Kommentar

Andreas Fleischer SEGRO

Die Logistik-Immobilie von morgen

Schon seit Längerem setzen Kurier-, Express-, und Paketdienste auf die sogenannte City-Logistik, um die Versorgung der letzten Meile zu gewährleisten. Neue Produktionsbedingungen und der rasche Zuwachs des Online-Handels stellen sie jedoch vor neuartige Herausforderungen. Die Folge sind alternative Liefermethoden sowie zukunftsweisende Gebäudekonzepte mit optimierten Flächenzuschnitten.

Die Kundenansprüche im E-Commerce steigen immer weiter. Einerseits erweitert sich die Bandbreite stetig, immer mehr Warentypen müssen den Weg zum Kunden finden. Andererseits verkürzt sich die Lieferdauer immer weiter. Zurzeit handelt es sich bei mehr als der Hälfte des Paketvolumens um Lieferungen an private Kunden.

Das bedeutet für Projektentwickler, dass neben den klassischen Verteilerzentren immer mehr kleinteilige, dezentrale City-Parks entstehen. Diese müssen nicht nur den Wünschen der Mieter, sondern auch der Anwohner entsprechen. Deshalb ist es wichtig, sie architektonisch ansprechend zu gestalten. Zudem können gemischte Nutzungskonzepte wie beispielsweise eine Sporthalle oder eine ähnliche Freizeiteinrichtung Vorteile für die Anwohner bringen.

Die Flächen auf den innerstädtischen Grundstücken sind allerdings begrenzt. Zunehmend werden deshalb Multi-Level-Lösungen realisiert, beispielsweise entstehen derzeit – nach asiatischem Vorbild – in Deutschland die ersten echt mehrgeschossigen Logistikgebäude mit separat befahrbarer Außenrampe.

Die Planung urbaner Logistikeinheiten ist also äußerst komplex. Moderne Simulationstechniken können jedoch maßgeblich dazu beitragen, die Flächenkonfiguration ebenso wie die Energieeffizienz im laufenden Betrieb zu erhöhen. Dadurch werden die Nebenkosten für den Mieter reduziert. Eng damit verbunden ist eine effiziente Aufteilung in Büro-, Lager- und Fertigungsbereiche. Diese rücken nicht zuletzt aufgrund neuer Produktionsbedingungen immer näher zusammen. Ein wichtiges Ziel für die Bauträger ist es, diese Synergien in den Multi-User-Objekten von Morgen noch stärker auszuweiten.

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Das PB3C-Politikmonitoring zum Wahljahr 2017
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MARKT-NEWS

Frühjahrsgutachten ruft weiter Kritik hervor

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 2.3. schreibt, wird immer mehr Kritik an der umstrittenen Aussage des Frühjahrgutachtens von ZIA und empirica laut. Christoph Gröner von der CG-Gruppe, dessen Unternehmen eine Reihe von Wohnvorhaben in Berlin, Frankfurt und Hamburg entwickle (jenen Städten, für die empirica einen Einbruch der Eigentumspreise von einem Viertel bis zu einem Drittel vorhersage) sehe keinen Grund zur Nervosität. Es gebe derzeit definitiv weniger Wohnungen, als der Markt aufnehmen könne. Zudem habe empirica in seinem Gutachten die steigende Kaufkraft der Deutschen vernachlässigt. Nur in Berlin sei in einigen Segmenten eine Seitwärtsbewegung zu erwarten, doch würden im Westen Berlins weiterhin Mieten von 14 Euro/qm bis 16 Euro/qm und Preise beim Eigentumserwerb von 4.000 Euro/qm bis 6.000 Euro/qm funktionieren. Im Osten hielte er Mieten von zehn Euro/qm bis zwölf Euro/qm und Eigentumspreise von 3.000 Euro/qm bis 4.000 Euro/qm für möglich. Ebenfalls positiv gestimmt sei Roland Busch vom Institut für Raumforschung & Immobilienwirtschaft, der auf die anhaltend starken Wanderungsbewegungen in die Städte verweise.

Commerzbank hält Immobilienpreise für zu hoch

Die Immobilienpreise in Deutschland sind laut einer Studie der Commerzbank teils deutlich übertrieben, schreibt die FAZ am 28.2. Doch ein Ende des Anstieges sei weiterhin nicht in Sicht. Für die Studie sei ein neues Berechnungsmodell verwendet worden (statistisches Fehlerkorrekturmodell), das die Hauspreise mit der Entwicklung der Baukosten, Einkommen, Realzinsen, dem Beschäftigungsniveau und den demographischen Trends vergleiche. Die so errechneten „fairen“ Preise lägen deutschlandweit rund 10 % niedriger als die tatsächlich verlangten Preise. Dies könne bei einem Anstieg der Zinsen problematisch werden, der allerdings in der nächsten Zeit nicht zu erwarten sei.

