer Dialog unterstützt wird. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich bis zum 1. April 2017 die Zeit nehmen, an der Studie teilzunehmen: Link zur Umfrage.

MARKT-NEWS

Gute Stimmung am US-Immobilienmarkt

Der jüngste Index der National Association of Home Builders (NAHB) deutet auf einen andauernden und beschleunigten Aufschwung am US-amerikanischen Immobilienmarkt hin, schreibt die BÖRSEN ZEITUNG am 16.3. Der Index habe im laufenden Monat um sechs Punkte zugelegt und 71 Zähler erreicht. Hintergrund seien „Maßnahmen zur regulatorischen Reform“ durch Präsident Donald Trump, welche die Genehmigungen von Bauanträgen erleichterten.

Deutsche Immobilien bleiben beliebt

In Deutschland gibt es keine Spur einer Überhitzung des Immobilienmarktes, schreibt das HANDELSBLATT am 17.3. Dem IW-Geschäftsklimaindex zufolge sei die Stimmung nach wie vor sehr gut. Im Q1 2017 sei der Index um drei Punkte auf 50,4 Punkte gestiegen, was einem sehr hohen Niveau entspreche. Dies liege u. a. auch daran, dass das Interesse an deutschen Immobilien nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland groß sei, wie eine Umfrage von CBRE ergeben habe. Laut dem IW-Immobilienscout24-Index sei der attraktivste Standort in Deutschland Berlin.

Deutschlandweiter Mietanstieg um fünf Prozent

Wie DIE WELT am 16.3. schreibt, sind die Wohnungsmieten laut dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bei neuen Verträgen im vergangenen Jahr deutschlandweit durchschnittlich um fast 5 % auf durchschnittlich 7,65 Euro/qm gestiegen. In Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern habe der Anstieg 6,3 % auf 9,97 Euro/qm betragen. Auch in ländlichen Kreisen habe es einen leichten Anstieg gegeben, doch liege die durchschnittliche Miete dort mit 5,87 Euro/qm auf deutlich niedrigerem Niveau. In München würden neue Mietverträge im Schnitt mit 15,65 Euro/qm abgeschlossen, gefolgt von Frankfurt mit 12,76 Euro/qm und Stuttgart mit 11,93 Euro/qm. Ausgewertet worden seien Anzeigen für nicht möblierte Wohnungen.

Weiterhin Verhandlungsbedarf bezüglich geplanter Kreditregelungen

Wie die FAZ am 15.3. schreibt, hält die Bundesregierung trotz der Kritik von Bankenverbänden und Immobilienbranche an ihren Plänen fest, gesetzliche Instrumente für eine Obergrenze für die Beleihung von Immobilien zu schaffen. Laut einer Sprecherin von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) befinde sich ein entsprechender Gesetzesentwurf derzeit im parlamentarischen Prozess. Allerdings sei das Gesetz, wie die FAZ weiter schreibt, nach wie vor auch in der Unionsfraktion umstritten. Zwar hätten sich mittlerweile offenbar bestimmte Kompromisse herauskristallisiert, bei anderen Punkten werde aber noch diskutiert und verhandelt. So habe man sich etwa auf eine Erweiterung der Beteiligungsrechte geeinigt. Zudem seien die bislang vorgesehenen vier neuen Regelungen für Obergrenzen auf zwei reduziert worden. Unklar sei u. a. bislang, ob auch eine Untergrenze festgelegt werden solle, die Kredite unter 400.000 Euro von den Regelungen ausnehme, oder ob selbstgenutzte Immobilien von den Regelungen ausgenommen werden sollten. Die IMMOBILIEN ZEITUNG schreibt am 16.3., dass es möglicherweise aufgrund des noch bestehenden Verhandlungsbedarfs im März noch nicht zu einer Verabschiedung kommen werde.

Wohnen kostet private Haushalte rund ein Drittel der Konsumausgaben

Private Haushalte in Deutschland haben 2015 laut dem Statistischen Bundesamt rund 36 % ihres Konsumbudgets für das Wohnen ausgegeben, schreibt DIE WELT am 14.3. Im Schnitt seien 859 Euro für den gesamten Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aufgewendet worden. Mit steigender Haushaltsgröße nehme der Anteil ab. So hätten Einpersonenhaushalte 41 % (628 Euro) ausgegeben, Zweipersonenhaushalte 35 % (961 Euro) und Haushalte mit vier Personen 33 % (1183 Euro).

Sinkende Nachfrage nach Premiumimmobilien

Teure Neubauten werden einer Analyse von LBS Immobilien NordWest zufolge in Düsseldorf weniger stark nachgefragt, weil eine Sättigung der Zielgruppe stattgefunden hat, berichtet die BERLINER MORGENPOST am 15.3. In Köln lägen solche Wohnungen bis zu 15 Monate lang am Markt. Investoren sei empfohlen, mehr auf das Geschäft mit bezahlbaren Wohnungen zu setzen. Laut Daten des statistischen Bundesamtes gehe das Bevölkerungswachstum in Großstädten auf den Zuzug vor allem junger Leute zurück, die im preiswerten Segment nachfragten. Finanziell gutsituierte Familien zögen typischerweise an die Stadtränder, merke Michael Stüber der CD Deutsche Eigenheim an. Investoren sollten nicht mehr darauf setzen, dass sich im hochpreisigen Segment noch etwas verdienen lasse, sage Ulrich Jacke von Dr. Lübke & Kelber.