Mieter sollen von erneuerbaren Energien profitieren

Nutzen Mieter Energie, die mit Solaranlagen oder Blockheizkraftwerken in bzw. auf den von ihnen bewohnten Häusern erzeugt wurde, sollen sie zukünftig dafür eine Vergütung bekommen. Das berichtet DIE WELT am 1.3. unter Berufung auf den SPIEGEL, dem ein Eckpunktepapier des Wirtschaftsministeriums vorliege. Demnach solle es neben der Zulage für die Vermieter, die die Anlagen betreiben, auch Zuschüsse für den Strom der Mieter geben. Je nach Größe der Solaranlage könnten diese bis zu 3,81 Cent/ kWh betragen. Hintergrund sei, dass ein solcher ‚Mieterstrom‘ Impulse für einen weiteren Zubau von Photovoltaikanlagen setzen könne. Ein entsprechendes Gesetz solle noch vor den Bundestagswahlen auf den Weg gebracht werden.

Berliner Bodenrichtwerte steigen weiter

Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 2.3. schreibt, steigen die Bodenrichtwerte in Berlin weiter stark. Das gehe aus einer vorläufigen Bilanz für 2016 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte hervor. Die teuerste Lage sei demnach der Pariser Platz, wo der Quadratmeter 60.000 Euro koste (10.000 Euro mehr als Anfang 2016). Südlich der Torstraße in Berlin-Mitte belaufe sich der Quadratmeterpreis für Grundstücke mit Geschosswohnungsbau auf 5.000 Euro. Teils um mehr als 60 % seien die Grundstückspreise in den an die Innenstadt angrenzenden Lagen gestiegen. In weniger verdichteten Gebieten mit Ein- und Zweifamilienhäusern seien die Richtwerte um rund 30 % angehoben worden. Gewerbeflächen innerhalb des S-Bahn-Rings hätten sich teilweise um mehr als 50 % verteuert. Insgesamt seien in Berlin im vergangenen Jahr Grundstücke für rund 16,25 Mrd. Euro gehandelt worden.

Keine Preisblase am Berliner Immobilienmarkt

Trotz vereinzelter, örtlich einzugrenzender Preisübertreibungen bei Wohnimmobilien ist keine Blasenbildung auf dem Berliner Immobilienmarkt festzustellen, schreibt die FAZ am 3.3. Die Deutsche Hypo rechne damit, dass sich die dynamische Entwicklung fortsetzen werde. Für 2017 werde mit weiteren Preisanstiegen gerechnet, allerdings auf moderaterem Niveau. Alle wichtigen Parameter wie Bevölkerung, Beschäftigung, Wirtschaft und Tourismus hätten sich positiv entwickelt, wovon der Berliner Immobilienmarkt weiterhin stark profitiere.

Büroleerstand in Deutschland geht weiter zurück

Das Angebot an Büroflächen in Deutschland ist derart knapp, dass die Leerstandsquote auf das niedrigste Niveau seit mehr als 15 Jahren gefallen ist, berichtet die FAZ am 3.3. Dies ergebe eine Studie von Savills, wonach in den sechs größten deutschen Büromärkten die Leerstandsquote im Jahr 2016 von 6 % auf 5,8 % zurückgegangen sei. Den niedrigsten Leerstand weise Berlin mit 2,8 % aus, gefolgt von München (4 %) und Hamburg (5,1 %). Auch in Frankfurt liege die Quote nur noch bei 8,6 %. Grund seien der geringe Neubau und die aktuell große Nachfrage. Der Büroflächenumsatz sei 2016 um 4 % auf 3,5 Mio. qm und damit den höchsten Wert seit 2007 gestiegen.

Stuttgarter Büromarkt wächst weiter

Der Büroflächenumsatz in Stuttgart ist im Jahr 2016 um 50 % auf 432.000 qm gestiegen. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 2.3. unter Berufung auf Ellwanger & Geiger Real Estate. Damit liege Stuttgart bei den Bürovermietungszahlen erstmals auf Platz fünf, vor Köln und Düsseldorf.

Deutscher Hotelmarkt im Vergleich besonders attraktiv

Nach dem Rekordjahr 2015 sind die Investitionen in Hotels in Europa im vergangenen Jahr von 21,9 Mrd. auf 20,4 Mrd. Euro zurückgegangen, berichtet die FAZ am 3.3. Als stärkster nationaler Markt habe sich mit einem Transaktionsvolumen von 5,1 Mrd. Euro laut CBRE der deutsche Markt erwiesen, gefolgt von Großbritannien mit 4,4 Mrd. Euro und mit 2,1 Mrd. Euro. Der deutsche Markt sei in guter wirtschaftlicher Verfassung und biete eine Fülle qualitativ hochwertiger Hotels, die zum Verkauf stünden. Für das H1 2017 zeige sich CBRE optimistisch, dass der Schwung anhalten werde. In Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien zeichneten sich größere Transaktionen ab.

Mittelgroße Hotelstandorte im Aufwind

Einige mittelgroße Städte weisen ähnlich gute Kennzahlen bei Geschäfts- und Städtereisen auf wie die sogenannten Topmärkte. Das ist das Ergebnis der Studie ‚Hotel Landscape 2017′ von EY Real Estate, schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 2.3. Neben den Metropolen seien auch sogenannte „Rising Stars“ untersucht worden. Besonders gut schneide das baden-württembergische Heidelberg in der Studie ab. In den Jahren 2008 bis 2015 sei die Nachfrage nach Hotelzimmern um 44 % gestiegen. Die Stadt zeige alle Voraussetzungen für einen prosperierenden Hotelmarkt, habe eine Auslastungsrate von ca. 76 % und preislich bereits zu Städten wie Frankfurt, Hamburg und Köln aufgeschlossen. Auffallend gut schneide auch Mannheim ab, insbesondere im Segment der Geschäftsreisen. Hier sei die Nachfrage nach Hotelzimmern zwischen 2008 und 2015 um 48 % gestiegen, die Auslastung habe bei ca. 64 % gelegen.

Umsatz von Einzelhandelsflächen bleibt stabil

Die Anzahl der registrierten Vermietungen und Eröffnungen liegt laut der Analyse des Einzelhandelsmarktes von BNPPRE trotz des stark rückläufigen Flächenumsatzes mit 1.374 nur knapp hinter dem Wert des Vorjahres. Das schreibt die IMMOBILIEN ZEITUNG am 2.3. 43 % aller Abschlüsse seien auf A-Lagen entfallen. Beachtlich sei die Aktivität internationaler Retailer, auf die 28 % der Deals in den Citylagen entfallen seien. Auf die 27 Top-Retailmärkte (die Top-7-Städte sowie 20 weitere ausgewählte Großstädte) sei rund die Hälfte des Flächenumsatzes entfallen. In Städten jenseits der A- und B-Standorte mache sich der Trend zum E-Commerce hingegen deutlich bemerkbar, das Umsatzergebnis habe 37 % unter dem des Vorjahres gelegen. Ausnahmen in dieser Kategorie seien Städte wie Oldenburg, Koblenz, Dinslaken oder Rheine, die eine dynamischere Entwicklung der Innenstadtmärkte vorweisen könnten. Am meisten Flächenumsatz habe es in Berlin mit 62.000 qm gegeben, gefolgt von Stuttgart mit 27.000 qm und Hamburg, Frankfurt, Köln und Düsseldorf, die Werte zwischen 20.000 qm und 23.000 qm erreicht hätten. In München seien nur 14.000 qm umgesetzt worden.

Fonds- und Finanz-News

Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds: Die Liquidität der deutschen offenen Immobilienfonds ist laut Scope im vergangenen Jahr abermals angestiegen, wie die IMMOBILIEN ZEITUNG in der März-Ausgabe ihrer Sonderbeilage RENDITE schreibt. Die durchschnittliche nach Fondsvermögen gewichtete Bruttoliquiditätsquote der Fonds sei deutlich von 21 % auf 22,9 % geklettert. Das entspreche einem absoluten Liquiditätszuwachs von drei Mrd. Euro. Von den großen und etablierten Fonds wiesen Scope zufolge der ‚UniImmo: Deutschland‘ (28,4 %) und der ‚HausInvest‘ von Commerz Real (25,4 %) die höchsten Liquiditätsquoten auf.

Real I.S.: Wie die IMMOBILIEN ZEITUNG am 2.3. berichtet, war 2016 ein Rekordjahr für die Real I.S. Das Unternehmen sei im vergangenen Jahr auffallend erfolgreich in der Eigenkapitalakquise gewesen und habe über eine Mrd. Euro eingesammelt. So seien u. a. Immobilien von Commerz Real und CBRE Dutch Office Fund in Amsterdam angekauft worden. Ende 2016 habe Real I.S. einen Immobilienbestand mit rund zwei Mio. qm Mietfläche und einem Wert von sechs Mrd. Euro gemanagt. Auch dieses Jahr wolle man Erfolge verbuchen: „Wir planen, langfristig mit passgenauen Angeboten wie Club Deals und Joint Ventures neben einem breiten Anlegerkreis aus Deutschland auch Investoren aus dem Ausland zu erreichen“, sage Georg Jewgrafow von Real-I.S. Er plane außerdem den Start eines Publikums-AIF, der in Australien aufgestellt sein solle, und eine Ankaufstrategie, die auf Core- und Value-add-Immobilien der Nutzungsarten Büro und Einzelhandel setze.