Verschärfung der Mietpreisbremse gefordert

Um die Durchsetzung und Einhaltung der Mietpreisbremse voranzutreiben, hat Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) hat eine Auskunftspflicht für Vermieter über die bisher verlangte Miete vorgeschlagen, berichtet DIE WELT am 14.3. Bislang sei es den Koalitionspartnern nicht gelungen, sich auf eine steuerliche Förderung beim Wohnungsneubau und eine Begrenzung der Mieterhöhung zu einigen. Der kommende Wahlkampf könne somit auch ein Mieterwahlkampf werden.

Streit um Münchens Mietspiegel

Haus+Grund München wirft der Stadt vor, die Mieten herunterzurechnen und damit Mieterhöhungen zu verhindern. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 15.3. Die offizielle Durchschnittsmiete weiche von der tatsächlichen Miete, die bei durchschnittlich 14,10 Euro/qm liege, ab. Laut dem in der vergangenen Woche verabschiedeten Münchner Mietspiegel liege sie aber nur bei 11,23 Euro/qm (+ 4,7 % binnen zwei Jahren). Während Haus+Grund seine Zahl auf Grundlage einer eigenen Datenbank, die Informationen von rund 8.000 Mietern enthalte, ermittelt habe, werde der Münchner Mietspiegel alle zwei Jahre auf der Basis von rund 3.000 repräsentativ ausgewählten Mietern erhoben. Wie der Mietspiegel generiert werde, sei nicht nachvollziehbar, denn die Stadt habe bereits vor der Verabschiedung alle Adressdaten vernichtet. Das verletze Haus+Grund zufolge die Aufbewahrungspflichten und verhindere Transparenz. Das zuständige Sozialreferat weise die Anschuldigungen zurück. Nur die Adressen seien aus Datenschutzgründen gelöscht worden, die Mietdaten seien aber vorhanden. Auch seien dies keine auskunftspflichtigen Informationen. Das Verwaltungsgericht München sei bereits mit dieser Frage befasst.

Flächendeckender Preisanstieg in Düsseldorf

Laut dem städtischen Gutachterausschuss ist in Düsseldorf der Umsatz im Jahr 2016 um rund 5 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, während die Zahl der Kauffälle um rund 7 % gestiegen ist. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 16.3. Grundlage der Untersuchung sei eine Datenbasis von 5.015 notariell beurkundeten Kaufverträgen, die 2016 einen Umsatz von 4,13 Mrd. Euro umfasst hätten. Die Preise für baureife Grundstücke seien in allen Segmenten gestiegen. Am teuersten sei ein Quadratmeter Bauland mit 28.000 Euro/qm auf der Königsallee. Frei stehende Ein- und Zweifamilienhäuser seien binnen eines Jahres um 10,2 % teurer geworden, Einfamilienreihenhäuser um 5,3 %. Mehrfamilienhäuser hätten im Vergleich zu 2015 um 9,9 % zugelegt, Eigentumswohnungen je nach Lage zwischen 4,3 % und 7,2 %.

Nachhaltig betriebene Immobilien bevorzugt

Die IMMOBILIEN ZEITUNG schreibt am 16.3. über die Ergebnisse des Nachhaltigkeitsradars von Wisag. 30,3 % der befragten Vermieter, Asset-, Property- und Facility-Manager hätten angegeben, dass ihnen ein ökologischer Betrieb wichtig sei, während 14 % dem ökologischen Bau den Vorzug gäben. 44,3 % sähen gern beide Bereiche verwirklicht. Einen Vorteil für den Eigentümer biete vor allem das Imageplus, das eine bessere Vermietbarkeit sowie die besseren Verkaufsmöglichkeiten einer Immobilie begünstige. Grüner Betrieb und Bau könnten eine Wertsteigerung bewirken. Ein Viertel der Umfrageteilnehmer glaube, dass bereits heute ein Preisabschlag für nicht nachhaltig bewirtschaftete Immobilien zu zahlen sei.

Interesse an Immobilien-Verrentung steigt

Das Modell der Verrentung von Immobilien gibt es zwar schon seit geraumer Zeit, wird aber erst jetzt zunehmend beliebter, schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG am 17.3. Einer der Gründe hierfür sei, dass die Zahl der Rentner, die über Immobilienvermögen verfügten, zunehme. Hinzu kämen die Schwächen im deutschen Verrentungssystem. So habe es bislang bei Verrentungen nicht genug Schutz für den Fall der Zahlungsunfähigkeit der Käufer gegeben. Das ändere sich aber. So biete das Unternehmen Haus plus Rente ein Modell der Verrentung an, das über das Nießbrauchrecht funktionierte, so dass der Verkäufer lebenslanges, insolvenzfestes Wohnrecht behalte.

Weitere interessante Artikel

Erfolg mit Immobilien aus den 1960er Jahren

Patrick Herzog-Smethurst von der DKW Gruppe schreibt in BUSINESS INSIDER am 14.3., was für eine erfolgreiche Investition in Gebäude aus den 1960er-Jahren zu beachten ist. Die Anschaffungskosten seien üblicherweise niedriger als bei einem Altbau in ähnlicher Lage, sodass sich angesichts der hohen Nachfrage nach Wohnraum gute Renditen erzielen ließen. Wichtig sei aber, Geduld mitzubringen, denn die Bausubstanz der Nachkriegsbauten halte immer wieder Überraschungen bereit.

Fonds- und Finanz-News

Weltweites Investitionsvolumen leicht gesunken

Laut einem Bericht von Cushman & Wakefield sind die weltweit für Immobilieninvestments verfügbaren Gelder auf Jahresbasis erstmals seit 2011 gesunken, schreibt die BÖRSEN ZEITUNG am 15.3. Die Kreditgeber hätten sich darauf eingestellt, weniger Darlehen als früher zu vergeben, insbesondere was riskantere Immobilien angehe. Insgesamt stünden 435 Mrd. Dollar und damit 2 % weniger als im Vorjahr für Investments in gewerbliche Immobilien bereit. Aufgrund der Stärke des Dollars hätten Eigenkapital-Immobilieninvestments in Nord- und Südamerika erstmals das Volumen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika überholt.