Aktuelle Projektentwicklungen

Berlin: Die IMMOBILIEN ZEITUNG berichtet am 2.3., dass sich der derzeitige Eigentümer des Kudamm-Karrees, Mars PropCo1, vertreten durch Cells Bauwelt, und Theaterchef Martin Woelffer bzgl. der Ku’damm-Bühnen geeinigt haben. So sollten die beiden alten Theaterbühnen abgerissen werden und ein neues Theater im Blockinnern des neuen Quartiers entstehen. Dieses Theater solle Platz für 600 Zuschauer bieten und unterirdisch errichtet werden, was erlaube, sowohl ein Theater als auch Ladenflächen mit großzügigen Schaufensterfronten zu realisieren.

Rainer Zitelmann

Dr. Dr. Rainer Zitelmann www.rainer-zitelmann.de

Fakten gegen Sozialpopulismus - 1 % zahlen 22 % der Einkommensteuer

Sozialpopulist Schulz und Vertreter von Linken und Grünen stellen im Wahlkampf Spitzenverdiener unter Generalverdacht: Sie drückten sich davor, Steuern zu zahlen und leisteten keinen angemessenen Beitrag für die Gemeinschaft. Folgerung: Sie müssten radikaler als bisher steuerlich belastet werden. Einige Fakten dazu:

Das obere 1 % der Steuerpflichtigen zahlt 22,2 % der Einkommensteuer, obwohl der Anteil am Gesamtbetrag der Einkünfte lediglich bei 11,6 % liegt.

Die oberen 5 % der Steuerpflichtigen zahlen 42,2 % der Einkommensteuer, obwohl der Anteil am Gesamtbetrag der Einkünfte lediglich bei 25,4 % liegt.

15 % der Steuerpflichtigen tragen fast zwei Drittel der Einkommensteuerlast, obwohl ihr Anteil an den Einkünften weniger als die Hälfte beträgt.

Dagegen zahlen 50 % der Steuerpflichtigen nur 5,5 % der Steuern – aber viele von ihnen bekommen Transferleistungen, die von den viel gescholtenen Spitzenverdienern bezahlt werden.

Das sind die offiziellen Zahlen des Bundesfinanzministeriums für das Jahr 2016. Es findet also längst eine gigantische Umverteilung von oben nach unten statt – auch wenn Schulz & Co permanent das Gegenteil behaupten.

Oft wird auch mit falschen Zahlen operiert:

Der Spitzensteuersatz liegt angeblich „nur“ bei 42 %. Die Wahrheit: Spitzenverdiener zahlen fast 48 % Einkommensteuer, nämlich 45 % „Reichensteuer“ plus Soli.

Es wird oft behauptet, es sei ungerecht, dass Aktien-Dividenden und Ausschüttungen bei GmbHs nur mit 25 % (plus Soli) besteuert würden und Spitzenverdiener damit weit weniger bezahlten als andere. Auch das ist falsch. Denn bevor die Dividenden ausgeschüttet werden, zahlen die Unternehmen ja bereits Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Wer beispielsweise eine GmbH besitzt, muss zuerst auf Ebene des Unternehmens die Steuern entrichten, und wenn er ausschüttet, muss er noch einmal auf der persönlichen Ebene 25 % plus Soli zahlen. Damit unterliegt er insgesamt einer ähnlich hohen Steuerbelastung wie ein Spitzenverdiener, der die Reichensteuer zahlt.

Eine aktuelle, hochkontroverse Diskussion zwischen Dr. Dr. Zitelmann und einem Umverteilungs-Befürworter finden Sie hier: Für mich ist ’neoliberal‘ ein Ehrentitel

Lesen Sie auch Rainer Zitelmanns Kommentare auf Wallstreet-Online.

Zitat der Woche

„Reiche Menschen lassen sich von Menschen beraten, die reicher als sie selbst sind. Arme Menschen lassen sich von ihren Freunden beraten, die genau so pleite sind wie sie selbst.“

(T. Harv Eker, amerikanischer Erfolgsautor)

Ist es nicht eine dumme Idee, mit Menschen, die selbst finanziell erfolglos sind, über Geld zu sprechen? Genau diese Dummheit begehen aber viele Menschen. Wenn Sie mit Menschen sprechen, die finanziell erfolglos sind, werden diese Sie nur in Ihren falschen Glaubenssätzen und Einstellungen zum Thema „Geld“ und „Finanzen“ bestärken. Ihr jetziges Denken hat die finanzielle Situation hervorgebracht, in der Sie sich heute befinden. Wenn Sie mehr haben wollen, müssen Sie Ihr Denken ändern. Und das geht am besten, wenn Sie mit Menschen sprechen, die in finanzieller Hinsicht bereits dort angekommen sind, wo Sie erst hinkommen möchten – oder die zumindest wesentlich mehr Geld verdienen als Sie.