Einschätzungen zur Fondsperformance in diesem Jahr gehen auseinander

Einer Umfrage des Informationsportals Preqin unter mehr als 150 institutionellen Großinvestoren aus Nordamerika und Europa sowie 180 Fondsmanagern zufolge wollen einige Investoren ihr Engagement in Immobilienfonds in diesem Jahr reduzieren. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 16.3. Hintergrund sei, dass viele Anleger daran zweifelten, dass Immobilienfonds es im aktuellen Marktumfeld wieder schaffen würden, die hohen Performancewerte der Vorjahre zu erreichen. 37 % der Befragten rechneten zum Zeitpunkt der Umfrage (November/Dezember 2016) damit, dass die Renditen 2017 schlechter sein würden, als sie es 2016 gewesen seien. Nur 9 % erwarteten eine Steigerung ihrer Erträge. Jeder vierte befragte Investor wolle 2017 weniger Geld für Immobilien ausgeben als zuvor, gleich viele Anleger wollten ihre Investments ausweiten. Der Wettbewerbsdruck werde hoch bleiben.

Jamestown platzierungsstärkster Anbieter für Privatanleger

Laut der ‚’k-mi‘-Platzierungsstatistik 2016‘ haben die Fonds und Produkte im Segment ‚Immobilien International‘ (insbesondere Immobilienbeteiligungen in den USA) mit einem Marktanteil von 29 % im vergangenen Jahr am besten abgeschnitten. Das schreibt K-MI in der Ausgabe 10/41 vom 10.3. Der platzierungsstärksten Anbieter für Privatanleger sei Jamestown, gefolgt von WealthCap und TSO-DNL. Das Segment ‚Immobilien Deutschland‘ liege mit einem Marktanteil von 26,6 % dicht dahinter.

Real I.S. will Australienfonds auflegen

Real I.S. will im laufenden Jahr das Geschäft mit privaten Immobilienfondskunden wiederbeleben. „Wir prüfen ein entsprechendes Fondsprodukt mit australischen Immobilien“, habe Georg Jewgrafow von Real I.S. im Gespräch mit der BÖRSEN ZEITUNG vom 15.3. gesagt. Auf Fondsebene sei eine Ausschüttung von 5 % jährlich in einem Zehnjahresdurchschnitt geplant, abgerechnet werde in AUD. Jochen Schenk von Real I.S. verweise angesichts der sinkenden Renditen an den europäischen Immobilienmärkten auf eine verstärkte Nachfrage der Kunden, die nach etablierten und wirtschaftlich attraktiven Märkten suchten. Des Weiteren setze der Fondsdienstleister erfolgreich seine Strategie um, Mandate von Investoren außerhalb der Sparkassengruppe zu gewinnen. Individualfonds sollten aber für die Sparkassen-Gruppe weiter angeboten werden. Den branchenweiten Kampf um geeignete Immobilien verfolge man relativ entspannt. „Wir sind sehr gut vernetzt, beispielsweise mit Projektentwicklern“, sage Brigitte Walter von Real I.S.

Fachmarktzentren sind beliebtes Investitionsobjekt

Immer mehr Versicherer, Versorgungswerke und andere institutionelle Anleger entdecken Fachmarktzentren als alternative Anlageklasse, schreibt die FAZ am 15.3. Das zeigten Zahlen zum Anlageportfolio der Universal Investment, die nach eigener Darstellung mit 15 % Marktanteil der drittgrößte Spezialfondsanbieter sei. Fast 11 % der in Spezialfonds angelegten Gelder entfielen auf Immobilien und andere alternative Anlageklassen, die noch vor vier Jahren nur weniger als 1 % ausgemacht hätten. Fast ein Viertel der Anlagegelder in Immobilien sei in Fachmarktzentren investiert.

Deutscher Hotelmarkt verzeichnet größtes Investitionsvolumen

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 16.3. schreibt, sind die Investitionen in den europäischen Hotelmarkt laut PwC 2016 um 9,7 % auf 18,6 Mrd. Euro gesunken. Grund sei vor allem der Rückgang der Transaktionstätigkeit in Großbritannien infolge des Brexit-Votums, der rund 60 % im Vergleich zum Vorjahr betragen habe. In Deutschland seien im vergangenen Jahr 27 % des europaweiten Volumens umgesetzt worden, womit der deutsche Hotelmarkt den Spitzenplatz in der Investitionsstatistik einnehme. Am teuersten seien die Hotelzimmer in Europa mit durchschnittlich 299 Euro pro Nacht in Genf gewesen, gefolgt von Zürich (248 Euro) und Paris (230 Euro). Frankfurt sei mit 127 Euro pro Nacht die kostspieligste deutsche Stadt; europaweit liege Frankfurt auf Rang zehn. PwC rechne damit, dass 2017 der Erlös pro verfügbares Hotelzimmer in Frankfurt um 4,5 % steigen werde. Berlin bleibe für Hotelgäste die zweitteuerste Stadt in Deutschland und komme im europäischen Vergleich auf Rang 14, liege aber hinsichtlich der Auslastung der Hotelzimmer mit 77,1 % europaweit auf Platz vier.

Antizyklische Investitionen lohnen sich

Axel Kleinefenn von der Warburg-HIH Invest Real Estate schreibt in ALTII vom 13.3. über die Vorteile und Herausforderungen antizyklischer Immobilieninvestitionen. Damit diese sich lohnen könnten, seien aber eine langfristige, konsistente Strategie, hinreichendes Marktwissen, aktives Management und vor allem eine offene und transparente Kommunikation zwischen Fonds-Manager und Investor wichtig.

Rainer Zitelmann

Dr. Dr. Rainer Zitelmann www.rainer-zitelmann.de

Diskussion über Superreiche: 7 Vorurteile gegen Reiche

Reiche und Superreiche lösen starke Emotionen aus. Die meisten Menschen kennen persönlich keine Superreichen, aber haben dennoch eine feste Meinung über sie – und oft keine gute.

In den vergangenen vier Wochen – seit Erscheinen meines Buches ‚Psychologie der Superreichen‘ – habe ich Dutzende Interviews geführt und über tausend Menschen haben in Online-Foren verschiedener Medien über Reiche diskutiert. Einigen Stereotypen bin ich immer wieder begegnet:

1. Reiche sind durch Betrug reich geworden

Sätze wie: „Die haben ihr Geld entweder geerbt oder ergaunert“ habe ich oft gehört. Wurden Bill Gates, Steve Jobs, Mark Zuckerberg, Howard Schulz, Sergej Brin, Michael Dell, Jeff Bezos oder Ingvar Kamprad reich, weil sie skrupelloser sind als andere Menschen? Oder deshalb, weil sie Produkte erfunden und vermarktet haben, die einen großen Nutzen für viele Menschen stiften – den PC, das iPhone, Facebook, Starbucks, Google, Amazon, Ikea-Möbel usw.? Millionen Menschen (sicher auch die meisten Leser dieses Beitrages) nutzen Produkte dieser Unternehmen und haben damit dazu beigetragen, dass diese Menschen reich wurden. Nehmen wir deutsche Beispiele: Die Albrecht-Brüder mit Aldi, Schwarz mit Lidl, Otto mit dem Otto-Versand, Erich Sixt: Alles Betrüger? Oder Leute, die der Gesellschaft einen großen Nutzen gebracht haben und dadurch reich wurden?

2. Reiche haben einfach nur Glück gehabt

Reichtum durch Glück? Ja, das gibt es. Das beste Beispiel dafür sind Lottospieler. Nur: Die meisten verlieren das Geld, das sie durch pures Glück gewonnen haben wieder, weil sie eben weder über die mentalen Fähigkeiten verfügen, reich zu werden, noch reich zu bleiben. Umgekehrt gibt es in der Biografie sehr reicher Menschen oft große Brüche, Krisen und Rückschläge: Sie verloren nicht selten hohe Beträge, konnten diese jedoch erneut verdienen, weil sie wussten, wie „es geht“ und über das notwendige unternehmerische Gespür verfügten. Kein Mensch hat im Leben immer nur Glück oder immer nur Pech. Im Laufe eines Lebens gleichen sich positive und negative Zufälle im Großen und Ganzen wieder aus. Es genügt auch keineswegs, auf eine glückliche Konstellation zu treffen, sondern viel wichtiger ist es, die darin liegenden Chancen überhaupt zu erkennen (was nur die wenigsten Menschen können) und sie dann wirtschaftlich erfolgreich zu nutzen und umzusetzen. Ich habe diesem Thema übrigens in meinem Buch ein ganzes Kapitel gewidmet.

3. Reiche kommen aus reichen Elternhäusern

Zugegeben: Aus Arbeiterfamilien kommen die wenigsten Reichen. Aber die wenigsten kommen auch aus reichen Elternhäusern. Das wird durch meine Studie ‚Psychologie der Superreichen‘ illustriert. Diese ist zwar – wie alle qualitativen Studien in der Sozialforschung – nicht repräsentativ, aber in einer Hinsicht waren die Biografien der Superreichen typisch: Die meisten kommen aus der Mittelschicht. Die Eltern waren in den seltensten Fällen reich. Aber es waren viele kleine und mittlere Unternehmer und Selbstständige darunter. Das Vorbild von selbstständigen Eltern hat die Kinder ermutigt und auf die Idee gebracht, sich später selbstständig zu machen. Und wir wissen aus zahlreichen anderen Studien, dass die allermeisten Selfmade-Reichen als Unternehmer zu ihrem Reichtum kamen.

4. Ohne gute Beziehungen wird niemand reich

Das stimmt. Aber falsch ist die Ansicht, dass man diese Beziehungen schon zum Start mitbringen muss. Reiche sind sehr gute Netzwerker. Sie bauen ihre Beziehungen aktiv auf und verlassen sich nicht darauf, wen sie heute bereits kennen. Der beste Netzwerker unter den Hochvermögenden, die ich für mein Buch interviewt habe, kommt aus einer Arbeiterfamilie – und ist damit die Ausnahme unter den Studienteilnehmern gewesen. Er hatte zunächst keinerlei Beziehungen, aber ist heute einer der bestvernetzten Menschen in der Welt der großen Unternehmen und Banken in Deutschland. Das Netzwerk war nicht da, er hat es selbst geschaffen.

5. Reich werden war früher einfach und ist heute viel schwerer

Falsch. Das Gegenteil ist richtig. Vergleicht man die Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt vor 30 Jahren mit der heutigen Liste, dann wird man feststellen, dass der Anteil der Selfmade-Milliardäre im Vergleich zu den Erben erheblich gestiegen ist. Niemals in der Geschichte war es möglich, so schnell so viel Geld zu verdienen wie heute im Internet-Zeitalter. Deshalb gab es auch niemals so viele junge Milliardäre und Multimillionäre wie heute.