140 weitere Zitate und Kommentare finden Sie in dem Buch „Worte des Erfolges“ von Dr. Dr. Rainer Zitelmann. Bestellen Sie das Buch bei info@zitelmann.com

Interessante Artikel

Mipim 2017: Über die im März stattfindende Mipim schreibt ausführlich die IMMOBILIENWIRTSCHAFT 03-2017. Das Kernthema der diesjährigen Messe werde die Digitalisierung sein, die zu einem tiefgreifenden Wandel in der Weltwirtschaft und somit auch in der Immobilienbranche führe. Das Leitthema im Rahmen dieser Transformation laute daher „New Deal“. In der Eröffnungsrede werde der indisch-amerikanische Globalisierungsexperte Parag Khanna über die Konsequenzen der digitalen Veränderungen in der Immobilienwirtschaft sprechen. Zum Schlagwort „Disruption“ werde Filippo Rean den Teilnehmern neue Instrumente für das Tagesgeschäft vorstellen.

Sanierungsfall Parkhaus: Eines der häufigsten Probleme bei Tiefgaragen ist die sogenannte chlorinduzierte Korrosion, schreibt Markus Ruf vom TÜV Rheinland Industrie Service am 28.2 in der HANDELSIMMOBILIEN HEUTE. Stahlbeton habe früher als Baustoff der Stunde gegolten, sei jedoch anfällig für chemische Beanspruchungen z. B. durch streusalzhaltiges Wasser von Autoreifen. Die Chloride griffen den Beton von innen heraus an, sodass Schäden erst nach Jahrzehnten ans Tageslicht träten. Die tägliche Witterungsbelastung werde häufig unterschätzt, eine Sanierung sei daher bei vielen Parkhäusern und Tiefgaragen dringend nötig.

Immobilienblase: Um frühzeitig zu erkennen, ob eine Marktlage überhitzt ist oder nicht, sind drei Aspekte zu hinterfragen, schreibt Einar Skjerven von der Skjerven Group am 28.2. auf BUSINESS INSIDER. Stünden die Immobilienpreise in keinem gesunden Verhältnis zur Miet- und Lohnentwicklung, sei die Wahrscheinlichkeit für eine Blase höher. Dies gelte auch bei einem Überangebot an Häusern und Wohnungen sowie einer lockeren Kreditvergabe-Praxis der Banken. In Deutschland sei dies jedoch nicht gegeben.

Core-Plus-Strategie: Da die Renditen traditioneller Core-Immobilien sinken, sind alternative Strategien gefragt, die Sicherheit und Rendite kombinieren, schreibt Markus Reinert von IC Immobilien am 28.2. auf CASH ONLINE. Die Core-Plus-Strategie bilde den Wunsch nach kontrolliertem Risiko ab, verspreche aber durch Beimischen von Objekten mit Entwicklungspotenzial ins Portfolio einen höheren Ertrag. Im Fokus stünden daher vermietete Bestandsimmobilien, nicht zwingend in den Top-Lagen, sondern an Standorten mit Potenzial bei der Preisentwicklung. Auch die Objektqualität könne Spielraum nach oben lassen. Durch Modernisierungsmaßnahmen bestehe die Möglichkeit, die Mieten zu erhöhen und den Ertrag zu steigern.

Downsizing: Kleinere Wohnungen können funktionieren, wenn das Umfeld als grünes Wohnzimmer entsprechende Qualitäten hat, schreibt Nils Olov Boback von Bonava Deutschland am 2.3. in der IMMOBILIEN ZEITUNG. Intelligente Grundrisse würden dafür sorgen, dass die Nutzungsqualität trotz sparsamer Fläche auf vergleichbarem Niveau bliebe. Das Wohnzimmer umfasse zunehmend auch das nähere und weitere Wohnumfeld, sodass die Gestaltung des öffentlichen Raumes mit Grün- und Freiflächen für Aufenthalt und Begegnung zum Standortfaktor werde. Daher müsse für Projektentwickler das Wohnumfeld wieder stärker in die Überlegungen einfließen. „Welche Wohnungsgrundrisse und welche Extras sind bei Käufern heute gefragt? Erfahrungsberichte von Projektentwicklern“: Zu diesem Thema findet am 16. Mai im Intercontinental Hotel Berlin ein Praxis-Seminar der BERLINER IMMOBILIENRUNDE statt. Fordern Sie das Programm unter: info@immobilienrunde.de

Crowdinvesting: Das Gesamtvolumen im Immobilien-Crowdinvesting steigt seit Jahren und das Potential bleibt enorm, sagt Michael Stephan von iFunded am 2.3. im Gespräch mit dem FONDSTELEGRAMM. Bisher seien vor allem Wohnprojekte finanziert worden, der Gewerbesektor hingegen sei kaum erschlossen. Außerdem sei das Anlageprodukt Immobilie im Niedrigzinsumfeld ungebrochen beliebt und Crowdinvesting ermögliche, ohne hohe Einstiegshürden daran teilzuhaben. Insbesondere Mezzaninefinanzierungen ließen sich über Crowdfunding darstellen, da die Konditionen in der Regel günstiger und die Finanzierung flexibler sei als bei klassischen Mezzaninegebern.