6. Reichen geht es nur um persönlichen Luxus

Je reicher ein Mensch ist, desto weniger Geld gibt er privat aus, wenn man die Ausgaben als Prozentsatz seines Vermögens betrachtet. Die Vorstellung, ein Milliardär habe Milliardenbeträge auf dem Bankkonto liegen, ist ohnehin ganz falsch. Das meiste Geld steckt in Firmen. Und das Gros des neu erwirtschafteten Geldes wird reinvestiert. Unter den Interviewpartnern meines Buches ‚Psychologie der Superreichen‘ war ein mehrfacher Milliardär, bei dem jedes Jahr mindestens 100 Millionen zu dem Vermögen hinzukommen. Davon gibt er maximal eine Million aus. Eine Menge Geld, aber eben nur 1 % dessen, was neu hinzukommt. 99 % investiert er wieder in seine Firmen. Die in Medien verbreitete Vorstellung, die meisten reichen Menschen verbrächten ihre Zeit hauptsächlich auf Luxusyachten oder damit, ihren gigantischen Fuhrpark zu pflegen, ist falsch. Ja, es gibt Menschen, für die dies zutrifft. Aber die meisten Reichen arbeiten in ihrem Unternehmen oder als Investoren – und die meisten geben sehr viel weniger für Luxusgüter aus, als sie könnten.

7. Reiche zahlen keine Steuern

Prominente Steuerhinterzieher wie Klaus Zumwinkel (Ex-Vorstand der Deutschen Post) oder Uli Hoeneß (FC Bayern München) haben große Aufmerksamkeit durch die Medien bekommen. Und natürlich sind sie nicht die einzigen, die Steuern hinterzogen haben. Die Steueroasen für Privatpersonen, die es früher gab (so etwa die Schweiz) funktionieren jedoch seit einigen Jahren nicht mehr. Auch legale Steuersparmodelle wurden schon vor vielen Jahren durch Paragrafen wie etwa 15 b des Einkommensteuergesetzes unterbunden. Was es nach wie vor gibt, sind allerdings Steuervermeidungsstrategien durch internationale Großkonzerne wie etwa Amazon oder Google. Diese sollten jedoch nicht mit Steuerhinterziehung durch Privatpersonen verwechselt werden. Die Fakten: In Deutschland zahlt das obere eine Prozent (!) der Steuerpflichtigen 22,2 % der Einkommensteuer, obwohl der Anteil am Gesamtbetrag der Einkünfte lediglich bei 11,6 % liegt. Falsch ist auch die Legende, durch die Abgeltungssteuer von 25 % plus Soli seien diese Personen besser gestellt: Denn als Firmeninhaber haben sie auf Unternehmensebene bereits Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer bezahlt, sodass die gesamte Steuerbelastung nach Ausschüttung bei über 47 % liegt – genau wie der persönliche Einkommensteuersatz für Spitzenverdiener.

Psychologische Funktion der Vorurteile

Sind im Umkehrschluss alle Reichen gute und ehrliche Menschen? Natürlich nicht. In allen Gesellschaftsschichten gibt es moralisch und unmoralisch handelnde Menschen, Ehrliche und Gauner, Gierige und Bescheidene. Im Villenviertel ebenso wie im Slum. Aus der Vorurteilsforschung wissen wir jedoch, dass Menschen besonders gerne Vorurteile über Minderheiten pflegen, wenn sie selbst keinen oder nur wenige soziale Kontakte zu ihnen haben. Zweifelsohne trifft das auch für Reiche zu. Einen Journalisten, der mich für einen Radiosender interviewte und meinte, Milliardäre hätten ihr Vermögen entweder ererbt oder ergaunert, fragte ich zurück, wie viele er denn persönlich kenne. Er kannte keinen einzigen.
Was ist die psychologische Funktion der Vorurteile gegen Reiche? Wenn ich mir sage: „Reiche sind alle durch Betrug reich geworden“, dann habe ich eine wunderbare Erklärung, warum ich selbst nicht reich bin: „Ich bin halt nun einmal ein so ehrlicher und moralisch hochstehender Mensch, deshalb bin ich nicht reich.“ Wer sagt, „Reiche sind nur durch Glück reich geworden“, hat ebenfalls einen einfachen Grund, warum er selbst nicht reich ist: Andere hatten mehr Glück als er. Wer sagt: „Früher war es viel einfacher reich zu werden, heute ist es fast unmöglich“, hat auch eine gute Erklärung: Er lebt halt in der falschen Zeit.
Um es klar zu sagen: Niemand muss reich werden wollen. Obwohl die Tatsache, dass jede Woche etwa 20 Millionen Menschen Lotto spielen (und 80 % der Bundesbürger über 18 Jahren schon einmal einen Lotto-Tippschein ausgefüllt haben) schon dafür spricht, dass der Wunsch reich zu werden, nicht allzu selten sein dürfte. Aber warum soll ich anderen Menschen, die als Unternehmer mit pfiffigen Ideen reich geworden sind, ihren Reichtum neiden? Geht es mir dadurch besser? Ich denke eher, dass der Neidische sich durch seine Missgunst selbst jeder Chance beraubt, einmal reich zu werden. Mit den oben zitierten Lebenslügen und Vorurteilen betrügt er ja vor allem sich selbst.
Vielleicht ist es schlauer, Menschen, die aus eigener Kraft reich geworden sind, genau zuzuhören und sich zu überlegen, was man vielleicht von ihnen lernen kann. Genau das habe ich für meine Studie über die ‚Psychologie der Superreichen‘ getan.

Leseproben und Rezensionen des neuen Buches von Rainer Zitelmann finden Sie unter: http://psychologie-der-superreichen.de

Zitat der Woche

„Wer zu einem Versprechen am längsten braucht, hält am sichersten daran fest.“

Jean-Jacques Rousseau, französischer Philosoph

Überlegen Sie sich genau, bevor Sie etwas versprechen. Das können Kleinigkeiten sein: Der Termin, wann Sie etwas liefern, die Uhrzeit, wann Sie sich mit jemandem treffen – all das sind Versprechen. Unzuverlässige Menschen sind schnell dabei, alles Mögliche zu versprechen. Es fällt ihnen leicht, weil sie sich nicht an ihre Zusagen gebunden fühlen. Zuverlässige Menschen überlegen genau, bevor sie etwas versprechen, weil ihnen klar ist, dass sie diese Zusage um jeden Preis einhalten müssen. Nur so bekommen sie das Image eines zuverlässigen Menschen, auf dessen Worte man vertrauen kann. Menschen, die schnell alles versprechen, aber sich dann nicht daran gebunden fühlen, gelten dagegen zu Recht als Schwätzer und niemand gibt viel auf ihre Worte.

140 weitere Zitate und Kommentare finden Sie in dem Buch „Worte des Erfolges“ von Dr. Dr. Rainer Zitelmann. Bestellen Sie das Buch bei info@info@pb3c.com

Termine

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

„30 % Wohnungs-Crash: Unverantwortlicher Alarmismus oder reale Gefahr?“ - Sonderveranstaltung am 27. April 2017 in Berlin

Zielgruppen: Wohnungs-Projektentwickler, Investoren am Wohnungsmarkt, Banken und andere Finanzierer sowie Vertriebe von Wohnungen aus ganz Deutschland.

Thema: Die Warnungen des ZIA-Frühjahrsgutachtens der Immobilienweisen vor möglichen massiven Preisrückgängen bei Wohnimmobilien haben zu einer intensiven Debatte in der Immobilienwirtschaft geführt. Hat empirica mit der Analyse falschen Alarm geschlagen oder auf verdrängte Risiken aufmerksam gemacht? Professor Dr. Simons von empirica begründet seine Analyse und stellt sich der Diskussion. Martin Steininger, Chefökonom von bulwiengesa stellt seine Analyseergebnisse vor. Weitere führende Experten aus dem Immobilien-Research und der Praxis werden die Chancen und Risiken am deutschen Wohnungsmarkt diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, dass ausführlich alle Zahlen und Argumente diskutiert und gewogen werden – und zwar von Researchern wie auch von führenden Projektentwicklern aus ganz Deutschland.

Referenten: Vorträge von Martin Steininger (Chefökonom bulwiengesa AG): ‚Immobilienmarktprognose auf Basis von Realwirtschaft‘ und Jürgen Michael Schick MRICS (Präsident Immobilienverband IVD / Inhaber MICHAEL SCHICK IMMOBILIEN GmbH & Co. KG): ‚ Welche Strategien bleiben noch?‘ Es folgt eine Podiumsdiskussion, geleitet von Prof. Dr. Tobias Just IREBS (Immobilienakademie GmbH) und den Diskussionsteilnehmern: Prof. Dr. Harald Simons (empirica ag), Martin Steininger (Chefökonom bulwiengesa AG), Jürgen Michael Schick MRICS (Präsident Immobilienverband IVD / Inhaber MICHAEL SCHICK IMMOBILIEN GmbH & Co. KG), Jacopo Mingazzini (ACCENTRO Real Estate AG), Michael Haupt (ISARIA Wohnbau AG), Carsten Sellschopf (formart GmbH & Co. KG), Fabian von Köppen (Garbe Immobilien-Projekte GmbH), Reinhold Knodel (PANDION AG), Dr. Dr. Rainer Zitelmann, Gerd Kropmanns, (DIE WOHNKOMPANIE NRW GmbH), Dr. Jürgen Leibfried (BAUWERT AG), Alexander Happ (BUWOG Group), Thomas Meyer, WERTGRUND Immobilien AG. Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 27. April 2017 im Grand Hyatt Berlin Hotel statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de. Wegen des zu erwartenden großen Teilnehmerinteresses bitten wir um rasche Anmeldung.

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Ankaufskriterien von Investoren für Projektentwicklungen im Wohnungsneubau (Forward-Deal)

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich deutschlandweit an Projektentwickler im Bereich Wohnungsneubau und weitere Investoren, die in den Wohnungsneubau investieren.

Referenten: Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Florian Mundt (Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft mbH), Christoph Geirhos (Bayerische Versorgungskammer), Jochen Worringen (CORPUS SIREO / Swiss-Life-Fonds), Martin Eberhardt FRICS, Bouwfonds Investment Management), Thomas Meyer (WERTGRUND Immobilien AG), Nikolas Jorzick CFA MBA (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Christoph Thumm (Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH), Fabian Klingler (Aberdeen Asset Management Deutschland AG). Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Themen: Die wichtigsten Investoren aus ganz Deutschland stellen sich bei dieser Veranstaltung vor. Sie nennen ihre Ankaufskriterien (Lagen, Projektvolumen, Einkaufsfaktoren etc.), zeigen Beispiele von bereits durchgeführten Transaktionen und geben Informationen zur Abwicklung von Forward-Deals.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 4. Mai 2017 im Steigenberger Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Grundlagen und aktuelle Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht

Zielgruppen: Diese Veranstaltung, die wir bereits zum achten Mal durchführen, richtet sich an alle Marktteilnehmer, die professionell Immobilien kaufen und verkaufen. Sie vermittelt an zwei Tagen sowohl Grundlagen als auch Wissen zu aktuellen Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht. Kommen sollten Projektentwickler, Bauträger, Investoren, Asset-Manager, Geschäftsführer von Immobilienunternehmen, Transaktionsberater, Makler, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Referenten: Dr. Peter Decker ist Rechtsanwalt und Partner von Gibson, Dunn & Crutcher LLP und berät in nationalen und internationalen Immobilientransaktionen. Er ist qualifiziert als Chartered Surveyor (MRICS) und leitet die Real Estate Praxis im Münchner Büro von Gibson Dunn, eine der führenden internationalen Anwaltskanzleien mit Sitz in Los.
Dr. Christian Schmidt ist Rechtsanwalt und seit 2014 Mitarbeiter in der Steuerabteilung der Deutschen Pfandbriefbank AG. Zuvor war er 14 Jahre als Rechtsanwalt für die internationale Anwaltssozietät Shearman & Sterling LLP und Gibson, Dunn & Crutcher LLP auf dem Gebiet des nationalen und internationalen Steuerrechts tätig. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehört u.a. das Immobiliensteuerrecht.