Termine

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Ankaufskriterien von Investoren für Projektentwicklungen im Wohnungsneubau (Forward-Deal)

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich deutschlandweit an Projektentwickler im Bereich Wohnungs-Neubau und weitere Investoren, die in den Wohnungsneubau investieren.

Referenten: Lutz Wiemer (HanseMerkur Grundvermögen AG), Maik Rissel (Family Office Bank Marcard, Stein & Co AG), Florian Mundt (Deutsche Investment Kapitalanlagegesellschaft mbH), Christoph Geirhos (Bayerische Versorgungskammer), Jochen Worringen (CORPUS SIREO / Swiss-Life-Fonds), Martin Eberhardt FRICS, Bouwfonds Investment Management), Thomas Meyer (WERTGRUND Immobilien AG), Nikolas Jorzick CFA MBA (HAMBURG TEAM Investment Management GmbH), Christoph Thumm (Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH), Fabian Klingler (Aberdeen Asset Management Deutschland AG). Begrüßung und Einführung durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Themen: Die wichtigsten Investoren aus ganz Deutschland stellen sich bei dieser Veranstaltung vor. Sie nennen ihre Ankaufskriterien (Lagen, Projektvolumen, Einkaufsfaktoren etc.), zeigen Beispiele von bereits durchgeführten Transaktionen und geben Informationen zur Abwicklung von Forward-Deals.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 4. Mai 2017 im Steigenberger Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Sonderveranstaltung: Grundlagen und aktuelle Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht

Zielgruppen: Diese Veranstaltung, die wir bereits zum achten Mal durchführen, richtet sich an alle Marktteilnehmer, die professionell Immobilien kaufen und verkaufen. Sie vermittelt an zwei Tagen sowohl Grundlagen als auch Wissen zu aktuellen Entwicklungen im Immobilien-Transaktionsrecht. Kommen sollten Projektentwickler, Bauträger, Investoren, Asset-Manager, Geschäftsführer von Immobilienunternehmen, Transaktionsberater, Makler, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Referenten: Dr. Peter Decker ist Rechtsanwalt und Partner von Gibson, Dunn & Crutcher LLP und berät in nationalen und internationalen Immobilientransaktionen. Er ist qualifiziert als Chartered Surveyor (MRICS) und leitet die Real Estate Praxis im Münchner Büro von Gibson Dunn, eine der führenden internationalen Anwaltskanzleien mit Sitz in Los.

Dr. Christian Schmidt ist Rechtsanwalt und seit 2014 Mitarbeiter in der Steuerabteilung der Deutschen Pfandbriefbank AG. Zuvor war er 14 Jahre als Rechtsanwalt für die internationale Anwaltssozietät Shearman & Sterling LLP und Gibson, Dunn & Crutcher LLP auf dem Gebiet des nationalen und internationalen Steuerrechts tätig. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehört u.a. das Immobiliensteuerrecht.

Themen: 1. Tag: Steuerliche Strukturierung der Transaktion: Asset Deal; Steuerliche Aspekte einer Immobilientransaktion; Asset Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Asset Deal aus Sicht des Erwerbers (Abschreibung der Anschaffungskosten); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtige Rechtsgeschäfte, Bemessungsgrundlage, Steuerausnahmen); Umsatzsteuer (Geschäftsveräußerung im Ganzen, Umsatzsteueroption); Haftung (Betriebssteuern, Grundsteuer, Haftungsregelung im Kaufvertrag). Steuerliche Strukturierung der Transaktion – Share Deal: Share Deal aus Sicht des Veräußerers (Veräußerungsgewinnbesteuerung); Share Deal aus Sicht des Erwerbers (Abzugsfähigkeit der Akquisitionsfinanzierung, Schicksal der Verlust- und Zinsvorträge); Besteuerung mit Auslandsbezug; Umsatzsteuer (Umsatzsteuerfreiheit des Share Deals); Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuerpflichtigkeit der Anteilsübertragung und Anteilsvereinigung; gem. §§ 1 Abs. 2a, Abs. 3 und Abs. 3a GrEStG, Strukturierungsmöglichkeiten); Haftung (Steuerklausel im Kaufvertrag); Mögliche Änderungen zur Grunderwerbsteuer bei Share Deals – wie können Investoren ggf. vorausschauend darauf reagieren? Vereinbarungen im Vorfeld der Transaktion: Letter of Intent, Memorandum of Understanding, Term Sheet, Exklusivitätsvereinbarung; Vertraulichkeitsvereinbarung. Due Diligence: Käufer Due Diligence/Verkäufer Due Diligence; Red Flag List; Executive Summary; Report; Datenraumanforderungen. Asset Deal: Kaufgegenstand (Bestimmtheit, Dingliche Belastungen, Bauverpflichtung); Kaufpreis (Gestaltung, Fälligkeit, Sicherstellung, Verkäuferdarlehen); Dingliche Sicherung der Kaufpreisfinanzierung (Belastungsvollmacht, Sicherstellung der Löschung); Übergang von Vertragsverhältnissen (Mietverhältnisse, Service Verträge, Versorgungsverträge, Nachvereinbarungen); Garantiehaftung versus Haftungssystem des BGB; Rechtsfolgen der Haftung (Basket, Cap, Selbstbehalt, Vertragsstrafen); Übergang von Nutzen und Lasten; Rücktrittsrechte (Verzug des Käufers, Nichteintritt der Fälligkeitsvoraussetzungen, Rechtsfolgen); Auflassungsvormerkung und Auflassung; Kostenregelung; Zusammenschlusskontrolle.

2. Tag: Share Deal – Ankauf einer Immobilie: Abgrenzung zum Asset Deal; Anwendbares Recht; Sprache der Transaktionsdokumente; Erforderlichkeit der notariellen Beurkundung; Kaufpreisgestaltung, Ablösung von Verbindlichkeiten und Kaufpreisanpassung; Physisches Closing versus reales Closing; Haftungssystematik beim Share Deal; Optionsvereinbarungen. Joint Venture für ein Immobilienprojekt: Arten von Immobilien-Joint Ventures; Wirtschaftliche Grundlagen von Joint Ventures (Objektbeschaffung, Asset Management, Exit, Budget); Die Joint Venture Vereinbarungen (Master Vereinbarung, gesellschaftsrechtliche Vereinbarungen, Geschäftsbesorgungsverträge, Leistungsverträge); die Master Vereinbarung. Fortsetzung Joint Venture bezogen auf ein Immobilienprojekt: Gesellschaftsrechtliche Regelungen (Kapitalausstattung, Stimmrechte, Tag along, Drag along, Vorkaufsrechte, Gewinnverteilung); Geschäftsbesorgungsverträge (Verwaltung des Joint Ventures, Beschaffung, Verwaltung, Wertschöpfung, Finanzierung, Verkauf). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 10. und 11. Mai im THE WESTIN GRAND in Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Praxis-Seminar: Welche Wohnungsgrundrisse und welche Extras sind bei Käufern heute gefragt? Erfahrungsberichte von Projektentwicklern

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler, Investoren im Wohnungsneubau, Vertriebe und Architekten und finanzierende Banken. Lernen Sie aus der Praxis, was sich bewährt hat – und was nicht. Erfahrene Projektentwickler berichten anhand von Beispielen, was gut funktioniert hat – und was nicht.

Referenten: Henrik Diemann (Metropol Grund GmbH), Raimund Adameck (PANDION AG), Manuel Skorbier (ISARIA Wohnbau AG), Helmut Kunze, (Bonava Deutschland GmbH), Fabian von Köppen (GARBE Immobilien-Projekte GmbH), Claus Baumgartl / Lars Neubauer (Investa Projektentwicklungs- und Verwaltungs GmbH), Marcus Keller (BPD Immobilienentwicklung GmbH), Markus Feldt (Zabel Property AG), Alexander Happ (BUWOG Group), Carsten Sellschopf (formart GmbH & Co. KG), Christoph Gröner (CG Gruppe AG), Roderick Rauert, (LBBW Immobilien). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Themen: Die Referenten stellen am Beispiel von zwei bis drei Projekten dar: Erfahrungen mit Grundrissen – was hat sich bewährt, was nicht? Welche Extras (Energie, Haustechnik, Smart Home etc.) kamen im Vertrieb gut an, welche nicht? Abverkaufszeiten, Erfahrungen mit Sonderwunschmanagement und Lehren für künftige Projekte.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 16. Mai im Intercontinental Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

IREBS Immobilienakademie - BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Basisseminar: Projektentwicklung

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich an (neue) Mitarbeiter von Projektentwicklern / Bauträgern / Projektsteuerern, Mitarbeiter von Ingenieurbüros, Architekten, Finanzierer, Investoren (v. a. jene, die Forward-Deals von Projektentwicklern kaufen), Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Mitarbeiter von Generalunternehmern / Bauunternehmen. Wenn Sie mehr als drei Mitarbeiter Ihres Unternehmens anmelden, erhalten Sie ab dem vierten Mitarbeiter einen Rabatt von 30 %. Alle Teilnehmer bekommen eine Teilnahmebestätigung der IREBS Immobilienakademie.