Themen: 1. Tag: Steuerliche Strukturierung der Transaktion: Asset Deal; Steuerliche Aspekte einer Immobilientransaktion; Asset Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Asset Deal aus Sicht des Erwerbers (Abschreibung der Anschaffungskosten); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtige Rechtsgeschäfte, Bemessungsgrundlage, Steuerausnahmen); Umsatzsteuer (Geschäftsveräußerung im Ganzen, Umsatzsteueroption); Haftung (Betriebssteuern, Grundsteuer, Haftungsregelung im Kaufvertrag). Steuerliche Strukturierung der Transaktion – Share Deal: Share Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Share Deal aus Sicht des Erwerbers (Abzugsfähigkeit der Akquisitionsfinanzierung, Schicksal der Verlust- und Zinsvorträge); Besteuerung mit Auslandsbezug; Umsatzsteuer (Umsatzsteuerfreiheit des Share Deals); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtigkeit der Anteilsübertragung und Anteilsvereinigung; gem. §§ 1 Abs. 2a, Abs. 3 und Abs. 3a GrEStG, Strukturierungsmöglichkeiten); Haftung (Steuerklausel im Kaufvertrag); Mögliche Änderungen zur Grunderwerbsteuer bei Share Deals – wie können Investoren ggf. vorausschauend darauf reagieren? Vereinbarungen im Vorfeld der Transaktion: Letter of Intent, Memorandum of Understanding, Term Sheet, Exklusivitätsvereinbarung; Vertraulichkeitsvereinbarung. Due Diligence: Käufer Due Diligence/Verkäufer Due Diligence; Red Flag List; Executive Summary; Report; Datenraumanforderungen. Asset Deal: Kaufgegenstand (Bestimmtheit, Dingliche Belastungen, Bauverpflichtung); Kaufpreis (Gestaltung, Fälligkeit, Sicherstellung, Verkäuferdarlehen); Dingliche Sicherung der Kaufpreisfinanzierung (Belastungsvollmacht, Sicherstellung der Löschung); Übergang von Vertragsverhältnissen (Mietverhältnisse, Service Verträge, Versorgungsverträge, Nachvereinbarungen); Garantiehaftung versus Haftungssystem des BGB; Rechtsfolgen der Haftung (Basket, Cap, Selbstbehalt, Vertragsstrafen); Übergang von Nutzen und Lasten; Rücktrittsrechte (Verzug des Käufers, Nichteintritt der Fälligkeitsvoraussetzungen, Rechtsfolgen); Auflassungsvormerkung und Auflassung; Kostenregelung; Zusammenschluss-kontrolle.
2. Tag: Share Deal – Ankauf einer Immobilie: Abgrenzung zum Asset Deal; Anwendbares Recht; Sprache der Transaktionsdokumente; Erforderlichkeit der notariellen Beurkundung; Kaufpreisgestaltung, Ablösung von Verbindlichkeiten und Kaufpreisanpassung; Physisches Closing versus reales Closing; Haftungssystematik beim Share Deal; Optionsvereinbarungen. Joint Venture für ein Immobilienprojekt: Arten von Immobilien-Joint Ventures; Wirtschaftliche Grundlagen von Joint Ventures (Objektbeschaffung, Asset Management, Exit, Budget); Die Joint Venture Vereinbarungen (Master Vereinbarung, gesellschaftsrechtliche Vereinbarungen, Geschäftsbesorgungsverträge, Leistungsverträge); die Master Vereinbarung. Fortsetzung Joint Venture bezogen auf ein Immobilienprojekt: Gesellschaftsrechtliche Regelungen (Kapitalausstattung, Stimmrechte, Tag along, Drag along, Vorkaufsrechte, Gewinnverteilung); Geschäftsbesorgungsverträge (Verwaltung des Joint Ventures, Beschaffung, Verwaltung, Wertschöpfung, Finanzierung, Verkauf). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 10. und 11. Mai im THE WESTIN GRAND in Berlin statt.  Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Praxis-Seminar: Welche Wohnungsgrundrisse und welche Extras sind bei Käufern heute gefragt? Erfahrungsberichte von Projektentwicklern

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler, Investoren im Wohnungsneubau, Vertriebe und Architekten und finanzierende Banken. Lernen Sie aus der Praxis, was sich bewährt hat – und was nicht. Erfahrene Projektentwickler berichten anhand von Beispielen, was gut funktioniert hat – und was nicht.

Referenten: Henrik Diemann (Metropol Grund GmbH), Raimund Adameck (PANDION AG), Manuel Skorbier (ISARIA Wohnbau AG), Helmut Kunze, (Bonava Deutschland GmbH), Fabian von Köppen (GARBE Immobilien-Projekte GmbH), Claus Baumgartl / Lars Neubauer (Investa Projektentwicklungs- und Verwaltungs GmbH), Marcus Keller (BPD Immobilienentwicklung GmbH), Markus Feldt (Zabel Property AG), Alexander Happ (BUWOG Group), Carsten Sellschopf (formart GmbH & Co. KG), Christoph Gröner (CG Gruppe AG), Roderick Rauert, (LBBW Immobilien). Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Themen: Die Referenten stellen am Beispiel von zwei bis drei Projekten dar: Erfahrungen mit Grundrissen – was hat sich bewährt, was nicht? Welche Extras (Energie, Haustechnik, Smart Home etc.) kamen im Vertrieb gut an, welche nicht? Abverkaufszeiten, Erfahrungen mit Sonderwunschmanagement und Lehren für künftige Projekte.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 16. Mai im Intercontinental Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

IREBS Immobilienakademie - BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Basisseminar: Projektentwicklung

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich an (neue) Mitarbeiter von Projektentwicklern / Bauträgern / Projektsteuerern, Mitarbeiter von Ingenieurbüros, Architekten, Finanzierer, Investoren (v. a. jene, die Forward-Deals von Projektentwicklern kaufen), Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Mitarbeiter von Generalunternehmern / Bauunternehmen. Wenn Sie mehr als drei Mitarbeiter Ihres Unternehmens anmelden, erhalten Sie ab dem vierten Mitarbeiter einen Rabatt von 30 %. Alle Teilnehmer bekommen eine Teilnahmebestätigung der IREBS Immobilienakademie.

Referenten: Dr. Philipp Feldmann (Cilon GmbH) und Prof. Dr. Ulrich Schütz, Drees & Sommer. Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Themen: Am ersten Tag werden folgende Themen behandelt: Aufgaben eines Projektentwicklers (Grundlagen, Definition, klassische Aufgaben); idealtypischer Ablauf einer Projektentwicklung (prozessuale Aspekte); der Markt für Projektentwickler (Typen, Strategien, Marktfaktoren); Machbarkeitsstudien (Standort- und Marktanalyse, Wettbewerbsanalyse, Analyse des Nutzungskonzepts); Kalkulationsmodelle in der Projektentwicklung (von der „Bierdeckel-Kalkulation“ bis hin zur dynamischen Developer-Rechnung). Am zweiten Tag geht es um Standortanalyse/Due Diligence (Baurecht, Grundstücksanalyse, Untersuchungen vorhandener Bausubstanz); Planungskonzepte (Nutzungskonzepte/Bedarfsplanung, Bildung von Gebäudemodellen, Gebäudeplanung); Kosten- und Terminplanung (Grundleistungen nach HOAI, Baukostenplanung in der Projektentwicklung, Rahmenterminplanung); Management von Bauprojekten (Projektanalyse als Einstieg, Projektorganisation, Leistungsbilder).

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 31. Mai und 1. Juni im The Westin Grand Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung Intensivseminar: Grundlagen und aktuelle Entwicklungen im Immobiliensteuerrecht (Schwerpunkt Grunderwerbsteuer- / Grundsteuer-Reform)

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler, Rechtsanwälte / Steuerberater und Geschäftsführer von Immobilienunternehmen, wird zum 14. Mal durchgeführt und bekam stets Bestnoten von den Teilnehmern. Es können beide Tage einzeln oder auch zusammen gebucht werden.
Referenten: Hans-Joachim Beck, Vorsitzender Richter Finanzgericht Berlin-Brandenburg a. D. / Leiter Abteilung Steuern IVD und Dr. Kai Tiede, Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg

Themen: Dieses Mal werden zwei besonders wichtige und aktuelle Themen behandelt. Am ersten Tag werden die Reform der Grundsteuer (die Systematik der Grundsteuererhebung und die Bewertung der Grundstücke) und die geplante Reform der Grunderwerbsteuer (Überblick über die der Grunderwerbsteuer unterliegenden Erwerbsvorgänge und die aktuelle Rechtsprechung zur Grunderwerbsteuer, Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer, Grunderwerbsteuer bei Share Deals – die derzeitigen Regelungen sowie Fragen wie: Unter welchen Voraussetzungen wird derzeit Grunderwerbsteuer ausgelöst, wenn Anteile an grundbesitzenden Gesellschaften übertragen werden? Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es, um solche Anteile ohne Belastung mit Grunderwerbsteuer zu übertragen? Welche Steuerbefreiungen können in Anspruch genommen werden? Wie wird der Grundstückswert ermittelt? Welche Änderungen für Share Deals werden derzeit diskutiert? Wie kann in Verträgen bei Forward-Deals vorbeugend auf mögliche geplante Änderungen reagiert werden?) behandelt. Auch geht es um die aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen bzgl. Wohnimmobilienkreditrichtlinie, aktuelle Rechtsprechung zum Immobiliensteuerrecht und aktuelle Verwaltungsanwei­sungen zum Immobiliensteuerrecht. Am zweiten Tag geht es um die Einkommensteuer (Anschaffung eines Grundstücks, Vermietung des Grundstücks, Modernisierung, Gewerblicher Grundstückshandel, Verlustausgleichsbeschränkung (§ 15 b EStG), Erhöhte Absetzungen bei Immobilien unter Denkmalschutz und im Sanierungsgebiet, Finanzierungskosten, Geschlossene Fonds, um den § 23 EStG – Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften, u, die Gewerbesteuer (die erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 GewStG)), die Umsatzsteuer (Das Prinzip der Umsatzsteuer, Vermietung des Grundstücks, aktuelle Probleme bei der Aufteilung der Vorsteuern, Veräußerung eines Grundstücks, § 13 b UStG, reverse charge) und die Erbschaft- und Schenkungsteuer (Bewertung des Grundbesitzes, Verschonung des Betriebsvermögens, sachliche Befreiung für das Familienwohnheim, gemischte Schenkung, Kritik des BVerfG und geplante Änderungen). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 19. und 20. Juni im Maritim Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de