Referenten: Dr. Philipp Feldmann (Cilon GmbH) und Prof. Dr. Ulrich Schütz, Drees & Sommer. Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Themen: Am ersten Tag werden folgende Themen behandelt: Aufgaben eines Projektentwicklers (Grundlagen, Definition, klassische Aufgaben); idealtypischer Ablauf einer Projektentwicklung (prozessuale Aspekte); der Markt für Projektentwickler (Typen, Strategien, Marktfaktoren); Machbarkeitsstudien (Standort- und Marktanalyse, Wettbewerbsanalyse, Analyse des Nutzungskonzepts); Kalkulationsmodelle in der Projektentwicklung (von der „Bierdeckel-Kalkulation“ bis hin zur dynamischen Developer-Rechnung). Am zweiten Tag geht es um Standortanalyse/Due Diligence (Baurecht, Grundstücksanalyse, Untersuchungen vorhandener Bausubstanz); Planungskonzepte (Nutzungskonzepte/Bedarfsplanung, Bildung von Gebäudemodellen, Gebäudeplanung); Kosten- und Terminplanung (Grundleistungen nach HOAI, Baukostenplanung in der Projektentwicklung, Rahmenterminplanung); Management von Bauprojekten (Projektanalyse als Einstieg, Projektorganisation, Leistungsbilder).

Termin:
Die Sonderveranstaltung findet am 31. Mai und 1. Juni im The Westin Grand Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de

BERLINER IMMOBILIENRUNDE

Intensivseminar: Grundlagen und aktuelle Entwicklungen im Immobiliensteuerrecht (Schwerpunkt Grunderwerbsteuer- / Grundsteuer-Reform)

Zielgruppen: Diese Veranstaltung richtet sich an Projektentwickler, Rechtsanwälte / Steuerberater und Geschäftsführer von Immobilienunternehmen, wird zum 14. Mal durchgeführt und bekam stets Bestnoten von den Teilnehmern. Es können beide Tage einzeln oder auch zusammen gebucht werden.

Referenten: Hans-Joachim Beck, Vorsitzender Richter Finanzgericht Berlin-Brandenburg a. D. / Leiter Abteilung Steuern IVD und Dr. Kai Tiede, Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg

Themen: Dieses Mal werden zwei besonders wichtige und aktuelle Themen behandelt. Am ersten Tag werden die Reform der Grundsteuer (die Systematik der Grundsteuererhebung und die Bewertung der Grundstücke) und die geplante Reform der Grunderwerbsteuer (Überblick über die der Grunderwerbsteuer unterliegenden Erwerbsvorgänge und die aktuelle Rechtsprechung zur Grunderwerbsteuer, Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer, Grunderwerbsteuer bei Share Deals – die derzeitigen Regelungen sowie Fragen wie: Unter welchen Voraussetzungen wird derzeit Grunderwerbsteuer ausgelöst, wenn Anteile an grundbesitzenden Gesellschaften übertragen werden? Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es, um solche Anteile ohne Belastung mit Grunderwerbsteuer zu übertragen? Welche Steuerbefreiungen können in Anspruch genommen werden? Wie wird der Grundstückswert ermittelt? Welche Änderungen für Share Deals werden derzeit diskutiert? Wie kann in Verträgen bei Forward-Deals vorbeugend auf mögliche geplante Änderungen reagiert werden?) behandelt. Auch geht es um die aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen bzgl. Wohnimmobilienkreditrichtlinie, aktuelle Rechtsprechung zum Immobiliensteuerrecht und aktuelle Verwaltungsanweisungen zum Immobiliensteuerrecht. Am zweiten Tag geht es um die Einkommensteuer (Anschaffung eines Grundstücks, Vermietung des Grundstücks, Modernisierung, Gewerblicher Grundstückshandel, Verlustausgleichsbeschränkung (§ 15 b EStG), Erhöhte Absetzungen bei Immobilien unter Denkmalschutz und im Sanierungsgebiet, Finanzierungskosten, Geschlossene Fonds, um den § 23 EStG – Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften, u, die Gewerbesteuer (die erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 GewStG)), die Umsatzsteuer (Das Prinzip der Umsatzsteuer, Vermietung des Grundstücks, aktuelle Probleme bei der Aufteilung der Vorsteuern, Veräußerung eines Grundstücks, § 13 b UStG, reverse charge) und die Erbschaft- und Schenkungsteuer (Bewertung des Grundbesitzes, Verschonung des Betriebsvermögens, sachliche Befreiung für das Familienwohnheim, gemischte Schenkung, Kritik des BVerfG und geplante Änderungen). Einführung und Moderation durch Dr. Dr. Rainer Zitelmann.

Termin: Die Sonderveranstaltung findet am 19. und 20. Juni im Maritim Hotel Berlin statt. Programm anfordern unter: info@immobilienrunde.de